03.12.2017 – Medienhype Glyphosat: Hintergrundinformationen und Dokumentationen

4. Dezember 2017

Schweizer Fernsehen – Kassensturz

Österreichisches Fernsehen

Bayerisches Fernsehen

Monitor zu Monsanto-Papers und „unabhängigen“ Sachverständigen (28.11.2017)


01.07.2013 – Österreich schafft die Maut-Sonderregelung bei Bregenz ab

1. Juli 2013

Die österreichische Autobahngesellschaft Asfinag stellt in der Nacht zum Donnerstag den Verkauf der sogenannten Korridorvignette ein. Das Tages-Pickerl für zwei Euro war eine Maut-Sonderlösung am Pfändertunnel. Vor allem Urlauber auf der Durchreise in die Schweiz nutzten es. Auch die bisherige Sonderregelung für einen etwa sechs Kilometer langen Abschnitt der Inntalautobahn nach dem oberbayerischen Grenzübergang Kiefersfelden wird aufgehoben. In Zukunft will Österreich bei der Vignettenpflicht keine Ausnahmen mehr machen.

Das Zwei-Euro-Pickerl galt – jeweils für eine Fahrtrichtung – auf dem 23 Kilometer langen Abschnitt der Rheintal-Autobahn 14 zwischen der Landesgrenze kurz hinter Lindau und Hohenems nahe dem Grenzübergang zur Schweiz. Knapp über fünf Millionen dieser Vignetten wurden laut Asfinag seit der Einführung verkauft. Künftig müssen Autofahrer auf der Durchfahrt in die Schweiz mindestens die 10-Tages-Vignette für 8,30 Euro kaufen.

(Quelle: Mittelbayerische Zeitung)


30.03.2011 – Thailand: 13000 Touristen auf Koh Samui gestrandet – 800 Liter Regen pro Quadratmeter – Deutsche Reiseveranstalter sagen Flüge bis 5. April ab

30. März 2011

Soeben kam eine Reportage auf RTL2 über die Unwetter und Überschwemmungen im Süden von Thailand. Die Unwetterfront „La Nina“ bringt weiterhin kühle Luft in die Region, welche dann mit den warmen Luftmassen kombiniert die massiven Stürme und Regenfälle auslöst. Laut Angaben von RTL2 fielen in 3 Tagen bis zu 800 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist die Jahresregenmenge für Deutschland oder Schweiz oder Österreich.

Die offiziellen Stellen sprechen von insgesamt 21 Toten durch die Überschwemmungen im Süden von Thailand. Bus- und Zugverbindungen sind unterbrochen. Flughäfen sind nur sporadisch geöffnet. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, Bangkok Airways und Thai Airways setzten Sonderflüge ein, um gestrandete Touristen abzuholen. Auch deutsche Urlauber seien betroffen.

Thailand: Touristen in Unwettern
(Quelle: kurier.at)

Die Thailändische Marine hat damit begonnen gestrandete Urlauber von den Inseln Koh Tao und Koh Phangan zu evakuieren. Nach eigenen Angaben sind es bisher 400 Personen, die mit Schlauchbooten der Marine nach Koh Samui verbracht wurden.

Nach Aussage von RTL2 sitzen derzeit durch die mitunter längere Sperrung des Airports auf Koh Samui bis zu 13 000 Urlauber fest. Die Insel kann nur angeflogen werden, wenn die Unwetter abflauen. Das ist bei einem 2 stündige Flug für die Fluggesellschaften schwer einschätzbar, worauf zahlreiche Flüge von Bangkok und anderen Destinationen gestrichen werden oder stark verspätet ankommen. Wie gestern berichtet musste eine Maschine der Bangkok Airways den Flug abbrechen und nach Bangkok zurückkehren.

Das Video zeigt die aktuelle Situation in Nathon – der Provinzhauptstadt von Koh Samui

Währenddessen sagen zwei Deutsche Reiseveranstalter Thailand-Reisen ab: Wegen den Überschwemmungen auf Koh Samui müssen Kunden von TUI Deutschland und Thomas Cook (Neckermann) bis 5. April umbuchen. Kunden könnten ihre Reisen kostenlos umbuchen. TUI hat derzeit rund 400 Gäste auf der Insel, Cook rund 115. „Es gibt einige, die auf ihren Abflug warten“, sagte die TUI-Sprecherin. Der Flughafen auf der Insel werde jedoch immer wieder geschlossen, so dass Maschinen nur sporadisch starten könnten.

Bei den Schweizer Reiseveranstalter sieht es ähnlich aus. Noch werden keine Reisen abgesagt. 10 Urlauber von Hotelplan Suisse sitzen auf Koh Samui fest. TUI Suisse hat rund ein Dutzend Gäste auf Koh Samui und Koh Phangan. Von Kuoni sind lediglich 4 Schweizer Urlauber betroffen. Hotelplan Suisse und TUI Suisse sprechen von ungefähr 80 Urlaubern, die in den nächsten Tagen von der Schweiz nach Thailand reisen sollten.

Keeping your feet dry

Weil ich gefragt worden bin, ob es sich bei dem Regen um „radioaktiven Fallout“ handelt in Thailand und man sich deshalb überlegen sollte nicht nach Thailand zu reisen. Hier kann ich die Leser beruhigen. Bei dem aktuellen Unwetter handelt es sich zwar um ein ungewöhnliches Ereignis, steht aber nicht im geringsten im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk-Unfall Fukushima. Asien – darunter Thailand – importiert zwar tonnenweise Meeresfrüchte und Obst aus Japan, die Behörden kontrollieren jedoch nun verstärkt die importierten Waren.


    09.06.2010 – Geile Werbung: Saturn Österreich

    9. Juni 2010

    Wir haben seit ein paar Tagen Digital-TV und ein paar neue Sender – zum Beispiel „Servus TV„. Allein das ist schon ein genialer Name, wenn Du verstehst, was ich meine. (Hinweis: „Indianer!“). Gut, die österreicher Wurzeln von „Servus TV“ sind nicht zu leugnen. Aber neben den Hintergründen zur „Bounty“ und „Rennfahrer Senna“ kommt ab und zu ein wenig Werbung. Und diese hier von Saturn Österreich zur Fussball WM ist wirklich genial.

    Wobei ich mich gerade frage: Sind die Haberer überhaupt dabei in Südafrika? Oder haben sie die Teilnahme zurückgezogen? Die Werbung verdient einen der oberen Plätze an Charme und Ironie. Offensichtlich handelt es sich dabei um eine ganze Serie, in der „Falco“ und „Sissy und Franzl“ wiederbelebt werden. Und der Ei-Pod ist übrigens ein Eierbecher.


    02.12.2009 – Schweizer schätzen thailändische und türkische Gastfreundschaft – zumindest im Urlaub

    2. Dezember 2009

    UTRECHT, 26. November 2009 – Europaweit beteiligten sich tausende Besucher des Reiseportals Zoover an der Umfrage über die gastfreundlichsten Urlaubsländer. Die Nutzer der Schweizer Zoover-Seite wählten dabei Thailand zur gastfreundlichsten Nation dicht gefolgt von der Türkei auf Platz 2. Schweizer Urlauber fühlen sich in Thailand so richtig wohl. Mit 24 % der abgegebenen Stimmen wählten Sie die Thailänder zu den freundlichsten Urlaubsgastgebern. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit der Türkei (23 %) und Griechenland (13%) zwei Nationen, die ebenfalls für ihre herzliche Gastfreundschaft berühmt sind.

    Die Schweizer Resultate im Überblick:

    1. Thailand 24%
    2. Türkei 23%
    3. Griechenland 13%
    4. Kroatien 12%
    5. USA 7%
    6. Frankreich 4%
    7. Russland 4%
    8. Spanien 4%
    9. Grossbritannien 3%
    10. Australien 2%
    11. Mexiko 2%
    12. Ägypten 1%

    Auch bei den Österreicher Urlaubern steht die Türkische Gastfreundschaft hoch im Kurs: Platz 1!

    Die österreichischen Resultate im Überblick:

    1. Türkei 31%
    2. Thailand 28%
    3. Griechenland 10%
    4. Kroatien 5%
    5. Russland 5%
    6. Spanien 5%
    7. USA 5%
    8. Frankreich 3%
    9. Australien 2%
    10. Ägypten 2%
    11. Mexiko 2%
    12. Grossbritannien 1%

    Und bei den Deutschen steht die türkische Gastfreundschaft auf Platz 3 in der Beliebtheitsskala:
    Für die deutschen Urlauber sind die Spanier die gastfreundlichste Nation. Der britische Charme brachte keine Punkte: England belegte bei der Umfrage des Reiseportals Zoover den letzten Platz. Mit der Türkei und Thailand folgen zwei ebenfalls für ihre Gastfreundschaft berühmte Länder auf den Plätzen zwei und drei. Wenig herzlich aufgenommen fühlen sich die Reisenden auch in Frankreich und Russland.

    Internationale Resultate:

    1. Thailand 26%
    2. Türkei 23%
    3. Griechenland 14%

    Aus den Umfragen auf allen 16 internationalen Zoover-Seiten ging Thailand als Gesamtsieger in puncto Gastfreundlichkeit hervor. Die Thailänder belegten in mehr als der Hälfte aller Umfragen die Spitzenposition und erhielten dabei im Gesamtdurchschnitt beachtliche 26 % der Stimmen. Auch die Türkei und Griechenland konnten mit 23 % bzw. 14 % der Stimmen europweit hohe Symphatiewerte erzielen und belegen folgerichtig die Plätze zwei und drei. Europaweit betrachtet erwiesen sich Frankreich und Russland als die „gastfeindlichsten“ Nationen und landeten mit lediglich 4 % bzw. 5 % der Stimmen abgeschlagen auf den letzten Rängen.


    11.12.2008 – Auswandern ist anders als im Fernsehen!!

    11. Dezember 2008

    Gerade fand ich einen treffenden Artikel zum Thema „Auswandern“ und „Fernsehen“. (welt.de)

    „Die Mehrzahl aller deutschen Emigranten ist gut ausgebildet“, sagt Steffen Wiegmann vom Auswandererhaus in Bremerhaven. Wer dagegen Fernsehsendungen wie „Mein neues Leben (XXL)“, „Goodbye Deutschland“ oder „Umzug in ein neues Leben“ schaut, gewinnt den Eindruck, als zögen eher die einfachen, gar die einfältigen Menschen fort. Ständig fließen Tränen, der Absturz aus hochfliegenden Träumen ist abzusehen. „Fernsehleute gestanden mir, dass sie Menschen auswählen, die viele Probleme verursachen“, sagt Wiegmann. Auswanderung ist in den Köpfen der Zuschauer als dramatischer, abenteuerlicher und vor allem endgültiger Schritt gespeichert. Doch das One-Way-Ticket nach Übersee ist heute nur noch ein Klischee. Auswanderung ist längst ein kalkulierter Prozess geworden aus Abschied, Wiedersehen und erneutem Abschied.

    Da hat Steffen Wiegmann durchgehend recht.


    28.06.2008 – Der EM08-Song: The White Stripes – Seven Nation Army

    28. Juni 2008

    Jeder kennt das Gitarrenriff und singt freudig mit „Ooooh ohohohohohoooooo“. Fragt man dann jedoch die Leut‘: „Weisst Du eigentlich von wem der Song ist?“ erntet man Kopfschütteln oder Schulterzucken. Somit leiste ich hiermit einen kleinen (zusätzlichen) Beitrag zur Wissenserweiterung für die, die „den EM08-Song“ zwar kennen, aber nicht wisen von wem der eigentlich ist.

    The White Stripes – Seven Nation Army

    Links: