22.01.2022 – Umbau eines Subaru Brat auf Elektro mit Tesla Batterie und 85 PS Motor

22. Januar 2022

Quelle übersetzt: Flash Drive Motors fand einen vernachlässigten Subaru BRAT der 1. Generation, entfernte den defekten Vierzylinder-Boxermotor und begann mit der Herstellung einer einzigartigen Maschine.

Über fast ein Jahrzehnt lang geparkt, forderte die Sonne von Westtexas ihren Tribut von der originalen Metallic-Lackierung in Miami Blue, die auf den oberen Paneelen zu bleichem Weiß verblasst war. Der knalligen Grafik erging es nicht viel besser. Sie waren sonnengeprüft und bis zu dem Punkt verblasst, dass die BRAT-Insignien des Zeltes fast unlesbar waren.

Unter der Motorhaube wartete der kleine 1600 CC Flat-Four mit seinem Single-Barrel-Vergaser und einem Wirrwarr aus rissigen, geschnittenen und willkürlich getrennten Vakuumschläuchen aus der Smog-Ära immer noch darauf, jeden Möchtegern-Mechaniker davon abzuhalten, jemals wieder das Original zu produzieren 63 PS.

Der Kühler fehlte verdächtig, was dazu führte, dass man sich fragte, was den jetzigen Besitzer eigentlich veranlasste, den kleinen GÖR zu parken.

Das Öffnen der Tür des BRAT offenbarte das obligatorische blaue Interieur, das bemerkenswert unberührt war, mit seinen originalen blauen Vinylsitzen mit blau karierten Einsätzen und simulierter Holzmaserung. (Nichts schreit mehr nach den 80ern als blaues Vinyl und passende Plaids.) Unglücklicherweise hatten die Zeit und Vorbesitzer den berühmtesten (oder berüchtigtsten) Teil des BRAT beansprucht – die nach hinten gerichteten Plastiksitze. Trotz des Zustands entschieden die Besitzer von Flashdrive Motors, dass dieser BRAT eine zweite Chance verdient hatte.

Bis zu diesem Zeitpunkt war der Restaurierungsprozess des BRAT ziemlich konventionell, falls die Restaurierung eines Subaru Brat jemals eine konventionelle Idee war.

Aber das ist der Punkt, an dem die Brüder von Flash Drive Motors beschlossen, dem einst anämischen Subbie etwas Mut und ein modernes Flair zu verleihen. Der ursprüngliche Motor wurde weggeworfen und durch ein modernes Kraftwerk ersetzt. Das Kraftwerk der Wahl war ein kompakter, aber leistungsstarker Hyper 9 von NetGain Motors. Ja, das ist richtig, Flash Drive Motors hat diesen BRAT auf vollelektrisch umgestellt.

Die Entscheidung für einen Elektroumbau war einfach. Das neue Kraftwerk war in der Lage, die ursprüngliche Leistung des Verbrennungsmotors zu verdoppeln, ohne die Kopfschmerzen von Ölwechseln, undichten Vergasern und schlechtem Fahrverhalten, die klassische Autos plagen. Der schwierigste Teil des Umbauprozesses war die Entscheidung, den Allradantrieb beizubehalten.

Um den Allradantrieb beizubehalten, war ein speziell angefertigter Adapter erforderlich, der den Hyper 9-Motor mit dem ursprünglichen 4-Gang-Schaltgetriebe koppelt. Die Verwendung des Originalgetriebes war entscheidend, um die Allradantriebsfunktion des BRAT beizubehalten.

Flash Drive Motors wusste, dass der Name BRAT Bi-Drive All Terrain bedeutet, daher war 2WD keine Option. Die Brennstoffquelle, die benötigt wird, um die notwendigen 120 Volt für das neue Kraftwerk bereitzustellen, sind 5 Tesla-Batteriepakete, die von einem geborgenen Tesla Model S stammen.

Um den Batteriebetrieb zu verwalten, behält ein Orion Battery Management System (BMS) Modell 2 den Überblick und gewährleistet einen sicheren Betrieb. Die Batterien werden mit einem ElCon 3,3kW Ladegerät aufgeladen.


12.05.2021 – Erstes globales E-Mobility-Ranking

13. Mai 2021

1. Ca. 10 Mio. Fahrzeuge weltweit bereits auf den Straßen
2. Europa bei den Neuzulassungen 2020 auf dem ersten Platz – erstmals vor China

E-Auto-Registrierung 2015 vs. 2020. Grafik: IAA Mobility

3. Gesamtbestand an E-Autos weltweit: Mehr als 40 Prozent aller Elektrofahrzeuge fahren auf chinesischen Straßen
4. E-Autos pro 1.000 Einwohner: Spitzenreiter Norwegen, USA vor China
5. Neuzulassungen von E-Autos 2020: Deutschland setzt sich mit einem deutlichen Wachstum auf den zweiten Platz hinter China
6. Marktanteil von E-Autos: Norwegen weltweit vorn

https://www.emobilserver.de/nachrichten/elektro-fahrzeuge/elektro-autos/2420-erstes-globales-e-mobility-ranking.html


07.04.2021 – Die unerfreuliche Fahrt mit einem Verbrenner.

7. April 2021

Der Graslutscher: Auto-Praxis-Tests sind ja das große Ding im seriösen Journalismus, und nachdem Thomas Geiger für den Spiegel im E-Auto von München nach Zagreb gefahren ist und anschließend wie eine hängende Schallplatte von guten Dieseln schwärmt, haben wir mal den Gegentest gemacht. Sind Dieselautos wirklich schon marktreif und können im Alltag überzeugen?

Das ist übrigens der Artikel, welcher gleich von zwei Autoren im Spiegel und Focus veröffentlicht wurde. Genau der gleiche Artikel. Komisch?

Diverse Autohersteller und andere Firmen bedrängen einen ja förmlich, diese Technologie einmal auszuprobieren, weil sie angeblich so sauber und komfortabel ist. Also mieten wir uns für unseren Trip das beste, was die deutsche Automobilindustrie zu bieten hat: Einen Audi Q7. Mit einem Kindergeburtstag geht es damit zur 15 km entfernten Trampolinhalle.

Doch schon vor dem Einsteigen kommt gleich die erste Enttäuschung: Es herrschen 34 Grad im Schatten, und ich kann in diesem Gefährt im Wert von 85.000 Euro nicht per App die Klimaanlage einschalten. Also laufe ich extra umständlich zum Auto hin, um das zu erledigen.

Kompletter Artikel hier  https://graslutscher.de/meine-unerfreuliche-kurzstreckenfahrt-im-erdoelauto/


06.04.2021 – NZZ: Was bringt der Umstieg aufs Elektroauto?

6. April 2021

Die NZZ hat einen umfassenden Artikel über das Elektroauto in der Schweiz geschrieben. Prädikat „absolut lesenswert“

https://www.nzz.ch/mobilitaet/elektroautos-die-argumente-dagegen-werden-immer-schwaecher-ld.1609552


05.04.2021 – Kobalt: Schuften Kinder für Elektroautos?

5. April 2021

Kobalt ist ein extrem harter und temperaturbeständiger Rohstoff, weswegen sein Einsatz bei der Herstellung von besonders verschleißfesten und hitzebeständigen Eisenlegierungen für die Industrie unabdingbar ist. Besonders für die Produktion von Schneidwerkzeugen, Hochleistungsbohrern oder künstlichen Gelenken, aber auch für den Bau von gehärteten Autoteilen wie Kurbelwellen, Pleulstangen, Nockenwellen und Ventilsitzringen, Flugzeugtriebwerken und Turbinen wird Kobalt eingesetzt.

Daneben findet das Element in Legierungen für den 3D-Druck, bei der Fertigung von Katalysatoren, beispielsweise zur Entschwefelung von Benzin, sowie bei der Produktion von Farben und als Bestandteil von modernen Lithium-Ionen-Akkus Verwendung.

Kompletter Artikel hier: https://energiewende.eu/kurzinfo-verkehrswende-kobalt/


06.12.2020 – Thema Elektroauto Schweiz: Ist genug Strom da für alle?

6. Dezember 2020

Fachleute gehen davon aus, dass die eigentliche Herausforderung durch die Verbreitung der Elektromobilität nicht die Stromversorgung, sondern die Netzkapazität sein wird. Die Niederspannungsnetze auf regionaler und lokaler Ebene sind nicht darauf ausgelegt, eine grössere Anzahl von E-Autos gleichzeitig zu laden. Der Ausbau der Netze wäre zwar eine mögliche Lösung – aber eine teure. Sinnvoller dürfte der Einsatz von Lastmanagement-Systemen sein.

Tesla Ladestation (Pixabay)

Solche Systeme koordinieren das Aufladen der E-Fahrzeuge aufgrund von verschiedenen Kriterien. Sie berücksichtigen, wie hoch der aktuelle Strombedarf im Netz ist und wie viel Strom gerade produziert wird. Steht etwa tagsüber viel Solarenergie zur Verfügung, kann das Aufladen forciert werden. In den Abendstunden, wenn die Menschen zu Hause viele Haushaltgeräte nutzen, wird das Aufladen gedrosselt oder unterbrochen. In den Nachtstunden, wenn der Bedarf in der Regel tief ist, steht wieder mehr Strom zur Verfügung, um die Batterien zu laden.

Fazit: Die Ausgangsfrage dieses Artikels kann also positiv beantwortet werden: Ja, in der Schweiz ist genug Strom für alle Elektroautos vorhanden. Zwar bringen die Energiestrategie 2050 und die Verbreitung der Elektromobilität durchaus Herausforderungen mit sich. Diese liegen aber eher im Bereich der Speicherung von erneuerbaren Energien und bei der Netzkapazität. Auch diese Herausforderungen wird die Schweiz meistern können, nicht zuletzt dank der fortlaufenden technologischen Entwicklung – da sind Schweizer Unternehmen ja stets vorne mit dabei.

Fazit: Der Strom reicht für alle:

Es spielt nämlich keine Rolle, ob das Elektroauto gleich nach dem Abstellen um 19 Uhr aufgeladen wird oder erst ab Mitternacht. Zudem wird im Alltag selten die gesamte Ladekapazität der Batterie benötigt, sodass auch nicht jeden Tag aufgeladen werden muss. Arbeitnehmer in der Schweiz pendeln im Schnitt nämlich lediglich 15 Kilometer pro Weg – auf solchen Strecken werden auch kleinere Batterien nicht so schnell leer. Aus diesen Gründen ist es kein realistisches Szenario, dass alle Elektroautos gleichzeitig an die Steckdose angeschlossen werden und eine Netzüberlastung herbeiführen.

https://www.energie-experten.ch/de/wissen/detail/reicht-der-strom-in-der-schweiz-fuer-alle-elektroautos.html


06.11.2020 – BYT mit neuer Batterietechnologie im Spitzenmodell „Han“

6. Dezember 2020

Leichter, sicherer, kostengünstiger.

Die von BYD entwickelte Batterie mit der Bezeichnung „Blade“ basiert im Gegensatz zu den meisten anderen Elektroauto-Batterien nicht auf Lithium-Ionen-, sondern auf Lithium-Eisenphosphat-Technologie. Vorgestellt wurde die Batterie erstmals bei einem Online-Event des chinesischen Herstellers im März dieses Jahres.

Die neue Batterietechnologie von BYD steckt schon in deren Flaggschiff Han (Bild BYT)

„Die neue Batterie von BYD ist offenbar nur etwas mehr als halb so groß wie die bisherige, schafft 600 km und passt in ein Auto, das in China umgerechnet nur 33.000 Dollar kostet und 0 bis 100 km/h in 3,9 Sekunden schafft. Wir müssen befürchten, dass die deutschen Hersteller hier erstmal raus sind aus dem Rennen.“

Aktuell wird die Blade-Batterie auch schon im BYD-Modell Han verbaut, das im Juli auf dem chinesischen Markt erschienen ist und bald auch in Europa erhältlich sein soll. Die Elektro-Limousine hat eine Reichweite von 605 Kilometern bei einer Batteriekapazität von 82 Kilowattstunden. In der stärksten Ausführung soll der BYD Han dank 494 Pferdestärken innerhalb von 3,9 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer beschleunigen. Laut dem Hersteller soll der Preis in Europa zwischen 45.000 und 55.000 Euro liegen.

https://efahrer.chip.de/news/neuer-super-akku-mit-dieser-neuen-technik-will-china-jetzt-tesla-schlagen_103006?layout=amp


26.12.2019 – Die umweltfreundlichsten Autos 2019/2020: Nur noch E-Autos an der Spitze

26. Dezember 2019

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat für seine Auto-Umweltliste 2019/2020 zum ersten Mal ausschließlich Elektroautos überprüft. Die Liste umweltfreundlicher Autos erschien jetzt unter dem Titel „Unter Strom: Elektroautos – Fakten und Perspektiven“ (Link). Insgesamt 19 Elektroautos erfüllten dieses Jahr die ökologischen Mindestkriterien des VCD, darunter 16 reine Stromer und drei Plug-In-Hybride.

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Die Grafik veranschaulicht, ab welcher Kilometerzahl ein E-Auto klimafreundlicher fährt als ein vergleichbarer Verbrenner. (VCD/Daniela Goldmann )

Gar nicht auf der VCD-Liste vertreten sind Fahrzeuge von Audi sowie Citroen, Peugeot und Opel. Die Firmen hatten ihre Teilnahme abgesagt. Auch Tesla konnte keine Werte für sein bekanntes Model 3 liefern.
Zu den empfehlenswerten Elektrofahrzeugen deutscher Herstellern gehören der BMW i3, der Smart als Zwei- oder Viersitzer sowie der VW e-Golf. Daneben komplettieren Elektromodelle von Hyundai, Kia, Nissan, Renault und Toyota die Liste. All diese Fahrzeuge sind auch auf der Bestenliste Elektroautos vertreten.

Quelle Utopia