18.07.2010 – Ein WE in Regensburg: 100 Jahre Bayernhafen – Die Bilder und die Story

20. Juli 2010

Am Freitag fuhren wir am Abend los nach Regensburg; denn wir wollten uns bei der „100 Jahrfeier Bayernhafen“ mit den Ex-Kollegen von Mike treffen – und natürlich Mam nach langer Zeit wieder einmal treffen. Die A96 ist mittlerweile voll ausgebaut. Trotzdem benötigten wir 4 1/2 Stunden bis Regensburg; denn nach einem heissen Sommertag kam es zu schweren Gewittern rund um München. Schon von Weitem konnten wir die Blitze sehen. Und bei München waren wir mitten drin. Es regnete so stark, dass der Scheibenwischer das Wasser nicht mehr von der Scheibe brachte und die weissen Strassenmarkierungen nicht mehr zu sehen waren.

In Regensburg regnete es natürlich auch – vielleicht heisst es deshalb ja Regensburg. Wir kamen um kurz vor 1 Uhr nach Mitternacht in Regensburg an. Das Bild oben ist vom Samstag – es regnete immer noch. In Regensburg angekommen, schauten wir beim Westhafen vorbei. Doch dieser war bereits menschenleer. Nur Markus kam uns entgegen. Etwas übermüdet, aber er lud uns auf ein Bier in die Werkstatt ein. Daraus wurde dann doch eines mehr. Anschliessend fuhren wir zu Mam und legten uns nach einem kurzen Plausch in die Federn.


Am Samstag schliefen wir uns zuerst aus und fuhren gegen 18 Uhr zum Westhafen. Wie oben zu sehen ist, regnete es immer noch. Aber im grossen Festzelt fanden sich dann doch einige Besucher ein, um die Regensburger Band „Sacco & Manchetti“ (Myspace) zu sehen und zu hören. Die Jungs sind schon lange – über 20 Jahre – im Geschäft und hatten mit „Rainbow’s End“ überregional Erfolg. Die Interpretation von „Stayin‘ Alive“ oder „My Girl Rocks the Nation“ ist auch nicht ohne im WesternRockStyle. Keine Partymusik, sondern solide Rockhandwerkskunst in Eigenproduktion.

Wie in Regensburg üblich, endete die musikalische Darbietung sogar im Gewerbegebiet pünktlich um 22 Uhr. Anders als beim „Züri-Fäscht“. Dort knatterte die Altstadt bis um 5 Uhr morgens. Aber Regensburg ist ja auch eine Welterbestadt. In Regensburg denkt man leise darüber nach doch die „Musikzeit“ eventuell fast unmöglich in Ausnahmefällen falls keiner was dagegen hat im unwahrscheinlichen Fall doch in naher oder ferner Zukunft möglicherweise auf 23 Uhr zu verlängern.

Aber all diese Diskussionen hielten uns am Samstag nicht auf an einer kleinen Partyverlängerung teilzunehmen. Mit Genehmigung der Autoritäten natürlich. Somit wanderten wir irgendwann zur geschlossenen Bar und eröffneten diese privat neu. Anschliessend wechselten wir die Location in heimeligere trockene Gefilde und erfanden einen neuen Drink: „Den Oettl“ – bestehend aus ACE-Saft aus dem gekühlten Automaten und Chevas Regal aus der Asservatenkammer der Elektroabteilung des Hafens. Als der Morgen graute, nahmen wir das Mam-Taxi und beendeten diesen Teil bei einem Kaffee. Vorteil des „Oettl-Drinks“: Man bekommt keine Kopfschmerzen.

So verregnet sich der Samstag zeigte, so sonnig kam der Sonntag dann daher. Somit trafen wir uns gegen 15 Uhr mit Chris in der Altstadt zu dem ein oder anderen Kaffee. Wir plauderten über den aktuellen Stand der Deutschkurse bei den Mädels und definierten die Urlaubsplanung für Oktober. Nebenbei genossen wir die Aussicht auf das Touri-Volk, welches an uns vorbei flanierte.


Anschliessend wanderten Mike und ich an der Donau entlang zum Westhafen, sahen uns dort auf dem festlich eingerichteten Gelände um. Das schöne Wetter lockte deutlich mehr Gäste an, als an den beiden Tagen zuvor.

Auch der Aussenbereich des Festzeltes war deutlich besser belegt. Leider konnten wir nicht lange bleiben; denn der Weg nach Hause stand an. Somit starteten wir nach ausgiebiger Verabschiedung und einer Brotzeit wieder zurück in die Schweiz. Wir kamen allerdings auch diesmal wieder spät in der Nacht bzw. früh am Morgen an. Lustig war’s – auf der „100 Jahrfeier Bayernhafen“.


02.07. – 04.07.2010 – „Züri-Fäscht“ – Das grösste Fest der Schweiz

26. Juni 2010

Das Fest der Superlative wurde 1951 erstmals durchgeführt und gehört seit 1976 alle drei Jahre fix in den Fest-Kalender der Stadt Zürich. Im 2010 können die Besucher die Attraktionen des Züri Fäscht wiederum kostenlos geniessen. Stadtpräsidentin Corine Mauch und OK-Präsident Robert Kaeser eröffnen das Züri Fäscht am Freitag, 2. Juli, um 16.45 Uhr auf der Quaibrücke. Damit verwandelt sich Zürich in einen grossen Festplatz. Das OK des Züri Fäscht geht davon aus, dass bei gutem Wetter bis zu zwei Millionen Menschen mitfeiern werden.

Alle drei Jahre fällt Zürich für drei Tage in einen einzigartigen Festtaumel. Anlässlich des Züri Fäscht zeigt sich die sonst eher nüchterne Limmatstadt von ihrer ausgelassenen Seite. Nun ist es endlich wieder so weit: Vom 2. bis 4. Juli 2010 locken zahlreiche Attraktionen ans Seeufer, an die Limmat und in die Altstadt. Das Fest bietet für jedes Alter und jeden Geschmack etwas. Traditionell bilden die beiden Feuerwerke am Freitag- und Samstagabend den nächtlichen Höhepunkt für Jung und Alt. Am Freitag wird das Feuerwerk mit dem Titel „Fire“ durch sog. „New Classic“- und am Samstag durch Pop-Musik begleitet; dann unter dem Motto „Pyrosymphonie“.

Am Samstagabend gibt es für die Festbesucher am Nachthimmel eine Überraschung, die Teil des Feuerwerks ist, und zuvor in der Schweiz noch nie zu sehen war. Zur musikalischen Untermalung der beiden Feuerwerke werden rund 300 Lautsprecher auf dem Festgelände installiert. Das Züri Fäscht 2010 fällt in die Zeit der Fussball-WM. Damit es bei Spielverlängerung keine Überschneidung gibt, hat das OK Züri Fäscht beschlossen, die Feuerwerke eine halbe Stunde später zu starten – also um 23 Uhr.

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Das Züri Fäscht 2010 ist für den Grossandrang gerüstet: 120 Schausteller-Betriebe und 60 Bühnen sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung, 300 Markt- und Verpflegungsstände garantieren kulinarische Vielfalt. Wegen des Baus des Parkhauses unter dem Sechseläutenplatz findet 2010 die grosse Chilbi auf der Landiwiese statt. Ein Abstecher ans Wollishofer Seeufer lohnt sich. Und wer die Chilbi am Züri Fäscht verpasst, kann einen Besuch bis am 11. Juli nachholen. Bis dann wird die Chilbi nämlich verlängert. Das detaillierte Programm ist im Festführer ersichtlich. Erhältlich ist der Festführer ab 24. Juni bei zahlreichen Programmheftverkäufern in und um Zürich für fünf Franken. Zudem kann der Festführer schon heute im Internet unter www.zuerifaescht.ch vorbestellt werden.

PS: Das vollständige Programm gibt es nur käuflich zu erwerben auf Papier bei den Organisatoren. Aber zumindest habe ich herausgefunden, wo man die WM-Viertelfinals am Samstag und Sonntag ansehen kann: Am Bürkliplatz bei Radio24.


05.07.2008 – Caliente oder „Musik und Caipirinha“

7. Juli 2008

Samstag – schönstes Sommerwetter – mit Anke und Kollegin Jenny treffen wir uns gegen 17 Uhr. Dann fahren wir in nach Zürich und stellen unsere Autos im Parkhaus bei der Reithalle ab. Ziel: Das Fest „Caliente“ in Zürich. Wir wandern direkt ins Kasernen-Areal. Bei dem traumhaften Wetter haben sich massenhaft Besucher des Caliente-Festivals auf den Strassen und Plätzen eingefunden.

Wir bahnen uns den Weg durch die Massen und besorgen uns einen Caipirinha. Dann wandern wir weiter zum Helvetia-Platz und treffen Olivia mit ihrem Cousin beim Xenix-Kino. Es geht zurück zum Kasernen-Areal bei einsetzender Dunkelheit. Überall ist laute südamerikanische Musik zu hören. Wir bleiben an einem Festzelt hängen. An Tanzen ist allerdings bei dem Andrang eher nicht zu denken. Wir verlegen unsere Aktivitäten auf’s Ratschen und Plaudern.

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Während sich die Mädels gegen Mitternacht verabschieden, bleiben Mike und ich noch ein wenig länger, nehmen noch ein Bier und hören der guten Live-Musik zu. So gegen 2 Uhr morgens genehmigen wir uns noch an einem Stand einen frischen Burger. Als die Musik abgeschaltet wird und sich die Leute langsam zerstreuen, treten wir ebenso langsam die Heimreise an.


Video des Tages – Christkindlmarkt am Neupfarrplatz in Regensburg

23. November 2007

Langsam fängt die Vorfreude an. Auf den traditionellen Besuch des „Regensburger Christkindl’s-Markt“. Wir sind vom 30.11. bis 02.12.2007 in Regenburg und sehen uns sicherlich irgendwo. Auf einen oder zwei Glühwein und „ana knacka mit allem“.

Links:


Events in Regensburg – 12 Stunden Programm zum „Weltkulturerbe – Fest“

19. November 2007

Am 24. November wird die offizielle Urkunde von Dr. Mechtild Rössler, Mitarbeiterin am Welterbezentrum der Unesco, an Oberbürgermeister Hans Schaidinger überreicht. Und dieses Ereignis wird in der ganzen Stadt mit einer großen Welterbe-Party gefeiert.

So gibt es zum Beispiel ein mittelalterliches Spectaculum und Mittelalterfest mit Handwerkern, Händlern, Gauklern und Musik in den Runtingersälen, Unesco-Welterbeführungen und Führungen der Stadtmaus über den ganzen Tag verteilt, ein Erlebnis-Planspiel im Salzstadel, der mit verschiedenen Ständen, einer Stadtrallye und Aktionen bespielt wird. Improvisationstheater, eine Wirtschaftsausstellung oder szenische Lesungen runden das Angebot im Salzstadel ab. Ab 22.30 Uhr gibt es dann ein großes Abschlussfeuerwerk für den Welterbe-Tag auf der Steinernen Brücke. Und das Beste: Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind alle Angebote kostenlos.

Im Internet unter der Adresse www.regensburg.de ist das gesamte Programm für die Welterbe-Party einsehbar. Kostenlose Eintrittskarten für die Stadtführungen und die Pralinen-Degustation sowie Menü-Tickets für den „Kulinarischen Brückenschlag“ in der Wurstkuchl sind in der Tourist Information am Alten Rathaus (Führungen der Regensburg Tourismus GmbH) und bei der Stadtmaus (Stadtmaus-Führungen, Degustation und Menü) erhältlich. Die Anzahl der Tickets pro Person ist auf maximal fünf beschränkt.

Quelle „Donau-Post“