Nachdem bei mir dieses dämliche „BestofNine“ nicht funktioniert, erstelle ich selbst eine Top Liste meiner Bilder auf Instagram. Wobei ich mich bei vielen Bildern wundere, warum sie nicht weiter oben stehen. Hier aber die Top10 aus 2020 nach Likes.
Die Auswahl ist streng nach Anzahl Likes sortiert. Viele tolle Bilder scheinen allerdings irgendwie aus dem Raster zu fallen. Weil mir gefallen da noch viel mehr Fotos.
Am letzten Samstag fand die Party „80sforever“ im Papiersaal in Zürich statt. Ich hatte wieder einmal meine Digicam dabei und schoss ein paar Fotos vom Event.
Am Freitag war ich wieder einmal im Rheintal. Somit trafen wir uns kurz vor 19 Uhr in Sennwald und fuhren dann nach Buchs zur Lokremise. Diese ehemalige Wartungshalle der SBB wurde zu einem Konzertsaal umfunktioniert und dort findet bis zum 25.05.2013 „Whatever you want – Die Rockoper“ statt. Zur Premiere durfte ich dabei sein und der Saal war mit 450 Personen restlos ausverkauft. Die Jungs von „Station Quo“ kenne ich schon länger bzw. seit der Gründung der Band.
Den Vollblutmusiker, E-Gitarren-Sammler und Hardcore-Status-Quo-Fan Fredy Koller durfte ich vor fast 11 Jahren kennenlernen. Damals schon arbeitete er bei der VAT und hatte „ein kleines Problem mit der KNX-Helligkeitssteuerung“. Nach der Lösung des Problem’s gingen wir gemütlich zum Essen und dabei stellten wir diverse Gemeinsamkeiten betreffend Musikgeschmack fest. Was mich dann auch dazu bewegte gleich beim nächsten Gig – damals noch „TrashDeluxe“ – in Gams beim Grümpelturnier dabei zu sein. Seit dem trafen wir uns regelmässig auf den verschiedensten Locations, Events und Gigs und der Kontakt hält noch heute und mittlerweile kenne ich die gesamte musikverrückte Familie.
Schon damals lernte ich auch Christian Lippuner – kurz „Lippy“ – samt seiner liebenswerten Freundin Manu kennen. Lippy – seines Zeichens leidenschaftlicher Bassist – liebt nicht nur Musik und Manu, sondern schraubt auch noch gern an alten Motorrädern herum und lässt diese in neuem Glanz erstrahlen. Das Team um „Station Quo“ wäre natürlich nicht perfekt, wenn es da nicht noch Bat Ming (professioneller Schlagzeuglehrer) und Steve Hoop geben würde. Zusammen sind die vier nicht nur Vollblutmusiker, sondern auch die Stimmungsmacher auf der Bühne. Was bot sich da also eher an, als eine Geschichte rund um das Arbeiterleben in Dublin auf die Bühne zu bringen – und zusammen mit professionellen Schauspielern eine abendfüllende Rockoper zu erfinden?
Die Premiere hat riesig Spass gemacht und ich hoffe die Bilder gefallen. Besten Dank an die liebe Nicole für die Organisation des Tickets und der Schlafgelegenheit bei Sigrid und Hermann! Und das Frühstück bei Nicole war der Hammer! 🙂
Whatever you Want – Die Rockoper in Buchs Lockremise
Am Wochendende waren wir auf der Hochzeit von Manu und Chrigel eingeladen. Die zwei haben sich getraut sich zu trauen. Es war ein wunderbares Fest und natürlich durfte da meine Digicam nicht fehlen. Somit hoffe ich, dass die Bilder Euch erfreuen werden. Hier kommen die Bilder – als kleines Dankeschön.
Hochzeit Manu und Chrigel
Die Bilder findet Ihr entweder, wenn Ihr auf das Bild oben klickt oder über diesen Link.
Eindrücke von der 21. Streetparade? Es war voller als die letzten Jahre. Das Wetter passte perfekt! Die Stimmung war toll! Es war für alle etwas dabei. Ich war allerdings später als sonst dort. Vom Parkhaus Gessnerallee wanderte ich zuerst Richtung Bahnhofstrasse und reihte mich in den dichten Besucherstrom ein, der Richtung Bürkliplatz floss. Ein buntes Völkchen tummelte sich da auf den Strassen und das Wummern in der Ferne *nznznznz* kam immer näher. Ich bog nach dem Paradeplatz links ab; denn ich wollte zum Utoquai. Nur es gab kein Durchkommen. Wegen Überfüllung sperrte man die Strassen Richtung Quaibrücke und Bürkliplatz. Ich liess mich daraufhin zur Münsterbrücke weiter treiben. Die Strasse zum Limmatquai war allerdings ebenso gesperrt.
Doch ich erreichte den Grossmünsterplatz über die Römerstrasse. Die Absperrungen scheinen eingeplant worden zu sein, um ähnliche Situationen, wie in Düsseldorf vor ein paar Jahren zu verhindern. Über die kleine Treppe beim Grossmünster erreichte ich dann doch den Limmatquai und umging so per Umweg die Absperrungen.
Und tatsächlich, je näher man der Bühne am Hechtplatz kam, umso dichter wurde das Gedränge. Es hiess wieder ausweichen nach Rechts an der Limmat entlang.
Die Limmat bot auf der einen Seite eine willkommene Abkühlung und war an diesem Tage wohl das grösste Badezimmer Zürich’s.
Auf der anderen Seite hatten Zürisee-Kapitäne ihre mobilen Tanzflächen in direkter Nähe zum Geschehen an der Quaibrücke navigiert.
Ich kämpfte mich noch durch die Menge und den Staub am Opernplatz (dort wird bald eine neue Tiefgarage eröffnet) und erreichte schliesslich nach ein paar weiteren Umwegen den Utoquai in der Nähe der Pumpstation.
Die Lovemobiles bewegten sich per Stop-and-Go um das untere Züriseebecken.
Auch sonst waren recht bunte Vögel und futuristische Trucks dabei. Den Truck hatte ich schon mal gesehen. Kann der nicht bei einem Auffahrunfall die Kabine nach oben fahren? Weiss nicht mehr und bin mir nicht mehr sicher.
Auf jeden Fall ging „der Punk ab“ auf dem Lovemobile. Die Musik konnte man sich auch anhören.
Allerdings tanzten rund um die Trucks nur relativ wenig Leute – eventuell wegen der Hitze – auch wenn die Higher-Society per Dusche vom Balkon für Abkühlung sorgte.
Als der letzte Truck an mir vorbei gezogen war, machte ich mich auf den Weg zur Quaibrücke. Dort staute es sich ohne Ende. Also wich ich abermals aus und machte mich auf den Weg zur „Bar Nachtflug“. Dort angekommen bestellte ich mir einen Kaffee und streckte die Füsse aus. Hier war es deutlich ruhiger und kühler.
Nach einem weiteren Kaffee wanderte ich zurück zur Quaibrücke. Dort war es Personenanzahl-mässig lockerer geworden.
Bis man in die Nähe der Bühne am Bürkliplatz kam. Dort stauten sich erneut die Menschenmassen.
Da ich heute genug Stau’s und Umwege hatte, ging ich ohne Umweg zum Ausgang 🙂
Und übrigens: Es ist unproblematisch nach Bangkok oder nach Thailand zu reisen. Die Wehre in Bangkok halten und die Innenstadt ist bis auf wenige Ausnahmen entlang der Kanäle nicht betroffen.
Wie erfinderisch die Thais in Bangkok sind, zeigt dieses Foto. Wenn das Wasser hoch steht, bastelt man sich einfach ein Hochwasser-Motorrad.
Quelle Bangkok Post
UND: Der Chao Phraya (Bangkok’s Fluss) hat heute die Rekordmarke von 2,53 Metern geknackt. (Webcam)
Vielen Dank an Felix, Marco und René für die tolle Organisation. Das nächste Mal nehme hoffe ich nicht wieder so eine lahme Krücke zugelost zu bekommen im Finale 🙂
Die Mutter aller Techno-Umzüge feiert Geburtstag: 20 Jahre Streetparade in Zürich. Der Wettergott meinte es besonders gut und schickte weder Regen noch übermässig heisses Sommerwetter – strahlender Sonnenschein und 27 Grad im Schatten. So startete ich gegen 14:30 Uhr und liess mich bei der Reithalle absetzen. Den Rest konnte man gut zu Fuss laufen. Ziel: Utoquai; denn dort starten die etwa 30 Wagen ihre Route rund um das Seebecken. Je näher man dem Bürkliplatz kam, umso mehr Raver und bunt geschmückte oder ausgefallen angezogene Partygäste liefen herum.
Während sich die einen auf dem See mit ihren Motorbooten gemütlich machten, kühlten sich andere mit einem kühnen Sprung in die Limmat ab. Die Stimmung war ausgelassen und ich schoss ein paar Bilder im Vorbeigehen. Am meisten Gedränge hatte es jedoch am Bellevue. Dort wich ich dann auf die Seeseite aus und kam etwa bei der Pumpstation wieder zum Utoquai.
Die ersten Wagen hatten sich schon in Bewegung gesetzt. Wobei „Bewegung“ kann man das nicht nennen. Dafür bewegte sich die bunte Ladung der Raver auf den Ladeflächen zur guten Trance- und Housemusik. Gut fand ich zudem, dass die DJs auf den Wagen offensichtlich ein komplettes Repertoire aus 20 Jahren Rave auflegten. Man hörte gute alte Songs und auch Neueres.
So richtig kreativ waren die „Pirates“ – und sie liessen es krachen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn die „Pirates“ hatten neben Erfrischungskanonen, aus denen feiner Wasserdampf auf die Zuschauer verteilt wurde, auch Pistolenschützen dabei. Aber auch auf der Mehrzahl der anderen Wagen war die Stimmung extrem gut und man tanzte ohne Ende.
Aber auch ansonsten waren dieses Jahr durchaus wieder mehr „Verkleidete“ zu sehen und die Stimmung hielt bis weit in die Nacht hinein.
Gegen Abend traf ich mich mit Steve im „N8tflug“. Ich hatte eine Pause eingelegt und benötigte einen Kaffee und etwas Ruhe. Von dort aus schlenderten wir durch das Partyvolk Richtung Bürkliplatz zur dortigen grossen Bühne. Allerdings war dort kein Durchkommen. So wanderten wir gegen Mitternacht zur Langstrasse und trafen uns dort mit Freunden vor dem Kino „Xenix“. Anschliessend genehmigten wir uns noch ein Nachtessen beim nahen „Chinesen“ und machten uns danach auf den Heimweg.
Einziger Wehrmutstropfen ist der plötzliche Tod von Roger Beglinger alias „DJ Energy“ – er prägte die Schweizer Trance-Scene. Noch um 17 Uhr hatte er auf der Jubiläums-Bühne aufgelegt und sollte abends auf der Afterparty „Energy“ auftreten. Dort legte er immer auf. Da es ihm nicht gut ging, schickte er einen Ersatzmann und wollte sich ins Krankenhaus begeben. Dazu scheint es nicht mehr gekommen zu sein. Er wurde am Sonntag leblos in seiner Wohnung gefunden. Er starb im Alter von gerade 37 Jahren.
Am Freitag fuhr ich abends tatsächlich dem Regenbogen hinterher über den Hirzel ins Rheintal nach Gams. Noch eine halbe Stunde vorher soll es so richtig geregnet haben. Als ich gegen 20 Uhr ankam, schien die Sonne. Glück gehabt. Somit stand dem „Rock’n’Blues-Festival“ in Gams nichts im Wege. Eingerahmt von den Bergen und nur der Mond schaute zu. Insgesamt liefen über 1800 Bilder durch die Kamera auf den Memory-Stick. Nach mehreren Aussortierrunden blieben dennoch 320 Bilder übrig für das Web. Und ja: Ich hatte genug Zeit mir auch die Musik anzuhören 🙂
Die Formation um Fredy Koller mit dem Namen „Station Quo“ heizte den zahlreich angereisten Fans gehörig ein. Nach Volketswil hatten sie in Gams ihren zweiten Auftritt.
Und die Girls-Band „Hells Belles“ gab der Menge dann schliesslich mit heftigem Rock ala „AC/DC“ den Rest.
Auch die Mädels hatte ich noch von Volketswil in bester Erinnerung.
Gut, die Musik muss man mögen. Es ist alles etwas dunkler – auch die Location im Papiersaal war etwas dürftig ausgeleuchtet. Daher gestaltete sich das fotografieren etwas schwierig. Schliesslich schiesse ich die Bilder ausschliesslich ohne Blitzeinsatz, um die Stimmung nicht zu „killen“. Also ISO rauf, lichtempfindliches Objektiv aufschrauben und mit ruhigem eiskalten Händchen beim Abdrücken arbeiten. Aber ein paar wenige Schnappschüsse sind es dennoch geworden.
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