24.03.2013 – Davos Jakobshorn – Peter wieder einmal auf dem Snowboard

24. März 2013

Diese Wochenende fand die KNX-Generalversammlung in Davos statt. Am Freitag die GV und am Samstag stand der KNX-Skitag am Jakobshorn auf dem Programm. Somit holte ich mein Snowboard aus dem Keller und suchte die Ausrüstung zusammen. Wann war ich eigentlich das letzte Mal auf dem Brett gestanden? Lange ist’s her. Kondition habe ich als „No-Sports“ auch nicht mehr. Somit dachte ich eher daran mit einer Bergfahrt auf die Hütte zu fahren, als mich auf das Brett zu stellen. Aber es kam dann doch anders.

Chrigel und René überredeten mich dann doch am Freitagabend am nächsten Tag die (Ritter)-Skiausrüstung anzuziehen. Was mich eh immer nervte am Skifahren: Man stapft mit unförmigen Skischuhen durch die Gegend und trägt die langen Skier herum. Die Skistecken sind dann auch noch ein zusätzliches lästiges Übel. Deshalb fing ich vor x-Jahren mit dem Snowboarden an. Bequemere Schuhe und nur das Brett dabei. Besser ist das.

Wir gingen am Samstagmorgen gemütlich zum Frühstücken. René ist zwar ein extremer Frühaufsteher, aber Gott-sei-Dank kein Ski-Stresser, der schon um 8 Uhr am Lift stehen muss, um die Skikarte den ganzen Tag am Berg auszunutzen mit möglichst vielen Bergfahrten und dann auch noch sämtliche Hänge abfährt, damit sich der Skitag lohnt. Wir frühstückten gemütlich und zogen uns anschliessend um. Gegen 10 Uhr besorgten wir uns an der Rezeption beim Hotel Grischa die Skikarten und stapften dann zusammen mit Felix zuerst zur Talstation der Gondel.

An der Talstation standen aber zu viele Leute an. Somit wanderten wir weiter zum 2er-Lift am Jakobshorn. Dort ging es etwas besser und wir waren alsbald auf dem Berg. Ich schnallte mir mein Brett an und fuhr die ersten Meter etwas vorsichtig. Aber wie ich feststellen durfte, verlernt man das Snowboarden nicht und nach wenigen Schwüngen klappte es dann, wie früher.

Hier zwei Videos, damit man echt glaubt, dass ich nicht nur in den Hütten gesessen bin 🙂


12.12.2009 – Alle Jahre wieder: Das vorweihnachtliche Wellness-Wochenende in Regensburg

14. Dezember 2009

Alle Jahre geht es traditionell zum „Wellness-Wochenende“ nach Regensburg. Somit packten Mike und ich das leichte Handgepäck und fuhren nach „Klöten“ – nein – nach Bassersdorf, um dort Moni einzuladen. Dann begaben wir uns auf die Autobahn und peilten mit Höchstgeschwindigkeit innerhalb der schweizer gesetzlichen Limite bei genügend Schneefall St. Margreten an; denn in der dortigen Raststätte – nein, kein Fressbalken – warteten bereits Chris, Chrigel, René und Dani auf uns.

Wir stärkten uns noch einmal mit ungesundem Kaffee und Schokkigipfli und überschritten ohne Komplikationen die nachbarliche Grenze nach Österreich. Nach einem kurzen Zwischenstopp im verregneten Lindau ging es mit der gewohnten Beschleunigung bergan auf die A96 Richtung München. Nach einem kurzen Raucherstopp und dem betrachten Kneipp’scher Bedienungsanleitungen beobachteten wir einen frierenden grösseren Vogel in der verschneiten Wiese, der Wohl das Ticket in den Süden vergessen hatte.

Die Fahrt verlief weiterhin recht reibungslos und so erreichten wir Regensburg in den frühen Abendstunden. Während die Jungs im Hotel eincheckten, standen wir leider vor verschlossenen Türen – Mam war noch „kurz“ was einkaufen gegangen. Somit spürten wir bereits die erste Anwendung im Rahmen des Wellness-WE’s: Wechselbad der Gefühle inklusive Kältetherapie. Aber schliesslich liess man uns ein, wir legten unsere Gepäckstücke ab und sattelten die Hufe Richtung Hotel. Dort warteten die „Fantastic Four“ auf uns und nahmen die nächste Anwendung zu sich: Feinster Hopfen, gesundes Malz und quellfrisches Wasser.

Doch alsbald wechselten wir zum nächsten Tempel der Gemütlichkeit, in welchem man sich bis spät in die Nacht gemütlich erholt und studierten die Liste der angebotenen Gaumen- und Magenanwendungen. Wir konnten uns nicht entscheiden welche Wohltat wir bevorzugen würden. Liessen uns dann aber schliesslich nach näherer Begutachtung überraschen und das genehmigten uns  das nahrhafte Naturgemüse nebst dünn geschnittenen von Hand aufgezogenen Scheiben oder zarten Gebeinen des Singularis Porcus überzeugen. Dazu gab es vergorenen Hopfentee in rauhen Mengen, damit die Anwendung gesamthaft und nahrhaft, CO2 neutral ihre gesunde Wirkung auf den Körper und Geist entfalten kann.

Anschliessend begaben wir uns zur vorletzten Wellness-Anwendung für den Freitag. Im bekannten Wellness-Tempel „Scala“ war ein Tisch für uns reserviert. Allerdings nicht zum hinsetzen, doch zur Verwunderung aller stand Bewegung auf dem Programm. Eine so genannte Wechselanwendung, in welcher sich rhythmische Bewegung zum Takt von Musik aus den 80ern mit Ruhephasen kombiniert mit Flüssigkeitsaufnahme abwechselt. Diese Anwendung wurde von allen voll ausgekostet und musste durch Musikabbruch bei gleichzeitigem Verlassen der Räumlichkeiten beendet werden.

Dies trieb uns zur letzten Anwendung an diesem Freitag. Eine Wanderung zur wohl kleinsten Wellness-Räumlichkeit welche jedoch erst ab 5 Uhr morgens öffnet, aber etwas in der Region weltbekanntes für den gesunden Körper feilbietet: „Zwoa Lange Braune mit Allem, a Stangerl und an Kaffee – süss, blond mit Löffel drin“. Kurzzeitig kam ein Teil der Gruppe vom rechten Weg ab und wechselte die Strassenseite. Wurde aber dann vom Pfarrer der nachhaltigen Karmelitenkirche auf die Richtige Seite begleitet. Leider existieren von der letzten Anwendung keine Bilder, da dem Autor und Fotograf mit der Aufnahme der gesunden Speisen und Getränke die Hände gebunden waren – was sehr schade ist. Aber auch der schönste erholsamste Wellness-Tag findet irgendwann ein Ende und die Gruppe empfahl sich zur Schlaftherapie.

Am Samstag traf man sich erneut gut erholt im Stützpunkthotel. Von dort aus wanderte man gen Innenstadt, um sich mit Weggefährten aus dem nahen Nürnberg zu treffen. Es handelt sich dabei um Petra und André – alte Weggefährten aus der Schweiz und Österreich – zusammen mit der Schwester von Petra und ihrem Schwager in Spe schlossen sie sich uns an. Es ging zu einer kurzen Kulturrunde in den Regensburger Dom, der unlängst eine neue Orgel erhielt. Von dort aus ging es direkt auf den Regensburger Christkindlmarkt, wo wir auf Regina trafen. Sie nahm bereits den weltbekannten aromatisierten erhitzter Wellness-Traubensaft zu sich. Und sie zeigte den Gästen gleich, wie man sich traditionell gegen Kälte schützt: Man nehme zwei Becher und wärme sich damit die Hände.

Auch Brigitte traf ein und schloss zeigte sich vom Wellness-Gedanken beeindruckt. Christian konnte sogar zwei Mädels aus Neumarkt überzeugen. Und Dani erzählte den Anwesenden von seinen Erfahrungen der Erholsamen Wirkung auf Körper und Geist vom Vortag. Bernhard zeigte sich zwar anfänglich etwas skeptisch, aber die Wellness-Erfahrenen Mam und Brigitte konnten ihn schliesslich zum Mitmachen animieren. Die Anwendung mit aromatisieren erhitzen Traubensaft verfehlte seine Wirkung nicht. Und so tauschte man Erfahrungen aus und lachte viel, was die Wirkung nur noch unterstützte: Eine gesunde Gesichtsfarbe und strahlender Teint ist der Beweis. Sogar die Zunge bekommt ihre rosige Farbe zurück. So ein guter Trunk öffnet einem die Augen und lässt die Lebensgeister in den Körper zurück kommen.

Wir beschlossen anschliessend eine kleine Altstadtwanderung durchzuführen auf der Suche nach einer Herberge für eine Zwischenstärkung. Schliesslich trafen wir uns im Ruhmestempel der Bayern – im Augustiner – um einen weiteren Schritt in der Therapie zu begehen. Mit einer gewissen Vorstellungskraft kann man eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Chrigel und König Ludwig nicht verheimlichen – nur der Bart fehlt.

Der letzte samstägliche Teil bestand wieder aus Bewegung. Hierzu suchten wir die weltbekannten Regensburger Katakomben unterhalb des Augustiners auf; denn nur hier quillt der gesunde frisch gekühlte Gerstensaft gemeinsam mit natürlich CO2-angereichertem Mineralwasser in einer ungeahnten Konsistenz aus den Hähnen, dass es eine reine Freude ist.

Am Sonntag stand nach einer ausgedehnten Tiefschlafphase der letzte Menüpunkt auf dem Programm: Es gab original Münchner Weisswürst, mit frisch gebackenen Brezn und süssem Senf. Schliesslich darf man nach so einem gesunden Wellness-Wochenende dann doch einmal wieder sündigen.

Sämtliche Bilder vom weihnachtlichen Wellness-Wochenende in Regensburg findet man hier.


13.12.2008 – Regensburg: Ein Wellnesswochenende am Regensburger Christkindlsmarkt

13. Dezember 2008

Kapitel 1: Die Anfahrt. Am Freitag um 18 Uhr packte ich meinen Laptop ein, verabschiedete mich und wanderte zu Mike ins Büro. Es schneite leicht und es fröstelte mich ein wenig. Mike wollte „nur noch eine Mail wegschicken“. Tja, und das dauerte. Somit kamen wir erst um 19 Uhr weg aus Zürich und steuerten Winterthur an.

Dort trafen wir uns mit Jury und Chrigel. Wir ratschten noch ein wenig, tranken den ein oder anderen Kaffee, bis Jury uns eröffnete, dass er leider nicht mitfahren könne. Seine gesamte Familie litt unter einer akuten Grippe. Ergo starteten nur 3 Jungs ins „Wellness-Wochenende“ nach Regensburg. Chrigel steuerte seinen Audi S4 Quattro gemächlich über die Schweizer Autobahnen, bis wir zum Auftanken im Mc Donald in Lindau ankamen. Dort nahmen wir eine „Brotzeit“.

Aber dann: Den Berg rauf packte er bzw. der Audi die PS aus und wir beschleunigten nahe der Lichtgeschwindigkeit. Apropos „Licht“: Vollmond! Die Nacht erleuchtete der Vollmond und zusammen mit der weiss bepuderten Landschaft sah es eben nicht nach dunkler Nacht aus. Ohne jegliche Komplikationen erreichten wir gegen 1 Uhr Regensburg.

Wellness-WE-Regensburg-2008-005
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Die Nacht war kurz aber „ausgeschlafen“. Gegen 11 Uhr weckte uns Mam. Sie hatte das Frühstück hergerichtet. Während sie sich ein Taxi nahm, um zum Christkindlsmarkt zu fahren, starteten wir in den neuen Tag. Zuerst meldete sich Bernhard. Er würde zu Hause aufräumen, da Besuch anstand. Käme dann aber gegen 18 Uhr zum Christkindlsmarkt. Dann rief ich Harry an. Wir verabredeten uns um 15 Uhr in der Innenstadt.

Na denn kann das Wellness-WE in Regensburg beginnen.