19.08.2010 – POD – Picture of the Day „Ticket to the Moon“ oder „Wo das Alphorn ertönt“

20. August 2010

Heute war ein guter Tag – zum Fotografieren! Mike und ich fuhren nach der Arbeit nach Weggis, um beim „Lüüchtürmli“ einen guten Salat mit gewürzten Pommes zu dinnieren. Auf der Plattform setzten wir uns und spannten aus. Anschliessend wanderten wir zurück zum Auto, als im Pavillon am See typisch Schweizer Töne erklangen: Alphörner. Die Weggiser Trachtengruppe, Fahnenschwinger und Alphornbläser traten auf. Schnell die Kamera gezückt und in Stellung geworfen und viele Bilder geschossen. Ich kann mich gar nicht für nur ein POD entscheiden. Es lohnt sich die ganze Serie anzusehen.


Tiiiiiieeeef Luftholen!


Let’s Dance!


Fahnenschwinger


Ticket to the Moon – Entdeckt Ihr den Mond?


Man in the Moon – Mit dem Tamron etwas heran gezoomt.


POD – Picture of the Day „Schweizer Blasorchester“

27. August 2008

 

Das Alphorn:

Es gehört aufgrund seiner Anblastechnik instrumentenkundlich zu den Aerophonen (wie alle Blechblasinstrumente) und wird traditionell überwiegend aus Holz gefertigt. Es besitzt weder Klappen, Züge oder Ventile und ist daher bezüglich der zu spielenden Töne auf die Naturtonreihe beschränkt. Ein Alphorn kann man, je nach Landschaft, 5 bis 10 km weit hören. Lange Holztrompeten gibt es in vielen Kulturen und Ländern, z. B. in Tibet, den Pyrenäen und den Karpaten, oder bei den Kirgisen. In der Schweiz erfreut sich das Alphorn jedoch allgemeiner Beliebtheit.
Die erste bekannte schriftliche Erwähnung eines Alphorns in der Schweiz datiert auf 1527. Von damals stammt ein Eintrag in einem Rechnungsbuch des Klosters von St. Urban über „zwei Batzen an einen Walliser mit Alphorn“.

und weiter:

„Der Preis für ein solches Instrument liegt bei etwa 1000 bis 2500 Euro (Stand: 2003). Das Es-Horn ist 405 cm lang, in der Grundstimmung E beträgt die Länge 389 cm. Das weit verbreitete Fis/Ges-Horn (Schweiz) misst 326 cm, das Horn in F (Deutschland) 366 cm, doch in der üblichen Ausführung kann man diese Hörner heute in zwei oder drei Teile zerlegen. Das bisher grösste Alphorn wurde 1994 mit einer Länge von 46 Metern gebaut (Grundton B). (Fa. Stocker, Kriens)“