26.03.2010 – Osram Endura – Die Leuchtstoffröhre nach dem Tesla-Induktions-Prinzip

27. März 2010

Sie führen die Spitze langlebiger Lampen an: Mit einer Nutzlebensdauer von 60.000 Stunden – das sind fast sieben Jahre bei durchgängiger Nutzung – und einer Lichtausbeute von 90 Lumen/Watt garantieren Induktionslampen einen energieeffizienten Betrieb. Ganz klar, dass sie sich vor allem für Anwendungsbereiche eignen, bei denen der Lampenwechsel aufwändig und teuer ist – zum Beispiel in hohen Hallen.

Die unten abgebildete Endura Leuchtstofflampe war Osrams Antwort auf frühere QL Produkte von Philips. Die Technologie die Energie über ein hochfrequentes Magnetfeld einzuspeisen wurde jedoch ursprünglich von Sylvania entwickelt, ging aber zu Osram über, als Osram im Jahr 1993 North American Sylvania von GTE kaufte. In Kanada wird diese Lampe heute noch als „Sylvania Icetron“ verkauft. Warum? Diese Neonröhre ohne Elektroden zündet sicher bis zu eisigen -50 Grad Celsius (die 70 Watt bis garantierte -25 Grad).

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Osram Endura – Die elektrodenlose Leuchtstofflampe

Die Entwickler waren so freundlich und bauten so viele Vorteile einer Neonröhre wie möglich in diese Kreation. Zum Beispiel die lange röhrenförmige Form, welche zu einer hohen Lichtausbeute führt. Die Energie wird in die Endura Lampe über die primären Wicklungen einer Transformatorenspule, in zwei Hälften aufgeteilt parallel verdrahtet gekoppelt und mit 18 Wicklungen um einen Ferritkern gewickelt, die auf der gegenüberliegenden Seite liegen. Der Closed Loop wird über eine einzige Sekundärwicklung des Transformators gebildet. So kommt man ohne Elektroden aus. Auch kommt die Lampe mit einer relativ niedrigen Betriebsfrequenz von 250 kHz aus – und zündet wie erwähnt sofort; denn eine kleine Heizung mit 1 Watt hält das Amalgam verdampft – auch bei extrem niedrigen Temperaturen.

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Osram Endura Quicktronic Vorschaltgerät

Da so mechanische und verschleißintensive Bauteile im Leuchtkörper entfallen, erreichen Induktionslampen extrem lange Lebensdauern: Sie leuchten viele Jahre ununterbrochen. Ihre Leuchtkraft lässt lediglich durch Verschmutzung und Eintrübung des Leuchtkörpers mit den Jahren nach – um etwa 30 % in 7 Jahren. In der Praxis wird die Lebensdauer meist durch einen Ausfall der elektronischen Bauteile (Sender und zugehöriges Vorschaltgerät) nach einigen Jahren begrenzt

Die extrem lange Systemlebensdauer von 60.000 Stunden (Ausfallrate < 12 Prozent) ermöglicht ca. sieben Jahre Dauerlicht. Das ist etwa fünfmal so lang wie bei herkömmlichen Leuchtstofflampen.

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Lebensdauer und Lichtstrom in %

Nur eine Frage bleibt: Warum liegt der Preis für dieses Wunderding der Technik bei über 190 Euro (ohne Vorschaltgerät)? Normale Neonröhren bekommt man für unter 2 Euro.

  • Leistungsstufe: 70 W, 100 W, 150 W
  • Mittlere Lebensdauer: 60.000 h
  • Lichtfarbe: LUMILUX Warm White, LUMILUX Cool White
  • Extrem lange Systemlebensdauer: 60.000 Stunden
  • Große Lichtstrompakete: 6.500 lm, 8.000 lm, 12.000 lm
  • Flackerfreier Sofortstart
  • Hohe Lichtausbeute: > 80 lm/W
  • Sehr gute Lichtqualität: Farbwiedergabe Ra > 80
  • Hoher Lichtstrom über einen breiten Temperaturbereich durch Amalgam-Technik
  • Niedrige Betriebsfrequenz: 250 kHz
  • Für flache Leuchten besonders geeignet
  • Geringer Lichtstromrückgang (30 % nach 60.0000 h)
  • Sichere Zündung bei tiefen Temperaturen bis –40 °C, je nach EVG
  • Gleichstrombetrieb möglich
  • Lampe und EVG können bis 20 m getrennt werden, je nach EVG

Weitere Informationen:

In Amerika gibt es diese Induktionslampen für E23 Fassungen.


24.04.2009 – Zürich: Mike Shiva und DJ Energy nehmen Streetparadehymne auf – Veranstalter entsetzt

24. April 2009

„Jaaaa… die Bernääär.. die sind schooon etwas laaangsaaamer… “ Sagt ein Gerücht. Sorry, aber scheinbar ziehen die Zürcher jetzt geschwindigkeitsmässig nach; denn offensichtlich ist heute bzw. gestern erst 1. April in Zürich. Mollmoll. Was der „Blick“ da enthüllt ist entweder ein schlechter Aprilscherz oder einfach eine erste Auswirkung des Sommerlochs: Der unlängst zur „Nervensäge der Nation“ gewählte Wahrsager Mike Shiva soll zusammen mit dem Plattenaufleger DJ Energy die Hymne zur diesjährigen Streetparade aufnehmen. Mike Shiva nimmt sogar extra Gesangsunterricht! Der Veranstalter der Streetparade zeigt sich entsetzt: «Wir suchen einen innovativen Song, der zur Street Parade passt. Mike Shiva ist ein Arschtritt für jeden echten Künstler!» (Zitat Pressesprecher Stephan Epli) Sorry, aber einzig ein Knebel würde helfen. Das Ganze ist einfach: MEGA OUT!


Katrin Wilde ab Mitte Januar bei Antenne Bayern

14. Januar 2008

„Geht eine Tür zu, dann gehen zwei Türen auf“ heisst ein Sprichwort. Nachdem Katrin Wilde im Oktober 2007 nach persönlichen Bedrohungen gegen ihre Person beim Miniradiosender „Energy Zürich“ auszog, erfreut mich die Meldung vom presseverein.ch „Wilde wieder onair“. Dort ist zu lesen, dass die 22-jährige Saarländerin ab Mitte Januar beim erfolgreichsten Radiosender Deutschland’s „Antenne Bayern“ arbeiten wird. Und „Mitte Januar“ dürfte doch morgen sein? Sicherlich wird sie dort mehr machen dürfen, als nur das Wetter ablesen.

Ich bin mir sicher, dass sich die junge Lady in München/Ismaning sofort auf Anhieb wohlfühlen wird. Berge hat’s da. Seen hat’s da. Ein sauberes Nachtleben! Münchner Weisswürst! Knackige Bretzn! Ein echtes Oktoberfest! Und Bayern hat’s da erst recht 🙂 Auf diesem Weg wünsch‘ ich der Katrin viel Spass und Erfolg!

Alle, die Katrin auch in der Schweiz hören möchten, sei der Livestream von Antenne Bayern empfohlen.