16.10.2010 – Einmal Genua und zurück: Alptransit-Gig von Dorothy’s Doll und Transit – Die Bilder

19. Oktober 2010

Am Freitag nach der Schulung ging es später als gedacht Richtung Rheintal. Spät abends checkte ich ein bei Fredy’s Bruder Hermann in Sennwald und schlief wie ein Stein – allerdings nur kurz; denn um 6:30 Uhr brüllte der Wecker. Nach einem fantastischen Frühstück fuhr ich die wenigen Kilometer nach Haag. Dort wartete der Bus, der mich und viele weitere Hardcore-Fans von der Rockband „Transit“ nach Genua bringen sollte. Um 7:45 Uhr startete der Bus und ab ging es über den San Bernardino nach Milano und weiter nach Genua.

Gegen 14 Uhr checkten wir ins „Hotel Alexander“ nur wenige Meter vom Veranstaltungsort direkt am Hafen von Genua ein. Das Zimmer war klein und dunkel, aber was soll’s: Viel Schlaf gibt es auch hier nicht. Wir trafen uns wenig später vor dem Eingang. Ziel: Das zweitgrösste Aquarium in Europa. Ich mach es kurz: Es hat viele interessante Fische und ich schoss einen Chip voll Bilder. Diese muss ich irgendwann mal aussortieren. In der Hektik der letzten Tage vor dem Urlaub – ich hab noch zwei Veranstaltungen vorzubereiten – komm ich nicht mehr dazu. Nur die Bilder vom Auftritt hab ich nun ein klein wenig nachbearbeitet.

Auftritt? Ja, kaum kam ich aus dem Aquarium, fing es auch schon zu regnen an. Und es hielt den ganzen Abend durch. Am Tag vorher soll es noch richtig schön gewesen sein. Und wir haben dann das Tiefdruckgebiet aus der Schweiz mit dem Bus mitgebracht. Weltklasse. Ich wanderte vom Aquarium hinüber zur Bühne und traf dort auf die Member der Band „Transit“ in Begleitung der Angehörigen. Man plante vor dem Auftritt noch etwas zu essen. Gute Idee!

Genua Dorothy's Doll Transit Rock Gig

Somit machten wir uns im Nieselregen auf den Weg durch die verwinkelten Gassen von Genua und fanden die empfohlene Pizzeria. Die Pizza war weltklasse gut. Aber der Regen wurde stärker. Somit nahm der ein oder andere vom Angebot gebrauch einen Schirm bei den Strassenverkäufern zu besorgen. Auf dem Rückweg deckten wir uns noch mit ein paar Getränken ein; denn direkt an der Bühne gab es keinen Getränkestand. Zu Rock and Roll gehört einfach ein gutes Bier.


Als wir zurück kamen, legte gerade „Dorothy’s Doll“ los. Eine Stimme! Was für eine Stimme! Die Lady mit dem netten Namen „Sara G.“ fetzte ohne Ende über den Platz und die Band spielte professionell einen Song nach dem anderen. Die Lady wirbelte dazu über die Bühne ohne Ende. Und das 90 Minuten lang Rockmusik vom Feinsten – Covers von Pink bis Depeche Mode – in der Rockversion mit viel Gitarre und Schlagzeug. Und diese Stimme!


Um 21:30 wurde umgebaut und dann kam das lang ersehnte Comeback der Schweizer Rockband „Transit“. Und wie die loslegten. Die Bühne wackelte und das Volk vor der Bühne merkte den Regen nicht mehr. Der Regen verdampfte bevor er den Boden berührte. Gute Rockmusik transformiert in das Jahr 2010. Genial! Nichts verlernt ganz im Gegenteil. Erwachsener und präziser als jemals zuvor.

Anschliessend ¨liessen wir den Abend in einer Hafendisco ausklingen. Es wurde früh. Richtig früh. Und das Hotelbett sah mich nur kurz; denn um 11 Uhr startete der Bus zurück in die Kälte. Ja, es hatte über Nacht geschneit auf dem San Bernardino. Während in Genua wieder die Sonne scheinte, fuhren wir zurück in den Regen. Am Sonntag Abend gegen 19 Uhr kamen wir wieder in Haag an. Dann wechselte ich das Fahrzeug und fuhr nach Hause. Währenddessen bestiegen Mike, Mam und Chris den Flieger in München Richtung Bangkok. Nur noch eine Woche durchhalten.

Hier die Bilder – es darf jeder selbst aussortieren – Es sind nur über 550 Bilder – Der Teil 2; denn die Bilder von der Anreise und vom Aquarium – das dauert noch ein wenig.

More Infos:

Sara G. singt übrigens auch bei „ConditionBlack“ (MySpace)


19.10.2010 – Bullshit in Paradise? Energiesparlampen im Test

19. Oktober 2010

… der Stiftung Warentest. Die Heilsbringer der Leuchtmittelwirtschaft in puncto Umweltschutz scheinen nur begrenzt das zu halten, was der Hersteller verspricht. Der Test der Stiftung Warentest ist bereits vom April 2010, aber durchaus aufschlussreich.

Das Testfazit ist enttäuschend: Nur 3 von 28 ge­prüften Energiesparlampen waren „gut“. Zwei Drittel sind nur „ausreichend“, sechs sogar „mangelhaft“. Selbst große Marken, bisher Garanten für Qualität, haben schwache Produkte im Test. Hauptgrund: massive Probleme in den Dauerprüfungen, vor allem schnell nachlassende Leuchtkraft und geringe Schaltfestigkeit.

Sämtliche Testergebnisse gibt es unter: „Energiesparlampen – kein Lichtblick“ bei der Stiftung Warentest.

Wer meint, statt auf Energiesparlampen auf die tolle LED-Technik ausweichen zu können, der könnte sich ebenfalls täuschen. Stiftung Warentest prüfte die Qualität bereits in einem Test:

Fazit einstweilen: LED-Lampen sind noch teuer, aber auf dem richtigen Weg. Sie erzeugen viel Licht aus wenig Strom. Einige Modelle sind bereits ähnlich effizient wie konventionelle Energiesparlampen. (Siehe „tolles Ergebnis“ oben)….
Die Zeitschrift test kritisiert allerdings, dass einige der geprüften LED-Lampen statt der angekündigten „High power“ eher ein müdes Schimmern zeigen. Ihre Helligkeit war im Test geringer als die einer 25-Watt-Glühbirne. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die neuen, etwas stärkeren LED-Lampen erzielten mehr Helligkeit. Mit Abstand am hellsten erwies sich eine Lampe, die mit 662 Lumen (Maß für die Helligkeit) sogar mehr Licht als eine 60-Watt-Glühbirne produzierte….
Die Lebensdauer der LED-Lampen setzen viele Anbieter zu optimistisch an. Lemnis nennt beispielsweise 50 000 Betriebsstunden für seine Lighting Pharox LED Bulb. Im Test fielen beide Prüfmuster schon nach weniger als 1 000 Stunden aus. Andere Spots büßten schnell an Helligkeit ein. Zu schnell. Wer LED-Lampen kauft, sollte deshalb den Kassenbon aufbewahren. Die Tester raten zur Reklamation, wenn die Lampen vorzeitig dunkler werden oder ganz ausfallen.

Man lese den Test hier vollständig selbst nach.