02.10.2010 – Rollende Möbel sind praktisch – Ein Bett auf Rollen

2. Oktober 2010

Mittlerweile stehen einige Möbel und Einrichtungsgegenstände auf Rollen in der Sperlix-Brothers-WG. Mit dem grossen Aquarium – „ThaiRiver“ – fing alles an. Ich verabscheue Aquarien auf festen Unterschränken. Ist das Aquarium gefüllt, wiegt es 500 Kilogramm und dann bewegt den Schrank niemand mehr. Steht das Becken hingegen auf soliden Rollen, so ist es leicht verschiebbar. Der Mann denkt praktisch; denn so lässt sich der Fussboden darunter komfortabel wischen.

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Und so wanderten Schritt für Schritt weitere Möbel auf Rollen. Der TV-Schrank und die beiden Regale rechts und links befinden sich auf Rollen by „Knut“. Zwei weitere kleine Aquarien – eines steht nun neben dem „ThaiRiver“ – und eines „rollt“ im Schlafzimmer. Und nun kam das Bett dran. Mich störte schon lange, dass man darunter nicht Staubsaugen oder wischen konnte.

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Somit fuhr ich am Samstag ins Bauhaus und besorgte mir 6 der bereits bekannten „Möbelhunde“. Das Bett ist aus Kunstrattan und sehr leicht, aber stabil. Je ein Möbelhund kam in die Ecke. Zwei benötigte ich für die Abstützung des Gitterrostes. Jeder Möbelhund hat eine Tragkraft von 200 kg. Tja, ich denke 1,2 Tonnen wird es nie tragen müssen. Aber es steht nun höher und lässt sich leicht im Zimmer versetzen.

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Als Mike und ich das Bett auf die Möbelhunde gestellt hatten, holte ich unseren Robot-Staubsauger Roomba und sperrte ihn im Schlafzimmer ein. Er drehte daraufhin seine Runden und beseitigte nach einer halben Stunde die letzten Staubreste auf dem Boden. Anschliessend stellte ich mein Zimmer um.

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Das Bett bekam einen neuen Platz. Möbel auf Rollen sind praktisch.


26.06.2009 – ThaiRiver: Zuwachs im rollenden Becken – Die Puzzlebarbe (Crossocheilus Reticulatus; Fowler 1934)

26. Juni 2009

Heute besuchte ich nach der Arbeit meinen „local dealer“ in Altdorf – das „Tierlihuus„. Beim letzten Mal diskutierten und philosophierten wir ein wenig über asiatische Becken und deren Bewohner. Und diesmal nahm ich eine Gruppe Asiaten mit: „Crossocheilus Latius“ – auf deutsch „Glimmer Labeo“ oder „Indischer Algenfresser“. Aber der schwarze Punkt am Heck liess uns beide bereits im Laden zweifeln, ob es sich tatsächlich um den im Lieferschein genannten Fisch handeln würde.

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Nach ein wenig Akklimatisierung im Beutel und anschliessender Beigabe von ThaiRiver-Wassers, entliess ich die vier Glimmer Labeo in die Freiheit. Die Gesellen schwammen von selbst in den Kescher und liessen sich so ganz leicht umsetzen. Sehr ungewöhnlich, aber kein Aquarianerlatein. Sofort erkundeten die vier entweder einzeln oder in der Gruppe das neue Zuhause und deren Bewohner. Mit den Siamesischen Rüsselbarben freundeten sie sich sofort an. Kein Wunder: der Siamesischer Rüsselbarbe gehört zur gleichen Familie (Crossocheilus siamensis; engl.: Siamese Flying Fox). Man scheint die gleiche Sprache zu sprechen. Nur die beiden Paradiesfisch-Männchen dachten vorerst nicht an eine freundliche Begrüssung; denn beide pflegen und bewachen schon wieder prall gefüllte Schaumnester – ein jeder in seiner „Ringecke.

Im Web gibt es nicht viele Informationen über die nach meinem Eindruck sehr interessante Fischart, der angeblich im Handel nicht häufig zu finden ist. Nach einer etwas längeren Suche im Internet, fand ich dann über eine Abbildung heraus, um welchen Fisch es sich tatsächlich handelt: Crossocheilus reticulatus (Fowler, 1934)

  • Wissenschaftlicher Name: Crossocheilus Reticulatus (Fowler,1934)
  • Deutscher Name: Puzzlebarbe (engl.: Reticulate Flying Fox; spanish: Zorro Valador)
  • Kennzeichen: Netzförmiges dunkles Muster über den ganzen Körper und schwarzer markanter Fleck an der Schwanzflossenwurzel
  • Familie: Cyprinidae (Karpfenfische)
  • Herkunft: Asien, (Cambodia, China, Laos, Thailand, Vietnam) Mekong River und Chao Phraya Becken
  • Lebensraum: Süsswasser, Brackwasser, stehende und fliessende Gewässer
  • Klimazone: tropisch
  • Temperatur: 20 bis 24 Grad
  • PH-Wert: 6 bis 8
  • KH Wert: 3 bis 12
  • Beckenvolumen: ab 180 Liter
  • Beckenlänge: ab 100 cm
  • Körpergrösse: bis 17 cm
  • Geschlechtsunterscheidung: Weibchen etwas dicker
  • Haltung: Gruppe ab 4 Tieren (Gesellschaftsfisch)
  • Fütterung: Algen, Aufwuchs, Phytoplankton und Zooplankton
  • Aufenthalt: Grundfisch und mittlere Region
  • Eigenschaften: Ruhiger Gesellschaftsfisch
  • Zucht: In Gefangenschaft bisher nicht nachgewiesen.
  • Einrichtung: Kiesige, steinige, schummrige Umgebung mit dichtem Pflanzenwuchs

26.08.2020 – Aquarienprojekte: Nie mehr Wasserwechsel 2.0

26. August 2020

So. Hallo erstmal. Ich war wieder eine Woche beruflich unterwegs. Mein Nachbar hat sich dankenswerter Weise um Fische und Pflanzen gekümmert. Alle 2-3 Tage wird gefüttert.

Letzte Woche habe ich mir ein Aquarium geschossen. Das wird dann „Nie mehr Wasserwechsel“ Projekt Nummer 2. Von wegen „Das Fensterbankbecken ist ja zu klein, hat viele Pflanzen und wenig Fische“ und so. OK. Dann vergrößern wir halt mal eben um Faktor 4.5x und arbeiten nach der gleichen Philosophie „Low Tech“ und „No Waterchange“.

Es ist ein 240 Liter Becken, gebraucht, sehr guter Zustand, mit Zubehör und Eheim Filter, den ich nicht benötigen werde, da das Projekt ja wieder nach der Einlaufphase ohne Filter laufen wird.

Heute habe ich es abgeholt und zusammen mit sehr guten hilfreichen Freunden aufgestellt. Natürlich steht es auf Rollen. Morgen wird Spielesand und etwas Torf besorgt. Und die Leuchtstoffröhren werden auf 840er erneuert. Ausserdem Dekosteine gesammelt, während eines Nachmittagsausflug mit nettem Besuch. Hmmm.. Ne Wurzel brauch ich noch. Notiert.

Aktuell läuft der Dichtigkeitstest. Das Becken war 3 Jahre trocken gestanden. Aber alles sieht sehr gut aus.

Vom „Fensterbankbecken“ reiche ich noch Bilder und ein Video nach. Ich bin noch nicht am Tag zum Filmen oder Bilder machen gekommen. Nur soviel: Es wächst langsam zu. Es ist toll nach einer Woche die Fortschritte zu sehen.

Ausserdem habe ich noch Nitrit gemessen beim „Whitesands“ (WW 13.08.2020) und „Fensterbankbecken“ (Start 07.07.2020).
Beide Messergebnisse sind unter der Messgrenze.

Falls jemand einen tip top Eheim Professional 2 braucht? Er ist trocken und sauber, hat neues Originalfiltermaterial.
Bei Interesse melden. Gegen ein faires Angebot gebe ich den gerne ab. Ansonsten stecke ich den in Ebay oder Ricardo nächste Woche.


02.05.2020 – Aquarium „WhiteSands“ und Antennenwelsnachwuchs

2. Mai 2020

Nach meinem Umzug vor Jahren blieb nur das „WhiteSands“ auf Rollen übrig. Das Säulenaquarium steht immer noch trocken und harrt einer Nutzung. Das „ThaiRiver“ musste ich opfern, weil die Boden Traglast keine 1000kg aushielt. Die Terracotta Projekte auf meiner Terrasse fielen wegen fehlender Terrasse weg.
Das „WhiteSands“ entwickelt sich jedoch prächtig. Wie immer möglichst ohne Technik, nur Licht und ein kleiner Innenfilter wegen der Schwebeteilchen. Ganz nach dem Motto von Peter Schneider „Abseits ausgetrampelter Pfade“. Hoffe es geht ihm gut!Nun hatten meine Antennenwelse Nachwuchs. Ja, nichts Besonderes. Die werden ja als „Karnickel der Aquarien Welt“ bezeichnet. Ich freute mich trotzdem. Und zweitens habe ich nach 5 Jahren das erste Mal so richtig Pflanzen ausgemistet.
Die Pflanzen bin ich heute nach einem Inserat bei Facebook losgeworden. Bei den Antennenwelsen suchte ich nach „Was fressen die?“ und landete per Zufall dann wieder im Aquarium.ch Forum.Die Frage nach „Futter für Aufzucht Antennenwelse“ hat sich übrigens (glaub ich) erledigt. Sie brauchen gar nix zusätzlich! Wie mein Vater schon immer sagte: Einfach Finger raushalten und abwarten!Ich habe fast alle Zwergerl vor 14 Tagen von den Scheiben des „WhiteSands“ abgefischt und in ein Minibecken umgesetzt. Es steht übrigens ohne Technik direkt am Fenster neben den Orchideen. Im Minibecken landete auch eine kleine Morkienwurzel und ein Wald aus Vallisneria mit etwas Wasser aus dem „WhiteSands“.Dann versuchte ich mit Stückchen von Welstabs und Tetramin zuzufüttern, aber erfolglos, kein Interesse. Die Zwergerl entwickeln ich trotzdem blendend. Also sind sie mit den Algen auf den Pflanzen und der Morkienwurzel vollauf zufrieden. Tja, und vor einer Stunde wurde der ganze Eimer mit den vorher ausgemisteten Vallisneria abgeholt.


27.05.2019 – Little Steven – My Kind of Town

27. Mai 2019

„Little Steven? Wer ist das?“ werdet Ihr Euch nun fragen. Little Steven ist nicht irgendwer. Das ist der Musiker und Schauspieler Steven Van Zandt. Eigentlich heisst er Steven Lento, aber ihm gefiel der Künstlername Steven Van Zandt viel besser. Er ist seit Anbeginn der Zeit mit Bruce Springsteen befreundet und war auch dessen Gitarrist.

So richtig bekannt wurde er durch seine Rollen in den Serien „Die Sopranos“ – dort spielte er Silvio Dante und „Lilyhammer“. Hier spielte er einen Mafiosi, der unter neuem Namen in Lilyhammer untertaucht und dort den Club Flamingo übernimmt. Allerlei kuriose Dinge passieren in der Serie. Mit seiner aktuellen Band „The Disciples of Soul“ habe ich ihn 2017 im Zürcher Kaufleuten gesehen und gehört. Das bis dahin beste Konzert ever!


04.01.2018 – Koffer gepackt!

4. Januar 2018

Noch etwa 11 Stunden bis zum Abflug nach Dubai. Der Koffer für die Weltreise ist gepackt!

Ich hatte zwar zwischendurch leichte Zweifel, aber schliesslich reichte doch der kleine Koffer. Somit reise ich mit Handgepäck. Schnell rein, schnell raus! Eigentlich brauche ich nur Pass, Tickets, Kreditkarten und Kamera *lach*, aber letztendlich wurde es dann doch mehr. Ich landete gewichtsmässig trotzdem bei knapp über 8 Kilo. Was ich sonst so brauche, kann man sich pro Reiseziel ja dazukaufen. Zur Not auch einen grösseren Koffer!

Was ist drin im kleinen Koffer?

  • Nessesair mit dem Nötigsten. Zahnbürste, Rasierer, Haarbürste etc.
    – Immer auf die 100 ml Grenze achten bei Flüssigkeiten und Cremes.
    – Duschgel vom Hotel nutzen
    – Sonnencreme ggf. vor Ort kaufen
  • Inektenvernichtungsschläger, elektrisch
    – Die Mistviecher mögen mich, und ich vernichte sie elektrisch!
  • 3 paar Socken
  • 3 T-Shirts
  • 2 Hemden kurzarm
  • 2 Hemden langarm
  • 2 Boxershorts
  • 1 Badehose Adidas
  • 1 Bermudahose, kakifarben
  • 1 Strandhose
  • 1 leichtes Sakko
  • 1 Badetuch
  • 1 „Hoody“ (heisst das neudeutsch! Joggingjacke mit Kapuze)
  • 1 Sonnenbrille
  • 1 Taucherbrille (klein)
  • 1 wasserdichte Umhängetasche

Tipps:

  • Unterwäsche und T-Shirts zusammenrollen! Und…
  •  Mit Gummis umwickeln und so verhindern, dass sich das „Päckchen“ wieder entrollt.

Was habe ich sonst so mit?

Die Bilder der Worldtour werden übrigens auf Flickr zu finden sein.

Zudem buchte ich gleich noch die Hotels in Singapur. Der zweiten Destination. Zwei Nächte im „Marina Bay Sands“ und zwei Nächte im „The Scarlet“ im Chinatown.

Mam beriet mich bei den Buchungen und meinte: „Wenn schon! Denn schon! Wer weiss, wann Du da wieder hinkommst!“ Tja, Mam is scho super 🙂


22.11.2017 – Firefox: Werbung abschalten und Tracking deaktivieren

22. November 2017

Die Seitenladezeiten dauern immer länger. Und das nicht, weil ich eine langsame Verbindung habe. Es liegt an der eingeblendeten Werbung und an den Filmchen, die automatisch ablaufen auf so mancher Website. Zum Beispiel „focus“. Zum Zweiten stören mich die Werbeeinblendungen massiv. Und das Tracking – das Ausspionieren des Nutzerverhaltens – ist auch lästig. Damit werden dann entsprechend passende Werbungen generiert. Brauch ich nicht.

Um Werbung, Pupups und Filmchen zu verhindern, installierte ich ein Plugin für den Firefox. Es nennt sich „Adblock Plus“ und ist wie erwähnt, als einfaches Plugin für Firefox erhältlich.

Ad-Block-Plus.jpg

Nach der Installation des Plugins erscheint in der Befehlszeile ganz oben rechts ein „Stoppschild“ mit der Beschriftung „ABP“. Klickt man darauf, so kann man dort die Einstellungen bearbeiten.

Die Installationsseite findet man hier.

Dann stört mich noch, dass mittlerweile sämtliche Websites – nicht nur Google und Apple – mein Surfverhalten ausspionieren. Also aktiviere ich mal die „Nicht Verfolgen Funktion“ bzw. ab sofort will ich kein Tracking mehr zulassen.

Hierfür bringt der neue Firefox gleich selbst eine Blockiermöglichkeit mit.

Tracking_Ausschalten_Firefox.jpg

  1. Rechts aussen oben auf die „3 Striche“ klicken,
  2. dann auf „Einstellungen“ gehen.
  3. Links auf „Datenschutz & Sicherheit“ klicken
  4. Runterscrollen auf „Schutz vor Aktivitätsverfolgung“
  5. Dort „immer“ auswählen.
  6. Wer möchte, kann bei „Do not Track Infos“ auch „immer“ anklicken.

Schneller geht es so: Man gibt in die Befehlszeile ein about:preferences#privacy

Eine Anleitung hat es im Firefox Support

 


04.07.2017 – Mobile KNX-Programmierschnittstelle mit integrierter Spannungsversorgung: Siemens OCI702

4. Juli 2017

Hier nun ein paar Anregungen aus der Praxis: Nach meiner Erfahrung gibt es exakt 3 Anforderungen:

  1. Errichtungsphase Variante A: Die KNX-Geräte werden zu mir geschickt, ich nehme diese in meinem Büro in Betrieb, schicke diese dann gesammelt an den Schaltschrankbauer (für die E-Verteilung) oder an den Elektriker (Einbau Bediengeräte vor Ort).
  2. Errichtungsphase Variante B: Die KNX-Geräte sind vom Schaltschrankbauer (E-Verteilung) und vom Elektriker (Bediengeräte) vor Ort montiert, ich fahre hin und nehme die Geräte in Betrieb direkt am Bau.
  3. Fertigstellungsphase und/oder Wartungsphase mit technischem Netzwerk und WLAN: Die Intallation steht vor der Fertigstellung und/oder ist bereits fertig gestellt, ich fahre hin, um eine Anpassung oder Wartung zu erledigen.

Für 1.) brauche ich eigentlich nur eine KNX-Spannungsversorgung und eine USB-Schnittstelle. Da ich aus Siemens-Zeiten noch einen alten KNX-Grundkurskoffer habe, nutze ich den. Da ist ein Netzteil drin und eine USB-Schnittstelle. Ausserdem ist der Koffer ggf. auch praktisch zum Tragen und Verladen im Auto.
Also 1.) KNX-Spannungsversorgung + USB-Schnittstelle reicht. Koffer deshalb, weil ich den schon habe und weil er praktisch ist zum Tragen.

Für 2.) brauche ich nur meine USB-Schnittstelle. Mit dieser und einem roten 5 Meter langen USB-Kabel hänge ich mich an die Installation und lade die Produkte direkt vor Ort. Hier bleibt der Inbetriebnahmekoffer im Auto für Notfälle. Wenn sich z.B. wie aktuell ein RMH760 nicht über die Linie laden lässt. Dann häng‘ ich das Teil ab und probiere es mit dem Koffer „lokal“. Klappte aber auch nicht (interne Spannungsversorgung nicht abgeschaltet).
Also 2.) USB-Schnittstelle reicht vollkommen aus. Koffer nur für Tests oder Fehlersuche.

Für 3.) brauche ich entweder nur meine USB-Schnittstelle und ich hänge mich an den nächsten Taster. Oder (falls das Netzwerk läuft, WLAN verfügbar ist und ein KNX/IP-Router eingebaut ist) ich hänge mich direkt ohne irgendwas Spezielles direkt per WLAN ans Netzwerk.
Also 3.) USB-Schnittstelle oder direkter WLAN Zugriff.

Ergo: Ich habe immer meine eigene USB-Schnittstelle im Laptop-Koffer. Denn damit bin ich immer auf der sichern Seite, weil ich weiss, dass dieser Zugriff IMMER funktionieren (muss, weil meine eigene bewährte)!
(Wenn ich mit der PA der USB-Schnittstelle auf der Linie bin).

Natürlich ist es „geil“ per eigenes WLAN und IP-Router oder Weinzierl-WLAN-KNX-Gerät unabhängig durch die Gegend zu laufen. Das geht noch ganz gut im EFH und in Grossraumbüros ohne Wände. Aber beim aktuellen Trend nach Sichtbeton mit den entsprechenden Armierungen und den Folierungen und Fussbodenheizungen in Zweckbauten in den Etagen ist das WLAN auch mit Dämpfungsfreien Antennen nur begrenzt einsetzbar. Und nichts ist für meine Arbeit tödlicher als ein WLAN, das sich während des Downloads der Applikation „aufhängt“. Aktuell ist in dem Schuleprojekt nicht mal der Natel-Empfang möglich. Beschichtete Fensterscheiben und Stahlbeton.

Hier noch ein paar Bilder aus dem aktuellen Leben:

Da es mich extrem genervt hat, dass ich in Neubauten immer auf dem Boden gesessen bin (was nicht mehr so bequem ist in meinem Alter), habe ich mir eine leichten mobilen Tisch besorgt. Darauf hat der Laptop und die Maus Platz – und ich kann im Stehen arbeiten.

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Bei mir muss ALLES auf Rollen stehen. Nicht nur in der Wohnung, auch im Programmieralltag. Der Tisch ist rollbar, der Koffer hat Rollen, der Kasten steht auf einem Möbelhund. Im Kasten ist ein Koffer für Voltmeter, der Koffer mit dem Etikettierer, Der KNX-Koffer für Notfälle, mein Schönheitstäschchen mit dem Notfallwerkzeug und in diesem Projekt ein Ordner mit den Planungsunterlagen (Schema und Etagenpläne).

image_61186.jpgHier hänge ich direkt auf dem WLAN der Anlage. Man beachte den wunderbaren mobilen Multifunktions-Programmiertisch, der sonst als Tellerwärmer verwendet wird. Es handelte sich um einen Wartungseinsatz betreffend Visualisierung.

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Im Zweiten Bild schaut aus der vorderen Tasche des Rollköfferchens die USB-Schnittstelle samt rotem Kabel raus.

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Hier sollte ich Präsenzmelder adressieren (PA vergeben), damit diese vor Ort an die Decke montiert werden können. Da ich zwar „PeterPan“ heisse, aber leider nur begrenzt fliegen kann, verwende ich den KNX-Koffer. Der KNX-Koffer diente während meiner Zeit bei Siemens-CH anfänglich für KNX-Kurse. Er konnte auch für Schulen und/oder Fachfirmen erworben werden. Das Tischchen ist höhenverstellbar und sehr leicht. Passt also perfekt ins Auto und erleichtert die Arbeit ungemein. Meinem Rücken geht es deutlich besser.

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Aber in 98% der Fälle hänge ich an „meiner USB-Schnittstelle“. Hier sieht man auch mein „Nessesaire“ – wie es in der Schweiz heisst. Im Schönheitstäschchen ist mein Notfallwerkzeug drin. Warum ein 5 Meter langes rotes USB-Kabel? Die kurzen schwarzen und grauen Kabel bekamen in der Vergangenheit immer „Flügel“. Das rote Kabel bleibt mir immer!

Mit der mobilen Einsatztruppe (Tisch, Laptop, Rollwägelchen) fahre ich im Gebäude herum und hänge mich an den nächsten Taster. Natürlich sperre ich mich nicht im Keller ein, sondern fahre damit durch die Gegend z.B. bei einer DALI-Inbetriebnahme (wie in diesem Fall). Schalter aus der Wand geschnappt und drangesteckt. Schon kann man die Leuchten, Storen und RTRs für die Umgebung in Betrieb nehmen.

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Schick ist der USB-Stick von Weinzierl 332 (neu und noch nicht lieferbar). Wobei ich immer Bedenken habe, dass mir der USB-Port abgerissen wird (durch die Hebelwirkung). Daher lieber ein Kabel und dann eine REG-USB mit Buskabel-Stückerl dran.

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Und der Weinzierl 740er mit WLAN ist schon die Luxusvariante, wenn man zusätzlich zur Busklemme noch ne Steckdose in der Nähe hat.

Siemens Schweiz AG vertreibt eine KNX/USB-Schnittstelle für den mobilen Einsatz. Diese OCI702 verfügt zudem über eine integrierte kleine Spannungsversorgung mit 25mA. Das ist insofern praktisch, wenn man mal ein einzelnes Gerät ohne sonstigen Busanschluss bzw. ohne exteren KNX Spannungsversorgung laden möchte.

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Die Schnittstelle kommt mit sämtlichen Anschlusskabeln und ist zudem für die Programmierung mit der Siemens ACS Software geeignet. Aber uns interessiert ja mehr die Programmierung mittels ETS5.

Im Schweizer Siemens Onlineshop kostet die Schnittstelle netto 300 CHF

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13.07.2013 – „Ja! Mama!“ Episode 1 – Reise mit Hindernissen

13. Juli 2013

Joseph Gschwendner sitzt gelangweilt auf der Terrasse hinter dem elterlichen Reiheneckhaus aus den 60er Jahren, kaut an einem Stück Erdbeerkuchen und und rührt gelangweilt in der goldgeränderten Kaffeetasse mit viel zu kleinem Henkel. Immer wieder kneift er die Augen zusammen und blickt unruhiger werdend auf die alte Armbanduhr; denn sein Wunschabfahrtstermin zurück in die Schweiz nach Bremgarten ist bereits seit mehr als drei Stunden verstrichen.

„Ich pack Dir nur noch kurz was ein!“ hatte Mama Annemarie – kurz Annamirl – versprochen; denn „bei Dir in der Schweiz is ja eh alles so teuer!“ Nein, stimmt nicht, denkt Joseph, von Mama Annamirl gern liebevoll „mein Bub, der Sepp“ genannt. Benzin ist billiger! Aber das hatte er Mama schon so oft erklärt. Auch dass er das Wenige zum Leben lieber im Dorfladen kauft, weil er nicht gerne in die überfüllten Einkaufszentren fährt. Aber diese Erklärung mündet dann in ein verächtliches „Da ist es ja noch teuerer!“ von Mama Annamirl.

Mama Annemarie läuft trotz lockerer Hüfte seit gefühlten vier Stunden immer wieder zwischen Haustür und dem alten VW Golf, dessen Heckklappe geöffnet ist, hin und her. Zwischendurch hört Joseph sie in der Küche scheppern oder im Keller hantieren. Alles wird fein säuberlich in Plastiktüten verpackt und anschliessend ins Auto geladen. Bei einem kurzen Blick über die Schulter erkennt Joseph, dass nun schon die Beifahrertür geöffnet ist. „Toll! Dann ist ja hinten schon alles voll im Kofferraum!“ Joseph stellt sich bildlich vor, wie er gegen 2 Uhr mitten in der Nacht vor seiner Wohnung parkt und mit all den Sachen seinen Kühlschrank und seine Küchenschränke füllt.

Er vergräbt sein Gesicht in beiden Händen. „Ich packe Dir noch einen Multivitaminsaft für die Fahrt ein!?“ Joseph hebt den Kopf aus den Händen und antwortet „Ja! Mama!“ Er hievt seinen Körper aus dem Gartenplastikstuhl, dessen Querbalken sich langsam in sein Hinterteil eingegraben haben, während er den letzten Schluck kalten Kaffee aus der goldberänderten Kaffeetasse nahm, deren Henkel viel zu klein ist. Er schlenderte den kurzen gekiesten Weg zu seinem Auto, bei welchem Mama Annemirl ihn mit den Worten empfing „und dass Du mich ja anrufst, wenn du angekommen bist!“ Joseph nimmt seine Mama in den Arm und küsst sie kurz „Ja! Mama! Wie immer“ Jetzt kommt bestimmt noch „und fahre bitte vorsichtig!“

Joseph fällt auf den Fahrersitz und stellt fest, dass er auf einer Plastkflasche mit Multivitaminsaft sitzt. Er greift danach und steckt die Flasche in den Korb mit Lebensmittel auf dem Beifahrersitz. Dann dreht er den Schlüssel und startet den Motor seines 92er Golf und legt den Rückwärtsgang ein. Mama Annamirl steht mit traurigem Blick auf der Fahrerseite und meint nur „Fahr ja vorsichtig mein Bub! Und ruf ja an, wenn Du angekommen bist!“ „Ja! Mama!“ Sepp fährt langsam rückwärts aus der Einfahrt, wobei er die seitlichen Rückspiegel nutzen muss, weil er nach hinten vor lauter Tüten sonst ja nichts sieht. Ein letztes Winken und der Golf setzt sich voll beladen schwerfällig in Bewegung Richtung Autobahn – Richtung Schweiz.

Grenzübergang St. Margarethen

Grenzübergang St. Margarethen (Quelle Wikimedia)

Etwa drei Stunden später erreicht Joseph kurz vor Mitternacht die Schweizer Grenze bei St. Margrethen. Zwei Grenzpolizisten stehen neben den einreisenden Fahrzeugen. Der eine die Hände auf dem Rücken, der andere winkt lässig die ankommenden Kleinwagen durch. „Hoffentlich“ denkt Joseph „hoffentlich“! Dann ist Joseph an der Reihe und der Grenzpolizist hebt die Hand. Joseph kurbelt die Fahrertürscheibe herunter und hält seinen Pass in der Hand. „Haben Sie Ware dabei?“ lautet die Frage des Grenzers. Etwas unsicher antwortet Joseph „Ja… Äh….“ Der Grenzer nimmt den Pass und deutet auf das Zollgebäude. „Dann fahren Sie bitte mal rechts ran!“ Joseph legt den ersten Gang ein und parkt seinen Golf an der zugewiesenen Stelle.

Während der eine Grenzer mit Joseph’s Pass im Zoolhaus verschwindet, dreht der andere eine skeptische Runde ums Auto und bittet Joseph im ernsten, aber freundlichen Ton „können Sie bitte den Kofferraum öffnen?“ Joseph öffnet die Fahrertür, steigt aus und hebelt die schwergängige Heckklappe auf, deren Abdeckung den Blick auf viele Plastiktüten freigibt. Der Grenzer runzelt die Stirn und fragt “ Was ist das?“ Joseph zuckt nur schüchtern mit den Schultern und meint trocken „nach was sieht’s denn aus?“

Voll beladener Kofferraum

Voll beladener Kofferraum (Quelle 20min)

Währenddessen kommt der zweite Grenzer mit Joseph’s Pass und in Begleitung eines Spürhundes an der Leine zurück. Grenzer Nummer 1 bittet Joseph freundlich die Hände auf das Dach des Golf ’s zu legen und sich bequem mit leicht gespreizten Beinen zu postieren. Der Spürhund schnüffelt von Grenzer 2 geführt derweil an den Tüten im Kofferraum und gibt schwanzwedelnd kurze freudig Quietschlaute von sich. Grenzer 1 geht hinter Joseph in die Knie und betastet zuerst das linke, dann das rechte Bein von unten nach oben ab.

Der Hund gräbt sich zwischenzeitlich schwanzwedelnd und ab und zu quietschende Laute von sich gebend zum Rücksitz durch den Plastiktütenberg, hält kurz inne, taucht mit dem Kopf in einer Tüte ein, macht kehrt, springt am verdutzten Grenzer Nummer 2 vorbei aus der Fahrertür, sprintet sich vom Führungsband losreissend mit einem paar original Münchner Weisswürste im Maul am Grenzer Nummer 1 vorbei an den wartenden Autos entlang über die Brücke über die Grenze nach Österreich, wo er im Dunkeln verschwindet, schwanzwedelnd und ab und zu kurze quietschende Laute von sich gebend.

Drogenspürhund im Kofferraum

Drogenspürhund im Kofferraum (Quelle Tagesschau)

Joseph schaut ihm lange nach, bis er merkt, dass Grenzer Nummer 1 beim Abtasten just seinen Schritt von hinten befühlte, als zur Verwunderung und Überraschung dessen der treue Grenzschnupperhund mit den Münchner Weissen in der Nacht und noch dazu auf österreichischer Seite verschwand.

Grenzer Nummer 2 hält die Führungsleine hoch und fluchte auf Schweizerdeutsch. Nun war es mit der kurz nach mitternächtlichen Schweizer Gemütlichkeit vorbei. Grenzer Nummer 1 nimmt zuerst die Handschellen aus dem Gürtel und dann von Joseph eine Hand nach der anderen. Grenzer Nummer 2 geht zur offenen Heckklappe und nimmt die erste Tüte unter höchsteigenen amtlichen Augenschein. Prompt hält er mit gewinnendem Lächeln eine durchsichtige Tüte halb gefüllt mit einem feinen weissen Pulver, sauber zugeschweisst, in der Hand. „Was ist das?“ Joseph weiss es nicht, er weiss es wirklich nicht, er hat die Tüten weder zusammengepackt, noch in den Kofferraum geladen. So bleibt ihm nur ein desillusioniertes Schulterzucken als Antwort.

Beide Grenzer sehen sich den erhofften Drogenfund genauer an, drehen und wenden das Paket, schätzen das Gewicht, riechen daran, schauen sich kurz wissend an, nicken sich zu, es sieht nicht gut aus für Joseph, der nun schon etwas übermüdet und konstaniert in Handschellen neben seinem Golf steht. Trotz später Nacht und obwohl keine Grenzkontrollen mehr stattfinden, weil beide Grenzbeamte ja schwer beschäftigt sind, bildet sich ein kleiner Stau Richtung Schweiz, weil die Schaulustigen die Szenerie so lange wie möglich bestaunen möchten.

Joseph schaut einem Auto nach, das einen Hometrainer auf dem Dach geladen hat. „So eines steht bei mir auch sinnlos rum!“ Währenddessen legt Grenzer Nummer 2 das verdächtige Paket auf die Motorhaube des Golf, zieht ein Sackmesser aus der Hosentasche und sticht fachmännisch sezierend in den zugeschweissten durchsichtigen Plastikbeutel mit dem feinen weissen Pulver. Dann führt er den rechten kleinen Zeigefinger vorsichtig durch das kleine Loch in der Plastiktüte ein, nimmt etwas weisses Pulver auf, führt den Finger zur Nase, riecht vorsichtig daran und schleckt das weisse Pulver dann mit der Zunge ab. Der Verkehrsstau an der Grenzstation hat mittlerweile einen ersten Höhepunkt erreicht und es stehen schon vereinzelt Personen im Umkreis um die Szenerie ausführlicher zu betrachten. Joseph schaut sich um und schüttelt den Kopf. Grenzer Nummer 2 schmatzt mit dem Finger im Mund, als würde er einen guten Wein degustieren. Grenzer Nummer 1 rempelt ihn an und fragt „Und?“ Grenzer Nummer 2 nimmt den Finger aus dem Mund und es sieht so aus, als wolle er antworten. Jedoch entweichen seinem Mund lediglich bunte Seifenblasen! „Waschmittel!“ Grenzer Nummer 2 bückt sich und spuckt fluchend aus.

Nun ist der Spass aber wirklich vorbei! Die beiden Grenzer durchforschen sämtliche Plastiktüten. Alles wird rund um das Auto ausgebreitet. Nudelpakete, Eier, Marmorkuchen, Bauernbrot in Scheiben, Tomaten, Äpfel, Bananen, Kaffee, Zucker, Milch kommt zum Vorschein. Schliesslich findet man doch noch ein Corpus Delicti: In Zeitungspapier eingepacktes Grünzeug, das wie Hanf aussieht, sich aber dann als Zitronenmelisse und durch die Diagnose „brennende Haut“ als Brennnessel entpuppt. Sichtlich genervt nimmt man Joseph die Handschellen ab, damit er seine Habseligkeiten möglichst schnell wieder in seinen Golf räumen kann. Die Grenzer meinen nur, dass er ganz schnell verschwinden solle. Dann kümmern sich beide Grenzer darum die Schaulustigen in ihre Fahrzeuge zu bitten, um den Stau möglichst bald aufzulösen.

Gegen 5 Uhr verlässt Joseph mit einem letzten Gruss Richtung Grenzbeamte die Zollstelle und begibt sich auf die Autobahn Richtung Zürich. Als die Sonne aufgeht, trifft er zuhause ein. Er nimmt das Telefon und wählt die gespeicherte Nummer. Die andere Seite fragt müde „bist Du gut angekommen?“ Joseph antwortet brav wie immer „Ja! Mama…..“


23.05.2013 – Neue Settopbox von Cablecom angeschlossen und läuft

23. Mai 2013

Jetzt hab ich wieder 230 TV-Programme und 130 Radiosender. Wer’s braucht? Und ja! Ich habe noch einen Röhrenfernseher. Den geb‘ ich auch nicht her! Und ja! Der Turm steht auf Rollen!

Röhrenfernseher_Cablecom_Settopbox

Röhrenfernseher_Cablecom_Settopbox