07.11.2018 – Bauernfängerei in Konstanz? Parken an der Oberen Laube

7. November 2018

Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Bei dem arroganten und unhöflichen Telefonat mit der Bussgeldstelle soeben oder bei der überheblichen schriftlichen Antwort hier? Offensichtlich wird der Mangel „absolut unzureichende Beschilderung führt zu massivem Aufkommen von Verwarnungen an ortsunkundige Besucher von Konstanz und deren Verärgerung“ nachhaltig von der Stadt Konstanz ignoriert. Das lässt auf Bauernfängerei schliessen?

Was war passiert? Wir fuhren am 06.11.2018 nach Konstanz, weil Mam einen Termin bei einer Logopädin hatte. Parken ist allerdings in der „Fahrradstrasse“ direkt vor der Logopädin nicht möglich. Zudem habe ich nirgendwo sonst so agressiv fahrende Fahrradfahrer gesehen. An einer Kreuzung konnten wir einen Beinaheunfall zwischen rasenden Fahrradfahrer und einem Kinderwagen beobachten. Quietschende Reifen und lautes Geschimpfe!

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Also fuhr ich durch das Feierabendverkehrsgewirr zurück auf die Hauptstrasse Untere/Obere Laube; denn dort sah ich Parkautomaten und freie Parkflächen. Man muss extra die gesamte Strasse zurückfahren und umdrehen, um überhaupt irgendwie in den Parkplatz zu kommen. Als ich auf den weiss markierten Parkfläche gegenüber vom Parkscheinautomaten geparkt hatte, suchte ich nach Schildern, die mir die Parkzeit mitteilten. Diese waren nicht vorhanden. Also alles gut.

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Nur ein Schild mit für Motorradparkplatz war neben mir. Da stand ich nicht. Alles gut. Auch auf dem Ticketautomaten las ich in der Mitte nur die Parkzeit: Gebührenpflichtig von 8 bis 17 Uhr. Blick auf die Uhr: Juhu! Ich muss nicht mal was bezahlen! Also gingen wir zum Logopäden und anschliessend zum Essen beim Asiaten ums Eck – direkt gegenüber vom Gefängnis! Danach fuhren wir zum Edeka und kauften ein paar Lebensmittel ein.

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Auf dem Weg zum Auto sah ich einen kleinen Kassenbeleg am Scheibenwischer flattern. Was ist passiert? Edeka? Strafzettel? Nein! Untere Laube! Grund: „Bewohner mit Parkausweis! Parkausweis lag nicht lesbar aus!“ Wie? Was? Ich hab doch extra nicht an einem Anwohnerparkplatz geparkt! Vor lauter Ärger bin ich zurück zum Parkplatz „Obere Laube“ gefahren und hab nach Schildern oder Texten gesucht:

  1. Die „Beschilderung“ an der Einfahrt ist absolut unzulänglich! Man achtet auf den Verkehr bei der Einfahrt zum Parkplatz und nicht auf die Schilder.
  2. Es hat nach diesem Schild an der Einfahrt kein weiteres Schild mehr!
  3. An keinem Automaten hängt ein Schild über die zulässige Parkdauer/Zeit!
  4. Kein Schild unter dem „Parkautomaten-Schild“, wo man es vermuten würde.
  5. Der Text „Gebührenpflichtige Zeit 8-17 Uhr“ im zentralen Beschriftungsfeld des Automaten impliziert „Freies Parken davor und danach! Aber sicher nicht „Nur Anwohner““!
  6. Die Parkflächen sind weiss markiert, was weitläufig bedeutet „Parkfläche ohne Einschränkungen“.
  7. Es existieren sonst keine weiteren Verkehrsschilder ausser „Parken für Motorräder“ – auch hier kein Hinweis „Nur für Anwohner“.
  8. Auf Nachfragen bei ortskundigen Passanten bekommt man nur die Antwort „Da möchte ich mich jetzt nicht festlegen“. Also kennt sich da auch keiner in dem Chaos aus.
  9. Der Parkplatz befindet sich genau gegenüber der Busgeldstelle, was zudem impliziert, dass die Damen nicht weit zu gehen haben, um die Ortsunkundigen leicht abzukassieren – jeden Tag.
  10. Desweiteren ist zu vermuten, dass die Mitarbeiter der Bussgeldstelle auf diesen Fall geschult wurden; denn es hörte sich so an, als würde die Dame auf „Parkvergehen Obere Laube“ konditioniert gewesen zu sein und vorgefertigte oder erlernte Antworten geben.
  11. Es gibt KEIN einziges Schild irgenwo auf dem langen grossen Parkplatz, der darauf hinweist, dass es sich um Anwohnerparkplätze handelt, bei welchen zu gewissen Zeiten ein Parken auf Gebühr erlaubt ist; denn genau das ist der Fall! von 8 bis 17 Uhr sind es nur 9 Stunden. Während 15 Stunden handelt es dich um Anwohnerparkplätze! Also ist dies kein „öffentlicher Parkplatz“, sondern ein Anwohnerparkplatz! Dies ist nirgends ausgeschildert!
  12. Hätte die Stadt Konstanz Interesse diesen Mangel zu beheben, dann würden die Mitarbeiter korrekt und freundlich reagieren und der Chef auf die Masse der Beschwerden reagieren. Nein, und ich meine jetzt nicht nur die zwei hier auf der Website. Dazu muss man sich mit Suchmaschinen schon etwas auskennen, um überhaupt hierher zu finden.
  13. Was beweist nun, dass hier Bauernfängerei betrieben wird? Einen weiteren Hinweis findet man auf dem Beschriftungsfeld; denn hier scheint jemand den möglichen Parkern einen Tipp geben zu wollen: Mit Ausrufezeichen und Pfeilen! Vorsicht!!

Im Grunde genommen ist es eine blanke Sauerei, was da in Konstanz abgeht. Ja, ich bin echt sauer. Da fährt man gestresst vom Verkehr in Konstanz rum und versucht in der Nähe einen Parkplatz zu finden, weil zudem die Mam mit ihren Hüften ned so leicht laufen kann. Und dann werden Auswärtige wegen misslungener Informationspolitik der Stadt Konstanz abgezockt.

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Aber es ist doch schön, dass zumindest die Bussenverteiler nicht weit gehen müssen nach Arbeitsschluss. Einfach vom Büro über die Strasse gehen und auf dem Nachhauseweg noch ein paar Bussen verteilen. Ein paar blöde Schweizer sind bestimmt dabei. Ist doch praktisch, dass auf dem Bussenzettel gleich noch ne Schweizer Bankverbindung angegeben wird. So tragen die Mitarbeiter zum ausgeglichenen Haushalt der Stadt Konstanz bei.

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25.12.2017 – Matteo und Panama (Dance)

25. Dezember 2017

„Panama“ ist ein 2013 produzierter Solo-Song des rumänischen Musikers „Matteo“, welcher 2017 in Asien durch selbstaufgenommene Chorografien weltberühmt wurde. Speziell in Thailand und China erfreut sich der Song bei den jungen Mädchen grosser Beliebtheit. Auf Youtube wurde der Originalsong bisher über 40 Millionen mal gespielt.

„Panama“ kann somit wohl zu den meistgespieltesten Songs 2017 gezählt werden. Wie es aber dazu kam, dass ein Song mit rumänischem Text zu einem Hit in Asien werden konnte, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.


12.12.2017 – Thailand Picture of the Day

12. Dezember 2017

Das heutige „Thailand POD„: Das Schweinderl is wohl doch zu schwer!

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Weitere Picture of the Day findet man hier.


03.12.2017 – Medienhype Glyphosat: Hintergrundinformationen und Dokumentationen

4. Dezember 2017

Schweizer Fernsehen – Kassensturz

Österreichisches Fernsehen

Bayerisches Fernsehen

Monitor zu Monsanto-Papers und „unabhängigen“ Sachverständigen (28.11.2017)


22.11.2017 – Schweiz vs. Deutschland: Einkaufen und Preisunterschiede am Beispiel Varta Akku 800mAh

22. November 2017

Das es in vielen Bereichen „leichte“ preisliche Unterschiede bei Waren und Dienstleistungen zwischen Helvetia und Germania existieren, ist kein grosses Geheimnis. Jeder, der hier in der Schweiz mal ein paar Tage verbracht hat, macht Dicke Backen und einen tiefen Seufzer, bricht manchmal in Gelächter aus, wenn es um das Thema „Schweiz und Preise“ geht. Ja, es ist alles „etwas“ teuerer hier. Das hat sich nur ganz leicht geändert, seit dem mit lautem Mediengetöse vor Jahren ALDI und LIDL die ersten Schweizer Filialen eröffnet hatten.

Aber: Wer nahe der Schweizer/Deutschen Grenze wohnt, der erledigt seinen Grosseinkauf für die Familie und den Einkauf von wertigen Elektro- oder sonstigen Artikeln über die Grenze ab. Die Verkehrsstaus und der Kampf um den Parkplatz bei den gängigen Warenhäusern und am Ende dann beim Zoll-Abstempeln an der Grenze sprechen am Wochenende Bände.

Warum ich das Thema „Preise CH/D“ grad heute beschäftigt? Weil ich grad jetzt wieder über ein markantes Beispiel gestolpert bin:

Varta_AAA_800mAh_Preisvergleich

Bei einem meiner DECT-Mobiltelefone haben sich die Akkus verabschiedet. Sie laden nicht mehr. Nun geht man in der Schweiz einfach in den nächsten Elektroladen und kauft sich die nachladbaren Batterien. Wenn man zwischendurch etwas Zeit hat, dann schaut man auch mal im fabulösen „Internet“ nach, um einen ungefähren Eindruck zu haben, was die Teile so kosten. Man gurgelt im Web und stösst auf ein Angebot bei Conrad.ch. Ja, der Hirschauer Elektronik-Tausendsassa-Kette hat sich auch in der Schweiz zu einem Festen Anlaufpunkt gemausert.

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Gut, 4 Akkus von Varta mit 800 mAh kosten bei Conrad.ch mal eben 21,95 CHF. Kommt mir etwas happig vor.

Dann gurgeln wir doch mal bei Amazon.de. Dort kaufe ich letzter Zeit eh etwas öfter ein, weil es mir immer praktischer vorkommt. Einfach suchen, bestellen, bezahlen, warten. Wird nach Hause geliefert. Kein Stau, kein Suchen, kein Rumlaufen, kein Ärgern. Normalerweise. Man muss nur entweder einen Verkäufer finden, der in die Schweiz liefert (Amazon selbst z.B.) oder eine „Deutsche Adresse“ haben, bei der man die Ware dann abholen kann. Möglichst ohne zusätzliche Kosten wäre dann toll, gell Mama!

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Amazon.de zeigt mir 4 Akkus von Varta für 6,86 Euro (!!!) an. Das macht ca. 8.25 CHF brutto inkl. MwSt. Aber der Clou der Angelegenheit: Die Ladekapazität liegt bei 2100 mAh – also ist 2,625 Mal so gross! Die Ware wird zu mir in die Schweiz geliefert. Versandkosten lasse ich aussen vor, weil die hätte ich auch bei Conrad.ch bezahlen müssen.

Zusammenfassung:

  1. Der Schweizer Preis ist 2,6667 x teuerer (21,95 CH / 8.25 D)
  2. Man bekommt dann 2,625 x weniger Ladekapazität!! (800 mAh CH / 2100 mAh D)

Wo ich bestellt habe? Tja.. ich weiss auch nicht.. The Winner is: Amazon.de!

 

 


06.02.2017 – QUER: Demokratie kaputt – Regensburg nach dem Korruptionsskandal

6. Februar 2017

Die Politiker der Stadt Regensburg arbeiten derzeit massiv daran, das Vertrauen ihrer Bürger in die Politik zu verspielen. Dem suspendierten Oberbürgermeister und seinem Vorgänger wird vorgeworfen, einem Bauunternehmer nach großzügigen Parteispenden Aufträge zugeschanzt zu haben.

Auch sie persönlich sollen von dem Deal profitiert haben. Der Fall, der die Stadt in ihren Grundfesten erschüttert, ist ein Lehrstück, wie man Politikverdrossenheit schafft und Populisten Argumente liefert.

Mehr von quer:
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03.02.2017 – Lickster: Neue APP hilft beim Erotischen Spiel

3. Februar 2017

Ein paar sehr talentierte Jungs entwickelten eine APP, die beim Training zu „speziellen Küssen“ weiterhilft. „The Kloons“ präsentieren auf ihrem YouTube-Kanal eine FSK 18-Version der App namens „Lickster“, die ganz eindeutig und als Cunnilingus-Training gedacht ist. Hier soll man also seine Techniken üben können, um Frau oral gekonnter zu verwöhnen.

Zwar gibt es die App nicht wirklich, wie skurril das Training in Alltagssituationen aber aussehen könnte, sieht man in einem  YouTube-Video. Der rund zweiminütige Spass-Clip ist ein echter Hit auf YouTube.

Merci Igor!!