29.11.2017 – Was kann der Eisbaer?

29. November 2017

Hier die Antwort auf die Frage: Was kann die KNX Visualisierungssoftware „Eisbär“ (alias Busbär) von Alexander Meier?

Falls jemand ne gute Visualisierung sucht. Der Editor ist vollgrafisch. Man kann die Visualisierung im Editor komplett mit Busverbindung sofort austesten.

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Alle bekannten Drittsysteme sind implementierbar. Integrierter SIP-Server für die Türkommunikation. Client natürlich auch. Sonos, Hue, Modbus, CAN, Tesla, SNMP, Profibus ja sogar die neue LOGO8.

Preise für Lizenzen fangen bei 370 Euro netto an (Prodomo 5 Seiten 200 Datenpunkte) plus irgendeinen kleinen Windowsserver (z.B. ein NUC). Der Editor zeigt bei der Konfiguration an, welche Lizenz man benötigt.

Hat man eine kleine Lizenz und möchte eine grössere Updaten, einfach Dongle tauschen.

Hier sind zusätzlich weitere Informationen über die Treiber und Spezialfunktionen als PDf ladbar. EisBär SCADA – Treiber und spezielle Funktionen – Einzelseiten

Zur Preisliste geht es hierlang.

Infos auf www.busbaer.ch


26.03.2010 – Osram Endura – Die Leuchtstoffröhre nach dem Tesla-Induktions-Prinzip

27. März 2010

Sie führen die Spitze langlebiger Lampen an: Mit einer Nutzlebensdauer von 60.000 Stunden – das sind fast sieben Jahre bei durchgängiger Nutzung – und einer Lichtausbeute von 90 Lumen/Watt garantieren Induktionslampen einen energieeffizienten Betrieb. Ganz klar, dass sie sich vor allem für Anwendungsbereiche eignen, bei denen der Lampenwechsel aufwändig und teuer ist – zum Beispiel in hohen Hallen.

Die unten abgebildete Endura Leuchtstofflampe war Osrams Antwort auf frühere QL Produkte von Philips. Die Technologie die Energie über ein hochfrequentes Magnetfeld einzuspeisen wurde jedoch ursprünglich von Sylvania entwickelt, ging aber zu Osram über, als Osram im Jahr 1993 North American Sylvania von GTE kaufte. In Kanada wird diese Lampe heute noch als „Sylvania Icetron“ verkauft. Warum? Diese Neonröhre ohne Elektroden zündet sicher bis zu eisigen -50 Grad Celsius (die 70 Watt bis garantierte -25 Grad).

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Osram Endura – Die elektrodenlose Leuchtstofflampe

Die Entwickler waren so freundlich und bauten so viele Vorteile einer Neonröhre wie möglich in diese Kreation. Zum Beispiel die lange röhrenförmige Form, welche zu einer hohen Lichtausbeute führt. Die Energie wird in die Endura Lampe über die primären Wicklungen einer Transformatorenspule, in zwei Hälften aufgeteilt parallel verdrahtet gekoppelt und mit 18 Wicklungen um einen Ferritkern gewickelt, die auf der gegenüberliegenden Seite liegen. Der Closed Loop wird über eine einzige Sekundärwicklung des Transformators gebildet. So kommt man ohne Elektroden aus. Auch kommt die Lampe mit einer relativ niedrigen Betriebsfrequenz von 250 kHz aus – und zündet wie erwähnt sofort; denn eine kleine Heizung mit 1 Watt hält das Amalgam verdampft – auch bei extrem niedrigen Temperaturen.

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Osram Endura Quicktronic Vorschaltgerät

Da so mechanische und verschleißintensive Bauteile im Leuchtkörper entfallen, erreichen Induktionslampen extrem lange Lebensdauern: Sie leuchten viele Jahre ununterbrochen. Ihre Leuchtkraft lässt lediglich durch Verschmutzung und Eintrübung des Leuchtkörpers mit den Jahren nach – um etwa 30 % in 7 Jahren. In der Praxis wird die Lebensdauer meist durch einen Ausfall der elektronischen Bauteile (Sender und zugehöriges Vorschaltgerät) nach einigen Jahren begrenzt

Die extrem lange Systemlebensdauer von 60.000 Stunden (Ausfallrate < 12 Prozent) ermöglicht ca. sieben Jahre Dauerlicht. Das ist etwa fünfmal so lang wie bei herkömmlichen Leuchtstofflampen.

Endura[1]
Lebensdauer und Lichtstrom in %

Nur eine Frage bleibt: Warum liegt der Preis für dieses Wunderding der Technik bei über 190 Euro (ohne Vorschaltgerät)? Normale Neonröhren bekommt man für unter 2 Euro.

  • Leistungsstufe: 70 W, 100 W, 150 W
  • Mittlere Lebensdauer: 60.000 h
  • Lichtfarbe: LUMILUX Warm White, LUMILUX Cool White
  • Extrem lange Systemlebensdauer: 60.000 Stunden
  • Große Lichtstrompakete: 6.500 lm, 8.000 lm, 12.000 lm
  • Flackerfreier Sofortstart
  • Hohe Lichtausbeute: > 80 lm/W
  • Sehr gute Lichtqualität: Farbwiedergabe Ra > 80
  • Hoher Lichtstrom über einen breiten Temperaturbereich durch Amalgam-Technik
  • Niedrige Betriebsfrequenz: 250 kHz
  • Für flache Leuchten besonders geeignet
  • Geringer Lichtstromrückgang (30 % nach 60.0000 h)
  • Sichere Zündung bei tiefen Temperaturen bis –40 °C, je nach EVG
  • Gleichstrombetrieb möglich
  • Lampe und EVG können bis 20 m getrennt werden, je nach EVG

Weitere Informationen:

In Amerika gibt es diese Induktionslampen für E23 Fassungen.