02.12.2017 – 50 Jahre Regensburger Universität

2. Dezember 2017

Erfolg hatten schließlich die gemeinsamen Bemühungen der Stadt Regensburg, der Region und des 1948 gegründeten Universitätsvereins. Nach dem Landtagsbeschluss begann Mitte der 1960er Jahre der stufenweise Aufbau der Universität zu einer Volluniversität, an der nach Abschluss der letzten Baustufe alle wesentlichen Fächer vertreten sein sollten. Bereits im April 1964 nahm die Universitätsbibliothek ihre Tätigkeit auf; im November 1965 wurde der Grundstein für das Sammelgebäude gelegt; 1967 schließlich trat die vorläufige Satzung der Universität Regensburg in Kraft und Prof. Dr. Franz Mayer wurde zum ersten Rektor, bzw. Präsidenten gewählt.

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Die Einrichtung eines medizinischen Beirats für den Aufbau der Medizinischen Fakultät im Jahr 1969 bildete zugleich den Startschuss für die konkrete Planungsphase für den Bau eines Universitätsklinikums. Die Grundsteinlegung für das Klinikum erfolgte im September 1978.

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Aufnahme des Lehrbetriebs

Am 6. November 1967 startete am Regensburger Campus der Lehrbetrieb mit genau 35 Professoren und 661 Studierenden. Das Jahr 1967 gilt seitdem als Gründungsjahr der Universität Regensburg, im November jeden Jahres wird mit dem Dies academicus an den Beginn des Vorlesungsbetriebs feierlich erinnert.

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In diesem ersten Wintersemester 1967/68 hatte die Universität drei Fakultäten: Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, die Philosophische Fakultät und die Katholisch-Theologische Fakultät. Im Wintersemester 1968/69 kamen die Naturwissenschaften als weitere Fakultät dazu, im Sommer 1972 wurde die Pädagogische Hochschule Regensburg in die Universität integriert.

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Auszug aus Artikel Helmut Kroner @ Facebook

Fotos: Stadt Regensburg, Bilddokumentation,

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17.12.2009 – Mary Shelley’s “Frankenstein” Hörbuch kostenlos

17. Dezember 2009

Bei Vorleser.net:  Das insgesamt gut 7,5-stündige Hörbuch steht jetzt vollständig zum kostenlosen mp3-Download zur Verfügung! Mary Shelley’s „Frankenstein“: Der Roman erzählt die Geschichte des jungen Schweizers Viktor Frankenstein, der an der damals berühmten Universität Ingolstadt einen künstlichen Menschen erschafft.

Mary Wollstonecraft schrieb bereits im Alter von zehn Jahren ihr erstes Buch, eine eigene Version eines alten Kinderbuches. Ihr Vater William Godwin heiratete 1801 Mary Jane Clairmont, eine Witwe mit zwei Kindern. Mit 16 lernte Mary Percy Bysshe Shelley kennen, mit dem sie auf einer Reise in die Schweiz und an den Rhein durchbrannte. Nach dem Tod von Percys erster Frau konnte Mary mit 19 Jahren Shelley heiraten. Das Paar hatte drei Kinder, von denen zwei in sehr jungen Jahren starben. Die Kindheit überlebte einzig Percy Florence Shelley (1818-1889). Auch ihr Mann starb bei einem Schiffsunglück. Mary Shelley starb 1851 in London. (Quelle: Wikipedia)

Bei Vorleser.net das kostenlose Hörbuch Mary Shelley’s „Frankenstein“ laden


08.12.2008 – Zürich: Hormon Oxytocin erzeugt gleichgültigere Menschen

9. Dezember 2008

Der Presseartikel auf welt.de „Streitende brauchen ein Hormon gegen Stress“ erinnerte mich an ein Schreckenszenario, welches sich im Science Fiction Movie „Serenity“ als Roter Faden durchzog. Aber zuerst zu den Fakten aus einer Studie von – natürlich – Wissenschaftlern der Universität Zürich:

Mit einer Verabreichung des Hormons Oxytocin kann offenbar das Sozialverhalten von Menschen verbessert werden. Die Substanz hilft nämlich dabei, Stresshormone im Gehirn zu reduzieren. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität Zürich. Dabei wurde das Streitverhalten von 47 Versuchspaaren zwischen 20 und 50 Jahren analysiert, wie die Fachzeitung „Biological Psychiatry“ berichtet.

Und weiter:

Dabei kamen sie zum Schluss, dass die Paare, die Oxytocin erhalten hatten, wesentlich besser abschnitten, als die mit einem Placebo abgespeisten Vergleichspaare. Laut der Studie verlängerte das Oxytocin zudem die Dauer von positivem im Verhältnis zu negativem Verhalten. Daraus zogen die Forscher den Schluss, dass Oxytocin generell für positives Verhalten oder Stressreaktionen bei Partnerschaften verantwortlich ist.

Also reicht nur eine Priese „Oxytocin“ in der Luft und der Mensch regt sich weniger auf und wird gleichgültiger, die Schwelle zum Streiten und zur Gewalt wird deutlich höher und alles riecht nach „Friede, Freude, Eierkuchen“. Welche Auswirkungen das auf den Strassenverkehr hätte! Keine Streitereien, keine Raser, keine Macho-Überholmanöver, weniger Unfälle. Und erst in der Politik! CVP und SVP verbrüdern sich im Bundesrat, bieten sich gegenseitig die Ämter an, die Armee wird abgeschafft und Blocher geht mit Maurer in den Ruhestand, züchten wie einst Cesar Rosen oder begrüssen am 12.12.2009 Grenzgänger mit warmem Händedruck und tonnenweise Fondue und Röschti.

Moment mal! Eine Substanz in der Luft stellt die Bewohner ruhig und macht sie friedlich? Sofort fühlte ich mich an DEN Science Fiction Film des Jahrhunderts erinnert, den ich vorher aber nicht kannte, aber nach dem ersten Anschauen auf DVD (für das Kino zu spät) sofort in meine Sammlung wanderte: „Serenity“! Was Ihr kennt den auch (noch) nicht? Dann wird es aber Zeit ihn sich mal näher zu Gemüte zu führen; denn nicht nur ich bin Fan von diesem Film (und der Serie auf DVD). Dieser Film wurde zum Top-Science-Fiction Film des Jahrhunderts gewählt. Und das vor „Star Wars“, „Matrix“, „Alien“, „Terminator“ und „Zurück in die Zukunft“.

Kurzabriss des Film’s „Serenity“:

500 Jahre in der Zukunft. Die Rohstoffe der Erde sind ausgebeutet und die Menschheit ist dermassen gewachsen, dass die Erde sie nicht mehr ernähren kann. Man hat die Technik um ferne Planetensysteme zu erreichen und findet dort erdähnliche Planeten, welche mit Terraforming lebenswert umgestaltet werden. Die Entwicklung geht von den Zentralplaneten aus. Dort sitzt auch die Regierung der „Allianz“. Allerdings wollen sich so manche Bewohner der äusseren Planeten von der Bevormundung der „Allianz“ nicht unterdrücken lassen. Es kommt zu einem erbitterten Krieg, den die „Allianz“ zu gewinnen scheint.

Das Raumschiff „Serenity“ unter der Führung eines ehemaligen Rebellen Mal Reynold nimmt eines Tages Dr. Simon Tam und seine etwas seltsame Schwester River auf. Sie bestehen einige Abenteuer, bis man sich im Laufe der Zeit dazu entschliesst unter grossen Gefahren den Planeten „Miranda“ aufzusuchen. Dort findet man einen bewohnbaren Planeten vor. Allerdings weisen die vielen Leichen auf eine Katastrophe hin. Schliesslich entdeckt man ein abgestürztes Raumschiff und darin eine Nachricht als Hologramm. Darin wird geschildert, dass die „Allianz“ einen Versuch auf dem Planeten „Miranda“ gestartet hatte, der gründlich fehlschlug.

Die Wissenschaftler entliessen eine Substanz mit dem Namen „Pax“ in die Athmosphäre des Planeten „Miranda“ mit dem Ziel die Bewohner friedlich und genügsamer zu machen. Das gelang auch zu Beginn. Allerdings wollte der Grossteil der Bevölkerung dann irgendwann gar nichts mehr machen und verstarb. Auf den restlichen Teil der Bevölkerung zeigte das „Pax“ aber schreckliche Nebenwirkungen – nämlich das Gegenteil. Diese „Reaver“ wurden viel aggressiver und fielen über die friedlichen Menschen her und töteten den Rest der ruhig gestellten Personen.

Na hoffentlich kommt auf unserem Planeten niemand auf so eine bombastische Idee! Obwohl … die SVP könnte doch am Mittwoch im Bundesrat auf den Posten ganz gemütlich und ruhig …

Mehrwert gefällig?