12.11.2017 – Zwei Monate Auszeit – Going „Round the World“

12. November 2017

Ich weiss gar nicht, wie ich anfangen soll. Also kurz und knackig: Ich nehme eine 2-monatige Auszeit und werde 1x um die Welt reisen. Die Idee reifte eigentlich schon letztes Jahr. Im August kam uns ein eingeschlafener Autofahrer auf meiner Spur entgegen, rammte meinen schönen Boxster und schob uns 8 Meter die Strasse hoch. Das zeigte mir, wie schnell und unverschuldet das Leben enden könnte. Denn hätte er uns nicht voll, sondern nur einseitig getroffen, oder wäre ich noch mit 80 unterwegs gewesen und nicht nach der Vollbremsung gestanden, wären die Auswirkungen heftiger gewesen.

Weltreise.jpgIn „myflightradar24“ gibt man die Flüge ein und erhält eine Übersicht in einer Weltkarte

Ausserdem passierten in den letzten Jahren so viele – sage wir mal – „ungünstige Geschichten“ in meinem engeren Freundeskreis, dass mich der Gedanke mal kurz „auszusteigen“ seit einem Jahr nicht mehr losgelassen hat. Ich möchte 1x um die Welt, solange ich noch gesund bin und es mir leisten kann. Als dann meine Freundin Fränzi  von ihren eigenen Plänen erzählte, ab Ende Februar mal kurz 3 Monate vom Florida nach Kanada und wieder zurück zu fahren – mit einem Auto – reifte die Idee mehr und mehr. Zudem gab man mir die Möglichkeit mich ab März beruflich umzuorientieren. So war der Entschluss definitiv: Das Neue Jahr beginnt mit einer Weltreise.

Wie geht man an die Planung ran? Keine Ahnung, ich habe es grob zusammengefasst so gemacht:

  1. Wunschziele aussuchen
  2. Jahreszeit beachten
  3. Reihenfolge überlegen
  4. Spontane oder festgelegte Flüge
  5. Reiseplan erstellen und Flüge buchen
  6. Warten
  7. Tipps+Tricks erbeten

zu 1. „Wunschziele aussuchen“: Die Wunschziele fielen mir relativ schnell ein. Ich wollte eigentlich jeden Kontinent besuchen. Nun muss man die „vielenvielen“ Wunschziele nur noch auf das zeitlich mögliche reduzieren. Ich habe 60 Tage Zeit. Wenn ich mich auf 10 Wunschziele festlege, so bleiben mir im Schnitt 6 Tage pro Ziel. Ich wollte auch ein gesundes Mittelmass erreichen aus dem Verhältnis „Flugzeit“ und „Aufenthaltsdauer“. Schliesslich soll es zumindest bei mir kein Vielflieger-Marathon werden; denn ich möchte Freunde treffen und mir möglichst viel ansehen, aber auch genug Zeit für Erholung und das Geniessen haben.

Zu 2. „Jahreszeit beachten“: Möchte man es warm oder kalt haben? Ich reise Januar/Februar. Wenn es ein „Winterurlaub“ sein soll, so wählt man aus den Wunschzielen die Orte auf der nördlichen Halbinsel aus. Ich persönlich bin nicht so der „nördliche Typ“. Ich fühle mich bei Sonne ab 20 Grad so richtig wohl. Somit fiel bei mir zum Beispiel das Wunschziel „New York“ raus, weil ich via Klimatabelle feststellte, dass es dort im Januar um die Null Grad hat. Somit fliege ich irgendwann mal im Sommer nach NY.

Zu 3. „Reihenfolge überlegen“: Ursprünglich wollte ich „westwärts“ reisen. Aber dann kam dazu, dass die oben erwähnte Freundin erst im Februar in Key West ist und ihre 3-monatige Reise startet und zwei weitere Kollegen zu den geplanten Aufenthaltszeiten in den Wunschzielen keine Abwesend gewesen wären. Schwieriger Satz. Somit drehte ich die Route kurzerhand um und fliege nun „ostwärts“. Nein, das hat keinen Nachteil. Man bekommt westwärts keineswegs einen Tag geschenkt. Nur Superman kann die Zeit zurückdrehen.

Zu 4. „Spontane oder festgelegte Flüge“: Die Deutschen und speziell die Schweizer neigen eher dazu alles komplett durchzuplanen. Schweizer buchen den nächsten Urlaub bereits ein Jahr im voraus. Und zwar komplett inkl. Flug und Hotel, Mietwagen, Ausflüge, Sehenswürdigkeiten, Museum-Wochenkarte, am besten All-Incl. Da wird nichts dem Zufall überlassen. Auf der anderen Seite habe ich z.B. in Thailand gelernt, dass man eher gar nichts planen sollte. Buddha macht das schon. Das ist anfänglich für Westeuropäer mit absolutem Stress verbunden, weil man meint „Sicherheit“ zu verlieren. Aber nach den ersten „Schockerlebnissen“ während der „kein bisschen Planung“ kommt man langsam in die „Mai pen lai“-Phase der Thailänder.
Natürlich könnte man individuell jeden Aufenthalt und jeden Flug und jedes Hotel vor Ort spontan entscheiden und buchen. Aber nach Rücksprache mit „meinem Reiseleiter“ Christian vom Reisebüro Lufthansa fand ich es sinnvoll zumindest einen Reiseplan mit den Flügen zu erstellen. Die Hotels und sonstig erforderliche Dinge kann man kurzfristiger oder vor Ort erledigen.

zu 5. „Reiseplan erstellen und Flüge buchen“: Den Reiseplan entwarf ich mit Hilfe einer „Projektplanungsvorlage“ in Excel. Weil ich bin eher der „Visuelle Mensch“ und arbeite am liebsten mit der linken Gehirnhälfte. Ich möchte die Reiseplanung „sehen“ und nicht mit einer reinen Tabelle arbeiten. Somit empfand ich die Mischung aus Tabelle und Zeitplandarstellung als ideal.Reisplanung-excel.jpg

Die Wunschziele, sowie die Termin trug ich mal nach Gefühl vorab ein, schickte diese dann an Christian und er versuchte passende Flüge zu bekommen. Den letztendlichen Flugplan vom Reisebüro glich ich dann wieder mit meiner Reiseplanung in Excel ab. Nun könnte man Hotels buchen, aber das mache ich dann in Absprache mit den Empfehlungen mit meinen Freunden und Kollegen an den Zielorten. Nur kein Stress.
Ach übrigens: „Kuba“ ist nicht im Flugplan enthalten. Ich bin vom 10.02. bis 01.03. in Amerika. Während meiner Zeit „Miami-Miami“ überlege ich mir noch, ob ich nach Mexico, Kuba oder Kulumbien fliege. Von Miami aus gibt es günstige Flüge. Das buche ich dann eben spontan.
Die ausgefüllte Excel-Reiseplanung kann man sich hier runterladen: Peter_Sperlich_Reiseplanung_Ostwärts_Kopie

Zu 6. „Warten“: Das Warten ist die Zeit der Vorfreude und der Informationssammlung. Ich merke bereits seit definitiver Buchung der Flüge, dass die immer gegenwärtige Anspannung langsam abfällt. Zudem freuen mich die positiven und ermunternden Reaktionen meiner Freunde im direkten Umfeld. Nun ist es Zeit mit meinen Freunden an den Destinationen Kontakt aufzunehmen. Und ich freue mich schon darauf sie wieder zu treffen und zu sehen!

zu 7. „Tipps+Tricks erbeten“: Falls Jemand einen Tipp zwecks Hotel oder Must-See an einer der Destinationen hat, weil er dort ist, war oder etwas gehört hat: Immer her damit! Besten Dank!

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01.02.2017 – KNX-UF-ETS5-Update-Aktion bis 28.02.2017

1. Februar 2017

.. oder bis die Gutscheine ausgehen. Im KNX-User-Forum haben die Admins wieder eine Sonderaktion für die Mitglieder organisiert.

ETS 5 Upgrade – Sammelbestellung 1.2.2017 – 28.2.2017

Im Rahmen einer Sammelbestellung kann ein vergünstigtes Upgrade auf die ETS5 Professional erworben werden.
Wichtig: Folgende Produkte sind Upgrade-fähig:

  • ETS3 Professional
  • ETS4 Professional
  • ETS5 Lite

KNX-User-Forum-ETS5-Update-Aktion.jpg

Bei Durchführung der Sammelbestellung erhalten die Teilnehmer in ihrem Konto im Webshop der KNX Association („My KNX“), einen nicht übertragbaren und nicht auszahlbaren Gutscheincode im Gegenwert von 30% des für den Upgrade gültigen Listenpreis.

Zur Teilnahme an der Sammelbestellung benötigt Ihr ein Konto im Webshop der KNX Association.

Zur KNX-User-Forum-Aktion geht es hier lang!


14.02.2012 – Kein Anschluss unter dieser Nummer – Cablecom Telefonie schweizweit offline

14. Februar 2012

Falls sich jemand wundern sollte, warum er nicht zu mir per Festnetz durchkam: Es lag nicht (wie zuerst vermutet) an meiner Netzwerkinfrastruktur. Wie mir dankenswerter Weise Holger per Mail mitteilte, bin ich nicht alleine davon betroffen, sondern scheinbar sämtliche Telefonkunden von Cablecom.

–> Grosspanne bei Cablecom noch nicht ausgestanden (Tagesanzeiger.ch)


11.02.2012 – Erdbeben in der Schweiz – Epizentrum bei Zug – Magnitude 4,2

13. Februar 2012

Tja.. das ist schon das 2. Erdbeben in der Schweiz, dass ich selbst miterleben durfte. Das erste war das „selbstverursachte“ Erdbeben nahe Basel, welches durch das Einpumpen von Wasser in tiefen Schichten bei Sondierungsbohrungen verursacht wurde. Das zweite passierte am 11.02.2012 kurz vor Mitternacht. Es rumpelte kurz und Mike meinte scherzhaft: „Wird wohl ein Erdbeben gewesen sein.“ Und heute dann die offizielle Mitteilung:

(sda) Die Schweiz ist am späten Samstagabend von einem Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala erschüttert worden. Nach Angaben des Schweizerischen Erdbebendienstes der ETH Zürich ereignete sich das Beben um 23 Uhr 45. Das Epizentrum lag laut Angaben des Erdbebendienstes vom Sonntag zwischen Zuger- und Ägerisee in einer Tiefe von 30 Kilometern. Wegen der grossen Tiefe sei es unwahrscheinlich, dass dieses Beben Schäden verursacht habe.

Da es nach Zug etwa 20 Kilometer sind, lag das Epizentrum 36 Kilometer von uns entfernt.

2012-02-11_Erdbeben_Schweiz_Zug_4,2_Magnitude

Es ist aber nix passiert. Nichts hat gewackelt oder ist gar zu Bruch gegangen. Nur ein leises Grollen von etwa 10 Sekunden war zu hören.


27.02.2010 – Erdbeben bei Chile mit einer Stärke von 8,8

28. Februar 2010

Einen Tag nach dem Erdbeben bei Japan bebt die Erde erneut: Soeben kam die Meldung herein, dass es ein Seebeben gab vor Chile. Dieses Erdbeben ereignete sich an der Schnittstelle der Nazca und der Südamerikanischen tektonischen Platte. Die beiden Platten verschieben sich jährlich um etwa 80 mm gegeneinander.

Seit 1973 gabe es 13 Erdbeben in dieser Region mit einer Stärke grösser 7.0. Das heutige Erdbeben fand etwa 230 Kilometer nördlich der Stelle statt, an der das stärkste Erdbeben seit 200 Jahren – nämlich mit einer Magnitude von 9.5 – stattfand – im Jahr 1960. Schon 1922 ereignete sich an gleicher Stelle ein Erdbeben mit der Stärke von von 8.5, welches einen Tsunami mit Wellenhöhen von bis zu 9 Metern auslöste. Das heutige Erdbeben passt genau in die zeitliche Reihenfolge von Grossbeben.


26.02.2010 – Erdbeben bei Japan mit einer Stärke von 7.0

26. Februar 2010

Soeben lese ich in den Breaking News bei Euronews, dass sich soeben ein Erdbeben der Stärke 7.0 im Süden von Japan ereignet hat. Da es sich um ein Seebeben handelt, wurde gleichzeitig eine Tsunami-Warnung für Japan ausgegeben. Zentrum des Erdbebens liegt nur 75 Kilometer von Naha, Okinawa entfernt und 455 Kilometer süd-östlich von den Ryukyu Inseln.

Earthquake Hazard Program (Loction)

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