05.06.2010 – Sonne, blauer Himmel, Grillieren im Juni – die Bilder

6. Juni 2010

Samstag und die Sonne scheint? Das muss ausgenutzt werden! Was liegt da näher als gute Freunde einzuladen, Bier kalt zu stellen und den Grill anzuheizen?

Hier die Bilder. Und guten Appetit!


13.02.2009 – KNX Gebäudeautomation für eine 100 Quadratmeter Eigentumswohnung

14. Februar 2010

KNX Interessierte Häuslebauer, aber auch Integratoren und Elektroinstallateure, fragen regelmässig nach dem „Preis“ für eine KNX-Installation in Ihrem eigenen Projekt. Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Wichtig ist hierbei, welche Funktionalität zu integrieren ist. Damit ist gemeint, welche Leuchten gedimmt oder geschaltet werden sollen, wieviel Storen, Jalousien, Markisen angesteuert und wie viele Heizkreise für die Raumtemperaturregelung involviert sind.

Beispiele aus der Praxis verdeutlichen hierbei am Besten, welcher Aufwand (wenn überhaupt) zu erwarten ist, welche Funktionalität man bekommt und was das dann kostet. Das aktuelle Beispiel bahnte sich vor zwei Jahren an. Ein Kollege sprach mich an, weil er eine 100 Quadratmeter Wohnung gekauft hatte.

Die Wohnung
Der Raumplan ist offen gestaltet; das bedeutet, dass Wohnzimmer/Esszimmer/Küche durch keine Mauern versperrt ist – also offen. Auch gibt es keine Tür von diesem Bereich zum Flur hin. Der WZ/EZ/KÜ-Bereich besitzt drei grosse Fenster, welche mit Jalousien/Storen beschattet werden. Der Flur ist abgewinkelt und verbindet den Eingangsbereich mit dem Schlafzimmer, Kinderzimmer, Badezimmer, WC mit Dusche und dem „Reduit“, welcher einmal als Technikraum und als Waschraum genutzt wird.

Die Ausstattung
Im Wohnzimmer befinden sich Halogen-Deckenspots, welche in zwei Gruppen aufgeteilt sind und gedimmt werden. Im Esszimmerbereich existiert eine Deckenbeleuchtung und eine Gruppe Halogen-Deckenspots, welche geschaltet werden. Ebenso wie die Deckenspots in der Küche. Zwei Steckdosenstromkreise sind geschaltet ausgeführt. Drei grosse Fenster zum Süden hin lassen viel Licht in die Räumlichkeiten. Diese Fenster sind mit Jalousien ausgestattet. Ebenso die Räumlichkeiten zum Norden hin. Das Schlafzimmer und das Kinderzimmer besitzen jeweils ein Fenster mit elektrischen Jalousien. Die Einzelraumtemperaturegelung steuert die Ventile der Fussbodenheizung in den einzelnen Räumen autark. Die Lüftungsanlage ist über die integrierte 3-Stufen-Steuerung integriert und sorgt so unabhängig für ein angenehmes Klima.

Die Anforderung
Bei der KNX-Automation sollte möglichst auf „Tasterorgien“ verzichtet werden. Sinn und Zweck der Automation ist es ja möglichst viele lästige Bedienung vom Nutzer „wie von selbst“ ablaufen zu lassen. Daher kommt meine Empfehlung in möglichst vielen Räumen KNX Präsenzmelder zu verwenden. In diesem Projekt kommen diese Präsenzmelder im Flur, im Bad und im Gäste-WC (mit Dusche) zur Anwendung. So fällt nicht nur die Schalterinstallation im Flur weg, sondern hiermit ist immer dann Licht geschaltet in den entsprechenden Räumlichkeiten, wenn der Benutzer dies wünscht. Sind die Präsenzmelder mit einer Helligkeitserkennung ausgestattet, so schalten diese nur dann das Licht, wenn tatsächlich künstliches Licht benötigt wird – in den Abendstunden und in der Nacht.

Gänzlich auf „Schalter“ zu verzichten ist nicht immer möglich und es sollte auch ein Rest an „gewöhnlicher“ Haptik erhalten bleiben. Daher ist im Wohnzimmer eine 4fach-Kombination vorgesehen. Darin ist jedoch ein KNX-RF-Empfänger eingebaut, der die Bedienung vom Wohnzimmersessel aus mittels Funk-Fernbedienung zulässt. So hat der Bewohner auf einfache Art die Bedienung kompakt in der Hand – von überall in der Wohnung. Taster werden somit nur noch im Schlafzimmer und im Kinderzimmer benötigt. Hiermit bedient der Nutzer die Deckenbeleuchtung, die Jalousie und die schaltbare Steckdose. Im Schlafzimmer ist beim Bett ein sog. „ZentralTaster“ montiert. Über „langen Tastendruck“ schaltet man damit zentral die Beleuchtung und die nicht mehr benötigten Steckdosenstromkreise ab und mit der zweiten Wippe fährt man ebenso über langen Tastendruck sämtliche Jalousien nach unten – oder morgens nach oben.

Die Einzelraumtemperaturregelung und die Sicherheitsfunktionen (Rauchmelder) übernimmt eine SyncoLiving-Automation, welche über die Wohnungszentrale an den KNX-Bus kommuniziert. Die Raumbediengeräte und die Raumtemperatursensoren geben die Messwerte an die Wohnungszentrale per KNX-Funk weiter. Diese steuert per KNX Funk den Stellbefehl des Heizkreisverteilers, der wiederum die elektrischen Heizventile ansteuert. Eingebunden in das System ist eine Meteozentrale, welche die Werte für Raumtemperatur und Luftdruck aufnimmt und an die Wohnungszentrale übermittelt.

Die Umsetzung
Beleuchtung/Steckdosen/Jalousie über KNX-TP:

  • 2x Dimmen: 2x N528/02 (WZ Spots Wand/WZ Spots Fenster)
  • 14 x Schalten: 1x N567/22 (4x Stkd. / 10x Leuchten)
  • 5 x Jalousien: 2x N523/02 (Reserve für 1x Markise Balkon)
  • 1x USB
  • 1x N125/01 160mA Spg.Versorgung

Taster/Präsenzmelder/Fernbedienung:

  • Wohnen: 3x DELTA-BA 116/11 + 1x WaveKoppler für Fernbedienung Funk
  • Reduit: 1x DELTA-BA 116/01 (wird später gegen Bewegungsmelder getauscht)
  • Flur: 1x Präsenzmelder UP258/21
  • Bad: 1x Präsenzmelder UP258/21
  • WC/Dusche: 1x Präsenzmelder UP258/21
  • Schlafzimmer: 2x DELTA-BA 116/11 (Tür: Decke/Jalousie; Bett: Zentraltaster für „LichtAus/JalousieZentral“ (lang) und Decke/Jalousie (kurz))
  • Kinderzimmer: 1x DELTA-BA 116/11 (Decke/Jalousie)
  • 1x Fernbedienung GammaWave

Die Installationszonen sind sauber geteilt: Die KNX-Taster sind auf 115cm / Die Steckdosen auf 30cm / Die SyncoBediengeräte kommen auf 145cm (noch nicht angeschraubt). Als Designoberfläche ist das Glasprogramm DELTAmiro gewählt.

Raumtemperaturregelung SyncoLiving:

  • Wohnungszentrale QAX910 neben der HausTür
  • Meteosensor Terrasse
  • 2x Rauchmelder DELTA Reflex + Rauchmelder-Runkmodul KNX-RF
  • 2x Raumfühler mit Display (Wohnen/Bad)
  • 2x Raumfühler ohne Display (SZ/Kinderzimmer)
  • 1x 8Kanal Thermoantriebsgerät im Heizkreisverteiler
  • 1x SyncoLiving Lüftungsanbindung (Lüftung noch nicht installiert)

Das Bild oben zeigt den Blick vom Wohnzimmer/Esszimmer/Küchenbereich in den offenen Flur. Auf der linken Bildseite erkennt man die vier Dosen für die Tasterkombination. Auch ist klar zu erkennen, dass nur eine Busleitung in die Dosen geführt ist, welche nun nur noch durchgebrückt werden muss. Die Installationszonen sind klar getrennt. Die Steckdose ist im 30cm-Bereich. Die Businstallation der Sensoren im 115cm-Bereich. Hinten rechts installiert der Bauherr und Elektroplaner gerade den Präsenzmelder für den Flurbereich.

Hier ein Bild von der Decke im Gäste-WC. Auch hier genügt die Busleitung und eine Unterputzdose.

Im Schlafzimmer ist ein KNX-Taster an der Tür und der ZentralTaster beim Bett vorgesehen. Auch hier sind die Installationszonen klar geteilt: KNX-Taster und -Installation auf 115cm, Schweizer Steckdose auf 30cm Höhe.

Im Bild oben die Schalterdose mit den beiden abgemantelten Busleitungen. Nur die rote und die schwarze Ader wird für die Buskommunikation benötigt. Die gelbe und die weisse Ader dient als Reserve, falls eine der Adern bei der Installation unterbrochen wurde, was aber selten der Fall ist.

Dieses Bild zeigt die erforderliche Installation im Kinderzimmer. Die Tasterdose nimmt später den 2fach KNX-Taster auf. Nicht mehr erwähnt braucht die Tatsache, dass die Installationszone schön aufgeteilt ist.

Hier die Dose an der Decke im Bad für den KNX-Präsenzmelder. Nie mehr mit feuchten Fingern einen Schalter bedienen. Sobald jemand das Bad betritt, schaltet sich automatisch das Licht ein. Auch braucht man nicht mehr daran denken das Licht auszuschalten; denn nachdem das Bad verlassen wurde, schaltet sich dieses nach einer kurzen Wartezeit von 10 Minuten automatisch wieder aus.

Hier im Bild der Elektroverteiler der 100qm Wohnungsprojektes aus der Schweiz. Der Bauherr ist ehem. Kollege und arbeitet nun als Elektroplaner. Die Planung fand im Jahr 2008 statt – die Ausführung im Februar 2010.
Der Elektroverteiler: Links Fehlerstromschutzschalter und Leitungsschutzschalter. In der Mitte die KNX-Geräte. Von Oben: Spannungsversorgung und USB-Schnittstelle, zwei Jalousieaktoren 4-fach für Storen und die Markise, ein 16-fach Aktor für Beleuchtungen (schalten) und Steckdosen, darunter zwei Dimmaktoren für die Wohnzimmerspots an der Wand und am Fenster.

Der Elektroverteiler geschlossen und das Kommunikationsfeld für TV-Telefon-Internet und WLAN.

Der Heizkreisverteiler mit noch nicht befestigtem und angeschlossenen SyncoLiving Ventilantrieb. Dieser kommuniziert mit der SyncoLiving Zentrale an der Haustür, welcher die die Temperaturwerte von den Bediengeräten mit integriertem Temperaturfühler erhält. Der Verteiler ist im „Reduit“ (Technikraum/Waschraum) untergebracht. In der Schweiz werden die Verteiler massgefertigt. Direkt darunter befindet sich der Heizkreisverteiler. Das SyncoLivingVentilansteuerungsGerät ist noch nicht befestigt.

Unter dem Elektroverteiler ist ein Kommunikationsfeld vorgesehen für TV-Internet-Telefon-WLAN. Der Elektroverteiler ist vom Elektroinstallateur verdrahtet worden. Die 230V-Leitungen sind flexibel ausgeführt. Lediglich die Busbrücken sind nicht korrekt geführt. Es fehlt der isolierende Mantel. Dies ist ist in die wirklich extrem kurze Mängelliste eingetragen und wird korregiert.

Durch die optimale Planung wird nur eine kleine 160mA Spannungsversorgung für die gesamte 100qm Wohnung benötigt, was zusätzlich Kosten spart.

Die Schalterdosen sind entweder in „Kaiserdosen“ (4 Stück Kombination im Wohnzimmer) oder NIS International (Taster in den Zimmern und Präsenzmelder Decke) ausgeführt. Die Montage ist deutlich einfacher, als bei konventioneller Installation. Man muss nur die beiden Adern der Busleitung in die Busklemmen der Bustaster einführen und den Bustaster festschrauben.

Fertig montiert und mit den Wippen und dem Rahmen versehen, sieht das Ganze dann so aus.

Hier mein Spickzettel für die Inbetriebnahme hängt nur für das Foto an der Tasterkombination. Das obere Wippenpaar ist für die Bedienung des Dimmens der Halogenspots im Wohnzimmer. Der zweite 2fach-Taster bedient die beiden Leuchtengruppen im Esszimmerbereich, das Terrassenlicht und die schaltbare Steckdose. Der dritte 2fach-Taster bedient die drei Jalousien in zwei Gruppen. Eine Taste die beiden Jalousien im Esszimmerbereich und die andere Taste die Jalousie im Wohnzimmerbereich. Darunter ist der KNX-RF/TP-Koppler eingebaut. Dieser besitzt eine Tastfunktion vor Ort mit der die Küchenbeleuchtung geschaltet wird. Über den KNX-RF/TP-Koppler ist die Bedienung von Funktionen via Funk-Fernbedienung möglich.

Der Präsenzmelder im Flur erkennt nun die beiden Seiten des Flurs vom Eingang her und vom Wohnzimmer her.

Hier das Kinderzimmer mit dem KNX-Taster.

Nein, man benötigt für KNX keine „Bedienungsanleitung“ für die Tasterbedienung des Zentral-Tasters neben dem Bett im Schlafzimmer. Dies ist mein Spickzettel für die Inbetriebnahme, den ich an den Taster gehängt habe für das Foto. Mit dem kurzen Tastendruck links schaltet man die Deckenbeleuchtung im Schlafzimmer, Kurzer Tastendruck rechts fährt die Jalousie im Schlafzimmer. Mit dem langen Tastendruck rechts unten schaltet man sämtliche Leuchten und Steckdosen auf einen Schlag in der Wohnung aus, langer Tastendruck oben schaltet alles ein (Panikfunktion). Drückt man lange rechts oben, so fahren sämtliche Jalousien in der Wohnung hoch. Drückt man unten links lange auf die Wippe, so fahren alle Jalousien nach unten.

Neben der Eingangstür ist die SyncoLiving Wohnungszentrale installiert. Sie kommuniziert per Funk mit den Raumfühlern und dem Heizkreisaktor, sowie der Meteostation und den Rauchmeldern. Via KNX-TP-Anschluss kann bidirektional bedient und beobachtet werden.

Und so freut sich ein Bauherr und Besitzer einer Wohnung mit KNX-Installation.

PS: Wäre es ein Haus mit mehreren Etagen, so hätte ich für die KNX-Aktoren in der entsprechenden Etage einen weiteren Verteiler empfohlen. So spart man Kabelwege und die Installation bleibt übersichtlich und kostensparend. Auch der Heizkreisverteiler wäre wieder unter der Etagenverteilung angebracht. So bleibt die Technik in der Steigzone. Perfekte Kooperation zwischen Planer, E-Gewerk und HLK-Gewerk.

Sämtliche Bilder können hier angesehen werden.

Links:


23.01.2010 – „Schnee-Grillieren“ oder „Saison-Eröffnung“

25. Januar 2010

Am Samstag versammelten sich ein paar Freunde und Nachbarn, um den brennend heissen Holzkohlegrill zum „Snow-BBQ“ in und um die Sperlix-Brothers-Wohnung. Der Glühwein war angesetzt, fand aber weniger Anklang, als Franziskaner Weissbier und Würstl vom Rost. Je später der Abend, umso eher mehr gesellte man sich um die freundliche Küchentheke zum Aufwärmen und labte sich and gutem Wein. Hiermit erkläre ich die Grillsaison 2010 für eröffnet!




Sämtliche Impressionen vom „Snow-BBQ“ befinden sich im Album.


20.12.2009 – Weichnachtsdekoration der ganz anderen Art: „Blumenpflänzchen im Reagenzglas“

20. Dezember 2009

Nach dem Schmücken der Weihnachtspalme befasste ich mich mit der zweiten Weichnachtsdekoration. Blumen im Reagenzglas kennen vielleicht einige vom VW Beatle. Dieser hat so ein Gläschen in der Mitte der Konsole. Da ich aber wie bereits erwähnt keine abgeschnittenen Pflanzen mag, besorgte ich mir lebende kleine Blumenpflanzen vom Bauhaus. Ein paar Zwergrosen, ein paar Grünpflanzen und ein paar Mini-Weihnachtssterne. Die Reagenzgläser fand ich ebenso diese Woche zufällig im OBI Baumark in St. Gallen in verschiedenen Grössen bis 15 Zentimeter. Im Bauhaus fand ich auch die weiteren Utensilien; denn ich wollte die Reagenzgläser aufhängen. Hierfür benötigte ich Angelnylon und sog. „Vorhanggleiter“.

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Zuerst widmete ich mich den Pflanzen; denn deren Wurzeln mussten restlos von der Erde befreit werden. Dies geschah unter fliessendem Wasser über einer kleinen Wanne. Dann mass ich die gewünschte Länge für die Aufhängung der Gläser ab und schnitt die Angelschnur auf die entsprechende Länge.

Weihnachtsdeko_im_Reagenzglas_02Weihnachtsdeko_im_Reagenzglas_03

Die grossen Reagenzgläser verfügen über zwei Löcher. Somit war die Befestigung recht einfach. Die Schnur nur noch durch die Vorhanggleiter fädeln und fertig. Das „Schwierigste“ an der Sache war die Preisetiketten zu lösen. Aber in einem gut sortierten Brothers-Haushalt hat man immer einen Fön und ein Fläschchen Aceton zur Hand.

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Die mittleren und kleineren Reagenzgläser besassen keine Löcher. Also musste ich mir was einfallen lassen. Kleben fiel weg. Da die Gläser oben eine kleine Wulst besitzen, band ich an jedem Ende eine Schlaufe und schon war die Sache erledigt.

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Nun ging es ans Aufhängen der Weihnachtsdekoration, die Reagenzgläser mit Wasser füllen und die „gewaschenen“ Wurzeln mit den Blumen daran hineinpflanzen.

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Eigentlich war geplant die acht Gläser nur vor dem grossen Ostfenster zu drapieren. Aber ich verteilte sie gleichmässig vor dem grossen Fenster und vor dem Küchenfenster. Die restlichen Blumen pflanzte ich in den grossen Blumentopf der Weihnachtspalme ein.

Update (23.11.2010):

Die Reagenzgläser hängen immer noch an den beiden Scheiben und den Pflanzen geht es sehr gut.

Tipp: Um a) keine Algen zu bekommen und b) abgestorbene Pflanzen- und Wurzelteile zu vernichten, eignen sich Blasenschnecken. Die bekommst Du in jedem Aquaristik-Shop (teils umsonst).

Bei mir ist in jedem Glas mindestens eine Blasenschnecke aus den Aquarien drin. Die Putzen das Glas von Innen und bedienen sich an den abgestorbenen Wurzeln und Blättern. Der Kot düngt das Wasser und lässt die Pflanzen ungehindert wachsen.


20.12.2009 – Weichnachtsdekoration der ganz anderen Art: „Weihnachtspalme zum 4. Advent“

20. Dezember 2009

Heute packte ich zwei Dinge an: Einmal schmückte ich unsere Weihnachtspalme und ich ging eine weitere Weichnachtsdekoration an: „Blumen im Reagenzglas„. Aber der Reihe nach: Unsere Palme hatten wir vor dem ersten Frost vor ein paar Wochen zum Überwintern von der Terrasse ins Wohn-/Esszimmer geschoben. Durch die Möbelhunde unter dem grossen blauen Blumentopf ging das ganz einfach.

ChristmaspalmWeihnachtspalme

Ich mag keine toten Pflanzen: Damit meine ich geschnittene Blumen – lieber verschenke ich lebende Pflanzen. Und abgesägte Bäume kommen mir nicht in die Wohnung – auch kein Christbaum. Aber man könnte dies ja kreativ lösen. Mam hatte uns am letzten Wochenende aus ihrem unermesslichen Fundus ein paar Weihnachtskugeln und eine Beleuchtung mitgegeben. Da man die Kugeln nicht mit den für Nadelbäume vorgesehenen Haken an Palmblättern befestigen kann, kaufte ich letzte Woche breite Geschenkbänder in den Farben „Rot“ und „Gold“ – passend zu den Kugeln.

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Zuerst nahm ich die Lichterkette und befestigte diese mit Drahtgebinde, welche zum Hochbinde von Pflanzenstängeln verwendet werden. Dann fädelte ich die zurechtgeschnittenen Geschenkbänder in die Bügel der Weihnachtskugeln und band diese an die Blätter der Palme.

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An rote Kugeln kamen goldene Bänder und umgekehrt. Von der „weihnachtlichen Reagenzglasdeko“ blieben mir einige Pflänzchen übrig Und diese setzte ich in den grossen Blumentopf rund um den Stamm. Nach etwa einer Stunde stand sie da: Unsere Weihnachtspalme.


10.11.2009 – „Serenity – Flucht in neue Welten“ immer wieder gern gesehen

10. November 2009

Unser alter Yamaha-Verstärker gab vor ein paar Wochen den Geist auf und starb übel riechend den Hitzetod. Seit dem sahen wir DVDs in Stereo über den DVD-Player. Nicht gerade begeisternd für feinfühlige Ohren. Auch die Bedienung der Anlage (DVD-Player, HD-Recorder, Fernseher) mit mindestens 3 Fernbedienungen und die Verkabelung von hinten über das linke Ohr zum vorderen Nabel konnte nur als abenteuerlich bezeichnet werden.

Nun nahm Mike aus den heimatlichen Kellergewölben den lange vermissten Dolby-Surround Verstärker mit – natürlich Yamaha – und heute Abend installierten wir das Schmuckstück. Und schon brummt es auf’s Trommelfell. Und man kommt mit zwei Fernbedienungen aus. Effektlautsprecher eingepegelt und Fensterkit-Test bestanden. Da macht es richtig Laune den wohl besten Science-Fiction-Film zu sehen, zu hören, zu spüren und zu riechen. Letzteres muss noch erfunden werden. Aber wir arbeiten daran. Es handelt sich um „Serenity – Flucht in neue Welten„.

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05.09.2009 – Roomba 560 – Staubsaugroboter zieht in die Sperlix-Brothers-WG ein

6. September 2009

Wir leben in einem Männerhaushalt. Auch bei uns fällt somit Hausarbeit an. Da wir etwas technik-affin sind, schwebte mir schon länger ein bestimmtes Gadget vor, um bei der lästigen Hausarbeit zu helfen: Einen Staubsaugroboter!

Tom und ich gingen am Samstag auf die Messe „Bauen und Modernisieren“, um unsere Kollegen aus der Branche Gebäudeautomation zu treffen. Auf unserer Messetour kam uns ein Pärchen entgegen, welches ein Paket mit Henkel trugen. Darauf war der „iRobot Roomba 560“ abgebildet. Im Forum, sowie hier im Blog wurde über dieses Teil bereits gesprochen.

Und so fragte ich den Herren, wo er den Staubsaugroboter her hätte – aus der Halle 1 im Erdgeschoss. Dort hätte man sogar einen Messepreis bekommen. Also machten sich Tom und ich auf den Weg hinab in die Halle 1 und suchten den Messestand von „iRobot“ und fanden ihn. Wir liessen uns die Funktion zeigen und schlugen zu. Mit je einem Paket bewaffnet begaben wir uns zurück zu den Kollegen und beendeten bei anregenden Diskussionen den Samstag auf der Messe.

Zuhause angekommen packten Tom und ich die „iRobot“ aus und bauten die Ladestation auf. Nach dem der Akku voll war, liessen wir die beiden einen Paarlauf vollführen und binnen einer Stunde war die Wohnung staubfrei. Perfekt!


22.08.2009 – IKEA-Tische für Aquarien ungeeignet – von hohlen Massivmöbeln und anderen Dingen

22. August 2009

Die beiden Becken „Säulenaquarium“ und „GreenGras“ stehen mehr oder länger auf IKEA-Möbel. Seit einiger Zeit entdecke ich gewisse „Deformationen“ der tragenden Platte. Auf gut Deutsch: Durch das Gewicht der Aquarien senkt sich die Platte.

Am Freitag befand ich mich zwecks Abstimmungsgespräch bei „meinem Messebauer“ und Schreiner. Wir besprachen das Geschäftliche bei einem Kaffee und anschliessend sprach ich das Problem mit den Aquarienschränken ala IKEA an. Mein Messebauer wurde etwas blass um die Nase und zeigte mir seinen Stiftbecher.

IKEA-TischIKEA-Tisch-vergrössert
IKEA-KommodeIKEA-Kommode-vergrössert

Der Stiftbecher sei der abgesägte Fuss eines der Tisch-Möbel von IKEA – und besteht aus ein wenig Pappe, auf der Aussenseite laminiertes Holz und innen komplett hohl. Die Deckplatten wären aus recht günstigem Pressspan. Alles zusammen ist nicht nur für das geringe Gewicht der Möbel, sondern auch für den extrem günstigen Preis verantwortlich. Weil es eben kein Massivholz wäre.

Er hätte einen Kunden, der sich einen massiven Esszimmertisch hätte anbieten lassen. Der Kunde entschied sich dann jedoch für einen ähnlichen Tisch bei IKEA, welcher nur 1/4 des massiven Tisches gekostet hätte. Die Tochter setzte sich irgendwann auf den Tisch, worauf dieser schlichtweg in der Mitte auseinanderbrach. Der Kunde meldete sich wieder, erzählte von der hohlen gebrochenen „Massivtischplatte“ und fragte an, ob diese repariert werden könnte. War aber nicht.

Nein, ich will nicht vom Kauf der IKEA-Produkte abraten. Praktisch und preiswert sind diese auf jeden Fall. Aber für Aquarien eindeutig ungeeignet. Deshalb entleerte ich die beiden Aquarien „Säulenaquarium“ und „GreenGras“ fast völlig und dekorierte diese um. Das „Säulenaquarium“ steht nun in der Küche im Eck auf der massiven Granitanrichte und das „GreenGras“ auf unserem BBQ-Tisch, der Gusseisenbeine, Verstrebungen und eine Marmorplatte besitzt. Popp und die Watte quillt. Da senkt sich jetzt nichts mehr.

Zur Verdeutlichung der Situation habe ich oben zwei Fotos geschossen. Auf diesen erkennt man ganz deutlich die Deformation bzw. die Absenkung der Pressspanplatte in der Mitte.


11.06.2009 – BambusBecken: Katzenfutter für die Zwerggarnele oder „Wired Shrimps“

11. Juni 2009

Schon vor ein paar Monaten schrieb ich schon einmal über das Thema „Katzenfutter für Zwerggarnelen„. Heute Abend warf ich „Bist-Du-A-Scho-Wieda-Do“’s Futter in das „BambusBecken“ – nur ein Stück. Minuten später war am Boden die Hölle los. Der gesamte Garnelenschwarm balgte sich um das Katzenleckerli.

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Die Zwerggarnelen rollen im Rudel durch das Aquarium und streiten sich um das sonderbare, aber leckere Futterstückchen. Nein, der Endlerguppy hat wirklich nichts damit zu tun. Auch wenn er etwas skeptisch schaut. Er schwamm mir im „AquaEl“ direkt vor die scharfe Linse. Beim Katzentrockenfutter handelt es sich übrigens um absolut handelsübliches Trockenfutter im 2 Kilo-Beutel – Geschmacksrichtung „Fisch“ 🙂


04.06.2009 – ThaiRiver: „Neues Zwergerl-Paradies eingerichtet“.oder „Einkaufen im Tierlihuus“

4. Juni 2009

Um den Paradieser-Zwergerl ein geeignetes Zuhause zu bieten, erstand ich heute in Altdorf ein nagelneues kleines Becken. In Altdorf hat es beim Lehnplatz eine Kleintierhandlung. Dort bin ich schon ab und zu vorbei gelaufen – jedoch hatte der Laden ebenso Mittagspause. Aus gegebenem Anlass – die Paradiesfisch-Nachwuchs-Flut – beschloss ich gestern in diesem Laden nach einem geeigneten Aufzuchtbecken zu suchen.

Heute schlenderten Mike und ich kurz vor Mittag Richtung Lehnplatz und betraten das Geschäft. Es nennt sich „Tierlihuus am Lehn“ und ist klein aber fein eingerichtet. Während ich mir die Fischaquarien ansah, unterhielten wir uns mit dem Besitzer – Oski Inderbitzin – der mir nach Schilderung meines Problems sein Aquariensortiment zeigte. Ich entschloss mich ein Komplett-Set von „Aquael“ zu kaufen. Dieses holte ich aber erst nach der Arbeit gegen 18 Uhr ab. Den Preis von 139 CHF für das Becken, Beleuchtung, Innenfilter und Heizstab hielt ich für durchaus angemessen. Ich nahm noch zwei 5 Kilogramm-Säcke mit feinem Kies dazu. Schliesslich bezahlte ich für alles 150 CHF inkl. freundlich gewährtem Rabatt.

Aufzuchtbecken

Zuhause angekommen packte ich das Set sofort aus. Dabei fand ich heraus, dass „Aquael“ eine polnische Firma ist; denn die erste Sprache der Bedienungsanleitungen war polnisch. Das stört mich aber nicht im geringsten. In diesen „Aquarianer-Einstiegs-Sets“ sind immer irgendwelche Wasseraufbereiter und sonstige Zaubermittelchen dabei. Diese lasse ich aber weg. Auch den Heizstab benötige ich sicher nicht. Es sei denn die Wettervorhersage bewahrheitet sich und es wird in den nächsten Nächten wirklich „saukalt“. Dann stecke ich diesen Heizstab in das Aussenbecken – wenn ich es nicht noch heute ausräume, und die Garnelen rette.

Ich stellte das Aquarium auf einen Möbelhund; denn auch das Aquarium wird „mobil“ sein. Um das Gewicht gleichmässig zu verteilen, legte ich zwischen Möbelhund und Aquariumboden ein passendes Styroporstück. Dann rollte ich die Kombination zum „ThaiRiver“-Becken und zapfte mit Hilfe eines Schlauches Aquarienwasser aus dem grossen Becken in das zukünftige „Zwergerl-Paradies“. Während drinnen das Wasser lief, wusch ich auf der Terrasse den feinen Kies, welchen ich dann anschliessend in das Aquarium umfüllte. Für die Bepflanzung wählte ich aus den anderen Becken einzelne „schnell wachsende“ Pflanzen aus und setzte diese in den frischen Kies. Das fehlende Wasser im „ThaiRiver“ füllte ich nach einer vorischtigen Reinigung des freigelegten Glases mit Weinessig mit dem Gartenschlauch wieder nach.

Nun steht das „Zwergerl-Paradies“ links neben der Terrassentür und „fährt ein“. 100% mit „ThaiRiver“-Wasser gefüllt, wird die Einlaufzeit voraussichtlich eine Woche dauern. Noch ist das Wasser etwas trüb von den feinen Schwebeteilchen, welches ich nicht aus dem Kies waschen konnte. Aber der Filter läuft auf mittlerer Stufe und morgen sieht das sicher anders aus. Damit die Paradieser-Zwergerl nicht in den Innenfilter gezogen werden, muss ich in den nächsten Tagen noch Damenstrümpfe besorgen. Das wird sicher noch interessant. 🙂

Tierlihuus am Lehn
Oski Inderbitzin
Dipl. Tierpfleger
Dätwylerstrasse 2
6460 Altdorf/Uri
www.tierlihuus-altdorf.ch