02.05.2020 – Aquarium „WhiteSands“ und Antennenwelsnachwuchs

2. Mai 2020

Nach meinem Umzug vor Jahren blieb nur das „WhiteSands“ auf Rollen übrig. Das Säulenaquarium steht immer noch trocken und harrt einer Nutzung. Das „ThaiRiver“ musste ich opfern, weil die Boden Traglast keine 1000kg aushielt. Die Terracotta Projekte auf meiner Terrasse fielen wegen fehlender Terrasse weg.
Das „WhiteSands“ entwickelt sich jedoch prächtig. Wie immer möglichst ohne Technik, nur Licht und ein kleiner Innenfilter wegen der Schwebeteilchen. Ganz nach dem Motto von Peter Schneider „Abseits ausgetrampelter Pfade“. Hoffe es geht ihm gut!Nun hatten meine Antennenwelse Nachwuchs. Ja, nichts Besonderes. Die werden ja als „Karnickel der Aquarien Welt“ bezeichnet. Ich freute mich trotzdem. Und zweitens habe ich nach 5 Jahren das erste Mal so richtig Pflanzen ausgemistet.
Die Pflanzen bin ich heute nach einem Inserat bei Facebook losgeworden. Bei den Antennenwelsen suchte ich nach „Was fressen die?“ und landete per Zufall dann wieder im Aquarium.ch Forum.Die Frage nach „Futter für Aufzucht Antennenwelse“ hat sich übrigens (glaub ich) erledigt. Sie brauchen gar nix zusätzlich! Wie mein Vater schon immer sagte: Einfach Finger raushalten und abwarten!Ich habe fast alle Zwergerl vor 14 Tagen von den Scheiben des „WhiteSands“ abgefischt und in ein Minibecken umgesetzt. Es steht übrigens ohne Technik direkt am Fenster neben den Orchideen. Im Minibecken landete auch eine kleine Morkienwurzel und ein Wald aus Vallisneria mit etwas Wasser aus dem „WhiteSands“.Dann versuchte ich mit Stückchen von Welstabs und Tetramin zuzufüttern, aber erfolglos, kein Interesse. Die Zwergerl entwickeln ich trotzdem blendend. Also sind sie mit den Algen auf den Pflanzen und der Morkienwurzel vollauf zufrieden. Tja, und vor einer Stunde wurde der ganze Eimer mit den vorher ausgemisteten Vallisneria abgeholt.


17.08.2013 – Nachwuchs im „WhiteSands“-Becken

17. August 2013

Vor 14 Tagen entdeckte ich beim Füttern ein kleines Fischlein im Becken. Seltsam, weil im „WhiteSands“ sind bis auf die Antennenwelse nur Fische drin, die meines Wissens in Gefangenschaft noch nicht nachgezüchtet werden konnten.

Ich habe auch nur gegurgelt vor 14 Tagen zu Nachwuchserfolgen bei diesen Fischarten und eben nichts gefunden. Namentlich sind folgende Fischrassen im „WhiteSands“:

Garra Rufa http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6tliche_Saugbarbe
Puzzlebarbe https://peterpanch.wordpress.com/tag/puzzlebarbe/
Siamesische Rüsselbarbe https://peterpanch.wordpress.com/?s=S…C3%BCsselbarbe

Heute habe ich einen weiteren Winzling gefunden und dann die Kamera gezückt.
So wie sich die kleinen Fischerl den Magen vollschlagen, tippe ich mal auf Garra Rufa? Sie schwimmen aber auch genauso „nervös“ in der Gegend rum und können sich nicht still halten.

Eventuell ist ein Fachmann unter Euch, der diese Rasse auf den ersten oder zweiten Blick „klassifizieren“ kann?

undefinierter Nachwuchs

undefinierter Nachwuchs


10.04.2013 – Aquarien „ThaiRiver“ und „WhiteSands“

10. April 2013

Anbei je ein Bild vom „ThaiRiver“ und vom „WhiteSands“ Aquarium

20130410-193242.jpg

20130410-193253.jpg


28.06.2012 Aktueller Stand „WhiteSands“ und „ThaiRiver“

28. Juni 2012

Ein paar Pix zum aktuellen Stand der beiden Becken „WhiteSands“ und „ThaiRiver“:

WhiteSands

ThaiRiver

ThaiRiver..

… und ich mach wirklich gar nix! Ab und zu Filter reinigen, Wasser nachfüllen, Fische Füttern…


24.12.2011 Aquaristik: WhiteSands und ThaiRiver – aktueller Stand

24. Dezember 2011

Hier der aktuelle Stand von „WhiteSands“ und „ThaiRiver„.

Hier eine Fotofolge der beiden Projekte.

Mir sind zwei Dinge aufgefallen

  1. Mehr Fische –> Mehr Pflanzenwuchs
  2. Turmdeckelschnecken –> Mehr Pflanzenwuchs

Punkt 2 ist deshalb markant, weil ich mit dem „WhiteSands“ ja Unmengen von Turmdeckelschnecken im Sand mitgeliefert bekommen hatte. Eine nicht unerhebliche Anzahl davon setzte ich vom „WhiteSands“ in das „ThaiRiver„-Becken um.

Auf den Bildern erkennt man meiner Meinung einen markanten Pflanzenwuchs seitdem die Turmdeckelschnecken im „ThaiRiver“ eingesetzt sind. Vorher eben nicht.


2011-10-20 WhiteSands


2011-11-01 WhiteSands


2011-12-24 Whitesands Aquarium


2009-12-21 ThaiRiver


2011-02-25 ThaiRiver


2011-11-01 ThaiRiver


2011-12-24 ThaiRiver Aquarium

Gruss und schöne Weihnachten

Peter


08.06.2020 – Aquaristik: Über die Ernährung von Wasserpflanzen – Wasserwechsel im Aquarium

8. Juni 2020

Hier ein Auszug aus dem Büchlein „Über die Ernährung von Wasserpflanzen“ von Peter Schneider – über 40 Jahre lang Züchter von Wasserpflanzen in der Schweiz. Seine Frau züchtete Aquarienfische. Daraus entstanden wesentliche Erkenntnisse, welche mir vor 10 Jahren bei meinem Restart Aquaristik sehr halfen meine (fast) techniklosen Aquarien erfolgreich zu betreiben. Eines – das „Whitesands“– habe ich heute noch. Und ich betreibe es nach den Prinzipien von Peter Schneider. Ich lege jedem Einsteiger in die Aquaristik die Büchlein von Peter Schneider nahe. So vermeidet man viele Anfängerfehler und wird zudem nicht zum Opfer der Aquaristikindustrie, die für jede Situation ein entsprechendes Wundermittelchen oder die entsprechende Technik bereithält. Die Büchlein sind einzeln (je 5 CHF) oder besser zusammen beim Aquarium-Perle Verlag für 25 CHF online zu beziehen.

In diesem Auszug aus dem Beitrag „Über die Ernährung von Wasserpflanzen“ geht es um das Thema „Wasserwechsel“. Auch nach meiner Erfahrung mit meinen Becken reicht ein Wasserwechselrhythmus von 4-8 Wochen vollkommen aus – im Gesellschaftsbecken. Wenn es genug Pflanzen und genug Schnecken im Aquarium hat. Bei mir ist auch kein grosser Aussenfilter im 250 Liter „Whitesands“ Becken installiert. Ein kleiner Innenfilter von AquaEl sorgt für eine leichte Wasserbewegung und filtert mir Schwebstoffe aus. Dieser kleine Innenfilter wird gereinigt, wenn nur noch wenig Durchfluss sichtbar ist. Sonst hat das Technik (ausser einer Beleuchtung mit 840er Neonröhre) keine weitere Technik. Bei Barschbecken sieht es ggf. anders aus. Wenn ich wöchentliche Teilwasserwechsel machen müsste, hätte ich gar nicht wieder mit der Aquaristik angefangen. Also lassen Sie sich nichts einreden.

Es gibt viele Methoden, die verschiedenen Bedürfnisse von Pflanzen zu erforschen. Die einfachste und sicherste ist die Praxis – nicht das Experiment. Denn in der Isolation des Labors fehlen so manche Umweltfaktoren, dass die Resultate nicht oder nur sehr bedingt mit der Praxis übereinstimmen. Das ist in ganz besonderem Masse bei einem Aquarium der Fall, weil dort alle Faktoren isoliert von der grossen und ausgleichenden Natur zustande kommen und es ausser einem Wasserwechsel keine Unterstützung aus dem grossen Reservebereich der Natur gibt. Aber eine aufmerksame Beobachtung des Geschehens bei der Pflanzenzucht vermittelt ein abgerundetes Bild über die Notwendigkeiten und Voraussetzungen für ein gedeihliches Pflanzenleben im Aquarium. Dass meine in 40 Jahren erworbenen Erkenntnisse den heute gängigen Ansichten widersprechen, beruht lediglich auf der Tatsache, dass ich nicht an der Herstellung und dem Verkauf überflüssiger und die Umwelt belastender so genannten Pflegemittel ein Interesse habe, sondern an der einfachsten und preisgünstigsten Methode, Wasserpflanzen gesund und schnell vermehren zu können – und das unter Wasser, weil nur derart gezogene Wasserpflanzen beim Kunden zügig an- und weiterwachsen.

ernaehrungwasserpflanzen_r2_c1

Wir können nach dem grundsätzlich Beschriebenen nun noch auf einige Details der Praxis eingehen: Es lässt sich nicht vermeiden, dass durch den Fischkot mit der Zeit trotz aller Vorsicht nicht doch ein Ungleichgewicht der Stoffe zustande kommt, das sich in wenig ausgeprägter Form lediglich durch einen Rückgang der Wachstumsgeschwindigkeit bemerkbar macht. Darum ist ein Wasserwechsel alle 8 Wochen ein gutes Mittel, rechtzeitig gegen ein mögliches Ungleichgewicht der Stoffe vorzugehen, noch ehe es Wirkung zeigt. Dazu rate ich, obwohl wir in Versuchen Aquarien mit über einem Jahr alten Wasser noch durchaus gesund erhalten konnten. Bedingungen dazu waren: eher weniger Fische und rechtzeitiges Auslichten resp. Zurückschneiden der Pflanzen, sodass pro Eingriff das Pflanzenvolumen nie mehr als maximal um 10% vermindert wird – und das, bevor ein Dickicht entstanden ist, welches die unteren Pflanzenteile bereits zum Absterben gebracht hat. Wer aber auf Nummer sicher gehen will, wechsle alle acht Wochen vier Fünftel des gesamten Wasservolumens, senke also mit andern Worten den Wasserspiegel so tief ab, dass die Fische gerade noch über dem Boden stehen können, bevor er das neue Wasser einlaufen lässt. Hat jemand zu viele Fische, so kann ein solcher Wechsel auch alle 6 oder gar alle 5 Wochen stattfinden. Bei reinen Salmlergesellschaften reicht allerdings auch ein regelmässiger dreimonatlicher Wasserwechsel aus.

Der heute überall empfohlene kleine Wasserwechsel alle 2 Wochen oder gar jede Woche bringt da nichts – ausser den Anbietern von Wasseraufbereitungsmitteln mehr Umsatz und Gewinn. Ich rate aber dringend von der Verwendung solcher Mittel ab, weil sie die Pflanzen immer leicht schädigen und die Fische in gesunden Aquarien nicht darauf angewiesen sind. Frage: Wem soll man bei zwei sich widersprechenden Ansichten eher glauben? Antwort: Keinem! Man probiere selber beides aus. Wer sich jedoch aus Bequemlichkeit solche Umtriebe ersparen will, der achte eher auf seine Gefühle und beurteile dann erst mit dem Verstande die Antwort seines Gefühles. Suchen wir uns also einmal eine ähnliche Situation, wo wir gefühlsmässig beurteilen können, ob hohe Konstanz oder eher Abwechslung gesundes Leben fördert. Eine reizlose Arbeit beispielsweise – wie das Autofahren auf einer Autobahn – ermüdet viel schneller als eine reizvolle Fahrt über eine hügelige Landschaft. Die Reize sind es also, die das Leben wecken und fördern. Wer in einem eher kühlen Raum kalt hat, bekommt schneller warm, wenn er in frischer – wenn auch noch kälterer Luft – einige tüchtige Bewegungen macht, als wenn er die Temperatur des Raumes nur ganz leicht (und damit zu wenig) erhöht. Auch die Kneipp’schen Wasserkuren mit kaltem Wasser verändern eine Krankheitssituation oft schneller und nachhaltiger als eine sonst gut gewählte Medizin, weil sie durch ihren umfassenden Reiz den ganzen Menschen beeinflussen, und nicht nur auf den kranken Punkt hinwirken. Auch hat ein kontinuierlich belüfteter Raum weniger „Atmosphäre“ als ein geschlossener Raum, der hin und wieder recht durchlüftet wird. Das alles erkennen wir auch bei einem Wasserwechsel in der Grössenordnung von vier Fünfteln des Volumens: Die Pflanzen beginnen schneller zu wachsen, die Fische sind lebhafter, geweckter, während des Wechsels sogar übermütig.

Wenn nach zwei bis drei Jahren ein solch umfassender Wasserwechsel nicht mehr denselben Erfolg wie frühere bringt, dann liegt das am Überschuss der Nährstoffe, die in Bodennähe ein förmliches Depot gebildet haben – etwa vergleichbar dem zuviel eingerührten Zucker in einer Tasse Tee. Dann müssen wir – wie eingangs schon einmal erwähnt – drei Mal im Abstand von je sieben Tagen einen Wasserwechsel von vier Fünfteln vornehmen, um mit dem zweiten und dritten Wechsel jeweils jene Menge Nährstoffe auszuschwemmen, die der vorherige Wechsel durch das frische Wasser von diesem Depot am Boden wieder neu gelöst hat. Alsdann genügen wieder die üblichen zweimonatlichen Wasserwechsel. Es ist ja klar, dass wir bei jedem Wasserwechsel den eventuell über dem Boden sich befindenden Mulm mit dem Wasser zusammen absaugen. Wenn wir dabei sehen, dass auch die oberste Bodenschicht schon ziemlich mit Mulm durchsetzt ist, so verwenden wir zum Absaugen eine Absaugglocke in der Art, wie weiter oben beschrieben wurde.

Den gesamten – sehr interessanten – Artikel „Über die Ernährung von Wasserpflanzen“ findet man hier. Man kann sich auch die gesamte Serie der Büchlein von Peter Schneider für 25 CHF bestellen.

Einen weiteren Artikel-Auszug von Peter Schneider zitiere ich hier: „Für einmal abseits der ausgetretenen Pfade„.


12.06.2013 – Terracotta Aussenbecken und Guppys

12. Juni 2013

Terracotta-Aussenbecken mit Bepflanzung und "Eingewöhnungsschüssel"

Terracotta-Aussenbecken mit Bepflanzung und „Eingewöhnungsschüssel“

Guppys in der "Eingewöhnungsschüssel"

Guppys in der „Eingewöhnungsschüssel“

Guppys in der "Eingewöhnungsschüssel"

Guppys in der „Eingewöhnungsschüssel“

Dieses Jahr verspätet sich das „Frühjahr“ extrem. Die letzten Monate waren zu kalt und wechselhaft. Bei Temperaturen weit unter 20 Grad macht es keinen Sinn die Fischerl in das Aussenbecken zu überführen. Die Guppys überwinterten, wie jedes Jahr im kleinen 60er-Becken. Nachdem ich letzte Woche das „Whitesands“-Becken von überzähligen Pflanzen befreite, pflanzte ich ein paar davon in das „Terracotta-Becken“ ein.

Heute nun fing ich per „Schale“ die Guppys ein und setzte diese in das Aussenbecken ein. Nicht ohne einen Heizstab sicherheitshalber mit in das Wasser zu tun; denn bei Temperaturen unter 16 Grad benötigen die Guppys „Winterdecken“ 🙂

Füttern muss ich die Fischlein draussen eher weniger; denn bereits jetzt sind genügend Mückenlarven vorhanden. Einen Filter bekommt das Becken auch nicht. Lediglich der Heizstab sorgt bei fallenden Temperaturen dafür, dass es den Guppys nicht zu kalt wird.


09.11.2011 – ThaiRiver-Aquarium: HDR-Bilder „Antennenwels in der Kokosnuss“

9. November 2011

Zum Geburtstag hat mir Mam ein paar Aquariumpflanzen, Stücke von versteinerten Bäumen und eben eine Kokosnuss mit (zwei) Löchern mitgebracht. Die Pflanzen und die Kokosnuss verteilte ich heute Nachmittag auf das neue Becken „WhiteSands“ und das „ThaiRiver“, wobei die Kokosnuss in letzteres Becken „gepflanzt“ wurde.

HDR1_Wels_in_Höhle

Irgendwann am späten Abend deutete Muay auf die Kokosnuss und rief „Fisch in der Nuss“. Die Kamera lag noch vom Herunterladen der Geburi-Bilder in der Nähe und ich stellte blitzartig auf HDR-Modus um. Somit schoss ich den alten Antennenwels (Herrscher über mindestens 4 Haremsdamen), wie er aus seinem neuen Einfamilienhaus mit gekiester Einfahrt lugt.

HDR1_Wels_in_Höhle_2

Der Puzzlebarbe auf der vorderen linken Seite wollte unbedingt auch noch auf das Foto und rührte sich während der Aufnahmen keinen Millimeter.

HDR1_Wels_in_Höhle_3

Anschliessend bearbeitete ich die Einzelbilder mit „Picturenaut“ und fügte sie zu HDR-Aufnahmen zusammen. Dies erledigt meine Nikon D90 leider noch nicht selbst. Die Bilder sind übrigens „Freehand“ ohne Blitz im manuellen Modus aufgenommen worden.


01.11.2011 – Aquaristikprojekte – Aktueller Stand

1. November 2011

Bei meinem ThaiRiver-Becken hatte ich auch immer recht wenig Pflanzenwuchs. Anfänglich waren lediglich 6-8 Paradieser und ein paar Antennenwelse drin. Beckengrösse 550 Liter.

Nun habe ich es seit etwa 6 Monten nach der „Peter Schneider-Methode“ probiert, was heisst: a) Beleuchtung 2x 840er Röhren b) wesentlich mehr Fische.

Jetzt sind etwa
– 12 Paradiesfische
– 6 Siamesische Rüsselbarben / Puzzlebarben
– 2 Schützenfische
– 8 Antennenwelse
– 4 L-Welse
– 2 Siamesische Saugschmerle
– 6 Kuckuckswelse
– 4 Garra Rufa

Zudem habe ich aus einem erst gekauften Aquarium unzählige Turmdeckelschnecken übernommen. Diese „nachtaktive“ Müllentsorgung kümmert sich um Pflanzenreste und Futterreste und lockert den Bodengrund auf. Die Pflanzenreste werden dann durch deren Kot in Nährstoffe umgewandelt.

Apfelschnecken geben den höchsten „Nährwert“ für Pflanzen ab. (siehe auch Bücher Peter Schneider und dessen Erfahrungen). Hierzu hat sich nach seinen Beobachtungen das Füttern mit Brennesseln (abgekocht) als extrem vorteilhaft ergeben.

Ich gebe zusätzlich noch „Seemandelbaumblätter“ hinzu – etwa 1 Blatt pro Monat. Die Antennenwelse nehmen diese zusätzlich zu den Morkienhölzer auf. Ausserdem besitzen die Seemandelbaumblätter eine antiseptische Wirkung (Schutz vor Krankheiten). Wenn nur noch die Skelette und die Stengel im Becken drin sind, kommt wieder ein weiteres zerrissenes Blatt hinein.

Die „Peter Schneider-Methode“ besagt auch, dass man den Bodengrund nicht mulmen sollte. Und wenn überhaupt, dann nur das obere Drittel. Auf keinen Fall den Bodengrund beim Mulmen „umdrehen“.

Die Bücher von Peter Scheider sind meiner Meinung ein MUSS für sämtliche Aquaristik-Anfänger und enthalten die über 40-jährige Erfahrung eines anerkannten ehem. (nun im Ruhestand) Aquarienpflanzenzüchters.
http://www.a-perleverlag.ch/home.php?/aquaristik.html

Gedüngt wird in meinen Becken überhaupt nicht. Auch gibt es keine CO2-Anlage. Auch sonst verzichte ich bis auf kleine Innenfilter komplett auf „Technik“. Keine Wasseraufbereiter und sonstiges Zeugs. Nur im ThaiRiver ist seitdem die L-Welse und die Kuckuckswelse drin sind ein Heizstab eingesetzt, um die Temperatur auf 24 Grad zu halten. In den anderen Becken gibt es nur Beleuchtung und kleine Filterung – teils nur mit Einhängefilter (in den 60ern).

Das Terracotta-Aussenbecken hatte überhaupt keinen Filter, sondern lediglich einen Heizstab drin (zur Sicherheit wg. möglichen Schlechtwetter-Temperaturen unter 18 Grad). Das Becken ist nun seit letztem WE geräumt und die Fische samt Nachwuchs und Pflanzen (Seerosen und Wasserlilie) sind nun nach Innen in ein kleines Becken umgezogen – nur kleiner Einhängefilter.

Bei mir hat sich als „das Beste“ erwiesen, wenn man möglichst auf „Technik“ verzichtet, „nicht dauernd rumdoktort“ und lediglich bei Veränderungen Richtung „schlechter“ reagiert.

Das „ThaiRiver-Becken“ wuchert nun langsam zu, die Pflanzen wachsen aus dem Becken heraus, das Wasser ist klar.

Im neuen Becken „WhiteSands“ habe ich von einer grossen Pflanze (deren Namen ich nicht kenne) wöchentlich ein neues Blatt, welches bis zur Wasseroberfläche wächst. Das restliche „Kraut“ ist sehr schön dunkelgrün gefärbt, das Wasser ist klar und den Fischen geht es blendend.
–> Beim „WhiteSands“ habe ich (wie in den Büchern von Peter Schneider beschrieben) die Fische exakt 8 Tage nach dem Einrichten. (Becken halb gefüllt, Sand im Becken kurz umgerührt, Dreckwasser abgelassen, frisches Wasser rein, bepflanzt, neuen kleinen Innenfilter eingesteckt, 8 Tage warten, Fische einsetzen).

Wasserwerte habe ich immer noch nie gemessen, Wasserwechsel 1x monatlich 50%. Aber das kann jeder halten, wie er will. Ich habe pflegeleichte Fische und denen geht es prächtig.

Im Terracotta-Aussenbecken habe ich nur das verdunstete Wasser nachgefüllt die ganze Saison (von April bis Ende Oktober, je nach Wettersituation). Draussen werden die Fische und Apfelschnecken nach meiner Erfahrung übrigens deutlich grösser und farbenprächtiger. Auch die Fortpflanzungsfreudigkeit ist deutlich höher. Auch die Pflanzen wachsen deutlich schneller und sehen gesünder aus.