02.08.2009 – Projekte: Die WandWiese – Umsetzung einer bepflanzten Wand by TendLiving

2. August 2009

Das Projekt „WandWiese“ verfolgte ich ja nach unserem Umzug nicht mehr weiter – leider. Aber im Hinterkopf prägte sich natürlich immer noch eine mögliche Umsetzung ein. Nun fand ich eine sehr moderne Lösung der „Bepflanzten Wand“ als Kunstobjekt bei TendLiving.

Diese kreative Wandbepflanzung und die gläsernen Biotope hatte ich schon einmal gefunden und auch irgendwo im Blog verewigt – nur leider finde ich den Beitrag selbst nicht mehr. Aber gut, hier also das virtuelle Bookmark für mich. Ich muss noch Dani kontaktieren, bei Gärtnereien vorbei schauen… mal sehen, wann ich das umsetzen kann. Dieses Jahr noch?

www.tendliving.com

www.verticalgardenpatrickblanc.com


Mehr Grün!-Projekte „Die Wandwiesen“ bekommen den ersten Schnitt

12. Juli 2007

Nein, ein Rasenmäher ist dafür natürlich nicht erforderlich. 

Am Freitag verpasste meine Mam den Wandwiesen den ersten fachmännischen Schnitt. Als zertifizierte Gartenfachberaterin gedeiht meinen Projekten so eine erstklassige Pflege.

Die beiden „Mehr-Grün!-Projekte“ Wandwiese-klein und Wandwiese-gross sollen so mehr Dichte bekommen. Wohl gelinge es!


Mehr-Grün!-Projekt – Die Wandwiese

9. Juli 2007

wandwiese

Originally uploaded by PeterPanCH

Mam hat die Wandwiese zum „Trocknen“ über die Reling des Balkons gehängt. Sieht witzig aus, odrrr?


Mehr Grün!-Projekte – Die IKEA-SIDAL-Wandwiese spriesst!

20. Juni 2007

Also doch: Die Hardcore-Reinigung der IKEA-Sisal-Matte „SIDAL“ in der Badewanne mit „Vanish-Oxygen“ hat tatsächlich geholfen. Die Imprägnierung hat durch die Radikaltortur in der Badewanne das Zeitliche gesegnet. Die „Wandwiese“ spriesst. Natürlich begünstigt durch die aktuelle Klimasituation – Am Tag schön schwül-warm und in der Nacht regnet es.

Mehr Grün!-Projekt No. 1 - Die Wandwiese

Gegen allzu starken direkten Regeneinfall habe ich das „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ (IKEA-Sisalmatte) mit dem restlichen Fliegengitter abgedeckt. Dies schützt gegen ein Ausschwemmen der Erde und der Samen. Sehr schön wächst die „Wiese“ aus dem Sisalgeflecht. Nun hoffe ich, dass die Wurzeln schön einwachsen. Ausserdem muss ich mir langsam Gedanken um eine wasserdichte Befestigung machen 😉

Mehr Grün!-Projekt No. 4 - Die Mini-Wandwiese

Das „Mehr Grün!-Projekt No. 4 – Die Mini-Wandwiese“ macht unterschiedliche Fortschritte. Nur der rechte Behälter will nicht so richtig das Gras austreiben lassen, obwohl dieser Behälter zuerst angesät wurde. Der Wachstumshemmer muss somit das nicht ausgewaschene Fliegengitter sein; denn bei den eine Woche später angesetzten Mini-Wandwiesen tat ich dies gründlich. Und diese sind deutlich besser gediegen.

Mehr Grün!-Projekt No. 2 und No. 3 - UpsideDownTomatos und UpsideDownFuchsia

Die „UpsideDown-Projekte“ entwickeln sich ebenso recht gut. Speziell die „UpsideDownTomatos“ (Mehr Grün!-Projekt No. 2) wuchern nur so.

Mehr Grün!-Projekt No. 3 - Die ersten UpsideDownTomatos

Es sind nicht nur Blüten, sondern bereits kleine grüne Cherrytomaten gewachsen.

Die „UpsideDownFuchsia“ (Mehr Grün!-Projekt No. 3) sieht auch gut aus. Allerdings macht mir die Fuchsia etwas Sorgen. Der Hauptstengel ist etwas locker, was auf einen Anbruch schliessen lässt. War einer der letzten Gewitterwinde die Ursache?


Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese – Sisal-Reinigung Hardcore

4. Juni 2007

Brrrrr.. es ist kalt geworden. Hoffentlich kommt bald der Sommer.

Und ich hab das erste Mal in 4 Jahren Schweiz eine Erkältung. Nein, das zweite Mal. Im Januar hatte es mich nach dem Arbeitsurlaub auf Mallorca das erste Mal erwischt. Heute Mittag fing es an. Die Nase fing an zu laufen und das Niesen. Brrrr! Es ist zu kalt! Und jetzt sitz ich gut eingemummelt auf meinem Sofa und trinke Früchtetee.

Aber: Der Sisal-Matte hab ich es heute nach der Arbeit so richtig gegeben. Ok, nach dem Apero. „Apero“ ist „Schweizer gemütliches Beisammensein und irgendwas feiern“. Heute hatte ein Kollege 50. Geburtstag und da sassen oder standen wir ab 18 Uhr gemütlich bei Wein und Bier zusammen und es wurde geratscht und geblödelt. Erst geben 20 Uhr fuhr ich dann gemütlich nach Hause. Da war schon rund um Zürich eine Gewitterfront aufgezogen. Per Natel (Händi) hatte ich eine Unwetterwarnung erhalten. Hagel und Starkregen wurde angekündigt. Es blies auf dem Weg nach Hause zwar kräftig, aber scheinbar drückte die warme Luft das Unwetter an Zürich rechts und links vorbei.

Nun zurück zur IKEA-Sisal-Matte. Wie erwähnt: „Der hab ich es gegeben!“ Es ist schon unverschämt von IKEA eine Vorlegematte aus Sisal offensichtlich mit Pflanzenschutzmittel zu imprägnieren. Auf dem Etikett stand nix davon. Und so ist mein 1. „Mehr-Grün!-Projekt“ so richtig im wahrsten Sinne des Wortes „eingegangen“. Kein Gräslein spriesst nach 14 Tagen bester Hege und Pflege. „Na gut!“ dachte ich „entweder ich schmeiss das Teil weg oder wasche die Erde raus und benutze das Teil als das was es eigentlich sein soll – einen Vorleger für den Balkon“. Aber wenn ich das Teil dann schon auswasche, dann richtig.

Zuerst beutelte ich die nun trockene Erde samt „Wiesenblütensamen“ auf dem Balkon aus. Dann kehrte ich die Reste mit meinem Besen aus und packte das Teil in die Badewanne. Und nun griff ich zu rigorosen Reinigungsmitteln: „Vanish Oxi Action Max“! Davon hatte ich noch etwas in petto. Die Sisal-Matte sollte nicht nur sauber, sondern klinisch rein werden. Aus die Maus mit „Imprägnierungen“. So leicht gebe ich mich nicht geschlagen *Harharhar!*

Zuerst mit der Dusche die feine Erde raus gewaschen – das Wasser schön heiss aufgedreht. Dann die Matte in der Wanne ausgelegt und mit „Vanish Oxi Action Max“ bestreut. Anschliessend wieder mit der Dusche heisses Wasser drauf. Das ganze Prozedere habe ich jetzt zwei Mal erledigt – und ich hoffe damit auch die Imprägnierung erledigt zu haben. Der Sisal quillt auf jeden Fall schön auf. Und ich überlege mir abschliessend noch mit Essigessenz dem Rest der Imprägnierung den Garaus zu machen.

Anschliessend teste ich Morgen dann noch einmal die „Wandwiese Teil 1“ sozusagen „Das zweite Experiment“. Ich gebe dem Teil dann genau 10 Tage – voraussichtlich. Wächst dann überhaupt nix oder nur unzureichend etwas Grün, dann schmeiss ich das Teil „über den Jordan“ oder zünde es an – ganz feierlich. Wenn die Sisalmatte das wüsste, so würde der Sisal selbst zu blühen anfangen. Ganz ohne „Wiesenblütensamen“. Odrrrrr?


Mehr Grün!-Projekt No. 4 – Die Mini-Wandwiese – „Trendy Gras“ und Fliegengitter

3. Juni 2007

Den Fehlschlag mit der „IKEA-SIDAL-Matte“ hatte ich schnell weggesteckt. Beim „Coop Bau + Hobby“ kaufte ich nicht nur die Zutaten für das „Mehr Grün!-Projekt No. 3 – UpsideDownFuchsia“ ein, sondern stolperte noch über etwas, was sich „Trendy Gras“ nennt.

Nein, bei „Trendy Gras“ handelt es sich nicht um ein neumodisches Narkotikum-Gewächs zum Selbstanpflanzen (und eventuell selbst rauchen), sondern um einen quadratischen Blechbehälter mit Erde und Grassamen. Die Verpackung verspricht „Grün in 7 Tagen!“. Nicht ganz billig das Ganze – pro „Trendy Gras“ löhnte ich 14,90 CHF. Und ich besorgte mir gleich 3 Stück; denn mit nur 16 Zentimeter im Quadrat wird daraus ja nur ein „Wandwieslein“.

Wie bereits bekannt, möchte ich das Grün an die Wand hängen. Würde ich dies ohne jegliche Sicherung der Erdmasse tun, so würde die Wiese direkt nach der Befestigung an der Wand auf den Boden fallen. Doch die Lösung lag so nah: Auf meinem Weg durch die Regale bei „Coop“, fiel mir ein Fliegengitter in die Hände (1 Quadratmeter für 8,90 CHF). Zur Befestigung – üblicherweise an ein Fenster – gibt es vom gleichen Hersteller gleich die passenden Kreppbänder (Befestigungsband für Fliegengitter 2,5 Meter für 6,90 CHF).

So, oben also die drei Dinge für die „Mini-Wandwiese“: „Trendy Gras“, das Fliegengitter und das Befestigungsband.

In der Verpackung von „Trendy Gras“ findet man ein Säckchen Erde und eine kleine Tüte mit Grassamen.

Zerst geht es an die „Sicherung“ der Erde. Dazu schnitt ich das Befestigungsband so ab, dass es innen an die vier Seiten passte.

Dann befüllte ich den Blechrahmen vorsichtig mit Erde. Dabei passte ich auf, dass das Befestigungsband keine Erde abbekam. Man könnte auch Papier rundherum einstecken. Das war mir aber zu umständlich. Ich schaffte es auch so.

Dann riss ich das kleine Samenpäckchen auf und verteilte diese gleichmässig. Da ich nicht nur Gras wachsen lassen wollte, nahm ich noch eine Portion von meinen „Wiesenblüten-Samen“. Bekanntlich habe ich davon ja noch genug. Die Samen arbeitete ich dann in die Erde ein.

Nun kam das Fliegengitter an die Reihe. Mit einer Schere schnitt ich ein passendes Stück aus der Rolle. Dann passte ich die Grösse so an, dass jeweils etwa ein Zentimeter über die Vertiefung schaute. Die Ecken schnitt ich bis zur Kante ein.

Mit dem beim Befestigungsband mitgelieferten Plastikwerkzeug drückte ich das Fliegengitter in die kleinen Häkchen des Befestigungsbandes.

Mit einer Fingernagelschere schnitt ich das überschüssige Fliegengitter bündig ab.

Und hier dann das fertige Ergebnis der „Mini-Wandwiese“. Abschliessend wässerte ich das Ganze noch gut ein. Nun heisst es auch hier „Abwarten und Kaffee-Trinken“. Nun hoffe ich, dass die Gräser und Wiesenblüten auch durch das Fliegengitter wachsen. 😉


Mehr Grün!-Projekt No.1 – Die Wandwiese – Versuch mit IKEA „SIDAL“-Matte fehlgeschlagen

3. Juni 2007

Leider muss ich vermelden, dass das erste Experiment zum Projekt „Die Wandwiese“ mit der Sisal-Matte von IKEA mit dem sinnigen Namen „SIDAL“ fehlgeschlagen ist. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit muss ich annehmen, dass die Matte mit Pflanzenschutzmittel imprägniert worden ist. Dies erscheint mir auch logisch, denn die Sisalmatte ist ja ursprünglich als Vorleger für Balkone oder Terassen gedacht und diese Matte soll ja eigentlich kein Moos ansetzen.

Nach exakt 14 Tagen wächst kein Grashälmchen auf der IKEA-Matte trotz Wachstumsbeschleuniger (Folienabdeckung). Aber durch solche Rückschläge lasse ich mich natürlich nicht demotivieren. Schon habe ich zwei weitere Experimente in petto. Eines davon habe ich gestern Abend umgesetzt. Das andere liegt soeben in der Badewanne – zum Ausspülen von eventuellen wachstumshemmenden Beigaben. Irgendwie werde ich schon „Grün an die Wand“ bekommen. 😉

Aber jetzt geh‘ ich erst Mal eine Runde mit dem Boxtäär fahren; denn pünktlich zum Ende des Wochenendes – Sonntag 18 Uhr – kommt die Sonne raus. Das ganze Wochenende war es kalt und bedeckt. Das muss noch ausgenutzt werden 🙂


Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese – Netzfundstücke

25. Mai 2007

Das Experimentalprojekt „Mehr Grün – Die Wandwiese“ geht in die erste Woche. Noch spriesst kein einziges grünes Härchen aus der Sisalmatte. Ich vermute mittlerweile, dass die IKEA-Matte irgendwie behandelt (imprägniert?) wurde.

Aber ich habe mir bereits weitere Lösungen und Varianten überlegt, welche ich Morgen in Angriff nehme. Denn die „UpsideDown Tomatos“ gedeien sehr gut. Und das Interessante daran….

Obwohl einen Tag später, als die „Wandwiese“ in Angriff genommen, wächst hier schon fröhlich das Gras oben aus dem Topf. Dies bestärkt mich in der Annahme, dass die Sisalmatte gegen „grün“ behandelt wurde.

Auf der Suche nach den Grundstoffen und Einzelteilen, fiel mir Freund und Kollege Damir ein. Dieser gab mir folgenden Tipp: Es gäbe ein Garten-Center in Schlieren. Die hätten ganz interessante und orginelle Ideen, wenn es um Grünpflanzen gehen würde. Zuhause suchte ich dann sofort im Web nach der Adresse des Garten-Centers. Auf der Website www.garten.ch befindet sich ein Blog. Und gleich der zweite Eintrag handelt doch zufällig von der „Wandwiese“ – dort heisst diese „Indoor Pflanzenwand„. Auch auf einer anderen Website ist eine solche Pflanzenwand zu finden – dort nennt sich das ganze „Grüne Wand„.

Na, eine ganze Wand soll es ja nicht gleich werden. Abwarten und weiter experimentieren 😉


Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese – Man nehme….

18. Mai 2007

UPDATE 03.06.07: Die IKEA-Sisal-Matte „SINDAL“ scheint mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit Pflanzenschutzmittel imprägniert zu sein. Dies muss ich annehmen, nachdem nach 14 Tagen immer noch kein Gräslein auf der Matte nebst eingearbeiteter Blumenerde gewachsen ist! 

Ab und zu habe ich ganz „verrückte“ Ideen. Die meisten werden verworfen, weil ich mir einrede keine Zeit dafür zu haben. Oft warte ich aber auch, bis ich „zufällig“ über eine der Bestandteile stolpere. Bei der Idee „Die Wandwiese“ ging ich heute an die Umsetzung. Wie ich auf die kuriose Idee kam und um was es sich dreht? Ein Versuch der Erklärung: Ich erwarte nicht, dass man/frau es versteht. Auch weiss ich noch nicht, ob „Die Wandwiese“ überhaupt funktioniert.

Also: Es geht drum „Mehr Grün!“ in meine Wohnung zu bringen. Was mich beim üblichen „Grün“ einfach stört: Topfpflanzen nehmen Platz weg. Stehen auf dem Boden rum, oder auf Schränken. Bekommen nie richtig Licht und gehen bei mir immer ein. Schnittblumen kaufe ich allein schon deswegen nicht, weil die nach drei Tagen die Köpfe hängen lassen. Die Freude daran währt nur kurz. Also brauche ich etwas, was eben keinen Platz wegnimmt. Ergo: „An die Wand damit“. Ausserdem sollte etwas robustes sein. So beuge ich dem Übel „Verliert Blätter und geht ein“-Syndrom vor. Was ist robuster als eine Blumenwiese? Eine Blumenwiese! Millionen Quadratkilometer Blumenwiesen allein in der Schweiz können nicht irren! Und Blumenwiesen müssen überhaupt nicht gedüngt werden. Einfach ab und zu giessen und wachsen lassen.

Der zweite Grund: Ich finde Bilder an der Wand einfach langweilig. Tote flache Gegenstände an der Wand, die nur verstauben. Nach 14 Tagen hat man sich an den Anblick gewöhnt und keiner schaut mehr hin. Aber eine Blumenwiese? Die sieht immer anders aus. Sogar wenn diese dann im Herbst eingehen sollte 😉

Aber es müssen noch einige Probleme gelöst werden: „Blumenwiesen“ wachsen vertikal auf einem horizontalen Untergrund. Wie bekomme ich eine lebende Blumenwiese dazu vertikal an der Wand zu hängen, ohne dass die Erde nicht gleich nach dem Aufhängen am Boden landet. Das nur soviel für die Kollegen mit dem Gedanken „Nimm doch einen Rollrasen“. Der ist schon mal zu dick und wie bitte soll ein fertiger Rollrasen an der Wand befestigt werden. Zwei Mal minus ergibt in diesem Fall kein Plus. Also muss ein anderer Lösungsversuch her.

Somit dachte ich an eine Sisalmatte. Nur so eine Sisalmatte sollte auf etwas wasserundurchlässigem befestigt werden, damit beim regelmässigem Besprühen mit Wasser nicht gleich die Wand versaut. Sisal klebt nicht mit dem Gewicht einer kleinen Wiese auf glatten Oberflächen. Antackern an der Wand hilft auch nicht – siehe Durchnässen. Somit war mein Fundstück im Ikea mit dem findigen Namen „SINDAL“ genau das Richtige! Eine Sisalmatte, welche unten silikoniert ist. So reissen beim späteren Bekleben auf eine wasserundurchlässige Unterlage zur Wandbefestigung die Fasern nicht aus – hoffentlich; denn die Idee „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ befindet sich ja noch in der Testphase. Sozusagen ein „Green-Startup“.

Mehr Grün!-Projekt No. 1 - Die Wandwiese

Also, wohlan, lasst uns beginnen. Was für Zutaten habe ich heute besorgt: „SINDAL“ – die Sisalmatte bei IKEA (für 4,50 Franken). Dann beim „MIGROS Garten-Center“ eine Tüte „Blumenwiesen-Samen“ (8,50 CHF), eine kleine Tüte „Sommerblumenmischung“ (1,10 CHF) und einen 5-Liter-Beutel mit Zimmerpflanzenerde (1,40 CHF). Etwas Plastikfolie wäre noch ratsam, um ein kleines Gewächshaus zu basteln. Im warmen/feuchten spriessen die Samen besser. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Ein Nudelsieb zum gleichmässigen Verteilen der Samen sollte man sich nebst einer Schere und einem mit Wasser gefüllten Messbecher bereit legen. Sonst läuft man sich einen „Wolf“ auf dem Weg zwischen Küche und Balkon. Dann benötigt man nur noch einen Balkon und einen Glastisch *lach*.

Dann legt man „SINDAL“ – die Sisalmatte – auf den vorbereiteten Glastisch. Anschliessend wässert man diese gleichmässig gut ein. Danach schnappt man sich die Blumenerde und verteilt diese möglichst dünn und drückt bzw. reibt diese mit den Händen in die Sisalmatte ein. Dann nimmt man die Blumenwiesen-Samen und schüttet eine gemütliche Portion davon in das Nudelsieb. Dabei sollte man das Nudelsieb bereits über die mit Erde versehene Sisalmatte halten. Sonst verteilen sich die Blumenwiesen-Samen am Balkonboden. Mit leichtem Schütteln des Nudelsiebes die Samen auf der Matte gleichmässig verteilen. Windrichtung dabei mit einrechnen. Anschliessend als Zugabe die „Sommerblumenmischung“ mit der Hand über die Matte verstreuen. Danach sollte man nur noch mit einem Handsprüher (z.B. einer sauber gewaschenen Fensterreinigerspray-Dose) die Samen samt Matte gut wässern.

Mehr Grün!-Projekt No. 1 - Die Wandwiese

Zum Schluss geht es ans „Gewächshaus bauen“. Als Folie kann man alles nehme, was halbwegs durchsichtig ist. Also Einkaufsbeutel oder so. Mir fiel eine Maler-Abdeckfolie in die Hände, welche ich irgendwann mal gekauft und noch nicht verbraucht hatte. Davon schnitt ich ein genügend grosses Stück ab. Nach dem Motto „Darf’s a bisserl mehr sein?“. Da die Folie durch Kondensation feucht wird, sollte diese nicht auf den Samen und der Erde aufliegen.

Mehr Grün!-Projekt No. 1 - Die Wandwiese

Ein Rahmen wäre gut, nur hatte ich keinen. Somit behalf ich mir mit den alten Deckenhaltern meiner alten Wohnzimmerhalogen-Leuchte. Diese klemmte ich unter die Sisalmatte, damit diese sicher stehen. Anschliessend breitete ich die Folie vorsichtig darüber aus und steckte die Aussenseiten leicht gespannt unter die Sisalmatte. Gewächshaus fertig. Das „Mehr Grün!-Projekt No. 1 – Die Wandwiese“ geht in die Startphase. Laut Beschreibung auf der „Wiesenblüten-Samen“-Tüte dauert es 20-30 Tage bis die Samen keimen. Somit heisst es „Abwarten und giessen“. Schau mer mal!

Morgen gehe ich an die Umsetzung von „Mehr Grün!“-Projekt No. 2″. Hierzu muss aber erst einmal mein Akkuschrauber laden. Warum? Das erfahrt Ihr morgen. 😉

UPDATE 03.06.07: Die IKEA-Sisal-Matte „SINDAL“ scheint mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit Pflanzenschutzmittel imprägniert zu sein. Dies muss ich annehmen, nachdem nach 14 Tagen immer noch kein Gräslein auf der Matte nebst eingearbeiteter Blumenerde gewachsen ist! 


04.06.2010 – Patrick Nadeau – Designer in Sachen Gärtnerei

4. Juni 2010

NADEAU Wandrasen

Originally uploaded by PeterPanCH

Ein Architekt der sich mit Gartendesign auseinandersetzt? Ungewöhnlich. Aber Projekte wie die Wandwiese oder UpSideDownTomatos kommen mir in diesem Zusammenhang sehr bekannt vor. Anregungen zu mehr kann man sich bei Patrick Nadeau bzw. auf den folgenden Websites holen.

Website Patrick Nadeau

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