23.12.2020 – Das Schweizer Käsefondue: Die uralte Tradition der Käsebauern? Falsch!

23. Dezember 2020

Bis  ins 20. Jahrhundert kannte man das Käsefondue nur in Gegenden, wo auch Kühe gehalten wurden. Denn lange brauchte man zur Zubereitung Milch, nicht Wein. Immer ein zentraler Bestandteil des Fondue war jedoch Käse, den man schmolz. Weil auch in der Schweiz Käse erst vor hundert Jahren wirklich zu einem Volksnahrungsmittel wurde, kannten die meisten Konsumenten das Fondue vorher gar nicht.

Fondue ist in der Schweiz fester Bestandteil der Weihnachtstradition.

In der Deutschschweiz wirklich populär wurde es erst nach dem zweiten Weltkrieg, als, wie so vieles in der Konsumgesellschaft, auch Käse im Überfluss vorhanden war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die SKU (Schweizer Käse Union), aus der regionalen Spezialität ein national eingefärbtes «Markenprodukt» zu machen. Viel dazu beigetragen, dass das weitgehend gelang, hat der Umstand, dass die Zubereitung von Fondue relativ einfach ist und (vermutlich) nicht zuletzt auch deshalb von vielen Männern aufgenommen wurde, die zunehmend über Freizeit verfügten.

https://blog.nationalmuseum.ch/2019/11/geschichte-des-fondue-in-der-schweiz/


22.12.2020 – Baden-Württemberg schränkt den Grenzverkehr mit der Schweiz weiter ein

23. Dezember 2020

Ab diesem Mittwoch 23.12.2020 ist Schluss mit Einkaufstourismus für Schweizer in Süddeutschland. Baden-Württemberg schränkt die sogenannte 24-Stunden-Regel für quarantänefreies Einreisen ein.

Die quarantänefreie Einreise für einen Kurzaufenthalt in Baden-Württemberg ist ab dem 23. Dezember nur noch gestattet, sofern die Reise «nicht überwiegend aus touristischen Gründen oder zu Zwecken des Einkaufs erfolgt». Dies hat das Bundesland am Dienstag entschieden. Die Regelung gilt sowohl für Schweizer, die nach Deutschland einreisen, als auch für Deutsche, die aus der Schweiz zurückkehren.

Die entsprechende Pressemitteilung der Landesregierung in Stuttgart über die geänderte Corona-Verordnung von Baden-Württemberg veröffentlichte der Schweizer Botschafter in Berlin, Paul Seger, am Dienstagabend auf Twitter.

Die Verschärfung der Einreise-Quarantäne-Verordnung führt dazu, dass zum Beispiel weder die Baden-Württemberger in der Schweiz Ski fahren noch die Schweizer im Supermarkt in Baden-Württemberg einkaufen können. Hintergrund sei das Infektionsgeschehen in Südwestdeutschland und in den Grenzregionen.

https://www.srf.ch/news/schweiz/das-neuste-zur-coronakrise-kein-einkaufstourismus-mehr-fuer-schweizer-in-sueddeutschland


21.12.2020 – 900 Milliarden US Coronahilfe aus dem Nichts

21. Dezember 2020

Insgesamt soll das Hilfepaket ein Volumen von 900 Milliarden Dollar haben. Es soll an ein reguläres Haushaltsgesetz für das neue Fiskaljahr im Volumen von 1,4 Billionen Dollar angedockt werden.

900 Mrd. Dollar Corona Hilfe

Für Bürger, die von der Corona-Krise wirtschaftlich betroffen sind, sehen die Maßnahmen unter anderem Zahlungen von 600 Dollar pro Person vor plus einen Zuschuss von 300 Dollar pro Woche zum Arbeitslosengeld. Auch Kredite für Kleinunternehmer sind vorgesehen, Mittel für Schulen und Impfstoffe.

https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-hilfepaket-fast-fertig-geschnuert-1.5154085!amp

Die Währung Dollar fällt, der Goldpreis und der Bitcoin steigen.


20.12.2020 – Vorfahren der Menschen scheinen Winterschlaf gehalten zu haben

20. Dezember 2020

Ich wusste es schon immer, weil ich im Winter so saumüde bin!!

Winterschlaf ist gesund!!

„Hinweise auf Knochen, die an einem der wichtigsten Fossilienstandorte der Welt gefunden wurden, deuten darauf hin, dass unsere hominiden Vorgänger vor Hunderttausenden von Jahren mit extremer Kälte umgegangen sind, indem sie den Winter durchgeschlafen haben.“

https://www.theguardian.com/science/2020/dec/20/early-humans-may-have-survived-the-harsh-winters-by-hibernating


17.12.2020 – Robert Koch Institut, Statistik Ansteckungsorte

17. Dezember 2020

Man fragt sich ja selbst immer „Wo stecken sich die Leute an?“. Hierbei bin ich gerade auf ein Quelle für Informationen gestossen; denn das Robert Koch Institut veröffentlicht jeden Dienstag die Daten der Nachforschungen für den Ansteckungsort.

In Kalenderwoche 50 siehen die Daten nach Sortierung Anzahl folgendermassen aus:

Namenlos

Interessant ist hierbei, dass „privater Haushalt“ ganz oben steht. Aber in den privaten Haushalt muss man ja den Virus „reinschleppen“. Dann zählt der Haushalt ja eigentlich „doppelt“. Beziehungsweise müsste man innerhalb des Haushaltes schauen, woher die Fälle kommen: Arbeitsplatz+Betreuungseinrichtung+Ausbildung+Kindergarten+xyz?

Die Exceldatei kann man sich herunterladen, nämlich hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Ausbruchsdaten.html


16.12.2020 – Satirepreis „Goldenes Brett vorm Kopf 2020“ geht an „Fehlalarm“-Autor Sucharit Bhakdi“

16. Dezember 2020

Die Verleihung des „Goldenen Bretts vorm Kopf“, des Satirepreises für den größten antiwissenschaftlichen Unfug des Jahres, ging am Dienstagabend zum mittlerweile zehnten Mal über die Bühne.

In Österreich zeichnen die Wiener Skeptiker, der lokale Ableger der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), für die Preisvergabe verantwortlich. Aus den über 300 Vorschlägen, die online eingegangen waren, wählte eine Fachjury zunächst drei Finalisten und dann den Sieger.

Bhakdi, der es eigentlich besser wissen müsste – er hat schließlich viele Jahre als Arzt gearbeitet – punktet in all diesen Kategorien. „Es gab vielleicht noch nie einen Kandidaten, auf den das ‚Goldene Brett vorm Kopf‘ so perfekt gepasst hat wie auf ihn“.

Der Preis für das Lebenswerk ging heuer an den Journalisten und Aktivisten Ken Jebsen und sein Sprachrohr „KenFM“, das als Radiosendung begann und dann ins Internet abwanderte. „Auf KenFM scheint es keine Berührungsängste mit kruden Verschwörungstheorien zu geben: Von den ‚Charlie Hebdo‘-Anschlägen, die angeblich inszeniert waren, über George Soros und Bill Gates, die angeblich die Welt fest im Griff haben, bis hin zu verstörenden Aussagen über den Holocaust“, meinen die Skeptiker.

https://2020.goldenesbrett.guru/

Quelle: https://www.derstandard.de/story/2000122528159/goldene-brett-vorm-kopf-geht-anfehlalarm-autor-sucharit-bhakdi?ref=article


14.12.2020 – Aquarium für IKEA Kallax Regale

14. Dezember 2020

Die Kallax Regale von IKEA sind beliebt. Halten aber nicht viel aus. Recht praktisch scheinen diese auch bei Aquarianern zu sein; denn es gibt spezielle Aquarien die genau in die Fächer passen.
https://www.aquatom-krefeld.de/aqua-system-f%C3%BCr-kallax/artikelbeschreibung-kallax/

Die Aquarien gibt es mit Abdeckung, geteilt, mit und ohne Hebefilter.


13.12.2020 – Bialetti Moka Express: Dichtung ersetzen

13. Dezember 2020

Auf meiner Segeltour im Oktober in Griechenland mit Christian „Angel“ genoss ich die Art und Weise Kaffee aus der „Moka Kanne“ zu trinken. Ich habe selbst zwei dieser Bialetti Moka Kannen. Ich nutzte diese nur nicht mehr, seit ich aus Schlieren weggezogen bin. Und das ist sehr sehr lange her. In Schlieren hatte ich noch einen Gasofen. Das war toll!!

Bei beiden Kannen war die Dichtung alt, trocken oder schlicht nicht mehr vorhanden. Man kann die Dichtungen und die Siebe extra kaufen. Doch ich wusste die Grösse nicht. Also machte ich mich im Web auf die Suche und stellte anhand des Siebdurchmessers fest, dass ich eine „6 Tassen“ und eine „9 Tassen“ Kanne besitze. Somit bestellte ich bei Brack online die beiden Dichtung Sets mit Sieb für zusammen knapp 20 CHF inkl. Versand.

Die beiden Bialetti Moka Kannen und die neuen Dichtungen samt Siebe

Heuteabend setzte ich mich hin und wechselte bei beiden Kannen die Siebe und die Dichtungen aus. Das Auswechseln der Dichtungen ist leichter, als gedacht. Ich nahm ein Schweizer Taschenmesser und dort den Dosenöffner. Mit der Spitze schnitt und kratzte ich die alte spröde Dichtung heraus. Das Sieb fiel dann von selbst heraus. Anschliessend setzte ich das neue Sieb in die Aussparung, legte die die neue Dichtung auf und drückte diese in die runde Nut.

Fertig. Morgen wird damit Kaffee gekocht.


13.12.2020 – Aquarienprojekte: Aktueller Stand der No-Technic Aquarien

13. Dezember 2020

Kleiner Update zu den Aquarienprojekte
1. „WhiteSandsTank“ / 250 Liter / Start 10.10.2020
2. „I-Don’t-Care-Tank“ / 12 Liter / Start August 2020
3. „DeepSoilTank“ / 240 Liter / Start 28.08.2020
4. „ParadiseBay“ / 20 Liter / Start 10.10.2020
5. „KitchenWindowTank“ / 54 Liter / Start 07.07.2020

Es hat noch zwei weitere 12 Liter Becken, die ich mit der Walstad Methode eingerichtet habe. Und ein Paradiesfisch Nachwuchs Behältnis.

In ihrem natürlichen Lebensraum wächst der Nachwuchs von Paradiesfischen in verkrauteten Uferzonen auf. Sie ernähren sich von Kleintieren und Larven.

Bei mir dient ein Plastikbehälter als AufzuchtBecken, in dem ich seit Anfang März Pflanzen lagere, welche ich beim Umbau des „WhiteSandsTank“ auf hohes Substrat übrig blieben. In diesen „ParadiseBayTank“ gab ich ein paar Wasserflöhe. Diese haben sich seit Anfang Oktober bis heute schön vermehrt, obwohl die vielen kleinen Paradiesfische sich vom Wasserfloh Nachwuchs ernähren.

Der „ParadiseBayTank“ funktioniert komplett ohne Technik. Etwa einmal in der Woche gebe Liquizell hinein.
Das gleiche Prinzip Wende ich auf eine kleine Vase an, welche ebenso schon seit Monaten nur mit Hornkraut existiert. Darin sind Wasserflöhe, ein paar Schnecken und Paradiesfisch Nachwuchs. Man muss sich um nichts kümmern. Die beiden AufzuchtBecken funktionieren in sich alleine.


13.12.2020 – Aquarienprojekte: Der „I-Don’t-Care-Tank“

13. Dezember 2020

Dieses kleine 12 Liter Becken war ursprünglich für die Zucht von Wasserflöhe gedacht. Deshalb steht es direkt am Fenster, damit sich genügend Algen bilden können. Es besitzt auch keinen Bodengrund.

Der 2,4 Liter „I-Don’t-Care-Tank“

Als ich dann Paradiesfischnachwuchs bekam, setzte ich einen kleinen Wurf da hinein. Einer hat sich unglaublich schnell entwickelt. Die anderen verstecken sich. Damit sich diese verstecken können, gab es etwas Moos und Pflanzen. Von einem Kollegen bekam ich ein paar Red Fire Garnelen und diese setzte ich auch in dieses kleine Becken.
Nun läuft das kleine Aquarium ohne jegliche Technik bereits seit 2 Monaten. Ich muss mich darum gar nicht kümmern. Es läuft von selbst. Die Wasserflöhe vermehren sich. Diese fressen die kleinen Paradiesfische. Aber nur soviel bis sie satt sind. Die grossen Daphnien sind eben zu gross und sind zur Daphnienzucht da.

So sieht das kleine Ökosystem aus.

Ausserdem hat es noch Rädertierchen, die man ab und zu rumschwimmen sieht. Und viele Schnecken. Sie weiden die Algen Teppiche von den drei Scheiben ab. Eine davon habe ich sauber gemacht, um hineinschauen zu können. Den Schecken scheint es gut zu gehen.

Die Garnelen fressen die Algen von den Pflanzen und fressen Pflanzenreste. Sollten sie Nachwuchs bekommen, so dient ein Teil davon als Paradiesfisch Futter. Da sie sich aber im dichten Moos verstecken können, sind Überlebenschancen gegeben.

Das Wasser gewechselt habe ich übrigens nie. Auch hab ich den Boden nie abgesaugt. Ganz im Gegenteil, denn erstens verwerten die Schnecken und Garnelen alles biologisch Verwertbare und zweitens bilden sich darin wieder Bakterien, die dann die Pantoffeltierchen und Wasserflöhe ernähren.

Ein guter Indikator für gute Wasserqualität ist der Geruch des Wassers. Riecht man nichts – ist alles gut. Und natürlich die gleichbleibende oder anwachsende Population der Bewohner. Somit hat sich ein kleines Ökosystem gebildet, um das ich mich nicht kümmern muss.