01.07.2008 – „Wie Katz‘ und Maus“ oder „Die etwas andere Begegnung“

1. Juli 2008

Grad quetschte sich „Bist-Du-a-scho-wieda-da“ alias „Chicco“ durch die gekippte Jalousie und wetzte aufgeregt im Eck des Wohnzimmers hin und her. Er (es ist ein Kater) blieb dort und schnüffelte im Dunkeln herum. Ich ahnte, dass es dort etwas „sehr Interessantes“ geben musste und holte die Taschenlampe.

MausKatz

Im Taschenlampen-Lichtkegel zwinkerten mich zwei Knopfaugen an, die in einem kurz geschorenen Fell mit Schwanz dran, steckten. Eine Maus! Die wetzte hinter den Schiebevorhängen am grossen Fenster entlang und der Kater hinterher. Ich rief Mike „Bring die Kamera und fang die Maus“, während ich mit der Taschenlampe den Ausgang hinter der Lautsprecherbox versperrte und den Kater von der Maus fernhielt. Die Digicam lag am Wohnzimmertisch und auf Mike’s Frage „Womit?“ antwortete ich: „Nimm‘ einen Blumenuntertopf“.

Nun sitzt die Maus im umgedrehten Blumenübertopf innen und kratzt am Plastik, während „Bist-Du-a-scho-wieda-da“ vor dem Blumenübertopf sitzt und wartet, bis sich die Maus durch den Schieferboden gräbt. Tja, auf dem Land draussen im Aargau, da erlebt man immer irgendwas Nettes, odrrr?


18.05.2008 – „Katze im Korb“ oder „Schlaf ma noch a bisserl“

19. Mai 2008

Nachdem Helga nun in seinem Mallorca-Blog über seinen familiären Zuwachs in Form von zwei kleinen „haarigen Monstern“ berichtet, möchte ich dem natürlich auch nicht nachstehen. Hier zwei Bilder von „unserem“ temporären Mitbewohner (ohne Visum).

„Bist-du-a-scho-wieda-do“ alias „Chicco“, wie Mike und ich ihn nennen, kommt und geht, wie es ihm gefällt. Kommt meist zum „ums Fressen Betteln“, schläft sich dann ab Nachmittag bei uns am Esstischstuhl eingerollt aus und geht meist unfreiwillig durch freundliches „Vor die Tür setzen“, wenn wir ins Bett gehen. Am nächsten Tag steht er schon immer vor der Terrassentür, wenn wir nach Hause kommen und „BRRRT“ und „MÄÄÄHHT“ vor sich hin.

Katze im Korb
Katze im Korb 2

Heute fiel Garfield beim Durchwandern des Wohn-Ess-Küchenbereichs der Korb von IKEA mit einem roten Kissen vor dem grossen Fenster auf. Der Korb blieb mir übrig, nachdem ich momentan keine Pflanze zum Reinstecken hab dafür. „Sieht bequem aus“ dachte er sich sicher und probierte den Bastkorb gleich mal aus. Vom vielen „Aus dem Fenster schauen“ müde geworden, entschloss er sich ein Nickerchen zu machen. Die Schlafposition ist göttlich. Er passt genau in das Körbchen und kein Zentimeter ist mehr Platz.