22.09.2017 – FC Sion’s Präsident Christian Constantin versohlt TV Experte Rolf Fringer

22. September 2017

Das Leben als Schweizer TV-Experte kann gefährlich sein. In der Schweiz steckte der frühere Trainer des VfB Stuttgart Rolf Fringer nach dem Spiel zwischen Lugano und Sion nun vor laufenden Kameras mehrere Ohrfeigen und einen Tritt in den Hintern ein. Sions Präsident Christian Constantin war der Übeltäter.

Constantin zeigte sich später wenig reumütig, sondern wirkte im Fernsehinterview sichtlich erleichtert und zufrieden mit sich selbst. „Fringer hat mich diese Woche kritisiert und schlecht behandelt“, sagte der 60-Jährige. „Ich habe diesen Fall mit ihm geregelt. Ich habe ihn geschlagen und in den Hintern getreten. Es fühlt sich gut an! Das ist nicht höflich, aber wenn man angegriffen wird, dann muss man sich verteidigen.“


22.09.2017 – Wieder Rundstreckenrennen in der Schweiz! Formel-E Rennen in Zürich am 10.06.2018 geplant!

22. September 2017

Mit grossem Erstaunen las ich gestern, dass es nächstes Jahr – genauer am 10.06.2018 – ein Formel-E Rennen in Zürich geben würde! Denn sogenannte „Rundstrecken-Rennen“ waren seit dem schweren Unfall am 24 Stunden Rennen in Le Mans im Jahre 1955 kategorisch in der Schweiz verboten worden. Die Rundstrecke würde vom Hafen Enge über den General-Guisan-Quai, die Stocker-, Dreikönig-, Gotthard- und Alfred-Escher-Strasse zurück an den See führen.

FIA-Formel-E.jpg

Das Rennen in Zürich wäre das erste auf einer Rundstrecke in der Schweiz seit 63 Jahren. 1955 wurden Wettkämpfe dieser Art als Folge der tragischen Geschehnisse in jenem Jahr in Le Mans verboten. Der damalige 24-Stunden-Klassiker hatte in einer Katastrophe mit 84 Todesopfern geendet. In der Formel E fahren bekannte Piloten wie die Schweizer Sébastien Buemi und Neel Jani. Die Fahrzeuge, die Formel-1-Autos ähnlich sehen, erreichen Höchstgeschwindigkeiten von über 200 Kilometern pro Stunde.

2016-03-14-formel-e-990x693.jpg

Eine definitive Bewilligung für das Rennen liege aber noch nicht vor. Die Stadt sei dabei, das eingereichte Detailgesuch zu prüfen. «Dabei geht es zum Beispiel um Fragen, ob Tramgleise oder Fussgängerinseln entfernt werden müssen. Solche Massnahmen wären mit erheblichen Kosten verbunden, die der Veranstalter tragen müsste», sagt Ninck.

militaerflugplatz-duebendorf.jpg

Vielleicht wäre der Flughafen Dübendorf eine passende Alternative; denn dort sind nicht nur Pisten gegeben. Auch die Parkplatzsituation und Anreise gestaltet sich deutlich einfacher, als mitten in der Stadt Zürich.