27.11.2017 – Thailand „schockt“ mit neuem Touristen-Werbevideo „Pray for Anna“

27. November 2017

Thailand ist gefährlich! Das zeigt das neue Video der Thai-Tourist-Authority unter dem Titel: „Pray for Anna“. Der Kurzfilm zeigt die „Leidensgeschichte“ der jungen Touristin Anna, die nur 24 Stunden nach ihrer Ankunft in Thailand im Bett liegt, sich nicht mehr bewegen und nur Sprachfetzen sprechen kann. Sie hat sich das „Jawbone-Syndrome“ eingefangen.

„Jawbone-Syndrome“ heisst auf bayerisch „Maulsperre“ – also ein Muskelkater der Backenmuskeln, hervorgerufen durch zu viel Essen/Kauen.

Also bitte gaaaaanz vorsichtig mit dem thailändischen Essen sein! Denn es gibt Millionen von Düften und Geschmäcker in der Thailändischen Küche! Und das jeden Tag 24 Stunden! Also Achtung!

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23.11.2017 – 12 Jahre PeterPanCH-Blog

23. November 2017

Junge, wie die Zeit vergeht! Exakt vor 12 Jahren schrieb ich meinen ersten Artikel auf WordPress!!!


22.11.2017 – Schweiz vs. Deutschland: Einkaufen und Preisunterschiede am Beispiel Varta Akku 800mAh

22. November 2017

Das es in vielen Bereichen „leichte“ preisliche Unterschiede bei Waren und Dienstleistungen zwischen Helvetia und Germania existieren, ist kein grosses Geheimnis. Jeder, der hier in der Schweiz mal ein paar Tage verbracht hat, macht Dicke Backen und einen tiefen Seufzer, bricht manchmal in Gelächter aus, wenn es um das Thema „Schweiz und Preise“ geht. Ja, es ist alles „etwas“ teuerer hier. Das hat sich nur ganz leicht geändert, seit dem mit lautem Mediengetöse vor Jahren ALDI und LIDL die ersten Schweizer Filialen eröffnet hatten.

Aber: Wer nahe der Schweizer/Deutschen Grenze wohnt, der erledigt seinen Grosseinkauf für die Familie und den Einkauf von wertigen Elektro- oder sonstigen Artikeln über die Grenze ab. Die Verkehrsstaus und der Kampf um den Parkplatz bei den gängigen Warenhäusern und am Ende dann beim Zoll-Abstempeln an der Grenze sprechen am Wochenende Bände.

Warum ich das Thema „Preise CH/D“ grad heute beschäftigt? Weil ich grad jetzt wieder über ein markantes Beispiel gestolpert bin:

Varta_AAA_800mAh_Preisvergleich

Bei einem meiner DECT-Mobiltelefone haben sich die Akkus verabschiedet. Sie laden nicht mehr. Nun geht man in der Schweiz einfach in den nächsten Elektroladen und kauft sich die nachladbaren Batterien. Wenn man zwischendurch etwas Zeit hat, dann schaut man auch mal im fabulösen „Internet“ nach, um einen ungefähren Eindruck zu haben, was die Teile so kosten. Man gurgelt im Web und stösst auf ein Angebot bei Conrad.ch. Ja, der Hirschauer Elektronik-Tausendsassa-Kette hat sich auch in der Schweiz zu einem Festen Anlaufpunkt gemausert.

Varta_AAA_800mAh_Conrad.jpg

Gut, 4 Akkus von Varta mit 800 mAh kosten bei Conrad.ch mal eben 21,95 CHF. Kommt mir etwas happig vor.

Dann gurgeln wir doch mal bei Amazon.de. Dort kaufe ich letzter Zeit eh etwas öfter ein, weil es mir immer praktischer vorkommt. Einfach suchen, bestellen, bezahlen, warten. Wird nach Hause geliefert. Kein Stau, kein Suchen, kein Rumlaufen, kein Ärgern. Normalerweise. Man muss nur entweder einen Verkäufer finden, der in die Schweiz liefert (Amazon selbst z.B.) oder eine „Deutsche Adresse“ haben, bei der man die Ware dann abholen kann. Möglichst ohne zusätzliche Kosten wäre dann toll, gell Mama!

Varta_AAA_800mAh_Amazon.jpg

Amazon.de zeigt mir 4 Akkus von Varta für 6,86 Euro (!!!) an. Das macht ca. 8.25 CHF brutto inkl. MwSt. Aber der Clou der Angelegenheit: Die Ladekapazität liegt bei 2100 mAh – also ist 2,625 Mal so gross! Die Ware wird zu mir in die Schweiz geliefert. Versandkosten lasse ich aussen vor, weil die hätte ich auch bei Conrad.ch bezahlen müssen.

Zusammenfassung:

  1. Der Schweizer Preis ist 2,6667 x teuerer (21,95 CH / 8.25 D)
  2. Man bekommt dann 2,625 x weniger Ladekapazität!! (800 mAh CH / 2100 mAh D)

Wo ich bestellt habe? Tja.. ich weiss auch nicht.. The Winner is: Amazon.de!

 

 


22.11.2017 – Firefox: Werbung abschalten und Tracking deaktivieren

22. November 2017

Die Seitenladezeiten dauern immer länger. Und das nicht, weil ich eine langsame Verbindung habe. Es liegt an der eingeblendeten Werbung und an den Filmchen, die automatisch ablaufen auf so mancher Website. Zum Beispiel „focus“. Zum Zweiten stören mich die Werbeeinblendungen massiv. Und das Tracking – das Ausspionieren des Nutzerverhaltens – ist auch lästig. Damit werden dann entsprechend passende Werbungen generiert. Brauch ich nicht.

Um Werbung, Pupups und Filmchen zu verhindern, installierte ich ein Plugin für den Firefox. Es nennt sich „Adblock Plus“ und ist wie erwähnt, als einfaches Plugin für Firefox erhältlich.

Ad-Block-Plus.jpg

Nach der Installation des Plugins erscheint in der Befehlszeile ganz oben rechts ein „Stoppschild“ mit der Beschriftung „ABP“. Klickt man darauf, so kann man dort die Einstellungen bearbeiten.

Die Installationsseite findet man hier.

Dann stört mich noch, dass mittlerweile sämtliche Websites – nicht nur Google und Apple – mein Surfverhalten ausspionieren. Also aktiviere ich mal die „Nicht Verfolgen Funktion“ bzw. ab sofort will ich kein Tracking mehr zulassen.

Hierfür bringt der neue Firefox gleich selbst eine Blockiermöglichkeit mit.

Tracking_Ausschalten_Firefox.jpg

  1. Rechts aussen oben auf die „3 Striche“ klicken,
  2. dann auf „Einstellungen“ gehen.
  3. Links auf „Datenschutz & Sicherheit“ klicken
  4. Runterscrollen auf „Schutz vor Aktivitätsverfolgung“
  5. Dort „immer“ auswählen.
  6. Wer möchte, kann bei „Do not Track Infos“ auch „immer“ anklicken.

Schneller geht es so: Man gibt in die Befehlszeile ein about:preferences#privacy

Eine Anleitung hat es im Firefox Support

 


17.11.2017 – Internationaler Führerschein eingetroffen

17. November 2017

Es wäre ganz einfach, aber es geht auch kompliziert. Für die Weltreise wäre es gut, wenn man den Internationalen Führerschein hätte. Man muss ja nicht Autofahren, aber man könnte dann. Über Fränzi erfuhr ich, was es braucht:

1. Lichtbild

2. Kopie Schweizer Führerschein

3. Kurzes förmliches Anschreiben

Ins Briefkuvert und abschicken an das kantonal zuständige Strassenverkehrsamt – bei mir Winterthur.

Ich dachte mir, wenn meine Werkstatt gleich ums Eck beim Strassenverkehrsamt ist, dann fährst beim nächsten Termin persönlich hin. Dauert ja ned lang.

Gesagt getan – hingefahren. Vor 14 Tagen. Vor mir ned in der Reihe etwa 8 Personen. 3 Schalter besetzt mit jungen Mädeln – relativ zu meinem Alter. Als ich dran war, verschob man mich nach dem Vortragen meines Anliegens an einen weiteren Schalter.

Die Dame hörte sich kurz an, was ich wollte und drückte mir ein Formular in die Hand mit dem Hinweis, dass ich zum Optiker müsste. Verwundert drehte ich ab und rief von unterwegs Bodo alias Gunnar an. Er ist Optikermeister, Münchner und arbeitet in Winterthur. Und: Hat Zeit für mich. Also fahre ich zum „Lokwerk“ in Winterthur. Wir erledigen den Sehtest und ich bekomme die Werte ins Formular eingetragen nebst Unterschrift.

Nun bin ich heute nochmals zum Strassenververkehrsamt gefahren. Mit dem ausgefüllten Formular in der Hand und einem Passbild. Ich gehe zum Schalter und lege das Formular hin. Die Dame bittet mich meinen Führerschein auszuhändigen. Dann stutzt sie leicht und schaut mich verwundert an: Sie haben ja schon den Schweizer Führerausweis! Ja klar! Ich möchte ja auch einen „Internationalen Führerschein“ beantragen. Dann brauche ich das Formular nicht. Aha!

Dann ging alles ganz schnell. Sie gab meine Daten ein in den PC neben ihr. Druckte den Internationalen Führerschein aus. Klebte das Bild ein. Gab mir den Schein zur Unterschrift. Rechnung folgt per Post. Nach 5 Minuten hatte ich den „Internationalen Führerschein“. Ohne gross ein Formular auzufüllen und zum Sehtest zu gehen.


15.11.2017 – NOMOS gewinnt SwissICT-Award2017

15. November 2017

Die wichtigste Auszeichnung der Schweizer Informatikbranche geht an zwei zukunftsorientierte Unternehmen: Nomos Systems AG wurde für die universell nutzbare IoT-Automatisierungssoftware mit dem Swiss ICT Award 2017 ausgezeichnet. Advertima AG gewann den Swiss ICT Newcomer Award 2017 für ihr Experience Management System auf der Basis von Lern-Algorithmen.

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Quelle: SwissICT-Facebook-Seite


12.11.2017 – Zwei Monate Auszeit – Going „Round the World“

12. November 2017

Ich weiss gar nicht, wie ich anfangen soll. Also kurz und knackig: Ich nehme eine 2-monatige Auszeit und werde 1x um die Welt reisen. Die Idee reifte eigentlich schon letztes Jahr. Im August kam uns ein eingeschlafener Autofahrer auf meiner Spur entgegen, rammte meinen schönen Boxster und schob uns 8 Meter die Strasse hoch. Das zeigte mir, wie schnell und unverschuldet das Leben enden könnte. Denn hätte er uns nicht voll, sondern nur einseitig getroffen, oder wäre ich noch mit 80 unterwegs gewesen und nicht nach der Vollbremsung gestanden, wären die Auswirkungen heftiger gewesen.

Weltreise.jpgIn „myflightradar24“ gibt man die Flüge ein und erhält eine Übersicht in einer Weltkarte

Ausserdem passierten in den letzten Jahren so viele – sage wir mal – „ungünstige Geschichten“ in meinem engeren Freundeskreis, dass mich der Gedanke mal kurz „auszusteigen“ seit einem Jahr nicht mehr losgelassen hat. Ich möchte 1x um die Welt, solange ich noch gesund bin und es mir leisten kann. Als dann meine Freundin Fränzi  von ihren eigenen Plänen erzählte, ab Ende Februar mal kurz 3 Monate vom Florida nach Kanada und wieder zurück zu fahren – mit einem Auto – reifte die Idee mehr und mehr. Zudem gab man mir die Möglichkeit mich ab März beruflich umzuorientieren. So war der Entschluss definitiv: Das Neue Jahr beginnt mit einer Weltreise.

Wie geht man an die Planung ran? Keine Ahnung, ich habe es grob zusammengefasst so gemacht:

  1. Wunschziele aussuchen
  2. Jahreszeit beachten
  3. Reihenfolge überlegen
  4. Spontane oder festgelegte Flüge
  5. Reiseplan erstellen und Flüge buchen
  6. Warten
  7. Tipps+Tricks erbeten

zu 1. „Wunschziele aussuchen“: Die Wunschziele fielen mir relativ schnell ein. Ich wollte eigentlich jeden Kontinent besuchen. Nun muss man die „vielenvielen“ Wunschziele nur noch auf das zeitlich mögliche reduzieren. Ich habe 60 Tage Zeit. Wenn ich mich auf 10 Wunschziele festlege, so bleiben mir im Schnitt 6 Tage pro Ziel. Ich wollte auch ein gesundes Mittelmass erreichen aus dem Verhältnis „Flugzeit“ und „Aufenthaltsdauer“. Schliesslich soll es zumindest bei mir kein Vielflieger-Marathon werden; denn ich möchte Freunde treffen und mir möglichst viel ansehen, aber auch genug Zeit für Erholung und das Geniessen haben.

Zu 2. „Jahreszeit beachten“: Möchte man es warm oder kalt haben? Ich reise Januar/Februar. Wenn es ein „Winterurlaub“ sein soll, so wählt man aus den Wunschzielen die Orte auf der nördlichen Halbinsel aus. Ich persönlich bin nicht so der „nördliche Typ“. Ich fühle mich bei Sonne ab 20 Grad so richtig wohl. Somit fiel bei mir zum Beispiel das Wunschziel „New York“ raus, weil ich via Klimatabelle feststellte, dass es dort im Januar um die Null Grad hat. Somit fliege ich irgendwann mal im Sommer nach NY.

Zu 3. „Reihenfolge überlegen“: Ursprünglich wollte ich „westwärts“ reisen. Aber dann kam dazu, dass die oben erwähnte Freundin erst im Februar in Key West ist und ihre 3-monatige Reise startet und zwei weitere Kollegen zu den geplanten Aufenthaltszeiten in den Wunschzielen keine Abwesend gewesen wären. Schwieriger Satz. Somit drehte ich die Route kurzerhand um und fliege nun „ostwärts“. Nein, das hat keinen Nachteil. Man bekommt westwärts keineswegs einen Tag geschenkt. Nur Superman kann die Zeit zurückdrehen.

Zu 4. „Spontane oder festgelegte Flüge“: Die Deutschen und speziell die Schweizer neigen eher dazu alles komplett durchzuplanen. Schweizer buchen den nächsten Urlaub bereits ein Jahr im voraus. Und zwar komplett inkl. Flug und Hotel, Mietwagen, Ausflüge, Sehenswürdigkeiten, Museum-Wochenkarte, am besten All-Incl. Da wird nichts dem Zufall überlassen. Auf der anderen Seite habe ich z.B. in Thailand gelernt, dass man eher gar nichts planen sollte. Buddha macht das schon. Das ist anfänglich für Westeuropäer mit absolutem Stress verbunden, weil man meint „Sicherheit“ zu verlieren. Aber nach den ersten „Schockerlebnissen“ während der „kein bisschen Planung“ kommt man langsam in die „Mai pen lai“-Phase der Thailänder.
Natürlich könnte man individuell jeden Aufenthalt und jeden Flug und jedes Hotel vor Ort spontan entscheiden und buchen. Aber nach Rücksprache mit „meinem Reiseleiter“ Christian vom Reisebüro Lufthansa fand ich es sinnvoll zumindest einen Reiseplan mit den Flügen zu erstellen. Die Hotels und sonstig erforderliche Dinge kann man kurzfristiger oder vor Ort erledigen.

zu 5. „Reiseplan erstellen und Flüge buchen“: Den Reiseplan entwarf ich mit Hilfe einer „Projektplanungsvorlage“ in Excel. Weil ich bin eher der „Visuelle Mensch“ und arbeite am liebsten mit der linken Gehirnhälfte. Ich möchte die Reiseplanung „sehen“ und nicht mit einer reinen Tabelle arbeiten. Somit empfand ich die Mischung aus Tabelle und Zeitplandarstellung als ideal.Reisplanung-excel.jpg

Die Wunschziele, sowie die Termin trug ich mal nach Gefühl vorab ein, schickte diese dann an Christian und er versuchte passende Flüge zu bekommen. Den letztendlichen Flugplan vom Reisebüro glich ich dann wieder mit meiner Reiseplanung in Excel ab. Nun könnte man Hotels buchen, aber das mache ich dann in Absprache mit den Empfehlungen mit meinen Freunden und Kollegen an den Zielorten. Nur kein Stress.
Ach übrigens: „Kuba“ ist nicht im Flugplan enthalten. Ich bin vom 10.02. bis 01.03. in Amerika. Während meiner Zeit „Miami-Miami“ überlege ich mir noch, ob ich nach Mexico, Kuba oder Kulumbien fliege. Von Miami aus gibt es günstige Flüge. Das buche ich dann eben spontan.
Die ausgefüllte Excel-Reiseplanung kann man sich hier runterladen: Peter_Sperlich_Reiseplanung_Ostwärts_Kopie

Zu 6. „Warten“: Das Warten ist die Zeit der Vorfreude und der Informationssammlung. Ich merke bereits seit definitiver Buchung der Flüge, dass die immer gegenwärtige Anspannung langsam abfällt. Zudem freuen mich die positiven und ermunternden Reaktionen meiner Freunde im direkten Umfeld. Nun ist es Zeit mit meinen Freunden an den Destinationen Kontakt aufzunehmen. Und ich freue mich schon darauf sie wieder zu treffen und zu sehen!

zu 7. „Tipps+Tricks erbeten“: Falls Jemand einen Tipp zwecks Hotel oder Must-See an einer der Destinationen hat, weil er dort ist, war oder etwas gehört hat: Immer her damit! Besten Dank!