02.02.2017 – Ärger im Solardorf Norderstedt: Rückladefähige E-Autos gibt es nicht

2. Februar 2017

Gestern in Extra-3 kam ein Beitrag zu einem preisgekrönten Umweltprojekt: Das Solardorf Norderstedt. Dort hat der Projektleiter eine Kleinigkeit übersehen; denn es gibt (noch) keine rückladefähige Elektroautos. Was das ist? Ein energieautarkes Haus besitzt Solarzellen und eine grosse Akkuanlage. Da es in Deutschland aber recht schwierig ist über Wochen hinweg (bei schlechten Wetter) das Haus alleine über eine Akkuanlage zu versorgen, gibt es die Idee, den Akku des Elektroautos zusätzlich zu nutzen. Nur leider funktioniert das nicht. Warum? Soetwas gibt es einfach noch nicht.

Bemerkenswert ist dazu: der Stadt ist bewusst, dass die im Projekt vorgesehenen Ladeboxen und Elektroautos auf dem deutschen Markt nicht käuflich zu erwerben sind. Desweiteren ist der Stadt auch bewusst, dass das Projekt nicht mehr umsetzbar und damit gescheitert ist. Das ist wirklich der reale Irrsinn.

Weitere Infos:


19.07.2013 – In vier Wochen zum Golfrasen: Vertikutieren, Nachsäen, Düngen und Sprengen!

19. Juli 2013

Vertikutier‘ my Dear! Rasen vertikutiert, nachgesät und gedüngt. Jetzt wird er final gesprengt!20130719-205431.jpg20130719-205034.jpg20130719-205014.jpg20130719-205026.jpg20130719-204948.jpg


18.07.2013 – In vier Wochen zum Golfrasen

18. Juli 2013

Vertikutierer und Rasendünger gekauft. Morgen geht’s los: Von der Blumenwiese zum Golfrasen in vier Wochen 😉

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13.05.2013 – Die Dauerkapsel für Nespresso-Maschinen – Das musste ja so kommen!

13. Mai 2013

Das ich kein Freund der Aluminium-Tintenfässchen-Kaffee-Kapsel-Maschinen bin, dürfte sich unter Freunden herumgesprochen haben. Diese exorbitale Gewinnmaximierung nach Vorbild der Tintenstrahldrucker im Sektor „Kaffeemaschinen“ ist mir ein absolutes Greuel. Die formschönen Wegwerf-Kaffeemaschinen werden verschenkt und die Aluminium-Kaffee-Kapseln dann teuer beworben und noch teuerer verkauft. Was da Aluminiummüll zusammenkommt, geht auf keine Kuhhaut.

Filterkaffee ist in der Schweiz verpönt. Somit blieb dem Kaffeegeniesser eigentlich nichts anderes übrig, als siche eine der stromfressenden Vollautomaten auf die Küchentheke zu stellen. Stromfressend deshalb, weil das verkalkte Wasser ja irgendwie dauerhaft und schnell erhitzt werden muss. Somit laufen mal schnell bis zu 2 kW/h durch den Zähler, bis diese Ungetümer vorheizen. Die Vorheizung wird dann entweder als „Kaffeetassenerwärmer“ auf der Maschine oder in neuesten Maschinen gleich mit „Kaffeetassenvorwärm-Schublade“ verkauft.

Diese Vorwärmer schalteten sich bei älteren Maschinen auch partout nicht selbst ab. Passt man nicht auf beim morgentlichen Verlassen der Wohnung, so heizte so ein Vollautomat doch mal gleich die ganze Wohnung mit über den Tag. Dem schob die EU und auch die Schweiz mit einer Energiesparverordnung – EU: Ökodesign-Richtlinie (2009/125/EG) / Schweiz: SR 730.01 Energieverordnung Anhang 2.8  –  einen Riegel vor. Demnäch dürfen neu auf den Markt gebrachte elektronische und elektrische Geräte nur mehr einen Standby-Verbrauch von 1 Watt (seit 2010) und ab 7. Januar 2013 nur noch 0,5 Watt haben. Ergo liessen sich die Kaffeemaschinen-Entwickler dann doch einfallen, dass es sowas wie eine „Zeitabschaltung“ seit über einem Jahrhundert (damals ein motorisch betriebenes Quecksilberröhrchen) gibt. Das musste sein; denn wer stellt sich in der heutigen „ÖKO-Zeit“ schon eine Stromfresser-Kaffeemaschine in die noble Küche.

Aber zurück zu den Kaffee-Töpfchen-Maschinen: Nestlé bewirbt die Aluminium-Kaffee-Suppe  nach eigenem Bekunden mit dem „Convenience-Argument“. Es sei ja so bequem sich eines der vielen farbigen Kapseln in die Maschine zu hebeln und einfach nur auf einen Knopf zu drücken. Schon kommt das aromatisierte Gebräu fertig in die Tasse. Und das ohne das lästige Kaffeebohnen-Nachfüllen, Kaffee-Rest-Entsorgen, Kaffeetrester-Reinigen, Wasser-Nachfüllen. Nein halt! Wasser braucht es ja trotzdem zum Verdünnen. „Convenience“ ist neudeutsch für „bequem“. Ich persönlich bin immer irritiert von der gourmet-haften Intelligenz der Kapsel-Kaffee-Gastgeber, wenn ich auf die Frage antworten muss: „Welchen der 16 Grands Crus hätten sie denn gerne? Ristretto, Fortissio Lungo oder Indriya?“ In Wirklichkeit macht sich keiner etwas aus der Geschmacksnote, sondern greift nach den letzten noch vorhandenen Döschen in den fast leeren Pappschachteln.

Nun hat sich eine findige Firma etwas einfallen lassen: Warum die Kapseln wegwerfen? Mit einer „Dauer-Kapsel“ zum Selbst-Nachfüllen wäre doch das Müllproblem gelöst? Das musste ja so kommen. Als nächstes kommt die Wegwerf-Kaffeemaschine mit 0,2-Liter-Mineralwassertank. Einfach zwei Tassen rauslassen und dann wegwerfen. Ist das dann auch wirklich so bequem?

Kassensturz vom 28.09.2004: Nespresso und Co. –  Zuerst anlocken, dann absahnen

Kassensturz vom 12.06.2012: Der Kapsel-Test – Nespresso unter Druck


08.05.2013: Jetzt geht’s der Wiese an die Halme

8. Mai 2013

Auch wenn sich die Nachbarskinder schon so an die Wiese gewöhnt haben und die Nachbarskatzen so gern drin verstecken – es muss sein!

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10.06.2012 – Filmvorstellung ‚Bulb Fiction‘ (Thema Energiesparlampen)

10. Juni 2012

Haben Sie das leise Gefühl, dass, seit Sie alle Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt haben, ihre Energiekosten nicht merklich gesunken sind? Ihr Gefühl stimmt. Haben Sie den Eindruck, dass Ihre schöne Wohnung in diesem neuen Licht irgendwie schummrig aussieht? Der Eindruck stimmt. Kommt es Ihnen so vor, als ob diese teuren Lampen nicht länger brennen als die guten alten Billigbirnen von früher? Sie haben recht. Und haben Sie den Verdacht, dass der Weg zur Sondermülldeponie, wo Sie Ihre High-Tech-Funzeln ja schließlich entsorgen müssen, Ihre Energiebilanz ins Negative drückt? Auch da liegen Sie richtig. Und meinen Sie, dass Anderes als diese ganze Hysterie um das bisschen Quecksilber in den Enrgiesparlampen doch ein wenig unangemessen sei? Auch hier irren Sie nicht, es ist nämlich alles viel, viel schlimmer. Wie der Dokumentarfilm Bulb Fiction [http://www.bulbfiction-derfilm.com/] beweist.

Quelle: Ein dramatischer Betrug am Verbraucher – Titel Thesen Temperamente

Trailer zum Film „Bulb Fiction“ – Das Märchen von der Energiesparlampe

NDR – Kulturjournal zum Film „Bulb Fiction“

www.bulbfiction-derfilm.com Offizielle Webseite zum Film „Bulb Fiction“

Film „Bulb Fiction“
ab 31. Mai 2012 im Kino


14.10.2011 – In der Schweiz hat es derzeit genau 700 Elektroautos

14. Oktober 2011

Siehe Reportage SF1 „Einstein“ vom 14.10.2011

Umgerechnet auf 7,8 Millionen Einwohner sind das 0.08974359 Prozent. Ausserdem bringt das „Schnellladen“ der Elektroautos das Stromnetz an seine Grenzen.

PS: Ausserdem platzen Seifenblasen bei Regen nicht. Irgendwie sind beide Themen verwandt. 🙂

Wer die gesamte Sendung noch einmal sehen möchte, kann dies am 14.10.2011 um 13:30 Uhr tun. Übrigens ist auch die gesamte Sendung unter dem genannten Link online abrufbar.