26.08.2013 – Mehr Grün! Projekt „Farnsäule“ – Vertical Gardens – Take 02

26. August 2013

Heute kam ich im „Landi“ vorbei und mir fielen zwei Dinge auf, mit welchen ich den zweiten Anlauf für das Projekt „Farnsäule“ bewerkstelligen könnte. Flugs eingekauft: Glasvase Durchmesser 25cm/75cm hoch, 2 Stück Kokos-Pflanzstäbe 1 Meter lang.

Farnsäule - Material

Farnsäule – Material

Heute Nachmittag fand ich nun Zeit an der Version 2 der „Farnsäule“ weiterzuarbeiten.

Farnsäule_Gummies

Farnsäule_Gummies

Dazu nahm ich mir Gummies, die ich um die Kokos-Pflanzstäbe legte. Dann zerteilte ich die Farnpflanze in einzelne Portionen und befestigte diese mit den Gummies am Pflanzstab.

Farnsäule_Glas_Pumpe

Farnsäule_Glas_Pumpe

Anschliessend testete ich die schon länger in meinem Besitz befindliche Springbrunnen-Pumpe und stellte diese auf die gewünschte Intensität ein.

Farnsäule fast fertig

Farnsäule fast fertig

Dann steckte ich die beiden Kokos-Pflanzstäbe in das Glas. Natürlich steht die „Farnsäule“ wieder auf einem sog. „Möbelhund“, damit sich die ganze Angelegenheit einfach in der Wohnung umplatzieren lässt. Nun benötige ich nur noch eine Zeitschaltuhr, um die Bewässerungszeiten einzustellen; denn die Kokos-Farnstangen sollen ja nicht rund um die Uhr besprüht werden. Ausserdem benötige ich sicherlich noch zwei Farnpflanzen. Denn noch sieht das ganze etwas „nackt“ aus. Mal sehen, ob die Farne nun in den Kokos-Pflanzstäben anwachsen. Eventuell nehme ich noch etwas Efeu dazu. Zudem muss sich zeigen, wie hoch sich die Kokos-Pflanzstäbe mit Wasser vollsaugen. Davon hängt ab, ob ich weiter nach oben noch Pflänzchen „anflansche“.


17.08.2013 – Nachwuchs im „WhiteSands“-Becken

17. August 2013

Vor 14 Tagen entdeckte ich beim Füttern ein kleines Fischlein im Becken. Seltsam, weil im „WhiteSands“ sind bis auf die Antennenwelse nur Fische drin, die meines Wissens in Gefangenschaft noch nicht nachgezüchtet werden konnten.

Ich habe auch nur gegurgelt vor 14 Tagen zu Nachwuchserfolgen bei diesen Fischarten und eben nichts gefunden. Namentlich sind folgende Fischrassen im „WhiteSands“:

Garra Rufa http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6tliche_Saugbarbe
Puzzlebarbe https://peterpanch.wordpress.com/tag/puzzlebarbe/
Siamesische Rüsselbarbe https://peterpanch.wordpress.com/?s=S…C3%BCsselbarbe

Heute habe ich einen weiteren Winzling gefunden und dann die Kamera gezückt.
So wie sich die kleinen Fischerl den Magen vollschlagen, tippe ich mal auf Garra Rufa? Sie schwimmen aber auch genauso „nervös“ in der Gegend rum und können sich nicht still halten.

Eventuell ist ein Fachmann unter Euch, der diese Rasse auf den ersten oder zweiten Blick „klassifizieren“ kann?

undefinierter Nachwuchs

undefinierter Nachwuchs


13.08.2013 – Mehr Grün! Projekt „Farnsäule“ – Vertical Gardens – Take 01

15. August 2013

Ich bin schon länger ein Fan von „Vertical Gardens“ und ausgefallenen Ideen rund um das Thema „Mehr Grün!“ in den eigenen vier Wänden. Einfach Pflanzen im Laden zu kaufen und die dann in die Wohnung zu stellen ist mir einfach zu wenig kreativ. Das Projekt „Gras-Table“ steht momentan völlig, weil ich nicht dazu komme jemanden zu beauftragen mir eine V2A-Wanne zu bauen. Vergessen habe ich diese allerdings nicht. Ich grüble nur die ganze Zeit, wie ich möglichst unkompliziert und kostengünstig an so eine Wanne komme.

Der Winter naht und damit auch die Zeit, in der die Luftfeuchtigkeit in den eigenen vier Wänden wieder auf die unteren ungesunden Werte fallen. Das hat dann zur Folge, dass meine Aquarien im Schnitt in der Woche um die 50 Liter Wasser verlieren, weil die trockene Luft alles „leersaugt“, was feucht ist.

Als ich nun in letzte Woche mal wieder in der Innenstadt von Zürich war, fand ich am Limmatquai im Schaufenster eine sehr kreative Art die Luftfeuchtigkeit zu verbessern.

Moos Säulen Limmatquai

Moos Säulen Limmatquai

Ich taufte die Installation „Moos-Säulen“. Von der Decke hängen runde Körper, welche rundherum mit Moos und weiteren Feuchtbiotop-Pflanzen bestückt wären. Ein Bewässerungssystem befördert über Pumpen aus den Becken unten im Schaufenster über dünne Schlauche das Wasser stetig nach oben an die Moos-Säulen. So werden die Moos-Säulen ständig mit Wasser versorgt.

Moos-Säule Grossaufnahme

Moos-Säule Grossaufnahme

Die „Moos-Säulen“ sind über und über mit Moosen, Farnen, Efeu und sogar fleischfressenden Pflanzen bestückt.

Sofort fing ich an nachzudenken, wie man so etwas nachbauen könnte. Ich dachte an Kokosmatten oder Hanfmatten, welche zusammengerollt werden und dann mit einem dünnen Maschendrahtzaun stabilisiert werden.

Als ich nun diese Woche zu einem Baumarkt fuhr, um für die Messeaufbauten einzukaufen, suchte ich mir in den einzelnen Abteilungen die Ware zusammen, welche ich mir vorher als Bauplan ausgedacht hatte. Und heute fand ich nun gegen Abend etwas Zeit den Bauplan in die Tat umzusetzen.

75er Rohr und Isolationsmatte

75er Rohr und Isolationsmatte

Ich hatte mir vier Stück Installationsrohr gekauft (Länge 100 cm / Durchmesser 75 mm) und 25 Meter Isolationsmatte (aus Recyclingmaterial). Das Installationsrohr dient als Stabilisierung und Träger und die Isolationsmatte als Wasserspeicher. Ich rolllte zuerst 5 Meter Isolationsmatte aus und befestigte diese mit Klebeband am Installationsrohr.

Isolationsmatte und Blumenerde

Isolationsmatte und Blumenerde

Da auf der Matte wahrscheinlich alleine nichts wachsen wird, nahm ich noch 40 Liter Blumenerde mit.

Isolationsmatte und Blumenerde

Isolationsmatte und Blumenerde

Mit einem Laubrechen verteilte ich dann die Blumenerde gleichmässig auf der Isoltionsmatte. Dabei filterte ich auch gleich grössere Erststücke und sonstiges Zeugs heraus, was nicht in die Erde gehört.

Blumenerde auf Isolationsmatte

Blumenerde auf Isolationsmatte bewässern

Sorry, das Bild ist nicht scharf geworden; denn die Zeit schritt schnell dahin und es wurde langsam dunkel. Ich hoffe man kann erkennen, dass die Blumenerde anschliessend gewässert wurde.

Blumenerde auf Isolationsmatte

Moos-Säule und Maschendrahtzaun

Dann rollte ich die Isolationsmatte auf dem Installationsrohr auf. Immer schön auf Spannung achten, damit die Rolle gleichmässig wird. Das Schwierigste an der ganzen Angelegenheit war nun die exakte Länge des Maschendrahtzauns zu bekommen. Bei mir klappte das aber hier zufällig auf das erste Mal. Dankenswerterweise hatte ich die helfenden Hände von Christiane dabei, denn ohne Sie hätte es nicht geklappt mit dem Einhängen und Umbiegen der offenen Drahtenden mit gleichzeitigem Festhalten der Rolle auf Spannung. Die Bohrmaschine liegt deshalb da, weil ich damit durch das obere Ende zwei Löcher bohrte, um anschliessend eine lange Gewindeschraube hindurch zu führen. An dieser wird die Säule später aufgehängt (mit Schnüren).

Moos-Säule und Maschendrahtzaun

Moos-Säule und Maschendrahtzaun

Hier sieht man das untere Ende. Der Maschendrahtzaun wird regelmässig eingeschnitten und dann mit dem Gummihammer umgeschlagen. Das soll verhindern, dass sich die aufgerollte Isolationsmatte im aufgehängten Zustand langsam nach unten verabschiedet bzw. abrollt.

Moos-Säule aufgehängt

Moos-Säule aufgehängt

Leider ist auch das Bild dank iPhone nicht ganz scharf geworden. Gut, das sich meine Messewände im Rohbau heute vorher aufgebaut habe. Somit konnte ich mit Hilfe eines Besenstils die Moos-Rolle dazwischen aufhängen. Sofort fing es an unten aus der Moos-Rolle heraus zu tropfen. Dies bedeutet, dass sich das Wasser durch die Schwerkraft aus der Rolle verabschiedet. Das beweist die Unerlässlichkeit, dass die Rolle später von oben bewässert werden muss.

Moos-Säule aufgehängt

Moos-Säule und erste Bepflanzung

Als ich die Isolationmatte auspackte, entdeckte ich, dass diese auf einer Seite mit Kunststoff laminiert ist. Darauf habe ich beim Kauf leider nicht geachtet. Das macht es jetzt auf der einen Seite schwerer die Löcher für die Pflanzen zu stechen und auf der anderen Seite werden sicherlich keine neuen Sprossen durch die Kaschierung kommen. Ich denke, dass ich für die zweite Version dann doch auf Kokosmatte oder Hanfmatte zurückgreifen werde – unbehandelt.

Moos-Rolle und Farnbepflanzung

Moos-Rolle und Farnbepflanzung

Dann testete ich die Bepflanzung der Moos-Säule mit Farn. Dazu hatte ich beim Ikea (daher sind die Rohbauten für die Messewände) eine Farnpflanze gekauft. Die Pflanze wird vom Topf befreit, dann die Erde grob entfernt und in einzelne Sprossen geteilt. Mit einem Schraubenzieher werden die Löcher in die Isolationsmatte bis man den Rohrkern spürt, gebohrt. Mit einer Spitzzange werden dann vorsichtig die Farnsprossen in die Löcher gesetzt. Nun hoffen wir mal, dass der Farn neue Wurzeln schlägt und die Pflänzchen an der Isolationsmatte und der Erde anwachsen. Das ist übrigens das Ergebnis von 30 Minuten „Bepflanzung“. In den nächsten Tagen geht es weiter.

 


09.11.2011 – ThaiRiver-Aquarium: HDR-Bilder „Antennenwels in der Kokosnuss“

9. November 2011

Zum Geburtstag hat mir Mam ein paar Aquariumpflanzen, Stücke von versteinerten Bäumen und eben eine Kokosnuss mit (zwei) Löchern mitgebracht. Die Pflanzen und die Kokosnuss verteilte ich heute Nachmittag auf das neue Becken „WhiteSands“ und das „ThaiRiver“, wobei die Kokosnuss in letzteres Becken „gepflanzt“ wurde.

HDR1_Wels_in_Höhle

Irgendwann am späten Abend deutete Muay auf die Kokosnuss und rief „Fisch in der Nuss“. Die Kamera lag noch vom Herunterladen der Geburi-Bilder in der Nähe und ich stellte blitzartig auf HDR-Modus um. Somit schoss ich den alten Antennenwels (Herrscher über mindestens 4 Haremsdamen), wie er aus seinem neuen Einfamilienhaus mit gekiester Einfahrt lugt.

HDR1_Wels_in_Höhle_2

Der Puzzlebarbe auf der vorderen linken Seite wollte unbedingt auch noch auf das Foto und rührte sich während der Aufnahmen keinen Millimeter.

HDR1_Wels_in_Höhle_3

Anschliessend bearbeitete ich die Einzelbilder mit „Picturenaut“ und fügte sie zu HDR-Aufnahmen zusammen. Dies erledigt meine Nikon D90 leider noch nicht selbst. Die Bilder sind übrigens „Freehand“ ohne Blitz im manuellen Modus aufgenommen worden.


16.10.2011 – Peter’s neues Aquarium zieht ein

17. Oktober 2011

Ich bekomme jeden Tag den Newsletter aus dem Aquarium-Forum Schweiz. Manchmal schaue ich rein und gestern tat ich es wieder einmal. Ab und zu hat es Pflanzen oder eben Aquarien. Meist sind die Leute, die die Sachen anbieten, aber „weiter weg“, wobei dann ein Kauf nicht lohnt oder ich hab schlicht keine Zeit um mich intensiver darum zu kümmern. Zwei oder drei Mal habe ich schon auf Anzeigen geantwortet, aber meist war die Ware dann schon weg.

Am Samstagabend las ich also wieder einmal den Newsletter und fand ein 100x50x50er-Becken (nur Glas) und ein Untergestell in Stäfa. Das ist grad noch unter einer Stunde zu erreichen. Ich entschloss mich zu antworten, dass ich gerne ein Bild sehen möchte und ob das Becken noch zu haben wäre. Sonntagmorgen um gegen 8 Uhr erhielt ich die Antwort mit dem Bild. Ausserdem die Info: Wenn ich Interesse an den Fischen hätte, könnte ich die auch gleich mitnehmen. Man trenne sich komplett von der Aquaristik aus Zeitgründen.

Ich vereinbarte einen Termin um 19 Uhr, um das Becken anzusehen. Als ich dort ankam, war das Becken frisch geleert, die Fische in zwei Eimern, auch der Sand in weiteren Eimern und noch diverse Tüten standen parat. Die Lady half mir zusammen mit den Kindern das Becken und den Massunterbau in Mike’s Auto zentimetergenau einzupassen. Die Klappe ging gerade noch zu und ich musste den Sitz weit nach Vorne fahren. Also startete ich alles gut in Decken eingepackt, um das Becken und Mike’s Auto zu schützen, nach Hause.

Neues Becken 100x50x50 02

Zuhause angekommen fragte ich den Nachbarn nebenan, ob er mir noch kurz helfen könnte das Becken auszuladen; denn die Fische gehören ja noch versorgt. Wir stellten das leichte aber solide hölzerne Untergestell auf zwei „Möbelhunde“ und dann das Becken darauf. Anschliessend füllte ich den Sand auf der dem seltsamen Filter gegenüberliegenden Seite ein. Dieser Sand wimmelt geradezu von Turmdeckelschnecken. Der Filter ist eingeklebt und ich muss den bald rausbasteln. Ich will sicher keinen so grossen Filter in dem Becken haben. Da kommt ein kleiner E-Heim-Innenfilter rein und fertig. Bisher bin ich mit „Peter Scheider’s: Für einmal andere, als ausgetretene Pfade“ wesentlich besser gefahren. Eine Beleuchtung inkl. kompletter Abdeckung ist auch dabei. An den Röhren merkt man das Alter: Die Enden sind schwarz und müssen gewechselt werden.

Neues Becken 100x50x50 01

Aber die wirkliche Überraschung war dann das Tütenauspacken. Neben Futterflockendosen und Futtertabs (teils Originalverpackt) fand ich auch diverseste Wasseraufbereiterflüssigkeiten (die ich sicher nicht brauche). Auch Algen-Stop und sonstige Medikamente waren dabei. Somit hat die Familie das Aquaristikleben komplett aufgegeben und mir alles eingepackt. Luftpumpen! Ausströmersteine! Heizstab! Kleine Morkienwurzeln! Ich hab nun sogar ein echtes Aquarien-Thermometer!

Neue Bewohner - L-Welse

Im Telefonat wegen des Termins (19 Uhr) sagte mir die nette Lady, dass ich die Fische auch nehmen könnte. Es seien L-Welse und Schneckenbuntbarsche. Tatsächlich scheinen es L-Welse zu sein (ich weiss nur nicht welche und bisher habe ich 3 winzige Schneckenbuntbarschen in all den Schneckenhäusern gesehen). Die L-Welse schwimmen nach der Eingewöhnungsphase jetzt im „ThaiRiver“ und die Schneckenbuntbarsche bei und in ihren Schneckenhäusern bzw. rundherum in einem Ikea-Plastikbehältnis (siehe 1. Bild unten links). Sie müssen noch auf den Umzug warten.

Nun werde ich morgen das Aquarium putzen und den Filter ausbauen (wenn es die Zeit zulässt). Geplant ist das „GreenGras“-Becken auszumustern, welches am festen Fenster im Essbereich steht. Dann habe ich alle drei 50er/60er-Becken ausgemustert und ersetzt. Die Becken aus den anfänglichen Gehversuchen mit „Fischen auf Rollen“ sind dann raus.

Und: Ich brauche Pflanzen!!

Die Schneckenbuntbarsche hab ich noch nicht erwischt. Sie Verstecken sich immer in den Schneckenhäusern


20.09.2011 – Doch noch Paradiesfisch-Nachwuchs im Terracotta-Becken

20. September 2011

Hatte dieses Jahr schon nicht mehr daran geglaubt. Aber zufällig entdeckte ich im Terracotta-Becken auf der Terrasse am Samstag ein paar kleine Fischerl. Es konnten sich nicht um Guppies handeln; denn diese hätten die Paradieser sofort als Lebendfutter betrachtet. Auch die Anzahl sprach dagegen. Etwa 15 Paradieser-Sprösslinge tummeln sich quicklebendig im Terracotta-Becken.

Paradiesfisch Zucht Nachwuchs

Daraufhin fing ich die grossen schönen Paradieser aus dem Terracotta und setzte sie ins ThaiRiver-Becken um, was nicht sehr einfach ist. Zuerst sind sie zutraulich und neugierig. Aber wenn man mal zwei im Käscher hat, dann verstecken sich die Restlichen im dichten Gestrüpp der Seerosen. Da es aktuell saukalt geworden ist, warf ich zur Sicherheit noch einen weiteren Heizstab hinein. Nun bleibt die Temperatur im Wasser sicher über 18 Grad, auch wenn es draussen unter 10 Grad gehen sollte. Mal sehen, wie viele am Ende durchkommen.

Übrigens habe ich am Freitag in der Nähe von Stuttgart in einem Zoofachhandel zufällig einen Schwarm „Garra Rufa“ entdeckt. Ich kaufte 20 Stück ein. Den Transport überstanden sie unbeschadet, obwohl sie recht ausgehungert aussahen (flache eingefallene Bäuche und blasse Farbe). Trotzdem gingen mir über Nacht etwa 5 Stück ein. Der Rest ist jetzt aber wohlauf und hat die charakteristische dunkle Färbung. Es sind recht lebendige Saugbarben, die neben den Schleierschwanz-Antennenwelsen (Albino) richtig Leben in das GreenGras-Becken bringen.


18.08.2011 – Thairiver und Terracotta-Becken – Bilder

19. August 2011

Heute Nachmittag fand ich Zeit wieder ein paar Bilder vom aktuellen Stand der Dinge von den beiden Aquarien-Projekten „ThaiRiver“ und „Terracotta“ zu schiessen.

Die beiden Schützenfische sind so scheu, dass man nur aus weiter Distanz Fotos mit ihnen schiessen kann. Es sind zusätzlich 4 Antennenwelse eingezogen und von Jolanda habe ich 6 Paradiesfisch-Mädels bekommen. Die Antennen-Wels-Männer haben bereits die neuen Tonhöhlen bezogen. Am Wochenende bereite ich die Bambus-Höhlen vor. Beim „Landi“ hatte ich diese Woche Bambusstäbe gekauft, welche zufällig im Angebot waren (5,90 CHF für 1,2 Meter).

Wenn man dann etwas heraus „zoomt“, erkennt man gut, dass sich die aus Thailand mitgebrachten Mangroven (rechts im Bild) gut entwickeln und bereits aus dem Becken wachsen.

Die Paradiesfische im „Terracotta“-Becken entwickeln sich wesentlich besser als im „ThaiRiver“. Sie sind wesentlich farbenprächtiger und entwickeln ganz lange Schwanzflossen.

Hier eines der Paradiesfisch-Männchen aus dem „Terracotta“-Becken auf der Terrasse. Man erkennt sehr gut den langen Schwanz und die Farben sind extrem gut ausgeprägt. Eines der Männchen baut gerade ein Schaumnest unter einem Seerosenblatt. Eventuell gibt es bald Nachwuchs?

Im „Terracotta“-Becken auf der Terrasse befinden sich aktuell 3 Pärchen Paradiesfische, etwa 8 Guppys, 2 Siamesische Rüsselbarben und 2 Albino-Antennenwelse. Das Becken läuft fast techniklos – und das seit April. Lediglich ein 100-Watt-Heizstab ist zur Sicherheit drin. Er schaltet aber nur ein, wenn die Temperatur unter 18 Grad fällt im Wasser. Das „Terracotta“-Becken steht im Schatten und bekommt nur die Nachmittagssonne ab.


22.08.2010 – ThaiRiver und andere Aquaristik-Projekte – Aktueller Stand

23. August 2010

Das „Becken auf Rollen“ läuft nun schon seit einigen Jahren – Die Einrichtung erfolgte im Juli 2008. Die erste Generation Paradiesfische ist umgezogen. Sie befinden sich im Terracotta-Becken, das ich Anfang Jahr auf der Terrasse eingerichtet habe. Die zweite Generation zog dafür vom letztjährigen Aussenbecken in das ThaiRiver um.

Im Becken befinden sich seit Ende Juni drei Thai-Mangroven, welche sich prächtig entwickeln und aus dem Becken wachsen.

Die Siamesischen Rüsselbarben befinden sich schon seit letztem Jahr im ThaiRiver. Die Puzzlebarben kamen im Juni 2009 später hinzu. Ausserdem kamen im September 2009 noch ein paar Antennenwelse hinzu.

Zwei der Paradiesfische in der Grossansicht.

Seit einer Woche befinden sich etwa 6 Guppys testweise im ThaiRiver. Wie es scheint vertragen sich die Paradiesfische mit den Guppys und umgekehrt.

Im Terracotta-Take2-Becken hat es bei den Paradiesfischen der ersten Generation bereits wieder Nachwuchs gegeben.

Den Nachbarskindern gefallen die TerraCotta-Aussenbecken extrem gut. Ab und zu dürfen die beiden die Fische füttern.


03.06.2009 – ThaiRiver: Nachwuchs im Wochentakt oder „Darf’s a bisserl mehr sein?“

4. Juni 2009

Die Paradieser-Männchen synchronisieren momentan die Brutpflege. Kaum entferne ich aus dem „ThaiRiver die beiden Schaumnester mit Babyfischen, bauen die zwei simultan in der jeweils gegenüber liegenden Ecke ein neues. Nach einer Woche befinden sich doch gleich wieder junge Paradies-Zwergerl darin. Serienproduktion oder Wettbewerb? Langsam bekomme ich ein „Platzproblem“; denn das einzige Aquarium zur Aufzucht ist das „BambusBecken“, in welchem sich der Nachwuchs den Platz mit den roten Zwerggarnelen teilt.

Aber noch etwas anderes habe ich mir angetan: Die Zucht von Artemia. Die Älteren unter uns kennen diese „Urzeitkrebse“ noch aus einer Jugendzeitschrift mit dem Namen „Yps“. Und nun steht ein IKEA-Plastik-Gefäss auf dem Querbalken des „ThaiRiver“ und es klappt sogar. Die „Produktion“ von Kleinstlebendfutter floriert und die Paradieser-Zwergerl bekommen täglich rote prall gefüllte Bäuche.

Heute schöpfte ich wieder zwei Nester mit Paradieser-Nachwuchs ab. Nun muss ich mir langsam etwas einfallen lassen; denn ich möchte vermeiden, dass die älteren Geschwister anstatt der Artemia-Krebschen die Neugeborenen als Lebendfutter verwerten. Mal sehen, was sich morgen ergibt. Eventuell bekomme ich ja irgendwo noch ein Zuchtbecken.

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Die Bilder oben (1. Reihe) zeigen meine beiden „Entnahmebecher“, welche die „Suppenkelle“ ablösten. Nein, die sind nicht von Tupper. Bild drei zeigt den Nachwuchs der roten Zwerggarnelen.

In der zweiten Reihe sieht man halbstarke Zwerggarnelen, welche nach den Artemia an der Wasseroberfläche angeln. Es scheint, dass durch die Artemiafütterung auch die Zwerggarnelen in Fortpflanzungsstimmung kommen. Kann aber auch Zufall sein. Bild 5 zeigt ein paar der Paradieser-Zwergerl – auch das Bild 6. Es ist das einzige Bild, welches mir „scharf“ gelungen ist und man sieht den roten Bauch gefüllt mit Artemia.

Die ersten beiden Bilder in der dritten Reihe zeigen eine Posthornschnecke und ein paar Garnelen, die nach den Artemia angeln. Ob sich die Posthornschnecke am Mahl beteiligt, kann ich nicht bestätigen. Dir restlichen Bilder zeigen den Paradiesfisch-Nachwuchs, der im Strom des kleinen Aussenfilters schwimmend die Artemia herauspickt.

Die Bilder von der aktuellen Situation findet man wieder auf dem Server


01.06.2009 – Kurioses: „Spatzen vor dem Aquarium“ oder „Guckst Du! Da schwimmt ein Diskus!“

1. Juni 2009

Normalerweise spielen Spatzen – auch „der gemeine Haussperling“ genannt – eher an der frischen Luft. Aber wie das Leben so spielt, fällt halt auch mal einer aus dem Nest. In diesem Fall waren es zwei Nestlinge und diese fielen nicht nur aus dem Nest, sie fielen von einem der Klappläden, welche sich bei Uta zur Schattenspende am Haus befinden. Fürsorglich und tierlieb, wie Uta nun mal ist, nahm sie sich der beiden Zöglingen an und fütterte diese bis sie flügge waren.

Während der „Aufzucht“ besichtigten die beiden Racker die Wohnung von Uta und kamen auch am Aquarium vorbei. So entstanden die folgenden Bilder, welche mir Uta freundlicherweise zur Verfügung stellte.

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Doch die Frage ist, wer beobachtet nun wen? Ob der Diskus mal kurz überprüft, ob sich das junge Federvieh ausserhalb des Beckens zur Vorspeise eignet? Wir werden es wohl nie erfahren.