28.12.2012 Neulich im Stars Straubing oder „Bauer sucht Frau en gros“

30. Dezember 2012

Ich war schon ewig nicht mehr im Straubing. Damals gab es noch das „Roxy“ – einen Rockschuppen. Ab und zu fuhren wir dorthin, um mal wieder etwas anderes zu hören und zu sehen, um dann wieder im Regensburger „Factory“ einzukehren und zu verbleiben. „In Straubing! Da gibt’s gute Musik und viele Mädels! Die sind gaaanz anders!“ meinte Harry. Also fuhren wir hin zur Ü30er-Party. Anschauen kost‘ ja fast nix und Straubing ist auf der Autobahn ja nur ein paar Minuten weg.

Die Anfahrt war scho‘ mal recht lustig – Stichwort „Geschwindigkeits-Schilder-Wirrwarr“:

  • Bei Neutraubling darf man von 6 Uhr bis 22 Uhr nur 120 km/h fahren. Wir fuhren nach 22 Uhr – ergo „Volldampf“.
  • Bei Wörth darf man dann von 22 Uhr bis 6 Uhr nur 100 km/h fahren. „Volldampf“? Nein! ABS-Bremse!

Sinnvoll? Beide Zonen laufen an Wohngebieten vorbei. Sinnhaftig? Nein, dafür blitzen die Herren in Grün dort sicherlich gerne. Egal, Harry lotste mich durch Straubing und wir fanden einen gemütlichen Parkplatz auf der Strasse vor dem „Gäubodenpark“. Sehr schön. Dann raus aus dem Auto und ab in das Getümmel!

Originally uploaded by PeterPanCH „Karo-Hemd vs. BMI“

Doch vor dem Getümmel und der Besichtigung der regionalen weiblichen Rundungen, stand das Anstehen. „Ü30-Party“ im „Stars“. Und wir standen erst einmal an. Etwa 100 Leute standen an der Tür an bis am „Fresswagen“ vorbei zum Parkplatz. „Des gibt’s ja ned! Wollen die alle da rein? Saukalt ist es hier (0 Grad) und es zieht! Gibt’s hier keinen Kaffee?“ dachte ich. Egal, Harry schien das gewohnt zu sein und unterhielt sich derweil mit einem Bekannten, der dazu kam. Er hatte ein Karo-Holzfällerhemd an. Ok! Mich fror es und ich dachte an Zürcher Nightclubs. Wenn man da lange ansteht, dann geht man weiter zum nächsten Club oder besorgt sich derweil irgendwo einen gemütlichen Kaffee und wartet bis die Menschenschlange weg ist.

Aber es ging flott voran. Nach doch mal 15 Minuten waren wir an der Kasse – drinnen. Es ging noch eine Treppe hinauf und dann geht’s los. Nein, man steht an der Garderobe an. Ah, es hat zwei. Also zur zweiten Garderobe und Jacke abgeben. Ah, bezahlen Harry, bezahlen!

So, der Ausblick schweift über eine eigentlich ganz nett eingerichtete Grossraumdisko – mit Raucherterrasse. Sehr fein. Alles drängelt rechts an den von Herren mit Leuchtturmblick bestückten Bars rechts Richtung Tanzfläche. Auf dem Entenmarsch dorthin hört sich der Schallpegel eher an, als würden etwa 1000 (eben) Gänse gen Süden fliegen. Es schnattert aus allen Richtungen. Tja, man hat sich lange nicht gesehen und hat Lebensgeschichten zu erzählen. „Wow kummst her? Ah! Vo‘ Regen! Wie woar’s Weda? Sunnig? Mei schee!“ Erst ab Tanzfläche ist die Musik zu hören.

Vor mir ein Karo-Holzfällerhemd, welches den breiten Rücken eines frisch mit Odel de Cologne getränkten Aufreissers schmückt. Hinter mir spüre ich weibliche Weichteile paarig und stossdämpfend im Rücken. Sehr fein, hoffentlich bin ich bald Vorne! Oder soll ich gleich rechts abbiegen und zuerst mal auf der Raucherterrasse entspannen? Nein, keine Chance; denn der Gegenverkehr ist zu gross und dicht und es staut sich grad.

Wir „landen“ schliesslich am oberen Ende bei der VIP-Absperrung an einem Tisch bzw. ich bei der Treppe abwärts möglichst ganz links dem Dauerkreisverkehr ausweichend und Harry beim Tisch voll Mädels – er kennt sie, klar logisch. Harry kämpft sich durch die Massen und besorgt zwei Bier. „Basst scho, mercy“ denke ich und nicke – sprechen ist zwecklos – Sound zu laut.

Links von mir ist zentral und erhoben der DJ-Balkon angeordnet. Da stehen irgendwie 5 Leute (!) drauf und tun irgendwas. Ned schlecht! Was kann es zu tun geben? DJ legt Musik aus der Konserve (MP3) auf, LJ mischt das spärliche Licht aus ein paar verlorenen Gobos und LED-Strahlern, VJ legt die Reihenfolge der Werbefilme auf den ringförmig an der Decke angeordneten Grossbildschirmen fest. Und der Rest? Wachpersonal? Naja. „Check!“

Ich blicke nach rechts in den VIP-Bereich. Dort kann man sich – wenn man möchte – von der Masse abheben und einen einsamen Tisch jenseits des Trubels genehmigen. Doch warum haben die 3 Paar an den 3 Tischen nichts zu trinken? Personal überfordert oder nix geordert? Seltsam. Zwei der Männer tragen ein Karo-Holzfäller-Hemd. Ich denke mir „Schach!“ Was zum Running-Gag des Abends werden sollte.

Die Tanzfläche ist noch locker befüllt. „Soll ich jetzt mal kurz die Beine vertreten? Nein, beim nächsten Stück. Das aktuelle ist zu kommerziell“, denke ich. Und so ging es dann Stück für Stück, bis die Tanzfläche brechend voll war. Weil das Gedrängel an der Treppe zur Tanzfläche langsam ungemütlich wurde, wechselte ich die Seite von links der Treppe nach rechts vor einen kleinen Plastik-Weihnachtsbaum direkt vor dem VIP-Bereich. Die 3 Paare hatten immer noch nichts zu trinken.

Die Entscheidung zu wechseln war nicht so gut; denn offensichtlich war ich nicht der Einzige, der sich das erste Mal im „Stars“ eingefunden hatte; denn der Weg oberhalb endete im WC-Bereich – Sackgasse! Eigentlich ja nicht; denn man konnte durch den WC-Bereich direkt von einer Seite auf die andere gehen, aber am Damen-WC staute es sich und dadurch gab es einen Rückstau bis auf die Barecke. Ergo bahnte man sich einen anderen Weg durch die Menschenmassen die Treppe herunter – egal ob links, mitte oder rechts. Man war nur am Ausweichen.

Also suchte ich mir einen ruhigeren Beobachtungsplatz. An der gegenüberliegenden Treppe direkt bei einem Tisch. Dieser kanalisierte die Rundgänger und ich hatte sozusagen eine Tischbresche hinter mir. Perfekt. Neben mir stand eine Lady, welche ich aus dem Zap kannte. Als wieder ein Karo-Holzfäller-Hemd-Träger vorbei kam und es kamen viele, meinte ich nur „Schach“ zu ihr. Etwas verwirrt sah sie mich an, lachte dann aber herzlich, als ich sie aufklärte. Wer zuerst einen Karohemd-Träger sah, sagte zuerst „Schach“. Kamen zwei hintereinander wechselten wir uns ab: „Schach!“ „Matt!“.

Leider ging dann irgendwann das Bier aus. „Verdammt! Wie bekomme ich hier bloss ein Bier! Die Theken sind überlaufen und der Service überlastet!“ Ich liess es auf einen Versuch ankommen, scheiterte aber kläglich, da man keinen festen Stand an einer der Bars fand, weil laufend irgendjemand an einem vorbei wollte. Klassisch überfüllt. So schwamm ich mit der Masse mit und liess mich zur Raucherterrasse treiben. Gut, ein Raucher zu sein! Da hat man Platz und kann mal in Ruhe ohne Drängelei eine Zigarettenlänge entspannen. Wenn es noch eine Bar hier auf der Terrasse gäbe, dann müsste ich bis Badeschluss nicht mehr da rein. „Schach! Matt!“ dachte ich als ich an zwei Kollegen vorbei ging.

Kurz: Ich musste auch irgendwann mal wieder rein. Ich kämpfte mich auf der rechten Seite zum Ende der Bar durch. Die Servicedame räumte grad die Kühlschränke unter den Theken nach. Gibt’s da keinen, der das machen könnte. Die Ladies sollen doch verkaufen – ned räumen und nachfüllen. Egal. Ich bestelle ein Weissbier. Die Lady meint schulterzuckend und bemitleidenswert: „Keine Gläser!“ Ich fass‘ es nicht. Weissbiergläser sind aus! Na gut, dann ein lauwarmes frisch nachgefülltes Becks aus dem Thekenkühlschrank. 3 Euro? Mach drei-einhalb du armes Mädel. Der Serviceablauf stimmt bei dem Menschenandrang überhaupt nicht. Die Mädels sind jetzt schon fix und fertig und es ist noch nicht mal 1 Uhr! Wehe wenn da einer kommt und ne Runde Longdrinks oder gar Cocktails bestellt. Dann ist aber alles zu spät. Bestellung aufnehmen, Drinks mixen, abkassieren – alles eine Dame bei dem Andrang und einer 15 Meter langen Bar stehen 3 Mädels und das auf jeder Seite der Disko! Da wartest aber als Gast und „man“ könnte durchaus mehr „verdienen“.

Gut, zur Musik: Prinzipiell spielt man zur Ü30er-Party nur die Top-Hits aus dem jeweiligen Genre – davon etwa 3 Stück. Bei prall gefüllter Disko und Tanzfläche könnte man sich als DJ schon einmal erlauben ein paar gute Songs daneben zu spielen. Es hat ja genug davon. Beispiel „NDW“: Nena mit den Lufballons und Manjor Tom mit Peter Schilling. Sonst nix? Das war’s mit NDW? Beispiel Rockmusik: 5 Stücke am ganzen Abend mit AC/DC und Jon Bon Goofy (Absicht!), dann später noch U2 mit „Bloody Sunday“, was ja nicht unbedingt Richtung Rock einzuordnen ist. Es hat noch mehr! Aber Mainstream ist auch ok, wenn man einfach nur Plaudern will in der Disko. Etwas Anderes bleibt den meisten ja eh nicht übrig. Musik Richtung „Depeche Mode“? Fehlanzeige. Gut, vielleicht kennt man das ja auf dem Land nicht – ein echter Scherz! „Schach!“ Ich hab’s gesehen und das war’s dann auch.

Gegen 4 Uhr starteten wir nach einem wirklich guten Kaffee und entspannter Bedienung an der Kaffeebar am Eingang wieder gen Heimat und legten im Auto eine Kassette ein. In der Neuzeit reicht dazu eine „APP“ auf dem iFön. Und wir fuhren entspannt nach Hause lange diskutierend. That’s it „Stars“!

Stars  – Lounge und Disko – Straubing


30.06.2009 – Regensburg: Bürgerfest 2009 – Salsa und Pfeffa auf Oberpfälzerisch – Heit kocht de Mama!

1. Juli 2009

Ursprünglich wollten wir am Freitag Abend nach Regensburg fahren. Jedoch hielt uns die Arbeit etwas länger in Altdorf fest und wir entschlossen uns erst am Samstag aufzubrechen. Somit starteten wir am Samstag gegen 11 Uhr frohgemut auf die Autobahn. Und von da an war alles anders, als sonst. Üblicherweise benötigen wir für die 480 Kilometer um die vier Stunden. Aber diesmal sorgte der Urlaubsverkehr und unzählige Baustellen beginnend am Gubrist-Tunnel und endend bei Abendsberg für eine erhebliche Verlängerung der Reisezeit. Nach 6 Stunden – also Punkt 17 Uhr – trafen wir genervt in Regensburg ein.

Nach dem obligatorischen Kaffee mit frische Erdbeerkuchen bei Mam versuchten wir ein Taxi zu erreichen; denn um 19 Uhr hatten wir uns mit Chris und Bernhard in Stadtamhof bei der Bühne beim Andreasstadl verabredet. Wir bekamen sogar ein Taxi und düsten zusammen mit Mam los; denn dort sollten die Amberger Salsa-Músicos „Los Dos y Companeros“ auftreten.

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Chris kam mit Beat und Bernhard mit Freundin Rosie. Chris erzählte von seinem Wochentörn mit einem Kreuzer der Aida-Flotte und kam sichtlich ins Schwärmen. Nach einer kurzen Umbaupause auf der Bühne ging es dann los mit den „Companeros“ aus Amberg. Oberpfälzer Dialekt und Salsaklänge. Es dauerte nicht lange und auf der Tanzfläche wähnte man eine komplette Salsa-Tanzschule nach den Takten den grünen Rasen danieder tanzend. Bernhard litt ohne Ende. Als absolut angefressener Salsa-Fetischist hemmte ihn ein verletztes Knie. So konnte er nur zur Musik leise mitwippen. Aber dabei sein ist alles. Dafür legte P4 mit Natalie eine flotte Sole auf die Wiese. Auch Stephan und Stephan trafen wir wieder. Wir verabredeten uns später im „Peaches“ mit ihnen. Wenig später begrüsste mich Ü30-Stammgast Gudrun mit Anhang und es wurde so richtig lustig unter unserem Sonnenschirm.

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Die Band gab alles und begeisterte das Publikum nach Strich und Faden. Sogar Mam liess sich mitreissen und schwang irgendwann das Tanzbein. Nach etlichen Zugaben war pünktlich um 22 Uhr Schluss! Mike und ich sahen uns an und dachten uns tritt ein Pferd. Auf Nachfrage bei Kollegen bestätigte man uns, dass es wirklich so sei: Ab 22 Uhr gibt es am ganzen Bürgerfest keine Musik mehr! Etwas verwirrt traten wir den Rückweg über die Steinerne Brücke an und bahnten uns den Weg durch die Massen. Ziel: Das „Peaches“; denn dort trifft man sich traditionell mit Freunden und Kollegen beim Bürgerfest.

Und dementsprechend gestaltete sich der Andrang vor dem Ausschank auf der Strasse davor. Mit freundlichem Nachdruck gelangten wir ins Innere und genehmigten uns eine gesunde Abkühlung als Belohnung. Anschliessend verabschiedeten sich Mam, Bernhard und Rosie. Mike und ich beschlossen Richtung „No7-Bar“ abzudriften. Dort angekommen stellten wir jedoch fest, dass der Laden vollkommen überfüllt war. Somit ging es weiter ins „ZAP“.

„Aua! Aua!“ Das gute alte Zap. Wir parkten unsere Körper hinter der Mittleren Bar und genossen noch ein kühles Bier; denn es war schön warm in den heiligen Katakomben unter dem Augustiner Hof. Die Stimmung war sehr gut. Aber der Männeranteil exorbitant. Die Musik wie immer. Trotzdem hatten wir unseren Spass und blieben fast bis Feierabend. Anschliessend organisierten wir uns ein Taxi und düsten zurück in die lang ersehnten weichen Federn um unsere Körper weich zu betten.

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Am Sonntag lud Mam Bernhard und Rosie zum ausgiebigen Frühstück ein. Der schmucke reich gedeckte Tisch brachte uns wieder auf die Beine. Gegen 13 Uhr entschlossen wir uns dann aufzubrechen. Mike besuchte Claudia und ich zog in die Stadt, um mich erneut mit Bernhard zu treffen, der vorher Rosie zum Arcaden zu fahren. Von dort aus startete sie dann nach Erlangen zurück. Ich traf Bernhard vor dem „Dombrowski“ am Dom und wir genehmigten uns einen gemütlichen Kaffee. Wir plauderten ein wenig und beobachteten das bunte Treiben auf der Strasse.

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Dann beschlossen wir „eine Runde“ zu gehen. Wir schlenderten hinunter zur Thundorferstrasse und beim Anblick der „Regensburger Wurstkuchl“ erfasste uns ein unbestimmtes leeres Gefühl rund um die Magengegend. Mir fiel ein, dass Uschi und Willi einen „Brennend heissen Würstlstand“ beim Eisernen Steg betrieben und so kam es, dass wir uns den Weg dorthin durch die dahinschlendernden Besucher bahnten.

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Dort genehmigten wir uns je eine Wurstsemmel und genossen die Sonne. Hatte es am Tag vorher noch zeitweise während des Tages geregnet, so schien am heutigen Sonntag durchgehend die Sonne. Anschliessend verabschiedete sich Bernhard und ich setzte meine Runde Richtung Arnulfsplatz fort. Als ich durch die Gesandtenstrasse wanderte und grad überlegte ob ich auf den Kirchenturm steigen sollte, um ein paar Fotos zu schiessen, rief mich Mike an. Er sei nur wenige Meter entfernt und schliesslich trafen wir uns in der Ludwigstrasse.

Wir schlenderten zurück zu Uschi und Willi und fanden Zeit mit den beiden Würstlbratern ein wenig zu plaudern. Danach telefonierten wir mit Mam, die sich in bei dem schönen Wetter in ihrem Garten aufhielt. Sie holte uns beim Bismarckplatz ab und wir fuhren zurück, um zu packen. Wir nahmen noch einen Kaffee und begaben uns um 21 Uhr auf die Autobahn.

Normalerweise fahren wir immer um diese Uhrzeit, da wir sonst in 4 Stunden in Zürich ankommen. Aber es kam ganz anders: Schon bei Siegenburg standen wir im Stau vor einer Baustelle auf der A93. Zwei weitere Baustellen hielten auf der A9 Richtung Nürnberg und die Tempobeschränkungen aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens hielten uns weiter auf. Auch die A99 war nicht, wie sonst, locker befahrbar. Auf der A96 hat es kurz nach Germering ebenso eine längere Baustelle. Dort geht es eh wegen Tunnel und Geschwindigkeitsbeschränkungen oft nur mit mit 100 Stundenkilometern voran. Beim Allgäupark gibt es eine neue Baustelle und der Ausbau des Bundesstrassenteilstücks ist ebenso noch nicht abgeschlossen. Auf der Schweizer Autobahn geht es dann weiter mit Bautätigkeiten von Matzingen bis Winterthur. Die Umfahrung Zürich Nord ist ebenso ab Seefeld eine einzige Baustelle. Der Gubristtunnel ist in der Nacht einseitig zu Wartungszwecken gesperrt und man wird über die zweie Röhre umgeleitet. Insgesamt zählten wir 12 Baustellen und erreichten Jonen nach 6 Stunden Fahrt genau um 3 Uhr morgens.

Ergo: Ich glaube in der nächsten Zeit hat uns Regensburg gesehen. Es macht einfach keinen Spass für ein Wochenende um die 12 Stunden auf der Strasse zu verbringen. Ausserdem hat Zürich in den nächsten Wochen auch einiges zu bieten. Siehe „Caliente“. Und übrigens: Die Musik schaltet man in Zürich erst um 2 Uhr morgens aus!

Alle Bilder von Bernhard und mir hat es hier.


22.05.2009 – Regensburg: „On a Sunny Afternoon“ oder „Sit-In am Neupfarrplatz“

23. Mai 2009

Nach dem erholsamen Tiefschlaf und einem vorzüglichen Frühstück bei Mam rappelten sich Mike und ich auf und fuhren in die Regensburger Altstadt. Nachdem wir das Auto im Peterstor-Parkhaus abstellten, wanderten wir zum Kaffeetrinken – logisch. Anschliessend holten wir die von mir am Montag zuvor reservierte Leuchte bei „Kare“ ab.

Durch das Glühlampenverbot fühlte ich mich animiert eine überdimensionale Leuchte im Glühlampen-Design zu kaufen. Diese bekommt dann eine der E27er-LED-Leuchtmittel von Claus verpasst. Somit eine kunstvolle Verbindung von bald Gestrigem und noch nicht ganz Morgigem. „Vergangenheit und Zukunft“ der Leuchtentechnik zu einem Ganzen zusammengefasst. Tja, Ideen muss man haben

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Anschliessend suchten wir uns einen Friseur; denn unsere Haare verlangten nach einer Kürzung. Nach einer Stunde sahen wir wieder passabel aus und konnten so den nächsten Termin wahrnehmen. Ein Treffen mit Karen&Chris, sowie mit Bettina und Regina. Als Treffpunkt kristallisierte sich der Neupfarrplatz heraus vor dem „Alex“.

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Gut, der Neupfarrplatz ist wohl einer der pflanzenärmsten und lieblos gestalteten Plätze in Regensburg, aber dafür liegt er zentral. Das Personal des „Alex“ bemüht sich den Anforderungen der Bestellungen nachzukommen, das war es dann aber auch. Trotzdem nahmen wir Platz und plauderten über Gott und die Welt. Karen&Chris reisten extra aus dem Hohen Norden an, um mit Bernd seinen 50. Geburtstag zu begehen. Tja, und Bettina und Regina treffen wir sonst nur auf den Ü30er-Parties – welche aber erst im Herbst wieder stattfinden werden. Deshalb freuten wir uns enorm über die spontane Möglichkeit wieder einmal so richtig zu plaudern.


Das weihnachtliche Wellness-Wochenende in Regensburg

7. Dezember 2007

Am Letzten Freitag – 30.11.2007 – gegen 14 Uhr fuhr ich zum vereinbarten Treffpunkt. Winterthur. Doch mein Benz spürte scheinbar, dass ich ihn allein lassen möchte; denn als ich den Benz bei der Ausfahrt Töss ausrollen liess, bekam ich einfach keinen Gang mehr rein – und raus?? Also liess ich an der Ampel die Kupplung schleifen und fuhr mit dem 5. Gang rechts ab in die Bushaltestelle. Kein Rütteln am Schaltknüppel half. Ich rief Juraj an und informierte über die passende Panne. Dann schaute ich auf das Navi: Noch 5 Kilometer bis zur Wohnung von Juraj. Das schafft ich mit dem 5. Gang nicht. Die Ampeln und die kleinste Steigung würden die Kupplung töten.

Trotzdem versuchte ich es noch einmal und tuckerte durch ein Wohngebiet zum Sulzerareal. In der Zürcherstrasse rollte ich auf einem Parkplatz aus und telefonierte erneut. Am anderen Ende meldete sich Chrigel. Er schlug vor mich abzuholen und eine befreundete Werkstatt zu benachrichtigen. Nach weniger als 10 Minuten traf Chrigel ein und nach weiteren 5 Minuten der Mechaniker. Der diagnostizierte eine stinkende Kupplung und das ausgehängte Schaltgestänge. Auf dem Rücken liegend fummelte er das Gestänge wieder zusammen. Schalten ging wieder, aber der Sicherungsring fehlte. Der Mechaniker setzte sich in mein Auto, ich mich in seinen und Chrigel führte mich in seine Stamm-Auto-Werkstatt „Radhof Garage„, welche wir nach weiteren 15 Minuten erreichten.

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Sofort kam mein Benz auf den Operationstisch. Mit fachkundiger Hilfe versuchte man den Sicherungsring wieder anzubringen. Aber es fehlte das Orignalteil und der Auspuff war zu heiss. Somit beschlossen wir den Wagen über das WE in der Werkstatt zu belassen, am Montag den Ring zu besorgen und das gute Stück abends fertig zu machen. Olé! Abgemacht! Auf ging es mit dem Turbo-Audi-RS von Chrigel in die Wohnung von Juraj. Dort wartete neben Juraj auch der Bruder von Chrigel – Martin – schon gespannt auf uns. Die beiden assen allerdings vollkommen entspannt heisse Maroni. Wir tranken noch einen Kaffee, packten unsere Klamotten in den RS und nahmen anschliessend den Asphalt nach Regensburg unter die Räder.

Nach 3 Stunden 45 Minuten – also in einer erstklassigen Zeit – erreichten wir Regensburg. Da uns der Hunger quälte, steuerten wir sofort die erste Station auf unserer Wellness-Reise an: Den Auer-Bräu in Steinweg. Dort gibt es nicht nur original bayerische Schmankerl, sondern auch Kneitinger Bier. Zur Starkbierzeit muss natürlich der Kneitinger-Bock angetestet werden. Wir liessen uns das Mahl und das Bier schmecken. Zwischenzeitlich traf auch Mam ein und begeisterte die Schweizer Gäste mit kernigen Sprüchen und Geschichten aus Regensburg.

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Frisch gestärkt für weitere Sehenswürdigkeiten checkten wir in unsere grosszügige Bleibe fürs Wochenende ein: Mike’s Ex-Wohnung am Hafen. Sofort danach ging es an die Erkundung der Regensburger Altstadt. Nach einem kurzen Rundgang steuerten wir eine weitere Regensburger Kultinstitution an: Das Zap.

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Die Jungs fühlten sich sofort wohl in den Katakomben und setzten sich an der mittleren Bar fest. Dort entspannten wir bei gediegener Musik und nahmen den vergorenen Hopfensaft in halben Massen zu uns. Und wir blieben bis Badeschluss. Dann fuhren wir mit dem Taxi zurück und legten wir uns auf’s Ohr.

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Der nächste Tag begann mit Frühstücken und ging nahtlos in „Schöppelen“ über. Wir steuerten gegen Mittag das Einkaufszentrum Arcaden an. Trotz Weihnachtszeit tummelten sich nur verhältnismässig wenige Kaufwütige dort. Juraj checkte den ersten Schuhladen und besorgte sich eine passende Winterbesohlung. Anschliessend wanderten wir bei leichtem Nieselregen zum Christkindlmarkt am Neupfarrplatz. Es machte aber keinen Spass im Regen Glühwein zu trinken. Deshalb gingen wir auf Herbergssuche. Besser gesagt: Wir entschieden uns zuerst eine gute Unterlage im Magen zu besorgen. Nachdem der Münchner Hof vollkommen besetzt und der Salzstadl verschlossen war, schlenderten wir über die historische Steinerne Brücke zum Restaurant „Alte Linde„. Im schönen Gastraum mit Blick auf Donau und Dom bestellten wir „Saure Zipfl“ und genossen das Ambiente.

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Dann rief Mam an und bat um Unterstützung von „starken Männern“ bei den letzten Auszugsaktivitäten bei Mike’s Wohnung. Wir riefen ein Taxi, fuhren damit zu den Arcaden zurück und anschliessend zu Mikes Wohnung. Nach dem Essen tat etwas Bewegung und Anstrengung ganz gut. Direkt im Anschluss an die Räumungsaktivität ging es mit dem Taxi in die Innenstadt zum nächsten Wellness-Tagesordnungspunkt. Es regnete nicht mehr. Somit stand dem traditionellen Besuch des Christkindlmarktes nichts im Wege.

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So liessen wir uns am Dom absetzen und wanderten zum „brennend heissen Glühweinstand“ auf dem Neupfarrplatz, an welcher wir uns aufwärmten. Original Regensburger Christkindlglühwein schmeckt am besten, wenn man dazu eine original „Knackersemmel mit allem“ geniesst. „Mit allem“ bedeutet: Essiggurkerl, süsser Senf und Kren. Das ist Wellness pur!

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Wie auf den Bildern zu erkennen, schmeckte es den Schweizer Gästen hervorragend! Dazu gab es auf der Bühne noch original Weihnachtsmusik. Zum Beispiel gecoverte Songs von U2. Was will man mehr?

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Auf dem Weg zur Gesandtenstrasse fiel uns die weihnachtliche Dekoration im Torbogen der Dresdner Bank auf. Dort hatte der „Lions Club“ einen Stand aufgebaut. Dort wärmten wir uns kurzerhand mit einem Tee plus Rum etwas auf. Die nächste Etappe war ein kurzer Gang durch die Altstadt inklusive historischer Erklärungen aus der Geschichte der Stadt. Am Haidplatz orderten wir eine „Grossraumknacker“, wie wir die die mehrsitzigen Taxis nannten. Nächstes Etappenziel: Ü30er-Party an der Unimensa. Das traf sich ja prächtig!

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Dort angekommen, trafen wir alsbald auf „die Mädels“ Karina  und Anette. Regina und Bettina weilten ja noch fernab der Heimat im wohlverdienten Urlaub. Wir übernahmen kurzerhand unseren Stammplatz und weihten Chris, Martin und Juraj in die Regensburger Gepflogenheiten ein. Man stösst zum Beispiel öfter mit der Bierflasche an. Und man kommt schneller ins Gespräch. Allerdings drängten die Jungs ab 2 Uhr in die Lokalität vom Vortag zurück zu kehren. Das „Zap“ ist einfach Kult.

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Das heilige Gewölbe war gut gefüllt. Bei einigen Gästen liessen sich leichte Ausfallerscheinungen durch die Christkindlmarkt-Glühwein-Vorabfüllung nicht mehr verheimlichen. Wir hatten eine gesunde Konstitution und ausserdem durch die vorher zu uns genommene gesunde Unterlage ausreichend vorgesorgt. Und so hielten wir wacker durch bis das Licht ausging.

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Um den Abend vollkommen abzurunden, steuerten wir nach dem Zap eine weitere Regensburger Institution an. Beim „Würstltoni“ frühstückten wir „original rengschburgerisch“. Allerdings warteten wir gewohnheitsmässig, bis das Partyvolk „abgefüttert“ war. Denn dann hat man Ruhe und kann gemütlich „Zwoa lange Braune mit allem, a Breznstangerl und an Kaffee“ am Tisch geniessen. Das weckt die Lebensgeister und bringt renkt den Magen wieder ein. Wie man morgens um 5 „Pommes weiss-rot“ essen kann, bleibt uns für immer verschlossen. *bäääh*

Wohl genährt bestiegen wir wieder eine „Grossraumknacker“ und fuhren zurück zum Hafen, um uns „auf’s Ohr zu hauen“ – nicht ohne vorher noch in der Küche bei einem Kaffee das Erlebte zu analysieren und zu diskutieren.

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Leider ging war die Liegezeit recht kurz. Schon um 10 Uhr packten wir unsere Habseeligkeiten wieder in den Turbo-Audi-RS und düsten zur letzten Station auf unserer Regensburger Wellness-Tour. Mam hatte uns zum „Weisswurst-Essen“ eingeladen.

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Mam zog zur Bewirtung der Schweizer Gäste sämtliche Register samt weihnachtlicher Dekoration und kredenzte Weisswürste und Brezn samt Händelmaier-Senf. Darauf hatten sich Chrigel, Martin, Juraj, Mike und ich schon das ganze Wochenende gefreut. Der Würstltopf war schnell geleert und der Vitamin- und Nährstoffhaushalt vollends ins Gleichgewicht gebracht. Nach einem abschliessenden Tässchen Kaffee begaben wir uns auf die Fahrt zurück ins die Schweizer Heimat. Teils ermattet und teils diskutierend erreichten wir Winterthur trotz Boxenstop in Lindau nach 3 Stunden und 45 Minuten. Aber das wird sicher nicht unser letztes „Wellness-Wochenende“ in Regensburg gewesen sein.


Events in Regenburg- 01.09.2007 Ü30er-Party an der Regensburger Universität

28. November 2007

So, das „Wellness-Wochenende“ in Regensburg steht an. „Wellness-Wochenende“? Ok, ich erkläre das kurz: Eines schönen Abends sassen wir gemütlich bei einer Megaportion Tartar im Restaurant Ochsen in Matzingen. Dort gibt es den besten Tartar der Schweiz auf Basis von original US Rindsfilets. „Wir“ das waren Chrigel, René, Martin, Juraj, Michel und Mike. Während wir das vorzügliche Tartar genossen, diskutierten wir über die Möglichkeit ein Wochenende in Regensburg zu verbringen. Am besten zur Christkindlmarkt-Zeit. Diese Idee formt sich nun zur Realität. Also: Nächstes Wochenende ist es soweit.

Einer der Tagespunkte wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Besuch der legendären Ü30er-Party in der Uni-Mensa sein.

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Für die Party in den Uni-Mensen in Regensburg können Karten im Vorverkauf an den üblichen Vorverkaufsstellen gekauft werden. Die nächste Party findet ab 21 h am Samstag den 01.12.07 statt. Diesmal mit DJ Thorsten alias rewerb (das Beste von Heute und die Hits von Damals) und DJ Sommi (Rock) (E-Werk Erlangen, Kammerspiele Ansbach || FSK30), sowie in der Paartanzarea (Classic Dance Area) mit DJ Stefan und DJ Bernd.

Das wird sicher wieder lustig.


01.09.2007 – Die Bilder und die Story von der Ü30er-Party an der Uni-Mensa Regensburg

8. September 2007

 Zwei Ereignisse trafen am Wochenende vom 01.09. bis 02.09.2007 zusammen: Erstens war unsere Cousine Elke samt Ehemann Nummer 2 Frank und Nachwuchs Nummer 3 bei Mama in Regensburg zu Besuch und die erste Ü30er-Party an der Unimensa Regensburg fand nach der Sommerpause statt. Also starteten Mike und ich am Samstag nach Regensburg durch.

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Cousine Elke trafen wir vor über 10 Jahren das letzte Mal. Mama umsorgte den Besuch nach gewohnten Leibeskräften kulinarisch und kulturell. Am Samstag stand dann die Ü30er-Party an der Uni an. Während Mama auf den Nachwuchs aufpasste in bester Nanny-Manier, verständigte ich die „Mädels“ Regina, Karina, Bettina und Annette. Mike kontaktierte Willy. Alle sagten zu und somit konnte schon mal ausgeschlossen werden, dass wir alleine in der Mensa standen.

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Nein, die Wahrscheinlichkeit des „Alleinseins“ besteht bei den Ü30er-Parties eigentlich nicht. Schon am Eingang trafen wir Tom, welcher durch die Mensen streifte. Er teilte uns mit, dass Chris mit Beat im grossen Saal sitzen würden – am Stammplatz. Ergo besorgten wir uns je ein Radler und trafen uns mit ihnen. Wenig später tauchte Annette auf, welche auf der Suche nach den restlichen „Mädels“ war.

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Nach ausgiebigen Ratschrunden steuerten wir die Tanzfläche an. Dort hielt sich das Gedränge in Grenzen. Nur die Musik war so „wie immer“. Das hiess, dass man die Titel mittlerweile locker vorhersagen konnte der Reihe nach. Eventuell sollte mal der DJ gewechselt werden – oder die Titelauswahl etwas variieren.

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Trotzdem wurde freudig das Tanzbein geschwungen bis in die frühen Morgenstunden.

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Nach „Badeschluss“ um halb fünf überkam uns der Hunger. Da ist der „Würstltoni“ in Regensburg die beste Adresse. Wir begaben uns zu einem Taxi und fuhren in die Innenstadt. Willy machte währenddessen Bekanntschaft mit einer Baldverheirateten, welche auf der Suche nach einer Jungfrau war. Tja, das ist schwierig um diese Uhrzeit.

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Als der erste Schwall von hungrigen Partygästen abgefüttert war, konnten wir unseren Stammtisch beziehen. Noch bevor die hessischen Gäste irgendwas ekliges wie „Pommes rot/weiss“ bestellen konnten, orderte ich für alle „Zwei Braune mit allem, ein Stangerl und einen Kaffee“.

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Wie man sieht, war die Braut immer noch auf der Suche nach einer Jungfrau. Und: Den hessischen Gästen schmeckten die „langen Braunen“ vorzüglich.


Events in Regenburg- 01.09.2007 Ü30er-Party an der Regensburger Universität

29. August 2007

Kaum ist der „Sommer“ vorbei (es regnet momentan wieder über 50 Liter pro Quadratmeter), schon ist die Sommerpause für die Events in der Regensburger Universität auch schon wieder rum. Die nächste Ü30er-Session wird viele über den Winter bringen. Zumindest immer am ersten Samstag im jeweiligen Monat. Natürlich berichte ich wieder mit aussagefähigen Fotos von „allfälligen Gegebenheiten und Begegnungen“. 🙂

So wie es bis jetzt aussieht werden Brüderchen Mike und ich am Samstag anwesend sein. Mal sehen wer sich sonst noch einfindet. Hossa!

Ü30er Party Uni Mensa Regensburg

Für die Party in den Uni-Mensen in Regensburg können Karten im Vorverkauf an den üblichen Vorverkaufsstellen gekauft werden.
Die nächste Party findet ab 21 h am Samstag den 01.09.07 statt.
Diesmal mit DJ Thorsten alias rewerb (das Beste von Heute und die Hits von Damals) und DJ Sommi (Rock) (E-Werk Erlangen, Kammerspiele Ansbach || FSK30), sowie unserer neuen Paartanzarea (Classic Dance Area) mit DJ Stefan.

Die MZ 30plus Party wird von der Mittelbayrischen Zeitung präsentiert.


Events in Regensburg – 02.06.07 Ü30er-Party Uni-Mensa Regensburg

1. Juni 2007

Ü30er Party Uni Mensa Regensburg

Für die Party in den Uni-Mensen in Regensburg können Karten im Vorverkauf an den üblichen Vorverkaufsstellen gekauft werden.
Die nächste Party findet ab 21 h am Samstag den 02.06.07 statt.
Diesmal mit DJ Thorsten alias rewerb (das Beste von Heute und die Hits von Damals) und DJ Sommi (Rock) (E-Werk Erlangen, Kammerspiele Ansbach || FSK30), sowie unserer neuen Paartanzarea (Classic Dance Area) mit DJ Stefan.

Die MZ 30plus Party wird von der Mittelbayrischen Zeitung präsentiert.


Bugsierer.ch – Das Zippo Dossier „bling-zip-clack“

7. Mai 2007

Heute – an meinem freien Tag – lag ich lang auf dem Sofa und wollte einfach nicht aufstehen. Erst kurz nach Mittag rappelte ich mich hoch und setzte Wasser für den Instant-Kaffee auf. Mike bevorzugt diesen – er hat also keine Kaffeemaschine. Auch gut. Unter der Dusche wusch ich die letzte Müdigkeit von der Haut und aus den Ohren 🙂 Dann zog ich mich an, nahm den Kaffee mit ins Wohnzimmer und startete den Schlepptop. Beiläufig schaue ich aus dem Fenster und sehe die „Stadt Nürnberg“ im Hafenbecken liegen.

Stadt Nürnberg

Ich setze mich und starte den Blog-Editor. Ein kurzer Blick in die Blogstatistik: Hoppala! der Mai-Ü30er-Eintrag hatte die Spitze der Hitlist im Blog erklommen. Auch gut, was ist sonst noch los in der Blogwelt?

Bei Blogging-Tom finde ich einen neuen Eintrag. Er schreibt, dass „Der Bugsierer.ch“ ein 24-seitiges Dossier zum Kultfeuerzeug „Zippo“ geschrieben hat. Das Zippo begleitet mich schon seit ich denken kann. Grossvater hatte eines von einem Amerikanischen Soldaten erstanden. Er hütete es wie seinen Augapfel. Irgendwo muss das noch in einer Schachtel liegen. Wieviele Zippos hab ich eigentlich schon verloren und wieder gekauft? Was mich am „Zippo“ immer fasziniert hatte: Es funktionierte immer. Sah immer gleich aus, auch wenn aussen ein anderer Aufdruck drauf war und die Lifetime-Garantie ist fantastisch. In der heutigen Wegwerf-Gesellschaft sollte man zu diesem Qualitätsmerkmal zurückkehren.

Und was geht sonst ab? In der Bloggerwelt rappelt es momentan gewaltig: Youtube – der kostenlose Videoserver – hat einen Videokanal für das Pentagon bereit gestellt. Dort werden Werbevideos – Propaganda – für den Irakkrieg gezeigt. Das stösst auf breite Ablehnung in der Bloggerszene und viele boykottieren Youtube (stellen keine Youtube-Videos mehr auf den Blog). Gesehen bei Yoda und bei vielen anderen Szene- und Medienbloggern.

Wie zum Beispiel „Basic Thinking“. Er hatte über das Youtube-Pentagon-Thema schon geschrieben. In einem aktuellem Beitrag erwähnt er dann aber „23 Wege um Youtube-Videos lokal <downzuloaden>“

Freund und Bloggerkollege „Roger-Rabbit“ publiziert ein (Sevenload-)Video zum Thema „Rauchen abgewöhnen“ – mit interessantem Ausgang 🙂 . Bin mal gespannt, was nach der Antiraucher-Kampagne kommt? Die Anti-Bier-Kampagne?

Und was erschüttert die High-Society-Scene? „Paris Hilton muss für 45 Tage ins Gefängnis„. Sie fuhr mehrfach ohne Führerschein. Sie schob vor Gericht ihren Agenten vor. Er hätte ihr nicht mitgeteilt, dass ihr Führerschein gesperrt ist. Dabei hat sie selbst das Dokument unterschrieben, in welchem ihr bekannt gemacht wurde, dass sie nicht mehr selbst am Lenkrad sitzen darf. Sie rechtfertigte sich beim Richter mit den Worten „Sie unterschreibe alles, was man ihr vorlegen würde. Sie sei eine vielbeschäftigte Geschäftsfrau“. Na habe die Ehre!
UPDATE 08.05.07: „Der Spiegel“ schreibt heute „Hilton-Urteil: Paris‘ Scharfrichter und seine Heldentaten

Und weiter: Der DSDS-Sieger ist Mark Madlock. Für mich überhaupt nicht verwunderlich, hatte ich bereits im Februar darüber „orakelt„. Nicht dass ich ihm das nicht gönne. Aber es war voraus zu sehen. Madlock ist medientechnisch derjenige, welcher am besten auszuschlachten ist. Eltern tot, wohnt in einer WG, arbeitslos. Der amerikanische Traum made in Germany. Aus der Gosse zum Medienstar. An der Hand zum Erfolg geführt von Dieter Bohlen. Dass die Marketingstrategie funktioniert, zeigt die Einschaltquote zum Finale: 12,84 Millionen Haushalte sahen zu. Für die letzte DSDS-Show, welche eigentlich schon abgesetzt werden sollte, ein riesen Erfolg.


Feiern im Mai – Ü30er-Party an der Uni-Mensa Regensburg

7. Mai 2007

Ja, Mai! Es war wieder soweit. Traditionell traf man sich an der Ü30er-Party in Regensburg an der Universität in der Mensa. Aber der Reihe nach. Mike und ich fuhren gemütlich von Zürich nach Regensburg. Start-Zeit irgendwann gegen halb Zwei Uhr nachmittags. Es schüttete wie aus Eimern. Die Wischer des Boxster brachten das Wasser gar nicht so schnell von der Scheibe, wie es vom Himmel wieder drauffiel. Und die Wischerblätter sind scheinbar auch nur Sonne gewohnt und hinterliessen Schlieren auf der Frontscheibe. So fuhren wir zuerst ins Glatt-Zentrum – einem Einkaufstempel im Norden von Zürich. Der Migros hat eigentlich alles. Sogar Bosch-Wischerblätter. Aber genau die Nummer, welche mein Boxster benötigt war nicht vorrätig. Somit behandelten wir die Wischerblätter und reinigten diese mit etwas Erfolg. Rauf auf die Autobahn Richtung St. Margreten. Die Fahrt verlief vollkommen reibungslos. Auch durch Bregenz ging es recht zügig. Kein Stau. In Lindau dann die erste „Pinkelpause“ bei McDonalds samt Burgerfassen. Zwar liegen die Teile immer schwer im Magen, aber der Laden liegt halt so günstig. Neuerdings kann man ja dort auch Kuchen und Kaffee bekommen, eine interessante Alternative.

Der Ausbau der A96 Lindau-München schreitet nun endlich messbar voran. Ich denke, dass 2008 das letzte Teilstück abgeschlossen sein wird, was die Fahrzeit nach Regensburg an die 3-Stunden-Grenze bringen wird. Vor München – genauer gesagt beim Wörthsee – plötzlich eine dunkle „Wasserwand“ vor uns. Gerade als ich Mike erzähle, dass ich so etwas schon einmal gesehen hatte, auf der Fahrt von Zug nach Zürich, und da hagelte es schrecklich, begann es schon zu hageln. Ich heulte laut auf und versuchte irgendwie die nächste Brücke zu erreichen. Aber da war keine! Es schüttete wie aus Eimern. Man sah gar nichts mehr. Geschwindigkeit gegen 50 km/h. Schritttempo. Aber Gott sei Dank hörte der Hagel nach nur wenigen Sekunden wieder auf, aber es regnete heftigst. Wir erreichten die Fürstenfelder-Umfahrung und es hörte auch schlagartig wieder zu regnen auf. Die Sonne kam durch und die Strasse war salztrocken. Hier hatte es überhaupt nicht geregnet. Das hiess „Fuss aufs Gaspedal“ und im Rahmen der Geschwindigkeitsbeschränkungen Zeit wettmachen. Wir hatten ja noch einen Termin heute: Die Ü30er-Party.

Wir erreichten Regensburg gegen 20 Uhr und fuhren bei der Uni von der Autobahn. Ein kurzer Schlenker zum Porschehändler auf eine Zigarette, um die neuen und gebrauchten Fahrzeuge der Ausstellung anzusehen. Wie so oft schauten wir uns die Kisten an. Das neue Design mit den wieder runden Scheinwerfern gefällt uns recht gut. Dann fuhren wir auf den Parkplatz von „Lidl“ und kauften im Laden die notwendigsten Lebensmittel ein, um über das Wochenende zu kommen: Kaffee, Brot, Streichkäse, Orangensaft – reicht. Anschliessend ging es zum Westhafen. Wir luden die Habseeligkeiten aus und machten uns „partyfertig“.

Das Taxi kam gegen 22 Uhr an und brachte uns schnurstracks zur Regensburger Uni. Es standen kaum 5 Leute am Kassenwagen an. Sind wir zu früh dran? Auch die Belegung der Räumlichkeiten zeigte uns, dass wir so früh wie noch nie in der Mensa waren. Wir gaben unsere Jacken ab und besorgten uns ein Bier für die Suche nach der „Coolen Gang“. Annette, Bettina, Karina und Regina hatten sich per Mail mit uns verabredet. Und tatsächlich, am Stammplatz vom letzten Mal standen die vier und waren schon recht gut gelaunt. Wir ratschten und blödelten eine Weile. Annette hielt missmutig die Wasserflasche in der Hand – heute war sie der „Pfarrer“ äh „Fahrer“ der Mädels. Dafür hatte Tina ihren neuen Freund dabei und grinste über beide Ohren.

Nachdem der DJ endlich etwas tanzbare Musik auf den Plattenteller legte, eroberten wir uns ein Plätzchen auf der Tanzfläche und bewegten unsere Knochen mehr oder weniger zum Takt. Aber eigentlich plauderten wir auf der Tanzfläche weiter und blödelten herum. Der DJ schien ein eingeschränktes CD-Portfolio eingesteckt zu haben und die 80er-Musik nur vom Hörensagen zu kennen; denn was da an teils langweiliger und untanzbarer Musik aus den Boxen quoll, bewog uns zu längeren Pausen. Macht nix. Wir besorgten uns getränkemässigen Nachschub und lachten viel über uns und manchmal über andere.

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Mike kreierte einen neuen Massentanz – frei nach „Alles ist wie immer – nur schlimmer!“ Bernd das Brot. Die Bewegungen dazu sind leicht erklärt. Man nehme die Arme unter die Achseln und strecke die Hände zur Seite. Dazu bewege man sich unbeholfen möglichst ausserhalb des Taktes. Siehe Bild oben links in einer kurzen Momentaufnahme der Choreographie von Mike. Diese neue Tanzmasche fand regen Anklang unter den Anwesenden und somit viele Nachahmer. Dass die Bewegungen und Schritte nicht ganz so einfach nachzumachen sind, wie es aussieht, erkennt man am Bild oben rechts. Gell, Regina 🙂 Aber das üben wir das nächste Mal bis zur Perfektion.

Gegen halb Zwei Uhr morgens lichteten sich die Reihen im „Mainfloor“ schon deutlich und Regina und ich schwangen das Tanzbein – Discofox in Reinnatur. Die Hebefigur kam wieder nicht zustande. Nein, nicht weil wir es nicht konnten, sondern weil der DJ einfach den Song von „DirtyDancing“ nicht dabei zu haben schien. Nachdem wir ein paar Löcher in das Parkett gedreht hatten, benötigten wir eine kurze Verschnaufpause und genehmigten uns einen Kaffee im „Chillout-Bereich“. Dabei stellten wir fest, dass ein Zelt aufgebaut war. Man konnte sich dort massieren lassen. Prompt fiel uns die Story von Bali ein „We don’t need a Taxi and we had a massass yet!“ Tatsächlich, es gibt Leut‘ die sich auf der Ü30er-Party massieren lassen. Cooool! 😉

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Nach der Kaffeepause „strömten“ wir zurück in den „Mainfloor-Bereich“ und tanzten bis die Lichter angingen. Nur Tina verabschiedete sich „komischerweise“ recht früh. Sie war ja sooo müde 😉 hähä. Wir verabschiedeten uns und Karina fuhr Mike und mich freundlicherweise nach Hause. Gegen halb Sechs morgens fielen wir ins Bett. Es war wieder ein toller Abend und hat viel Spass gemacht. Man sieht, hört und liest sich!

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