25.01.2022 – Stadler „Flirt Akku“ stellt Weltrekord auf: Bei Null Grad Aussentemperatur fährt der Akku-Zug 224 km weit.

25. Januar 2022

Der Schweizer Hersteller Stadler hat den offiziell durch das Guinness Buch der Rekorde dokumentieren Rekord für eine Fahrt mit einem Batteriezug im reinen Batteriemodus aufgestellt. Auf der von unabhängigen Fachgutachtern begleiteten Rekordfahrt auf der Strecke von Berlin-Gesundbrunnen nach Warnemünde erreichte der FLIRT Akku Testträger bei Minustemperaturen und Schneefall eine Reichweite von exakt 224.00 Kilometern.

Mit dem FLIRT Akku hat Stadler einen sogenannten BEMU (Battery-Electric Multiple Unit) entwickelt, der sowohl als klassischer EMU (Electric Multiple Unit) unter Oberleitung als auch im Batterie-Betrieb auf nichtelektrifizierten Strecken fährt. Damit eignet er sich optimal für teilelektrifizierte Routen, die aktuell noch mit Diesel-Zügen bedient werden müssen. Bereits 2019 hat Stadler die erste Green-Technology-Ausschreibung in Deutschland gewonnen und 55 FLIRT Akku an die schleswig-holsteinische NAH.SH verkauft.

Die ersten Akku-Züge sollen Ende 2022 ausgeliefert und in die Spur gebracht werden, die restlichen Bahnen sollen ab Mai 2023 bis Mitte 2024 sukzessive in Betrieb kommen. „Wir sind mit dieser bisher größten Ausschreibung im Schienenpersonennahverkehr in Schleswig-Holstein und der ersten bundesweiten Großausschreibung mit Akkutriebzügen neue Wege gegangen“, sagte Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) am Donnerstag. Die Nahverkehrsgesellschaft Nah.SH hat sich jetzt auf die drei Betreiberfirmen festlegt: Auf zwei der Bahnstrecken kommt es danach zu einem Betreiberwechsel.

Die Osthannoversche Eisenbahnen AG bedient von Ende 2022 an die Strecken von Kiel nach Lübeck und Preetz (Kreis Plön) sowie von Lübeck nach Lüneburg. RDC – bisher nur bekannt vom blauen Autozug nach Sylt – übernimmt von Dezember 2023 auch die Zugverbindungen von Kiel nach Eckernförde (Kreis Rendsburg-Eckernförde) und Flensburg, von Kiel nach Husum (Kreis Nordfriesland) sowie von Husum nach St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland). Den Plänen zufolge sollen ab Ende 2023 nur noch auf den Strecken der AKN sowie auf der Strecke Niebüll-Dagebüll Dieselloks fahren.

Im November 2021 folgte ein weiterer Auftrag über 44 Fahrzeuge für die DB Regio. Für die amerikanische San Bernardino County Transportation Authority (SBCTA) baut Stadler zudem den ersten mit Wasserstoff angetriebenen FLIRT.

Der Akku-Zug kann über Oberleitungen geladen werden – im Stand an einer Haltestelle oder an der Endstation über Nacht. Übrigens auch während der Fahrt. Es sind keine speziellen Ladestationen erforderlich.


24.01.2022 – Tesla Supercharger Kemptthal und Besuch der Motorworld

24. Januar 2022

Wieder mal „Ladesäulen-Sightseeing“: Diesmal beim neuen SuperCharger im Kemptthal. Um 16 Uhr hatte ich alle Säulen für mich alleine. Diesmal besuchte ich die „Motorworld“ gegenüber.

Supercharger auf dem Geländer der ehemaligen Maggi Fabrik.

Ich dachte das hätte ein Café. Muss mich geirrt haben. Aber es hat schöne Sportautos drin und ein paar klassische Motorräder. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.


22.01.2022 – Ladesäulensightseeing bei Bremgarten

22. Januar 2022

Wieder mal Ladesäulensightseeing: Da ich auf mein Brüderchen warten muss, checkte ich in der EnBW APP, welche Ladepunkte es in der Nähe Wohlen/Bremgarten gibt.

Am Kreisel Wohlenerstrasse hat es ein neues kleines Industriegebiet (Bremgarten West) mit AVIA-Tankstelle, Stützliwösch Waschanlage, Burgerking und zwei GoFast HPC Säulen mit je 2xCSS (150kW), 1xChademo (50kW) und 1xTyp2 (22kW). Eine kleine Gokart Strecke für die Zwerge hat es auch.

Laut Mike ist das Gewerbegebiet seit 3 Wochen offen.

GOFAST Ladestation
+41 800 463 111
https://maps.app.goo.gl/fnkJ6Csqds1JgyHQ7


12.06.2021 – Tesla Model 3 Long Range im Vergleich mit BMW X1 nach fast 5000 Kilometern

13. Juni 2021

Ein Monat ist fast rum. Heute rechne ich mal durch, was an CO2 und Moneten gespart wurde.

4728 km bin ich gefahren.
797 kWh habe ich „getankt“.

Mein „alter“ BMW X1 hat in der Schweiz 5,7 Liter auf 100 km verbraucht. In Deutschland waren es 1 Liter mehr. Aber das vernachlässigen wir mal.
5,7 Liter auf 100 km ergibt bei 4728 km gleich 274,224 Liter Diesel.

Tesla (440 PS) :
Der Schweizer Strommix erzeugt 128 Gramm CO2eq pro kWh (Quelle Bafu).
Macht 102,4 kg CO2.

BMW X1 (180 PS) :
1 Liter Diesel erzeugt 2,6 kg CO2 (Quelle WDR).
Ergibt 712,98 kg CO2

Kosten Tesla:
797 kWh aufgeteilt auf 50%/50% Zuhause/Supercharger (Zuhause gemessen mit Steckerzähler zur Abrechnung mit Vermieterin)
Zuhause 400 kWh a 0.19 CHF = 76 CHF
Supercharger 400 kWh a 0.39 CHF = 156 CHF
Ergibt gesamt 232 CHF (211 Euro)

Kosten BMW:
4728 km / 100km x 5,7 Liter pro 100 km = 274,224 Liter gesamt.
Bei einem durchschnittlichen Preis von 1,70 CHF pro Liter ergibt sich gesamt 466,18 CHF 423,80 Euro)

Somit hat der Tesla im Vergleich zum BMW X1 nach nicht mal 5000 Kilometer..

  1. 7x weniger CO2 erzeugt. (600 kg weniger)
  2. 50% „Spritkosten“ gespart. (230 CHF weniger)
  3. Der Tesla hat 3x mehr PS, wie der X1
  4. Keinen umweltschädlichen Stickoxide erzeugt. (Allergien, Herz, Kreislauf, Asthma etc.)
  5. Keinen Tropfen Öl verbraucht oder in der Umwelt verteilt.
  6. Zwei Bergpässe bei Sonne befahren
  7. Fahrspass ohne Ende mit Beschleunigung, Wendigkeit und Topspeed.
  8. Keinen nervigen Motorenlärm erzeugt
  9. Tolle Diskussionen mit Kollegen und Interessierten gehabt.
  10. Viel Spass mit meinen Beifahrern gehabt.

Bei meiner jährlichen Fahrleistung von (locker) 25.000 Kilometern kommt eine Einsparung von 3 Tonnen CO2 und 1150 CHF „Spritkosten“ durch den Umstieg auf den Tesla 3 LR zusammen.


27.05.2021 – Tesla 3: Route vom Mobile an Navigation im Tesla schicken

27. Mai 2021

Ein besonders geiles Feature ist dieses hier: Morgen habe ich einen Termin bei einem Kunden. Man nehme das Mobiltelefon, gehe auf Kontakte, tippe auf die Adresse, lasse diese Adresse in Google Maps anzeigen, tippt rechts oben auf Teilen, wählt die Tesla App aus, fertig.

Aus der „Google Maps“ App für iPhone und Android lassen sich Navigationsziele direkt an das Tesla Navigationssystem senden:

  • Ein Ziel im Google Maps App eintippen.
  • teilen“ antippen (manchmal muss man die Schaltflächen nach links verschieben um „teilen“ sehen zu können).
  • Das Tesla App auswählen (diese App muss natürlich auf dem Handy installiert sein).

16.05.2021 – Wasserstoff oder Batterie?

16. Mai 2021

Zitiert aus dem Artikel „Wasserstoff oder Batterie? Von Fakten und Träumen“ bei Edison

Die Lobbyisten des Wasserstoffantriebs trommeln weiter wie verrückt und freuen sich über Millionen-Investitionen der Politik. Dabei gibt es für batterieelektrische Vollstromer längst viel bessere Argumente. Zum Beispiel die von Professor Maximilian Fichtner.

Maximilian Fichtner

Maximilian Fichtner
Der Chemiker ist Direktor am Helmholtz-Institut für elektrochemische Energiespeicherung (HIU) und ein ausgewiesener Elektromobilität-Experte.

Der Mann kennt sich aus, für die Aufzählung seiner aktuellen Funktionen brauchen wir hier einen ganzen Absatz. Fichtner ist Direktor am Helmholtz-Institut Ulm (HIU) für elektrochemische Energiespeicherung, Professor für Festkörperchemie an der Universität Ulm und außerdem Leiter der Abteilung Energiespeichersysteme am Institut für Nanotechnology des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Und hat in der Vergangenheit, wie er gern betont, auch schon mal 12 Jahre lang an Wasserstoffantrieben mit Brennstoffzellen gearbeitet.

Grundsätzlich kann er ruck, zuck vorrechnen, wie dramatisch ineffizient der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Pkw-Bereich ist. Quasi zum Aufwärmen. Nach aktuellen Zahlen, legt Fichtner los, sei zum Beispiel für die Produktion eines Liters E-Diesel aus Kohlendioxid und Wasserstoff eine Energie von 27 kWh notwendig. Und um da auf eine Reichweite von 100 Kilometer zu kommen, würde sich das bei einem VW Golf Diesel, der im realen Schnitt so sechs Liter Sprit schlucke, auf immerhin 162 kWh potenzieren. Fichtner: „Mit dieser Energiemenge würde ein modernes Elektroauto emissionsfrei bis zu 1000 Kilometer weit kommen.“ Von den Emissionen und dem nagelnden Lärm des Diesels ganz zu schweigen. Ein schöne Schockrechnung.

Fichtner ist in guter Gesellschaft

Maximilian Fichtner ist bei weitem nicht der einzige, der den automobilen Einsatz von Wasserstoff kritisch sieht. Mittlerweile ist es in der Forschung nahezu Konsens, dass Wasserstoffantriebe im Pkw-Bereich wenig Sinn machen. Wirtschaftsexpertin Claudia Kemfert zum Beispiel, die seit 2004 die Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) leitet, warnt beim Thema Wasserstoff dringend vor Euphorie: „Er ist quasi der Champagner unter den Energieformen.“ Seine Herstellung erfordere drei- bis fünfmal so viel Energie, als wenn man erneuerbare Energien direkt nutzen würde.

Da kann sie sich richtig aufregen: „Manche träumen offenbar davon, ihre übermotorisierten SUV mit Wasserstoff zu betreiben.“ Champagner in den Tank helfe aber weder dem Klima noch der Wirtschaft, sondern sei bloße Verschwendung oder eine simple Verlagerung der klimaschädlichen Emissionen von der Straße in die längst noch nicht grüne Wasserstoffindustrie. „Wir brauchen stattdessen eine aktive Verkehrswende, die gezielt die Elektromobiltät über den Ausbau der Ladeinfrastruktur fördert, ebenso den öffentlichen Nahverkehr und den Schienenverkehr“, fordert die Wirtschaftsexpertin.

Vollständiger Artikel hier: https://edison.media/von-fakten-und-traeumen-stromer-vs-wasserstoff/25216883/


12.05.2021 – Erstes globales E-Mobility-Ranking

13. Mai 2021

1. Ca. 10 Mio. Fahrzeuge weltweit bereits auf den Straßen
2. Europa bei den Neuzulassungen 2020 auf dem ersten Platz – erstmals vor China

E-Auto-Registrierung 2015 vs. 2020. Grafik: IAA Mobility

3. Gesamtbestand an E-Autos weltweit: Mehr als 40 Prozent aller Elektrofahrzeuge fahren auf chinesischen Straßen
4. E-Autos pro 1.000 Einwohner: Spitzenreiter Norwegen, USA vor China
5. Neuzulassungen von E-Autos 2020: Deutschland setzt sich mit einem deutlichen Wachstum auf den zweiten Platz hinter China
6. Marktanteil von E-Autos: Norwegen weltweit vorn

https://www.emobilserver.de/nachrichten/elektro-fahrzeuge/elektro-autos/2420-erstes-globales-e-mobility-ranking.html


07.05.2021 – SRF Magazin „Einstein“ Beitrag über Elektroautos

7. Mai 2021

Elektroautos in der Schweiz – Wie ökologisch sind sie heute?

Kauft man heutzutage eher ein Elektroauto? Zu teuer, zu wenig ökologisch; oder doch nicht? Was Elektroautos heute leisten und was nicht: «Einstein» prüft die gängigen Vorstellungen und fragt, welche Lösungen die Forschung für Probleme mit Batterien oder der Ladeinfrastruktur sucht.

https://www.srf.ch/play/tv/einstein/video/elektroautos-in-der-schweiz—wie-oekologisch-sind-sie-heute?urn=urn:srf:video:350e7f94-a65d-4ce3-bafa-c192d90f77c4

Hier der aktuelle Beitrag von „Einstein“ – ein Wissenschaftsmagazin des Schweizer Fernsehens. Aktuell fahren ca. 50.000 rein elektrische Kraftfahrzeuge in der Schweiz. Wenn alle Autos in der Schweiz elektrisch fahren, braucht es 10-20% mehr Strom. (ab Minute 14:50). Und die CO2 Bilanz wird auch verglichen. Inklusive Batterieproduktion und laufende Kosten bis 200.000 km. (ab Minute 12:00).


07.04.2021 – Elektrofahrzeuganteil im März bei 10,3% bei Neuzulassungen

7. April 2021

Neue März und Q1/2021 Zulassungszahlen vom KBA (DE):

BEV im März jetzt bei 10,3 % Anteil (30.101 Fahrzeuge) an Neuzulassungen, das ist ein neuer Rekord in DE.

Darunter:
Tesla mit 3703 Stück (12,3% an BEV),
Smart mit 2.592 Stück (8,6% an BEV),

Polestar mit 208 Stück (0,7% an BEV)

Verteilung anderer BEV Fahrzeugmodelle/ Hersteller (z.B. VW ID3) unter den BEV sind noch nicht separat gemeldet.

https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/Fahrzeugzulassungen/pm14_2021_n_03_21_pm_komplett.html


07.04.2021 – Die unerfreuliche Fahrt mit einem Verbrenner.

7. April 2021

Der Graslutscher: Auto-Praxis-Tests sind ja das große Ding im seriösen Journalismus, und nachdem Thomas Geiger für den Spiegel im E-Auto von München nach Zagreb gefahren ist und anschließend wie eine hängende Schallplatte von guten Dieseln schwärmt, haben wir mal den Gegentest gemacht. Sind Dieselautos wirklich schon marktreif und können im Alltag überzeugen?

Das ist übrigens der Artikel, welcher gleich von zwei Autoren im Spiegel und Focus veröffentlicht wurde. Genau der gleiche Artikel. Komisch?

Diverse Autohersteller und andere Firmen bedrängen einen ja förmlich, diese Technologie einmal auszuprobieren, weil sie angeblich so sauber und komfortabel ist. Also mieten wir uns für unseren Trip das beste, was die deutsche Automobilindustrie zu bieten hat: Einen Audi Q7. Mit einem Kindergeburtstag geht es damit zur 15 km entfernten Trampolinhalle.

Doch schon vor dem Einsteigen kommt gleich die erste Enttäuschung: Es herrschen 34 Grad im Schatten, und ich kann in diesem Gefährt im Wert von 85.000 Euro nicht per App die Klimaanlage einschalten. Also laufe ich extra umständlich zum Auto hin, um das zu erledigen.

Kompletter Artikel hier  https://graslutscher.de/meine-unerfreuliche-kurzstreckenfahrt-im-erdoelauto/