02.02.2011 – Neues aus dem Internet: Hygrometer und Samsung NaviBot Staubsaugerroboter


„Hallo erstmal. Ich weiss nicht, ob Sie es schon wussten…“ So fängt Rüdiger Hoffmann seine Einleitung an. Er ist nicht mein Lieblingskomiker, weil er ist einfach zu langsam – man schläft regelrecht ein, wenn er spricht. Aber das ist ein anderes Thema. Eigentlich befand ich mich auf der Suche nach einem „Hygrostaten“ oder „Hygrometer„- das ist ein Luftfeuchtemessgerät. Unsere Wohnung besitzt eine Luft-/Luft Wärmepumpe und die frische Luft wird von Aussen über gefilterte Öffnungen über den Fenstern eingesaugt. Das mag ja im Sommer ganz praktisch sein (wenn man nicht heizt), aber im Winter ist das sauunpraktisch. Zum einen saugt es einen die ganze Zeit die kalte Luft in die Räume und man hat immer den Eindruck, „dass es zieht!“. Kalte Luft besitzt recht wenig Luftfeuchtigkeit. Und wenn diese dann noch aufgewärmt wird, entzieht die Luft allem „Wasser“, was überhaupt irgendwie feucht werden kann oder ist; Pflanzen, Aquarien, menschliche Haut etc. und das ist – um es vorsichtig auszudrücken – „ungünstig“.

Und da such-surft oder surf-sucht man so durch’s Web auf der Suche nach einem möglichst busfähigen Hygrostaten. Wieso heisst das eigentlich „Hygrostat“ und nicht „Hydrostat“? Wasserkulturen – die mit den Tonbällchen – heissen ja auch „Hydrokulturen“? Wenn etwas austrocknet – also Wasser verliert – dann nennt man das doch „Dehydrieren„. Egal, man erfährt auf jeden Fall, dass der „elektrische Hygrostat“ oder auch „Humidistat“ von Warren Johnson im Jahr 1900 erfunden wurde und ein Humidor mit Zedernholz ausgeschlagen ist, da dieses Holz die Luftfeuchtigkeit gut hält und so das tropische Klima in der Box zu gewährleisten. Das erste Haarhygrometer wurde 1783 von Horace-Bénédict de Saussure demonstriert. Er benutzte dazu ein blondes Frauenhaar. Nur habe ich gerade keines zur Hand. Auch erfährt man, dass „Hygro“ griechisch für „feucht, nass“ ist. Alles klar. Wichtig ist auf jeden Fall: Für Wohn- und Büroräume wird eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 50% bis 60% empfohlen, wobei unterschiedliche Quellen Bereiche von 40% bis 65% angeben.

So, nachdem ich am Wochenende eine Gardena Springbrunnenpumpe und ein grössere Korbpflanzengefäss gekauft habe, sollte die Luftfeuchtigkeit zusammen mit den beiden offenen Aquarien ja zu steigern sein. Aus den Aquarien verdampfen jeweils um die 10 Liter Wasser pro Woche, was nicht nur zu Kalkrändern am Glas führt. Nur möchte ich den „Erfolg“ ja schliesslich messen. Wo wir wieder beim Hydrostaten wären.

Bei der Suche landete ich dann auf einer Website mit dem seltsamen Namen „Galaxus.ch„. Aber ich las Erstaunliches: „Galaxus ist der neue Online-Shop der Gründer von digitec.ch. Während das Produktsortiment und die Funktionen des neuen Shops laufend erweitert werden, gelten die Stärken von digitec unverändert…“ Digitec ist mein Haus- und Hoflieferant für alles rund um Computer und Digitalkameras. Ich kaufe schon seit Jahren dort ein und ich finde das gesamte Geschäftsmodell einfach absolut optimiert. Mittlerweile hat sich digitec.ch vergrössert und expandiert freudig in der Deutschschweiz weiter. Günstige Preise, Online-Shop, kostenloser Versand, Abholung möglich, geniales Shopkonzept, mittlerweile über 30.000 Artikel, optimiertes Lagerkonzept. Könnte ich wie ich wöllte, würde ich das genauso machen. Und nun haben die Gründer von Digitec.ch ein neues Marktsegment im Auge – mit den gleichen konsequenten Methoden. Sehr fein.

Samsung Navibot Staubsaugroboter

Und ich fand beim Stöbern ein interessantes Gadget – einen echten Testsieger: Den Staubsaugerroboter der Firma Samsung mit dem Namen „NaviBot“. Nicht zu verwechseln mit der Schweizer Firma Navyboot. Ich besitze noch den „Roomba„. Aber der „Navibot“ hat gleich zwei seitliche Bürsten, eine eingebaute Digitalkamera und für Automatisierer äusserst interessant: Eine Fernbedienung! Ich bin mir fast sicher, dass in den entsprechenden Foren bald Spezialisten auf die Fernbedienung und auf die Kamera zugreifen werden. Hack my Robot!

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