08.05.2013: Jetzt geht’s der Wiese an die Halme

8. Mai 2013

Auch wenn sich die Nachbarskinder schon so an die Wiese gewöhnt haben und die Nachbarskatzen so gern drin verstecken – es muss sein!

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10.06.2012 – Filmvorstellung ‚Bulb Fiction‘ (Thema Energiesparlampen)

10. Juni 2012

Haben Sie das leise Gefühl, dass, seit Sie alle Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt haben, ihre Energiekosten nicht merklich gesunken sind? Ihr Gefühl stimmt. Haben Sie den Eindruck, dass Ihre schöne Wohnung in diesem neuen Licht irgendwie schummrig aussieht? Der Eindruck stimmt. Kommt es Ihnen so vor, als ob diese teuren Lampen nicht länger brennen als die guten alten Billigbirnen von früher? Sie haben recht. Und haben Sie den Verdacht, dass der Weg zur Sondermülldeponie, wo Sie Ihre High-Tech-Funzeln ja schließlich entsorgen müssen, Ihre Energiebilanz ins Negative drückt? Auch da liegen Sie richtig. Und meinen Sie, dass Anderes als diese ganze Hysterie um das bisschen Quecksilber in den Enrgiesparlampen doch ein wenig unangemessen sei? Auch hier irren Sie nicht, es ist nämlich alles viel, viel schlimmer. Wie der Dokumentarfilm Bulb Fiction [http://www.bulbfiction-derfilm.com/] beweist.

Quelle: Ein dramatischer Betrug am Verbraucher – Titel Thesen Temperamente

Trailer zum Film „Bulb Fiction“ – Das Märchen von der Energiesparlampe

NDR – Kulturjournal zum Film „Bulb Fiction“

www.bulbfiction-derfilm.com Offizielle Webseite zum Film „Bulb Fiction“

Film „Bulb Fiction“
ab 31. Mai 2012 im Kino


14.10.2011 – In der Schweiz hat es derzeit genau 700 Elektroautos

14. Oktober 2011

Siehe Reportage SF1 „Einstein“ vom 14.10.2011

Umgerechnet auf 7,8 Millionen Einwohner sind das 0.08974359 Prozent. Ausserdem bringt das „Schnellladen“ der Elektroautos das Stromnetz an seine Grenzen.

PS: Ausserdem platzen Seifenblasen bei Regen nicht. Irgendwie sind beide Themen verwandt. 🙂

Wer die gesamte Sendung noch einmal sehen möchte, kann dies am 14.10.2011 um 13:30 Uhr tun. Übrigens ist auch die gesamte Sendung unter dem genannten Link online abrufbar.


15.03.2011 – Wir bauen uns ein Atomkraftwerk oder Super-GAU für das Elektroauto

15. März 2011

Nach den letzten Ereignissen rund um die langsam heiss werdenden Atomkraftwerken in Japan, welche durch das Megabeben und den Tsunami geschädigt wurden, bricht auf der ganzen Welt schlagartig die Atomkraft-Diskussion los. Da fragt man sich schon: „Geht’s noch?“.

Nur wenige Tage zuvor rollte die Elektroautowelle über den Autosalon in Genf. ALLE Kraftfahrzeughersteller präsentierten stolz ihre Konzepte für die nahe ach so CO2-freie Zukunft. Klar, der Benzinpreis steigt und steigt – egal ob der Ölpreis fällt oder nicht.

Das Problem bei den Elektroautos ist nur: Es fährt mit Strom! Und wo kommt der her? Aus der Steckdose! Letztere holt sich den Strom allerdings aus Atomstrom, Öl und Gas. Der Anteil an „erneuerbarer Energie“ – welche Kunstwortschöpfung – ist marginal bis homöopatisch. In Europa gibt es über 200 Atomkraftwerke. Aber keiner will sie haben! Zumindest nicht nebenan wohnen.

Nachdem in Japan ein Atomkraftwerk nach dem anderen explodiert, funktioniert auch ganz schnell die Kehrtwende von der Kertwende der Kertwende! Sämtliche Parteien wenden sich mittels „Moratorium“ (Aufschub) betreffend der Laufzeitverlängerung von AKWs von der Energieversorger-Lobby ab und schwenken die „Atomkraft? Nein danke!“-Fahne.

Von einer Laufzeitverlängerung von überalterten Atomkraftwerken redet keiner mehr, vorerst. Die Energieversorger schalten sofort bereitwillig 7 Atomkraftwerke in Deutschland ab. Nein, nicht nur das: Sie begründen das damit, dass sie ja eh über Überkapazitäten verfügen! Klar, es sind ja bald Wahlen.

Wobei wir wieder bei den Elektroautos wären. Mit was laufen die nochmal? Mit Atomstrom, richtig! Ich hoffe, dass dem ein oder anderen doch irgendwann mal klar wird, dass ein Umschwenken auf Elektrofahrzeuge nur eines bedeutet: Mehr Atomkraftwerke und steigende Stromkosten – und Erpressbarkeit!

Lasst uns doch die Atomkraftwerkgeschichte dezentralisieren! Wer ein Elektroauto kauft, bekommt per Gesetz ein Atomkraftwerk für zu Hause! So ein kleines Atomkraftwerk im Keller, das wär’s doch!


02.12.2010 – Umweltbundesamt warnt vor Quecksilber in Energiesparlampen

2. Dezember 2010

Stichprobe des Umweltbundesamtes zeigt zu hohe Innenraumbelastung – weitere Messungen nötig

Energiesparlampen – Fachleute sprechen von Kompaktleuchtstofflampen – sind gut für das Klima, enthalten aber geringe Mengen an Quecksilber. Geht eine Lampe zu Bruch, kann das giftige Schwermetall in die Innenraumluft gelangen. Eine erste orientierende Stichprobe des Umweltbundesamtes (UBA) mit zwei Lampen zeigt nun: Unmittelbar nach dem Bruch kann die Quecksilber-Belastung um das 20-fache über dem Richtwert von 0,35 Mikrogramm/Kubikmeter (µg/m3) für Innenräume liegen, bei dem das UBA und seine Innenraumkommission eine Beseitigung der Ursache empfehlen. Durch intensives Lüften sinkt die Quecksilbermenge in der Luft aber wieder deutlich ab. Kinder und Schwangere sollten sich von zerbrochenen Energiesparlampen fernhalten.

Komplette Presseveröffentlichung des Umweltbundesamtes.


01.12.2010 – POD – Picture of the Day: „Is scho wieda Weihnachten?“

2. Dezember 2010

Ja, es hat geschneit in der Schweiz. Aber nein, es ist nicht soooo schlimm. Dieses alljährliche „Spektakel“ in Medien und dergleichen hat nur etwas früher angefangen. Und ja, es ist bald Weihnachten. Ein paar Flüge sind ausgefallen und in Regensburg erschrickt man und die MZ schreibt vom „Schneechaos„. Ja, mei. So is er halt der Winter. Kaum ist er da ist er schrecklich. Nein, es ist nur schrecklich kalt. Mich friert’s ohne Ende. Sogar bei 23 Grad in der Wohnung. Schrecklich.

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Aber ja, es geht bestimmt wieder vorbei. Spätestens, wenn Mike am Freitag seine Winterreifen drauf hat. Dann wird es am Wochenende sicherlich warm werden und tauen. Ob es ein weisses Weihnachten gibt? Irgendwo auf diesem Planeten bestimmt! Ich warte derweil gespannt auf die Klimaerwärmung. Hoffentlich kommt die bald. Sonst sieht es bald so aus hier: Global Cooling!


19.10.2010 – Bullshit in Paradise? Energiesparlampen im Test

19. Oktober 2010

… der Stiftung Warentest. Die Heilsbringer der Leuchtmittelwirtschaft in puncto Umweltschutz scheinen nur begrenzt das zu halten, was der Hersteller verspricht. Der Test der Stiftung Warentest ist bereits vom April 2010, aber durchaus aufschlussreich.

Das Testfazit ist enttäuschend: Nur 3 von 28 ge­prüften Energiesparlampen waren „gut“. Zwei Drittel sind nur „ausreichend“, sechs sogar „mangelhaft“. Selbst große Marken, bisher Garanten für Qualität, haben schwache Produkte im Test. Hauptgrund: massive Probleme in den Dauerprüfungen, vor allem schnell nachlassende Leuchtkraft und geringe Schaltfestigkeit.

Sämtliche Testergebnisse gibt es unter: „Energiesparlampen – kein Lichtblick“ bei der Stiftung Warentest.

Wer meint, statt auf Energiesparlampen auf die tolle LED-Technik ausweichen zu können, der könnte sich ebenfalls täuschen. Stiftung Warentest prüfte die Qualität bereits in einem Test:

Fazit einstweilen: LED-Lampen sind noch teuer, aber auf dem richtigen Weg. Sie erzeugen viel Licht aus wenig Strom. Einige Modelle sind bereits ähnlich effizient wie konventionelle Energiesparlampen. (Siehe „tolles Ergebnis“ oben)….
Die Zeitschrift test kritisiert allerdings, dass einige der geprüften LED-Lampen statt der angekündigten „High power“ eher ein müdes Schimmern zeigen. Ihre Helligkeit war im Test geringer als die einer 25-Watt-Glühbirne. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die neuen, etwas stärkeren LED-Lampen erzielten mehr Helligkeit. Mit Abstand am hellsten erwies sich eine Lampe, die mit 662 Lumen (Maß für die Helligkeit) sogar mehr Licht als eine 60-Watt-Glühbirne produzierte….
Die Lebensdauer der LED-Lampen setzen viele Anbieter zu optimistisch an. Lemnis nennt beispielsweise 50 000 Betriebsstunden für seine Lighting Pharox LED Bulb. Im Test fielen beide Prüfmuster schon nach weniger als 1 000 Stunden aus. Andere Spots büßten schnell an Helligkeit ein. Zu schnell. Wer LED-Lampen kauft, sollte deshalb den Kassenbon aufbewahren. Die Tester raten zur Reklamation, wenn die Lampen vorzeitig dunkler werden oder ganz ausfallen.

Man lese den Test hier vollständig selbst nach.


05.08.2010 – Kaffeesatz Briketts zum Grillieren

6. August 2010

Ein bekannter Kleingärtnerwitz ist: „Was tust Du auf Deine Erdbeeren?“ „Kaffeesatz!“ Ja, Mit Kaffeesatz düngt man nicht nur Erdbeeren, sondern lässt auch Begonien besser blühen. Eine völlig neue Möglichkeit den bei Espressomaschinen anfallenden Kaffeesatz umweltfreundlich zu entsorgen, stellt nun die Schweizer Firma „3r Company“ aus Schaffhausen vor.

Das Produkt heisst „ECOFUEGO Blau„. Die Firma kam vor bereits 4 Jahren auf die Idee Kaffeekapseln zu Grillkohle zu verarbeiten. Wie es heisst, soll der Brennwert dieser Briketts 3x höher sein, als Holz. Somit werfen wir ab sofort den Kaffeesatz nicht mehr weg, sondern verarbeiten ihn zu Grillbriketts. Somit gibts jetzt bei uns demnächst Kaffee unter das Steak.


29.07.2010 – SLF warnt vor akuter Lawinengefahr – Mitte im Hochsommer?

29. Juli 2010

Seit Dienstag regnet es immer wieder heftig. Fast kommt es mir wie tropischer Niederschlag zur Regenzeit aus. Ein ausgeprägtes Tiefdruckgebiet hat die Schweiz erfasst. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatten wir in Jonen ein heftiges Gewitter. Irgendwo muss der Blitz eingeschlagen sein, weil wir hatten kurzzeitig keinen Strom. In Luzern regnete es heute 33 Liter auf den Quadratmeter, überschwemmte Strassen und setzte viele Keller und Tiefgaragen unter Wasser (Video Schweizer Fernsehen). Zeitweise waren bis zu 650 Feuerwehrleute im Einsatz. Und nun das: Die Schneefallgrenze sinkt auf bis zu 2300 Meter und das Tiefdrucksystem bringt bis zu 50 cm Schnee mit. Dadurch sieht sich das SLF (WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung) gezwungen einen Lawinenwarnbericht herauszugeben:

„Die Lawinengefahr steigt im Verlaufe des Donnerstags, 29. Juli mit den Schneefällen an. Besonders in den Hauptniederschlagsgebieten bleibt sie auch am Freitag, 30. Juli erhöht. Besonders zu beachten ist die Lawinengefahr im Hochgebirge vom Berner Oberland bis in die Glarner Alpen, sowie von Nord- und Mittelbünden. Der Neuschnee wird vor allem an Nordhängen des Hochgebirges auf die relativ glatten Oberflächen des Schneefalls von Anfang Woche abgelagert. Steilhänge mit Neu- und Triebschnee sollten vorsichtig beurteilt werden.
In den meisten übrigen Gebieten bilden vor allem kleinere, frische Triebschneeansammlungen im Hochgebirge eine gewisse Gefahr. Besonders im exponierten Gelände mit Absturzgefahr sollten diese vorsichtig beurteilt werden.“

Quelle: SLF


23.07.2010 – Klimaerwärmung wo bleibst Du? Südamerika leidet unter härtester Kältewelle seit Jahrzehnten – bereits 175 Tote

24. Juli 2010

Ich bin nicht oft in Facebook. Keine Zeit. Heute Abend schaute ich mal wieder vorbei und fand einen verlinkten Artikel referenziert von Claus. „Südamerika erlebt historische Kältewelle„.

Ganz Südamerika erlebt einen harten und historisch kalten Winter, der bisher 80 Todesopfer gefordert hat. Die Kälte ist sogar bis in den Amazonas gelangt und die brasilianischen Bundesstaaten wie Acre und Rondonia erlebten Temperaturen von nur 7 °C.

Sogar in Boa Vista, der Hauptstadt von Roraima, an der Grenze zu Venezuela, wurde die ungewöhnliche Kälte gespürt, eine Stadt die 2 Grad nördlich des Äquators liegt. Nördlich! Das muss man sich mal vorstellen. Das wäre genau so wie wenn bei uns die Kältewelle von Europa über Nordafrika bis runter den Äquator überquert und in den Kongo geht, völlig undenkbar.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Südamerika erlebt historische Kältewelle http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/07/sudamerika-erlebt-historische.html#ixzz0uXqJMgL7

Gut, ich glaube ja nicht alles, was in den Medien steht und ich glaube auch nicht alles, was sonst so im Netz verbreitet wird. Somit ging ich auf Recherche. Wenn Politik, Wissenschaft und Medien in die gleiche Richtung ziehen, muss was faul sein. Ja, das Thema Klimaerwärmung verursacht durch Menschenhand ist gemeint. Gegenbeweise? Was ist los in Südamerika? Seit Wochen historische Kälte in Südamerika? Mal sehen, was sich dazu findet. Seltsam ist die Verschwiegenheit der Medien zu diesem Thema. Nur 48 Treffer erzielt die Suche unter News. Blättert man weiter, stellt man fest, dass es real nur 4 echte Treffer sind.

Am 22. Juli meldet die Frankfurter Neue Presse: „Schon 175 Tote durch Kältewelle in Südamerika„. Im Süden Peru’s fiel das Thermometer auf den Rekordwert von Minus 20 Grad.  n-tv.de bringt einen ausführlicheren Artikel sogar mit Bild: „Kältetod unter Palmen – Südamerika leidet unter eisigem Winter„. Die Badische Zeitung schreibt: „Eiseskälte in Südamerika – Mehr als 200 Menschen sterben bei Minusgraden“ und latina-press.com vermeldet: „Kältewelle in Argentinien: 14 Todesopfer„.

Aber das NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) sieht die Sachlage anders; denn sowohl der Juni 2010, wie auch das Quartal April bis Juni 2010, sei innerhalb der historischen Temperaturmessungen die bisher wärmsten gewesen.

Und man findet einen Pressetext zum Buch „Rekorde der Urzeit“ von Wissenschaftsautor Ernst Probst: „Klimawandel ist nichts Neues“. Ich zitiere:

Wiesbaden – Im Laufe der etwa 4,6 Milliarden Jahre alten Geschichte der Erde hat es immer wieder dramatische Klimaveränderungen gegeben. Diese Tatsache wird bei den aktuellen Diskussionen über die globale Erwärmung wird oft nicht berücksichtigt, mahnt der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst. In seinen populärwissenschaftlichen Büchern „Deutschland in der Urzeit“ und „Rekorde der Urzeit“ beschrieb er den stetigen Wandel zwischen Warmzeiten und Kaltzeiten.

„Die heutigen Menschen dürfen nicht in dem Irrglauben verharren, dass das gegenwärtige Klima immer so bleibt, wie es derzeit ist“, warnt der Wiesbadener Wissenschaftsautor Ernst Probst. Der ständige Wechsel zwischen Kaltzeiten und Warmzeiten auf unserem „blauen Planeten“ ist nach seiner Ansicht nicht beendet. Was das für Pflanzen, Tiere und Menschen bedeutet, lässt sich nur erahnen.

Seltsam ist nur, dass in den internationalen Medien offensichtlich keiner über die anhaltende Kälte in Südamerika berichtet….