02.12.2008 – Thailand/Bangkok: Suvarnabhumi International Airport wieder geöffnet – Frachtflugzeuge sind die ersten in der Luft

2. Dezember 2008

Flughafen von Bangkok wieder in Betrieb! Auf dem internationalen Flughafen von Bangkok ist der Flugverkehr wieder angelaufen. Zunächst sei die Landung von Frachtmaschinen ermöglicht worden, sagte der Leiter der Luftverkehrsbehörde. Die oppositionelle Volksallianz für die Demokratie (PAD) erlaube von diesem Moment an Flugzeugstarts und Landungen für Passagier- und Transportflüge, sagte ein PAD-Vertreter. Ein Vertreter der thailändischen Flughafengesellschaften bestätigte die Vereinbarung.

Wenn es keine technischen Probleme gebe, könne der Verkehr damit binnen 24 Stunden wieder aufgenommen worden. Der Flugpassagierverkehr könne aber erst dann wieder aufgenommen werden, wenn die Demonstranden das Flughafengelände vollständig verlassen hätten und die Sicherheitsvorkehrungen wieder voll funktionsfähig wären. Das könne noch einige Tage dauern, aber man arbeite mit Hochdruck daran.

Das Thailändische Verfassungsgericht hat heute die regierende Parteikoalition und deren Parteien unter dem Vorwurf des Wahlbetruges für unrechtmässig gewählt erklärt und sprach ein Verbot der Parteien aus. Gerichtspräsident Chat Chalavorn befand gleich drei Regierungsparteien des Wahlbetrugs für schuldig. Neben Somchais Partei der Volksmacht (PPP) sind dies die Machima-Thipatai-Partei und die Chart-Thai-Partei. Mit der Entscheidung wolle das Gericht „einen politischen Standard und ein Beispiel setzen“, sagte Chat. „Unehrliche politische Parteien untergraben das demokratische System Thailands.“

Die Entscheidung verbietet Somchai und 59 Parteifunktionären für den Zeitraum von fünf Jahren jede politische Betätigung. Von den 59 namentlich genannten Personen gehören 24 dem Parlament an. Sie müssen ihre Mandate jetzt niederlegen. Andere Parteimitglieder aber können neue Parteien gründen und an der Bildung einer neuen Regierung mitwirken.

Quellen:


CO2-Ausstoß durchs Internet so groß wie durch Flugverkehr

30. September 2007

Jede Google-Suche ist eine Klimabelastung
Laut Berechnungen der New York Times braucht jede Suchanfrage bei Google soviel Strom wie eine Energiesparlampe in einer Stunde. Auch der Stromverbrauch eines Second-Life-Avatars ist nicht zu unterschätzen. Wenn man den Verbrauch des Spielercomputers sowie der 4.000 Second-Life-Server berücksichtigt, ergibt dies einen Jahresverbrauch von 1.752 Kilowattstunden pro Avatar. Umgerechnet bedeutet dies einen CO2-Ausstoß von 1,17 Tonnen pro Jahr, wie der US-Autor Nicholas Carr berechnet hat.

Quelle Pressetext.de