21.12.2020 – Hygrophila odora – Duftender Wasserfreund

21. November 2020

Jedesmal, wenn ich die angefallenen Blüten der Aquarienpflanze „Wasserfreund“ einsammle und wieder in das Becken werfe, rieche ich den intensiven Duft. Die Schnecken lieben die Blüten. Ich liebe den Duft. Auch wenn man die Blätter oder die Stengel berührt, duften die Finger sofort.

Nun habe ich mal kurz „gegurgelt“ und prompt wurde diese Art nach eben diesem intensiven Duft benannt: „Hygrophila Odora“.

„Diese Pflanze wurde vor einigen Jahren unter den Bezeichnungen Hygrophila sp. ‚Guinea‘ und H. sp. ‚Afrika‘ als Aquarienpflanze bekannt. Im Jahr 2009 wurde sie von Kai Vollesen (Kew, England) als Hygrophila odora bestimmt.

Der Duftende Wasserfreund ist eine in Westafrika verbreitete Sumpfpflanze, die unter anderem an Flussrändern wächst. Die Art kommt z.B. im Niokolo-Koba-Nationalpark im Senegal vor. In Afrika sind relativ viele Hygrophila-Arten endemisch, aber im Aquarienhobby ist Hygrophila odora die erste und bisher (2013) einzige afrikanische Wasserfreund-Art. Sie ist offenbar kaum im Handel erhältlich und wird wahrscheinlich nur von wenigen Hobbyisten gepflegt.“ (Quelle)

Der Duftende Wasserfreund wächst aus dem „FensterbankBecken“ heraus.

In meinem „KitchenWindowTank“ (FensterbankBecken) wachsen die Pflanzen massiv aus dem Becken heraus und blühen pausenlos.


30.08.2020 – Auaristikprojekte: Wurzel für den „HighSoilTank“

30. August 2020

Heute besuchte ich eine Terraristik und Aquaristik Messe in Glattbrugg. Trotz strömenden Regen und nur 13 Grad standen etwa 100 Personen vor dem Eingang an, um sich Registrieren zu lassen. Die grosse Halle war bereits sehr gut gefüllt und an Corona Mindestabstände war nicht zu denken. Innen bestand Mundschutzpflicht, aber die Viren wissen das ja nicht.

Die Menschen standen trotz strömenden Regen brav an.

Nach 10 CHF Eintritt und Kontrolle der Registrierung stellte ich allerdings fest, dass es sich innerhalb der Halle komplett um Terrarien drehte. Es wimmelt von Kriech- und Krabbeltieren an allen Tischen. Sogar tiefgefrorene Mäuse konnte man erstehen – für Schlangen. Nur Pascal hatte ein paar Becken dabei und war heftig mit dem Verkauf der darin befindlichen Fische beschäftigt.

So war keine Zeit zum Plaudern. Also drehte ich eine schnelle Runde und bleib bei einem grossen Stand mit allerlei Wurzeln hängen. Ich wählte drei verschieden grosse Wurzeln aus, bezahlte und verschwand nach kurzer Zeit wieder aus der Halle.

Der Plan war ja ursprünglich ein paar Pflanzen zu besorgen. Auch könnte ich Armano Garnelen brauchen für das neue „HighSoilTank“ Projekt. Aber ich hatte zumindest Wurzeln. Und mit Pascal kann ich mich auch mal außerhalb der Reihe treffen.

Die Wurzeln gingen zuerst in der Badewanne heiss duschen und verblieben dort für eine Stunde.

Nun hat das „HighSoilBecken“ nun eine grosse Wurzel. Auch das „Whitesands“ bekam eine weitere Wurzel, die ich noch mit einem Stein beschwerte. Eine Wurzel liegt auf Reserve, sollte ich das Säulenbecken noch reaktivieren.

Dem „Fensterbankbecken“ geht es übrigens blendend. Die Pflanzen wachsen ohne Ende – teils aus dem Becken hinaus. Der kleine AquaEl Micro bewegt leicht das Wasser. Die Temperatur wird mit Heizstab über 20 Grad gehalten, was aktuell ja nötig ist.


26.08.2009 – DATZ: Aquarienfische und Aquarienpflanzen aus Thailand

27. Juni 2009

Gerade auf einen sehr interessanten Artikel auf  „DATZ – Die Aquarien- und Terrarienzeitschrift“ gefunden:

„Thailand gehört zu den wichtigsten Produktions- und Exportländern für Aquarienfische. Fische haben sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Über 3000 meist kleine Familienbetriebe leben von der Fischzucht. Das Directorate of Fisheries betreut, unterstützt und reguliert die Branche.

Aquarienfische haben ein hohes Wertpotenzial. Das Geschäft mit den kleinen bunten Fischen, die weltweit in vielen Millionen Aquarien gehalten werden, ist lukrativer, als mancher vermutet. Wie lohnend es ist, lässt sich jedoch nur erahnen, denn Produktion und Export sind unzureichend erfasst. Die „Sensoren“ und Daten, mit denen Zoll und andere Behörden die Warenbewegungen bei Fischen registrieren, sind eher auf Essbares, also Filets, Tiefkühlprodukte und Convenience, ausgerichtet als auf lebende Fischchen, die in Plastikbeuteln schwimmen.“

Den kompletten Artikel findet man hier.