Ganz generell, weil das gerade wieder chaotisch wird:
Beim Klimawandel geht es um CO2, Methan und Lachgas.
Bei Dieselfahrverboten geht es um NOx.
Feinstaub entsteht primär im Straßenverkehr, in Holzöfen und der Landwirtschaft.
Plastikverpackungen spielen bei alledem kaum eine Rolle.
Wenn also jemand schreibt, dass Greta ihm verbieten will, mit einem Diesel in Stuttgart rumzufahren, dass die DUH gemeine CO2-Steuern forciert oder dass ihr Feinstaub kein Problem sei, weil sie ihr Gemüse in mitgebrachten Stoffbeuteln verpacken, zeigen sie nur, dass sie das nicht kapiert haben.

Ja, Kunststoff besteht in der Regel aus Erdöl und landet leider zu großen Teilen in der Müllverbrennung, was auch CO2 emittiert. Es ist nur ein so kleiner Faktor, dass die Fahrt in einem Benzinauto zu einem Unverpackt-Laden mehr emittiert als wenn man zu Fuß Plastik einkauft.
Die klimafakten.de haben das schön aufgearbeitet:
[EDIT: Man kann natürlich trotzdem versuchen, Plastikmüll zu vermeiden. Mache ich selbst auch, aus mehreren Gründen. Es ist nur kein probates Mittel, den eigenen Klimaimpact effektiv zu verringern.]
https://www.klimafakten.de/meldung/umweltverbaende-und-umweltbundesamt-halten-augenscheinlich-wenig-von-gutem-marketing
Quelle: Für sehr gut befunden und 1:1 geklaut bei „Graslutscher„
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