06.06.2011 – Roger Waters „The Wall“ in Zürich (Pink Floyd)

6. Juni 2011

Am letzten Freitag fuhr ich extra nach Mannheim, um Roger Waters zu hören – und zu sehen. Heute und morgen tritt Ex-PinkFloyd Roger Waters – der Denker und kreative Kopf – samt neuer Band in Zürich auf. 250 Mitarbeiter bauen die Bühne auf. Es hat sogar noch Restkarten.

Freund und Kollege „Hardy“ besorgte schon letztes Jahr die Eintrittskarten – und er hatte wegen Absage eines Kollegen von ihm eine für mich übrig. Sonst wäre ich nicht nach Mannheim gefahren. Die Fahrt am letzten Freitag war schon der reine Horror. Die A5 ist eine einzige Baustelle. Und dann erwischte es mich 7 Kilometer vor der Abfahrt Schifferstadt: Ein LKW war umgekippt und Dieselöl lief aus. Ergebnis Totalsperre. Ich stand geschlagene 1,5 Stunden im Totalstau und der Konzertbeginn kam immer näher.

Schliesslich gab ich dann direkt die SAP Arena ins Navi ein und als es weiter ging kam ich gerade noch rechtzeitig. Ich setzte mich und 1 Minute später fand das „Klangspektakel: The Wall“ statt. Gut, ich war und bin nicht der absolute Pink Floyd-Fan. Die Musik kam mir immer etwas zu „psychedelic“ und langwierig vor. Und ich machte mir deshalb nur selten die Mühe die Texte zu übersetzen bzw. zu verstehen. Schliesslich wurde the Wall irgendwann um 1979 veröffentlicht. Mit 13 macht man sich nicht die Gedanken, was da in der Welt der Politik so abgeht.

Erst später befasste ich mich mit den Texten und fand es bewundernswert, dass sich jemand in Texten zu Populärmusik politisch auszudrücken vermochte. Abseits von ausgetretenen Schnulzen und Rocksongs, welche sich nur mit dem Thema „Sehnsucht“ auseinandersetzten.

Tagesanzeiger: Das monumentale Klangspektakel „The Wall“ ist in Zürich angekommen.


09.09.2009 – Buchtipp: Roger Willemsen – Bangkok Noir

9. September 2009

Etwa drei Monate lang lebte Roger Willemsen in Bangkok, verließ seine Bleibe allabendlich um 18 Uhr und kehrte im Morgengrauen zurück. In den Nächten durchstreifte er mit dem in Bangkok lebenden Fotografen Ralf Tooten die Stadt: die Nachtclubs, Karaoke-Bars und Massage-Salons, die Kickbox-Studios, Nachtmärkte, Tempel und Baustellen. Er besuchte Wahrsager, Tätowierer und Aura-Fotografen, den Amulett-Markt, den Jahrmarkt der Gastarbeiter, das Straßenkino. Er aß bei den Insektenverkäufern, fand die geheimen Schlafplätze der Arbeitselefanten und campierte unter den Demonstranten. Er fand Zugang zu Nobel-Clubs, aber ebenso zu den Glücksspielern aus den Armen-Wohnblocks. Unterlegt wird die Lesung mit authentischen Bangkok-Geräuschen. (Quelle Amazon.de)

Rezession auf Zeit.de

Buch: Roger Willemsen und Ralf Tooten – Bangkok Noir


05.07.2009 – Roger Feder gewinnt Wimbledon und schreibt Geschichte

5. Juli 2009

Nach einem absolut packenden und spannenden Spiel, gewann Roger Federer, der Sohn eines Schweizers und einer Südafrikanerin,  zum 6. Mal Wimbledon (in 4 Stunden 16 Minuten mit 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14). Andy Roddick erwies sich im Endspiel als würdiger Gegner und machte es dem ab Montag Weltranglisten Ersten extrem schwer. Somit verlor er zum 4. Mal in einem Grand-Slam gegen Roger Federer, welcher nun insgesamt 15 Grand-Slam-Siege auf seinem Konto verbuchen kann – Rekord!.

Roger Federer ist seit April mit Miroslava Vavrinec – einer ehemaligen Schweizer Profitennisspielerin – verheiratet. Beide erwarten ein Kind. Miroslava Federer-Vavrinec ist ursprünglich in Bojnice/Slowakei geboren. Beide lernten sich während der Olympischen Spiele 2000 in Sydney kennen. Nun heisst es nur noch einen Rekord einzustellen: Pete Sampras gewann sieben Mal Wimbledon.