01.03.2017 – ETS-Inside: Welcher Server für die Installation der Software

1. März 2017

Nachdem heute in der Früh um 9 Uhr von der KNX-Association bekannt gegeben wurde, dass die ETS-Inside nun im KNX-Shop käuflich zu erwerben wäre, habe ich natürlich sofort zugeschlagen. Den Gutschein-Code über 100 Euro hatte ich ja gestern bereits eingelöst und somit ging die Bestellung der ersten ETS-Inside-Lizenz recht flott von statten.

Nachdem es jetzt etwa 2 Tage dauert, bis der Dongle per UPS bei mir eintrifft, kann man sich Gedanken um den Mini-Server machen. Diesen benötigt man, um die ETS-Inside darauf zu installieren.

win-ETS-Inside-Server-KNX.png

Systemvoraussetzungen ETS-Inside-Server:

  • Microsoft Windows 10,
  • CPU: ≥ 2 GHz,
  • RAM: ≥ 2 GB,
  • HDD: ≥ 20 GB,
  • Monitorauflösung: ≥ 1024 x 768
  • USB: ≥ 2 Stück (Dongle, KNX/USB-Schnittstelle, Maus+Tastatur etc.)

Systemvoraussetzungen für den ETS-Inside-Client:

ETS Inside für iOS Geräte

  • Minimum iOS Version: 9.0
  • Device Family: iPad
  • Download from iTunes: here

ETS Inside for Android Geräte

  • Minimum Android Version: 4.0
  • Download from Google Play: here
  • Minimum screen resolution: 1024x600px

ETS Inside for Windows Geräte

  • Minimum Windows Version: 10.0
  • Download from Windows Store: here
  • Minimum screen resolution: 1024x600px

Bei der Schulungscenter-Konferenz in Dortmund präsentierte man die ETS-Inside mit einer Demo-Installation. Dort war ein kleiner Rechner mit einem blauen Ring auf der Oberseite zu sehen. Das scheint ein „ZOTAC ZBOX PI330“ zu sein. Auch bei der KNX-Aktion war dieser Mini-PC zu sehen.Zotac-Zbox.jpg

Der ZOTAC ZBOX PI330 pico besitzt:
Intel Atom x5-Z8500, 2GB Arbeitsspeicher, 32 GB SSD, Win10

Dieser ist vergleichbar mit dem MINIX NEO Z83-4.

Minix Neo.jpg

Der MINIX NEO Z83-4 kommt mit:
Intel Atom x5-Z8300, 4 GB Arbeitsspeicher, 32 GB SSD und WLAN, Win10

Damit die ETS-Inside mit dem KNX-Bus kommunizieren kann, benötigt man zusätzlich eine KNX/USB- oder KNX/IP-Schnittstelle oder einen KNX/IP-Router.

Wir haben uns nun erst einmal für den Minix entschieden. Es gibt sicherlich noch viele andere Lösungen. Die Bestellung läuft. Nun warten wir bis die ETS-Inside-Dongle und die Mini-Server bei uns ankommen.

Update 02.03.2017

Ein Reiheneinbaugerät hat ELKA auf der L&B2016 vorgestellt.
KNX Server 224R Advanced WES7 GB
Dual Core AMD 1.0 GHz, passiv gekühlt, 2 GB RAM, Speicher: 4 GB/16 GB Flash, Kartenslot: bis zu 32 GB Micro-SD, Windows 7 Enterprise (Win10 wird benötigt für ETS-Inside!)
KNX-Anschluss integriert!
Preis um die 950 Euro inkl MwSt.

Elka_KNX-Server_224R.jpg

Für technikinteressierte Häuslebauer dürfte sich auch eine „All-in-One“ Lösung anbieten, in welcher die Inbetriebnahme und Konfiguration mittels ETS-Inside und gleichzeitig die Visualisierung eine Rolle spielt.

Odys Fusion Win 12 Pro 2in1 – 29,5 cm (11,6 Zoll) Tablet-PC
Intel Atom Quadcore x5-Z8350, Full-HD IPS Display, 4GB RAM, 32GB Flash HDD, Win 10, Micro HDMI, Micro-USB Anschluss, schwarz
Preis um die 250 Euro

Odys-Fusion-Win-12-Pro-2in1.jpg

Darauf installiert man die ETS-Inside. Den Dongle steckt man mittels Micro-USB Adapter dann an, wenn man mit der ETS-Inside arbeiten möchte. Ansonsten landet der Dongle in der Schachtel.

Möchte man sich eine Visualisierung bauen, so wählt man einen der Object-Server aus dem Produktkatalog aus. Somit hat man in dem 2in1-Tablet tatsächlich zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen: Inbetriebnahme und Visualisierung. Ja, gut: Man kann mit dem Tablet und Win10 natürlich noch viel mehr machen. Surfen, Office-Programme nutzen, E-Mailen etc.

So der Plan. Ausprobieren muss ich das dann mal, wenn ich meinen eigenen Server und den Dongle erhalten habe.

Einen haben wir noch! (gefunden!)

e-tab Dual Boot Tablet – Android + Windows 10 (ET97WS/64D1)
9.70″, Auflösung: 2048 x 1536 Pixels, 64GB, 3G, Weiss
Preis ca. 350 Euro

e-tab_Dual_Boot_Tablet.jpg

e-tab bietet Tablets an mit der Fähigkeit, von einem Betriebssystem zum anderen zu wechseln.

connettività2.png

Wifi ist dabei, und natürlich ein Micro-USB für den Adapter zum ETS-Inside-Dongle



31.01.2017 – ETS Tipps+Tricks: Gruppenadressen-Struktur definieren

31. Januar 2017

Eine der am meisten gestellten Fragen ist: „Wie erstellst Du die Gruppenadressenstruktur in der ETS“? Bei Wohnbauprojekten und auch bei den meisten Zweckbauprojekten sieht diese folgendermassen aus:

  1. Hauptgruppe steht für Etage von unten nach oben
  2. Mittelgruppe dient dem Gewerk (Zentral, Licht, Jalousie, Heizung, etc.)
  3. Untergruppe bildet die Einzelfunktion

ETS-GA-Struktur_Beleuchtung.jpg

„Sonnerie“ ist Schweizerdeutsch für „Klingel“ oder „Türkommunikation“.

In den Mittelgruppen, welche jeweils die Gewerke definieren, werden die Untergruppen nach Einzelfunktion systematisch gebildet. Hierbei werden für alle im Projekt benötigten Objektfunktionen der einzelnen Kanäle eine Gruppenadresse erstellt. Diese Systematik wird dann pro Aktorkanal wiederholt.

ETS-GA-Struktur-Jalousie.jpg

Natürlich ist das lediglich ein Vorschlag. Jeder kann die Struktur so anlegen, wie er möchte. Nur sollte man bedenken, dass man sich auch noch Jahre später ohne grosse Einarbeitung auskennen sollte. Daher verwende ich auch (fast) immer die Gruppenadressstruktur nach Etage/Gewerk/Einzelfunktion – zumindest bei Einfamilienhäusern und Villen.

So behält man die Übersicht, wenn man die Gruppenadressstruktur in allen Projekten gleichermassen erstellt – auch nach Jahren noch.


11.02.2014 – Apple iTunes und iPhone5s – unable to load syncUIcorelocalized.dll

11. Februar 2014

Heuteabend hat mich mein iPhone5s wieder mal 30 Minuten meines Lebens gekostet. Eigentlich wollte ich „nur“ Sychronisieren mit iTunes. ABER es kam eine seltsame Fehlermeldung:

unable to load syncUIcorelocalized.dll

Zefixnomal! Warum bleibt die Sychronisation bei Step 3 „Kontakte“ hängen?

Kurz mal gegurgelt und in den Apple-Foren gibt es tatsächlich Leidensgenossen mit dem selben Problem und noch dazu mit aktuellem Datum von Ende Januar bis heute. Es wird freudig iTunes deinstalliert und neu installiert, sogar sämtliche Apple-Software wird von den Forenteilnehmern runtergeworfen und neu installiert! Alles ohne Erfolg! Das kann es ja nicht sein!!!

Doch dann lese ich den entscheidenden Tipp:

  1. iTunes beenden!
  2. Outlook beenden!

Unter „Systemsteuerung –> Software –> Die Applikation „Apple Mobile Device Support“ –> Ändern klicken –> Reparieren“ auswählen.

unable-to-load-syncouicorelocalized-dll-itunes-iphone

unable-to-load-syncouicorelocalized-dll-itunes-iphone

Das dauert zwar ne Weile, aber sofort synchronisiert iTunes wieder. Er meckerte zwar noch, dass „meine Mailaccounts nicht abgegelichen werden können, weil diese in Verwendung seien“, aber nachdem ich auf dem iPhone ALLE Applikationen beendet hatte, auch das Mailprogramm, klappte es auf Anhieb!

So, nach 45 Minuten scheint alles wieder OK zu sein! Damminomal!!!


30.09.2009 – Mallorca: Zweiter Teil – KNX-Training und die Erfindung des „WLAN-Kabel“

30. September 2009

Der Tag nach dem Race-Training stand im Zeichen der intelligenten Gebäudeautomation. Und das in einem besonderen Rahmen; denn die Finca von Tom ist komplett damit ausgestattet. So konnte die Visualisierungssoftware und Hardware-Schulung am lebendigen Objekt durchgeführt werden. Nach dem ausgiebigen Frühstück funktionierten wir den grossen Esstisch zur Laptop- und Rechnerarena um. Auch die Terrasse wurde praktischerweise voll vernetzt. Dabei wurde das „WLAN-Kabel“ erfunden – Reichweite 30 Meter egal ob im Freien Felde oder durch Terrassentüren! Es funktionierte rasend schnell!

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Jede Steckdose in greifbarer Nähe fand Verwendung für ein Laptopnetzteil und es entstand das übliche Kabelchaos, wenn Tom und wir aufeinander treffen.

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Während am Esstisch die KNX-Produkt-Test-Fraktion platz nahm, lief auf der Terrasse die Visualisierungsschulung. Aber eine klare Trennung gab es nie; denn es fand ein reger Kommunikationsaustausch statt. Neue Erkenntnisse wurden umgehend mitgeteilt, bewundert und diskutiert.

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Das Bild unten in der Mitte zeigt Chrigel, wie er die Schweizer Stecker der Netzteile fachmännisch „ver-europäisiert“ – der Erdanschlussstift wird kurzerhand mit der Metallsäge abgelängt – so wird ein Eurostecker draus – ohne Adapter.

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Gegen Abend stand die Siegerehrung an – dachte ich – dabei wurde ich zur „Pistensau“ von Mallorca gekürt, weil ich trotz Überholverbot gleich drei Mal überholt hatte. Danke!!! Ich werde weiter trainieren – auf Schweizer kurvenreichen Strassen – und dem Rest der Gang beim nächsten Ganztages-Fahrertraining zeigen, wo der Hammer hängt! (Zitat Walter Röhrl). Während Tom das Weissbier im Pool einweichte, heizte Helga den Grill an.

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Und somit liessen wir den Samstag bei einem üppigen Abendmahl gemütlich ausklingen und sassen bei angenehmen Temperaturen unter dem Halbmond auf der Terrasse und liessen es uns schmecken bis die Nähte platzten.

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Wir diskutierten über den gestrigen Renntag, die Produkte und Software, „dem Claus sein Haus“, die LED-Poolbeleuchtung, den Vermarktungsmöglichkeiten des WLAN-Kabels, mögliche Umbaumassnahmen und Anekdoten aus dem Leben eines Bauherren. Es wurde noch ziemlich zünftig bis spät in die Nacht. Den Organisatoren des kombinierten Race-/KNX-Weekends gebührt ewiger Dank. Ich bin gespannt, wann ich die Pfunde wieder abtrainiert habe.

Sämtliche Bilder von diesem Tag findet man auf dem Server.


19.05.2008 – Nützliche kostenlose Bildbearbeitungs-Software

20. Mai 2008

Lange ärgerte ich mich darüber, dass ich keine Bild-Browsersoftware mehr besitze. Der Explorer ist dafür nur absolut ungenügend geeignet. Der Microsoft Picture Viewer ist schon mal nicht schlecht. Nur komprimiert er die Bilder beim Verkleinern auf Webgrösse von der Dateigrösse nicht optimal und man muss die Bildnamen immer manuell Stück für Stück umbenennen. In der Arbeit ist „Snag-It“ installiert. Das Programm besitzt die Möglichkeit nicht nur die Bildgrösse zu ändern, sondern auch gleich die Dateinamen umzubenennen (Batch). Schon mal nicht schlecht, aber ich habe das Programm zu Hause nicht.

Via Leu fand ich nun zwei nette Programme eben für den Zweck „Imagebrowser“ und „Batchkonvertierung“. Beide von der gleichen Firma und beide kostenlos!

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Beide Programme sehen gut aus und ich musste diese sofort ausprobieren. Ergebnis: Begeisterung!

FSResizerScreenShot

Der Imagebrower heisst „FastStone Image Viewer 3.2″ und der Batch-Konverter“ nennt sich „FastStone Photo Resizer 2.5„. Beim „FastStone Image Viewer“ ist z.B. Der „Flickr Uploader“ ist direkt als externes Programm einbindbar; d.h: Bei einem Rechts-Klick auf ein Bild öffnet sich ein Content-Fenster und dort können Programme aufgerufen werden. „Flickr Uploader“ einbinden und es öffnet sich sofort das gewünschte Programm.

Nun muss ich nur noch checken, ob die beiden Programme auch für den Mac verfügbar sind. Eigentlich müsste es so sein, denn Leu nutzt eigentlich nur Mac, odrrr?

Nööö.. 😦 Die Programme gibt es keine MAC-Version.


Kostenlose Software für MAC OSX – Arizona Sprachtrainer

25. April 2008

Zufällig stiess ich gestern auf den Blog von Holger: „OS X Freeware – Kostenlose MAC-Software„. Seit ein paar Wochen bezeichne ich mich als „MAC ReEntry“ – also als Wiedereinsteiger in die Thematik „Apfel“. Brüderchen Mike hat bereits zwei Wochen Vorsprung. Aber zurück zum Thema:

Mike sucht immer nach einem Fremdsprachprogramm für den MAC. Und wurde bei Holger fündig. Das Programm heisst „Arizona ProVoc“ und ist eine Freeware – also kostenlos – für den MAC. Einfach fantastisch wieviele Fremdsprachen man damit laden kann. Diese stehen ebenso auf der Arizona-Website zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Nun können wir nebenbei Sprachen pauken. Soviel wir wollen. Teilweise sogar mit Sprachausgabe.