20.09.2010 – Hans-Rudolf Merz zum Import von Rindviechern in die Schweiz

21. September 2010

Wer sagt, dass Schweizer Politik nicht auch mal lustig sein kann? Auf eine Frage aus dem Parlament zum Zolltarif beantwortet Finanzminister Hans-Rudolf Merz diese korrekt sachlich und kompetent – allerdings um Fassung ringend. Speziell drehte sich die Frage um den Import von gewürztem und ungewürztem Fleisch von Tieren der Gattung Rindvieh.


19.09.2010 – Die Schweizer Macher – Das Musical in der Maag Music Hall Zürich

20. September 2010

Kurz nachdem ich Wind davon bekam, dass nach „Ewige Liabi“ der erfolgreichste Schweizer Film „Die Schweizermacher“ als Musical auf die Bühne kommt, hatte ich schon Tickets besorgt. Der Film „Die Schweizermacher“ gehört bei uns zum Standardprogramm, wenn grad mal wieder nichts Gescheites im Fernsehen kommt. Auch „Handyman“ und „Grounding“ gehören dazu.

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So fuhren Mike und ich am Nachmittag in die Innenstadt von Zürich, was nicht unbedingt so einfach ist, da die Stadt mit Baustellen nur so bespickt ist. Aber wir fanden einen Parkplatz in der Nähe und betraten die Maag Music Hall direkt neben dem Neubau des Primetowers. Nach dem „Abstempeln“ besorgten wir uns im Restaurant stilecht „Älplermakronen“ und Rivella. Gut, die Teigware war schon etwas länger im Topf, schmeckte aber tadellos.

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Der Film „Die Schweizermacher“ aus dem Jahr 1982 mit Emil Steinberger, Walo Lüönd und Wolfgang Stendar nimmt die Schweizer Einbürgerungspraxis mächtig aufs Korn.  „Schweizer! Das musst Du wissen“ – Das Buch gehört zum Stück genauso wie zum Film. Ein Exemplar steht bei mir im Regal, nachdem ich das feuerrote Buch im Film „Die Schweizermacher“ entdeckte. Aber „Mann“ beeile sich mit der Wissensbildung, denn das Buch wird seit 1959 nicht mehr nachgedruckt. Und diese Fragen zur Einbürgerung sind zu beantworten: „Wenn Tell heute leben würde, wen würde er erschiessen?“ Und: „Wieviele Pfeile hätte dieser Tell im Köcher? Und warum?“

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Zum Stück: Schon vor der Vorstellung stimmen Werbespots aus den 80er-Jahren das Publikum auf einen Zeitsprung ein. Es wäre unfair irgendjemanden aus dem Ensemble mehr hervor zu heben. Man merkt von der ersten Sekunde an, dass es dem Team Spass macht und der Funke springt sofort auf das Publikum über. Es sind fast alle Szenen aus dem Film vertreten. Nur die Taubenabschuss-Szene und die abschliessende Szene mit Bill Ramsey fehlt.

Hingegen ist die „Nacktszene“ mit Moritz Fischer (Rolf Sommer) und Milena Vakulic (Iréna Flury) in einer jedoch frei fahrenden Badewanne enthalten. Auch die Fondue-Szene mit dem Ärzte-Ehepaar Starcke ist als fester Bestandteil dabei. Man erinnere sich: Der Wein gehört neben das Fondue – nicht hinein. Der äusserst kritische  Ausländerpolizist und Bünzli-Büffel Max Bodmer wird grandios von Andrea Zogg verkörpert. Maja Stolle als Abwartsfrau Galli ist der Knüller. Die Inszenierung ist sehr aufwändig gestaltet mit einem überraschend durchdachten flexiblen Bühnenbild. So läuft der Film – nein, das Musical – während kurzweiligen drei Stunden von einem Höhepunkt zum nächsten. Mir ist im Film gar nicht aufgefallen, dass der Italiano Grimolli in einer Schwarzwälder-Kirschtorten-Firma arbeitet. Aber als wir am Ende dann kleine Pröbchen davon erhielten war es mir klar.

Die Musik kommt von einer fast unsichtbaren fünfköpfigen Band, die in das Bühnenbild (Regale und Schubladen) eingebaut ist. Wer noch nicht dort war, muss es sich ansehen und anhören! Das Thema ist aktueller, denn je und es macht Spass zu sehen, wie sich die Schweizer dann doch einmal herzlich selbst auf’s Korn nehmen können. Ein Klassiker! Schade finde ich, dass das Musical „Die Schweizermacher“ nur bis 02. Januar 2011 angesetzt ist. Also hurtig auf zu den „Choge Cheibe“!

www.dieschweizermacher.ch


18.09.2010 – „Twist & Shout“-Party im Papiersaal Zürich – Die Bilder

19. September 2010

DJ Pete und Astrid organisierten an diesem Samstag Abend zum ersten Mal nach den bereits legendären „80sforever“-Parties im Papiersaal eine weitere Partyreihe in der selben Location. Diesmal ging es mit der musikalischen Zeitmaschine noch zwei Jahrzehnte zurück: Back to the 60ies unter dem Motto „Twist & Shout“.

Twist & Shout Papiersaal Zürich

Obwohl diese Musik nicht direkt zu unseren Favoriten in den eigenen Playlists zählt, steuerten wir gegen 23 Uhr zielgerichtet das Sihlcity an und tauchten in das liebevoll hergerichtete Ambiente der Zeit unserer Geburt ein. Schon beim Betreten des Saals fühlte man sich zurück versetzt in das Zeitalter des behüteten Ausgangs und des Autokinos unserer Eltern.

Twist & Shout Papiersaal Zürich
Twist & Shout Papiersaal Zürich

Good Things come Back. Viele Songs hörte man nicht zum ersten Mal; denn diese wurden im Laufe der Jahrzehnte zig Mal gecovert und sind keine Neukompositionen der heutigen Zeit, auch wenn man dies glauben könnte. DJ Re-Pete und sein Kollege legten echtes Venyl auf den Plattenteller, was in der heutigen Zeit der MP3-Konserven wirklich nicht mehr üblich ist. Auf den Videowänden liefen dazu Videos in Schwarz/Weiss und vervollständigten das Gesamtambiente.

Twist & Shout Papiersaal Zürich

Etwa die Hälfte der Besucher hatte sich themenorientiert eingekleidet und erfreute sich an der ausgewogenen Mischung aus Musik aus lang vergangener Zeit und auf Zelluloid gebanntes Bildmaterial, wo es noch nicht so auf Choreografie und elektronische Schnitttechnik ankam, sondern wirklich auf die Stimme und den Sound. Man konnte sich vorstellen, welchen Aufwand es damals bedeutete mit höchstens 4-spurigen rotierenden Tonbändern bei der Aufzeichnung zu arbeiten – oftmals musste alles auf Anhieb passen – und es stimmte.

Twist & Shout Papiersaal Zürich

Es ist schwierig das Fotomaterial zu selektieren bei solchen Events, weil die Eindrücke bei jedem Foto überwiegen. Somit ersparte ich mir diesmal die exzessive Filterung und überlasse es Euch „die Besten“ Fotos zu finden. Da ich lieber ohne Blitz arbeite, weil ich der Meinung bin, dass der Blitz die Stimmung zerstört, stehen Euch ganze Fotoreihen von Einstellungen zur Verfügung. So findet man auch wenig gestellte Bilder, sondern Momentaufnahmen aus dem Geschehen. Viel Spass!

Die Bilder von der „Twist & Shout“-Party (über 150 Stück)

„Twist & Shout“ auf Facebook


16.10.2010 – iPad Zubehör Einkaufsliste

16. September 2010

Seit 10 Tagen besitze ich neben einem MacBook auch noch ein iPad. Ich kämpfe mich durch die Apple-Welt und Mike muss mir oftmals erklärend helfen.

Die multimediale Servierplatte dient mir nun zum Surfen vom Sofa aus. Später möchte ich es zur Bedienung der KNX Steuerung nutzen.
Was mich wahnsinnig stört, ist die dämliche Synchronisation von Daten über iTunes. Was mich noch mehr stört, ist dass man keine Bilder direkt übertragen kann von meiner Nikon Spiegelreflex Digicam.

Bisher! Aber nun habe ich die Lösung gefunden, hoffentlich: Das iPad Camera Connection Kit. Damit lädt man Bilder direkt von der SIM Karte oder von der Kamera. Somit kommt das Zubehör auf meine Einkaufsliste.

UPDATE: Nun habe ich mir das Set bei MM gekauft für 39 CHF. Zu Hause ging es ans Auspacken und an die Bedienungsanleitung, welche ganz leicht verständlich und kurz ist. Aber zuerst ging gar nichts. Weder die SIM-Karte noch ein eingesteckter USB-Stick lieferten die Daten auf das iPAD. Erst etwas Suchen im Web brachte das Geheimnis zu Tage: Von der SIM-Karte werden nur dann Bilddaten gelesen, wenn diese im Unterverzeichnis „DCIM“ liegen.

Dann klappt es zumindest von der SIM-Karte. Das Übertragen von einem USB-Stick habe ich gar nicht zum Laufen gebracht. Scheinbar funktioniert das nur mit einem „Jailbreak“ und speziellen Programmen. Das Lesen von der Nikon via USB-Kabel habe ich gar nicht ausprobiert. Aber das wird schon funktionieren. Es können übrigens nur die Bilder vom iPAD wieder gelöscht werden, welche auch via „Connection Kit“ auf den iPAD geladen wurden. Hingegen lassen sich Bilder, welche via Mac bzw. iTunes geladen wurden nur wieder via iTunes vom Mac aus löschen. Blödsinnig.


15.09.2010 – Probefahrt der anderen Art

15. September 2010

Gestern traf ich einen Exkollegen. Und der hatte sich zusammen mit seiner Gattin vor gar nicht all zu langer Zeit einen Virus eingefangen, welcher bereits einige „Opfer“ forderte. Die Symptome der beiden sind aber etwas extrem ausgefallen. Wovon ich rede? Hiervon!

Impfschutzresistenz!

Herzlich Willkommen im Club! Es leiden mit Euch: Claudio, Christoph, Patrick und meine Wenigkeit.


15.09.2010 – Thaiminator – Alles über Thailand

15. September 2010

Fundstück des Tages. Mike, Chris und ich haben bereits gebucht. Diesesmal begleitet uns ein Neuling. Allerdings hat sie üblicherweise ein „Packproblem“. Was man wissen und einpacken sollte, schrieb ich dereinst in meinem Reisebericht. Wer noch ein paar Infos benötigt, der kann sich auf den Seiten des Thaiminators umsehen.

http://www.thaiminator.de/index.htm


12.09.2010 – T-Shirt-Spruch des Tages

12. September 2010

„Chronisch untervögelt“

In der heutigen Sendung „Comedy Central“ mit Jeff Dunham meint Walter zu einer Lady im Publikum: „Du siehst chronisch untervögelt aus!“


12.09.2010 – „Kriminalitätsstatistik Schweiz“: Deutsche braver als Schweizer

12. September 2010

An der Spitze dieser „Kriminal-Statistik“ für das Jahr 2009 liegen Angolaner. Sie werden 6,3 mal häufiger verzeigt als Schweizer. Auf Rang zwei liegt Nigeria. Für Sri Lanka ergibt sich eine Quote von 4,7. Für Serbien, Montenegro und Kosovo 3,1. Weniger Strafanzeigen als die Schweizer bekommen Österreicher und Franzosen. Am wenigsten verzeigt werden die Deutschen.

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Die Grafik zeigt nur eine Auswahl der erhobenen Länder auf. Insgesamt werden 24 Nationalitäten miteinander verglichen. Die Studie liegt seit dem 23. August 2010 vor. Verschiedene Sonntagszeitungen haben die Zahlen nun veröffentlicht. Die Studie erfasst Männer zwischen 18 und 34 Jahren.

Quelle tagesschau.sf.tv

Hitliste der „Kriminalität Schweiz“ und der Länder finden Sie hier

Der Kracher ist allerdings der Subtitel in der SonntagsZeitung: „Für die SonntagsZeitung erhobene Deliktquoten überraschen: Deutsche halb so auffällig, wie Schweizer“!!

Jaja.. liebe Schweizer. Integriert Euch mal bitte anständig in die Schweiz! Ich fordere politische Sofort-Massnahmen!

Wie üblich bei solchen Themen fehlt es bei den Zeitungen an der nötigen Gesamtrecherche zum Thema, denn:

a) In die Statistik flossen ausschliesslich Delikte gegen das Strafgesetzbuch ein, welche Übertretungen bei welchen Nationen auftreten, wurde allerdings nicht ausgewiesen.

b) Weil in den Gruppen Frauen und Junge(n) ungleich vertreten sind, basieren die Werte auf der Kriminalität von Männern zwischen 18 und 34 Jahren bei Delikten aus dem Strafgesetzbuch (StGB)

c) Der genaue Quellenverweis mit detaillierten Zahlen fehlt generell und ist nicht ausgewiesen.

d) „verzeigt“ ist nicht „verurteilt“.

Hinweise:


09.09.2010 – WEF-Studie – Schweiz erneut wettbewerbfähigstes Land der Welt

10. September 2010

Vor zwei Jahren lag die USA noch an Platz 1. Doch letztes Jahr übernahm die Schweiz die Führung und konnte diese Spitzenposition laut der neuen Studie des WEF verteidigen. Die USA fällt sogar noch weiter auf Platz 4, überholt von Schweden (2.) und Singapore (3.). Die Nordeuropäischen Länder steigen weiter auf: Finnland (7.) und Dänemark (9.) und mit Norwegen auf Platz 14.

Deutschland landet auf Platz 5, gefolgt von Japan (6.)

Hier geht es zum gesamten „Global Competitiveness Report 2010-2011“ des World Economic Forum (WEF)


04.09.2010 – 80sforever – Die erste Party nach der Sommerpause – Die Bilder

5. September 2010

Die erste Party nach der Sommerpause. Gute Musik bei spitzenmässiger Stimmung.