09.05.2021 – Studie Uni Zürich: Abgase für Chronische Erkrankungen verantwortlich von Asthma bis Zöliakie

9. Mai 2021

Vollzitat Quelle hier: Der Mensch ist einer Vielzahl von Umweltstoffen und Chemikalien ausgesetzt. Gemäss der Epithelbarriere-Hypothese schädigen zahlreiche Substanzen das Epithel, die Schutzschicht von Haut, Lunge und Darm. Dadurch entwickeln oder verschlimmern sich knapp zwei Milliarden chronische Erkrankungen wie Allergien, Autoimmun-, neurodegenerative und psychische Krankheiten.

Abgase für Chronische Krankheiten verantwortlich. Das enthüllt eine Studie der Uni Zürich.

Cezmi Akdis, Direktor des mit der Universität Zürich (UZH) assoziierten Schweizerischen Instituts für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF), hat nun im Wissenschaftsmagazin «Nature Reviews Immunology» den aktuellen Wissensstand zusammengefasst. «Der Epithelbarriere-Hypothese zufolge sind Schäden an den schützenden Epithelzellschichten für knapp zwei Milliarden chronischen, nicht-infektiösen Krankheiten verantwortlich», sagt UZH-Professor Akdis. Allein das SIAF hat in den letzten 20 Jahren mehr als 60 Publikationen dazu verfasst, wie diverse Substanzen die Epithelien verschiedener Organe schädigen.

Erklärung für Zunahme von Allergien und Autoimmunkrankheiten

Die Epithelbarriere-Hypothese liefert eine Erklärung, warum Autoimmunkrankheiten und Allergien seit Jahrzehnten zunehmen: Sie sind die Folge von Industrialisierung, Urbanisierung und dem westlichen Lebensstil. Denn zahlreiche Menschen sind heute einer Vielzahl von toxischen Stoffen wie Ozon, Nanopartikel, Mikroplastik, Reinigungsmittel, Pestizide, Enzyme, Emulgatoren, Feinstaub, Abgase, Zigarettenrauch und unzähligen Chemikalien in Luft, Nahrung und Wasser ausgesetzt. «Neben der globalen Erwärmung und Viruspandemien wie COVID-19 stellen diese schädlichen Substanzen eine der grössten Bedrohungen für die Menschheit dar», betont Akdis.

Komplette Medienmitteilung der Uni Zürich https://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/2021/Epithelbarriere.html


28.01.2020 – Feinstaub und dergleichen

28. Januar 2020

Weil ich zum Thema Feinstaub nun mittlerweile an zwei Tagen gleich mit 5 Personen diskutiert habe und ganz stolz meinen „Airtricorder“ präsentierte, habe ich mal für einen Kollegen den Mailtext hier hin kopiert. Bilder kommen später, wenn ich etwas mehr Zeit habe.

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  1. In Thailand habe ich mir den „Airtricorder“ bestellt. Produziert wird der in Chiang Mai.
    Das ist der einzige mir bekannte mobile Feinstaubsensor, der gleichzeitig die Konzentrationen PM1, PM2.5 und PM10 misst und anzeigt.
    Die Grosse Anzeige ist für die Summe aller gemessenen Feinstaubpartikel aktuell. Der Wert nennt sich AQI (Air Quality Index).
    Die gestaffelten Grenzen was gesund ist und was nicht wurde von der WHO anhand von Jahrzehntelangen Studien festgelegt.
    https://airtricorder.com/products/air-tricorder-the-portable-aqi-sensor
  2. Aufmerksam geworden bin ich auf das Gerät und die anderen z.B. aus der Schweiz durch den Blog von Richard Barrow.
    Das ist ein englischer Redakteur, der seit Jahren mit seiner Familie in Bangkok lebt und hauptberuflich für diverse Zeitungen schreibt.
    Er hat einen englischsprachigen Blogbeitrag erstellt, in dem die wichtigsten Aspekte erklärt und berücksichtig werden.
    http://www.richardbarrow.com/2018/04/review-of-the-air-tricorder-a-portable-aqi-sensor/
  3. Er schreibt auch über einen Airpurifier bzw. Luftreiniger und seine Erfahrungen
    http://www.richardbarrow.com/2018/03/using-the-mi-air-purifier-to-beat-the-bangkok-smog/
    Auch sonst ist sein Blog eine wahre Quelle an Informationen rund um Bangkok und das Leben dort.
    Sehr lesenswert!
  4. Luftqualität im Internet und als App für das Mobile
    Die Schweizer Firma IQAir hat eine Webseite gebaut, welche weltweit die Luftqualität anzeigt.
    https://www.airvisual.com/
    Die Daten basieren auf staatliche Institutionen und – das ist sehr interessant – auf deren eigene Messgeräte, welche man käuflich erwerben kann.
    Diese „AirVisual pro“ genannten Geräte messen den AQI-Wert innen und zeigen gleichzeitig die Werte der nächstgelegenen Messstation für aussen an.
  5. Die APP ist kostenlos und kann für Apple und Android installiert werden.
    Sie zeigt die öffentlichen Messstationen an und kann nach Favouriten sortiert werden.
    https://www.airvisual.com/air-quality-app
  6. Es gibt sogar eine API, die man z.B. in Visualisierungen mit einbauen könnte
    https://www.airvisual.com/air-pollution-data-api
  7. Ausserdem gibt es Widgets für die Homepage
    https://www.airvisual.com/air-quality-widget
  8. Da die Werte bei Mam in der Wohnung so schlecht waren, informierte ich mich per aktuelle Produkttests im Internet und bestellte einen der Testsieger.
    Von der Firma LEVOIT einen Airpurifier, der angeblich 99.97% der Partikel, Bakterien, Pollen, Milben, Schimmel und Pilze entfernt. Kosten: Um die 80 Euro.
    https://www.amazon.de/gp/product/B07Y1QWFBV/
    Das Gerät wird morgen geliefert. Dann kann ich Dir mehr sagen, wie es funktioniert.