12.12.2009 – Alle Jahre wieder: Das vorweihnachtliche Wellness-Wochenende in Regensburg

14. Dezember 2009

Alle Jahre geht es traditionell zum „Wellness-Wochenende“ nach Regensburg. Somit packten Mike und ich das leichte Handgepäck und fuhren nach „Klöten“ – nein – nach Bassersdorf, um dort Moni einzuladen. Dann begaben wir uns auf die Autobahn und peilten mit Höchstgeschwindigkeit innerhalb der schweizer gesetzlichen Limite bei genügend Schneefall St. Margreten an; denn in der dortigen Raststätte – nein, kein Fressbalken – warteten bereits Chris, Chrigel, René und Dani auf uns.

Wir stärkten uns noch einmal mit ungesundem Kaffee und Schokkigipfli und überschritten ohne Komplikationen die nachbarliche Grenze nach Österreich. Nach einem kurzen Zwischenstopp im verregneten Lindau ging es mit der gewohnten Beschleunigung bergan auf die A96 Richtung München. Nach einem kurzen Raucherstopp und dem betrachten Kneipp’scher Bedienungsanleitungen beobachteten wir einen frierenden grösseren Vogel in der verschneiten Wiese, der Wohl das Ticket in den Süden vergessen hatte.

Die Fahrt verlief weiterhin recht reibungslos und so erreichten wir Regensburg in den frühen Abendstunden. Während die Jungs im Hotel eincheckten, standen wir leider vor verschlossenen Türen – Mam war noch „kurz“ was einkaufen gegangen. Somit spürten wir bereits die erste Anwendung im Rahmen des Wellness-WE’s: Wechselbad der Gefühle inklusive Kältetherapie. Aber schliesslich liess man uns ein, wir legten unsere Gepäckstücke ab und sattelten die Hufe Richtung Hotel. Dort warteten die „Fantastic Four“ auf uns und nahmen die nächste Anwendung zu sich: Feinster Hopfen, gesundes Malz und quellfrisches Wasser.

Doch alsbald wechselten wir zum nächsten Tempel der Gemütlichkeit, in welchem man sich bis spät in die Nacht gemütlich erholt und studierten die Liste der angebotenen Gaumen- und Magenanwendungen. Wir konnten uns nicht entscheiden welche Wohltat wir bevorzugen würden. Liessen uns dann aber schliesslich nach näherer Begutachtung überraschen und das genehmigten uns  das nahrhafte Naturgemüse nebst dünn geschnittenen von Hand aufgezogenen Scheiben oder zarten Gebeinen des Singularis Porcus überzeugen. Dazu gab es vergorenen Hopfentee in rauhen Mengen, damit die Anwendung gesamthaft und nahrhaft, CO2 neutral ihre gesunde Wirkung auf den Körper und Geist entfalten kann.

Anschliessend begaben wir uns zur vorletzten Wellness-Anwendung für den Freitag. Im bekannten Wellness-Tempel „Scala“ war ein Tisch für uns reserviert. Allerdings nicht zum hinsetzen, doch zur Verwunderung aller stand Bewegung auf dem Programm. Eine so genannte Wechselanwendung, in welcher sich rhythmische Bewegung zum Takt von Musik aus den 80ern mit Ruhephasen kombiniert mit Flüssigkeitsaufnahme abwechselt. Diese Anwendung wurde von allen voll ausgekostet und musste durch Musikabbruch bei gleichzeitigem Verlassen der Räumlichkeiten beendet werden.

Dies trieb uns zur letzten Anwendung an diesem Freitag. Eine Wanderung zur wohl kleinsten Wellness-Räumlichkeit welche jedoch erst ab 5 Uhr morgens öffnet, aber etwas in der Region weltbekanntes für den gesunden Körper feilbietet: „Zwoa Lange Braune mit Allem, a Stangerl und an Kaffee – süss, blond mit Löffel drin“. Kurzzeitig kam ein Teil der Gruppe vom rechten Weg ab und wechselte die Strassenseite. Wurde aber dann vom Pfarrer der nachhaltigen Karmelitenkirche auf die Richtige Seite begleitet. Leider existieren von der letzten Anwendung keine Bilder, da dem Autor und Fotograf mit der Aufnahme der gesunden Speisen und Getränke die Hände gebunden waren – was sehr schade ist. Aber auch der schönste erholsamste Wellness-Tag findet irgendwann ein Ende und die Gruppe empfahl sich zur Schlaftherapie.

Am Samstag traf man sich erneut gut erholt im Stützpunkthotel. Von dort aus wanderte man gen Innenstadt, um sich mit Weggefährten aus dem nahen Nürnberg zu treffen. Es handelt sich dabei um Petra und André – alte Weggefährten aus der Schweiz und Österreich – zusammen mit der Schwester von Petra und ihrem Schwager in Spe schlossen sie sich uns an. Es ging zu einer kurzen Kulturrunde in den Regensburger Dom, der unlängst eine neue Orgel erhielt. Von dort aus ging es direkt auf den Regensburger Christkindlmarkt, wo wir auf Regina trafen. Sie nahm bereits den weltbekannten aromatisierten erhitzter Wellness-Traubensaft zu sich. Und sie zeigte den Gästen gleich, wie man sich traditionell gegen Kälte schützt: Man nehme zwei Becher und wärme sich damit die Hände.

Auch Brigitte traf ein und schloss zeigte sich vom Wellness-Gedanken beeindruckt. Christian konnte sogar zwei Mädels aus Neumarkt überzeugen. Und Dani erzählte den Anwesenden von seinen Erfahrungen der Erholsamen Wirkung auf Körper und Geist vom Vortag. Bernhard zeigte sich zwar anfänglich etwas skeptisch, aber die Wellness-Erfahrenen Mam und Brigitte konnten ihn schliesslich zum Mitmachen animieren. Die Anwendung mit aromatisieren erhitzen Traubensaft verfehlte seine Wirkung nicht. Und so tauschte man Erfahrungen aus und lachte viel, was die Wirkung nur noch unterstützte: Eine gesunde Gesichtsfarbe und strahlender Teint ist der Beweis. Sogar die Zunge bekommt ihre rosige Farbe zurück. So ein guter Trunk öffnet einem die Augen und lässt die Lebensgeister in den Körper zurück kommen.

Wir beschlossen anschliessend eine kleine Altstadtwanderung durchzuführen auf der Suche nach einer Herberge für eine Zwischenstärkung. Schliesslich trafen wir uns im Ruhmestempel der Bayern – im Augustiner – um einen weiteren Schritt in der Therapie zu begehen. Mit einer gewissen Vorstellungskraft kann man eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Chrigel und König Ludwig nicht verheimlichen – nur der Bart fehlt.

Der letzte samstägliche Teil bestand wieder aus Bewegung. Hierzu suchten wir die weltbekannten Regensburger Katakomben unterhalb des Augustiners auf; denn nur hier quillt der gesunde frisch gekühlte Gerstensaft gemeinsam mit natürlich CO2-angereichertem Mineralwasser in einer ungeahnten Konsistenz aus den Hähnen, dass es eine reine Freude ist.

Am Sonntag stand nach einer ausgedehnten Tiefschlafphase der letzte Menüpunkt auf dem Programm: Es gab original Münchner Weisswürst, mit frisch gebackenen Brezn und süssem Senf. Schliesslich darf man nach so einem gesunden Wellness-Wochenende dann doch einmal wieder sündigen.

Sämtliche Bilder vom weihnachtlichen Wellness-Wochenende in Regensburg findet man hier.


24.12.2008 – Regensburg: „Ab ins Zap“ oder Weihnachtensfeier traditionell ganz anders

26. Dezember 2008

Die Koffer sind gepackt. Es kann losgehen! Weihnachtszeit – „staade Zeit“. Tja, ruhig ist es zu Weihnachten. Dachten wir auch zuerst. Aber als wir gegen 18 Uhr die Zürcher Westumfahrung befuhren, sahen wir uns einem Verkehr ausgesetzt, wie sonst zur Stosszeit. Müsste nicht genau jetzt eigentlich Bescherung sein? Wo fahren die ganzen Leut‘ denn hin? Erst nach Winterthur beruhigte sich die Situation und es konnte gemütlich und absolut stressfrei gefahren werden.

Nach knapp vier Stunden trafen wir kurz vor 22 Uhr in Regensburg ein. Mam erwartete uns bereits und nach einer kurzen Begrüssung ging es sofort daran die „Sauren Zipfel“ mit Kartoffelsalat zuzubereiten – die traditionelle Weihnachtsspeise. Diese liessen wir uns auch anschliessend richtig schmecken. Schliesslich braucht es ja auch eine „Unterlage“ für alles was noch kommen mag.

Schon während der Anfahrt arrangierte Mike die Termine mit Harry und Chris. Und so holten wir erst Harry ab, bevor wir uns mit Chris in seinem Geschäft in der Innenstadt trafen. Es hatte leicht zu regnen begonnen, als wir gemeinsam in Richtung unseres nächsten Zieles wanderten. Es ging traditionell wie schon seit vielen Jahren ins „ZAP“ zum Weihnachten feiern.

Wir platzierten uns an der mittleren Bar. Ich brauchte erst einmal einen Gin-Tonic, um mich langsam an die anderen Umstände als in Zürich zu gewöhnen. Was anders ist? Ok, ein Beispiel: Vor meinem Gin-Tonic versuchte ich an der hinteren Bar ein anderes Getränk zu bestellen. Ich fragte die Bedienung nach „zwei Averna“. Er meinte: „Was? An Werna hamma hier nicht!“ Ich stutzte und fragte erneut: „A-V-E-R-N-A zwei Stück bitte“. Er meinte: „Jetzt arbeite ich schon ein einhalb Jahre hier im Zap, aber einen Averna hab ich noch nie gehört“. Gut, in dieser Situation dem Kollegen zu erklären, dass Averna ein Kräuterbitter aus Sizilien ist und ich vor 16 Jahren selbst im Zap hinter der Theke gearbeitet hatte, sah ich als sinnlos an und bestellte ganz einfach zwei Ramazotti für den Magen und für Mike.

Noch ein Beispiel: In Deutschland herrscht Rauchverbot. Daher muss man immer an die „frische Luft“ vor die Tür zum Rauchen gehen. Kein Problem. So trifft man immer nette Leute zum Plaudern. Diesmal ging ich allerdings allein und beobachtete mehrere Taxis aus denen nur Männer ausstiegen. Zu den vor der Eingangstür stehenden Männern kamen somit noch mal an die zehn/zwölf Männer dazu. Ich dachte „Wird das hier heute eine rein männliche Weihnachtsveranstaltung?“ und entschloss mich um Geldautomaten am Neupfarrplatz zu gehen. Anschliessend wanderte ich wieder zurück und bestellte mir noch einen „Averna“ – nein, Harry’s Bekanntschaft „Melly“ ging diesmal zur Bedienung an der hinteren Bar.

Gut, die Rahmenbedingungen waren „speziell“ und so waren wir eigentlich soweit schon gegen 2 Uhr die Segel zu streichen und uns geruhsam zu verabschieden. Aber irgendwie kam es dann doch anders und wir blieben bis zum bitteren Ende. Somit bekamen wir eine andere Tradition nach langer Zeit geboten. Bruno bestellte noch eine Flasche und eröffnete die „After-Our-Party“.

Somit verliessen wir das „Zap“ erst gegen 5 Uhr morgens, sattelten sofort ein Taxi und fuhren schleunigst nach Hause. Es ist immer wieder ganz anders Weihnachten in Regensburg zu feiern. Lustig war’s.


Weihnachtsvorbereitungen und -Planung (fast) abgeschlossen

19. Dezember 2007

So, ich fühle mich extrem erleichtert. Noch zwei Tage (gut: noch ein Tag) Hammerstress in der Arbeit und dann können wir beruhigt Weihnachten ganz langsam kommen lassen. Sämtliche Weihnachts- und sogar die Sylvestervorbereitungen sind erledigt und ausgeplant. Die Geschenke sind organisiert. Sogar der nächste Urlaub bereits gebucht. Aber der Reihe nach.

Ich weiss ja nicht, wie es in anderen Firmen abgeht. Aber momentan ist die Hölle los. Wie jedes Jahr stellten viele Kunden am letzten Sonntag fest „Hoppla! Jetzt kommt die letzte Woche vor Weihnachten! Argh! Das ist ja die letzte Woche im Jahr; denn dann sind Weihnachtsferien! Und gleich die Woche drauf fängt 2008 an! Ich muss noch schnell dies und das und überhaupt irgendwas bestellen und abklären! Ach was, das lass ich den Lieferanten machen!“

„Jo! Da ruaf ich doch glatt den Peter an!“„Sads Ihr naaarrisch!“ Und so stehen die Telefone gar nicht mehr still. Abwechselnd und teils parallel klingeln Bürotelefon und Natel, die Combox schlägt Kapriolen, die Logistikdamen stehen Schlange am Schreibtisch „Ich hätt‘ da noch eine ganz dringende Bestellklärung. Kannst die mal schnell machen?“, die Kollegen hätten da noch eine Marketingaktion zu vereinbaren und in den Terminkalender einzutragen. „Kann mir bitte mal jemand einen Nummerziehautomaten samt Display an den Schreibtisch montieren?“. In Outlook läuft das Mailpostfach jeden morgen über. Das Ziehen der Messages vom Mailserver legt regelmässig den Laptop lahm! „Geht’s noch?“ Mittlerweile verabreiche ich mir das täglich Nikotin durch Kauen der Zigaretten samt Papier und Filter – oft vermeide ich sogar die Schachtel überhaupt zu öffen!

Am liebsten sind mir Kunden, die noch schnell bis zum Freitag die Ware geliefert haben möchten, aber noch nicht wissen, was zu bestellen ist. Kunde am Telefon mit glühweingetränkter Stimme: „Auf dem defekten Endschalter steht VDE, das Gehäuse ist blau und hinten hängt ein schwarzes Kabel raus. Können Sie mir die Bestellnummer sagen, ich brauch das Teil heut Nachmittag!“ Peter fragt: „Am Endschalter ist ein Typenschild. Da steht die Artikelnummer.“ Kunde entgegnet: „Das kann ich nicht lesen. Aber der Endschalter ist etwa sooo gross!“ Peterle mit typische ironieunterlegtem bayerischen Akzent: „Koa Problem, i fax earna uns’re g’samte Produktpalett’n samt Verpackung zu! Legen’s ma bloss gnua Plastikpulva in’s Faxg’rät!“ Nach hinten gewandt „Scotty, schalt‘ schon mal den Teleporter ein! Ich muss was beamen!“ Kunde: „Was kostet das?“ Peterle: „230 Euro-Netto ohne Strom.“ Der Kunde „Euro?“ Peter mittermeiert: „Chanieuronäh??“

So endet jeder Tag ziemlich spät. Man zieht sich den Telefonhörer aus dem mittlerweile ergonomisch angepassten rechten Ohrwaschl, wundert sich warum die vom Monitor abgewendeten Augen nach Minuten immer noch nur quadratische Dinge wahrnehmen können und spürt jeden Wirbel beim Versuch die Rücken aufzurichten. Ganz schlau machen es diejenigen Arbeitskollegen, welche die Woche vor Weihnachten bereits Urlaub genommen haben. Am Montag wunderte ich mich noch, warum der Firmenparkplatz nur zu 3/4-tel beparkt ist. Jetzt weiss ich warum! Das kommt auf meinen Merkzettel für nächstes Jahr!

Aber es sei vermeldet: Am Freitag geht gar nichts mehr! Da steht der erste Tagesordnungspunkt der vorweihnachtlichen Aktivitäten an: Die Abteilungsweihnachtsfeier! Das Auto wird vorsorglich in der Garage belassen. Und anschliessend geht es in den Ausgang. Im BBQ steigt nämlich die letzte 80iesforever-Party in diesem Jahr.

80iesforever_02

Mike fährt am Freitag schon gegen Mittag nach Regensburg ab. Er nimmt an der Weihnachtsfeier in seiner alten Firma teil. Ich komme dann am Samstag im Laufe des Tages nach. Mam ist schon jetzt ganz aufgeregt. Als ich heute anrief, war die erste Frage „Wann kommt ihr?“ und die zweite „Was wollte ihr essen?“. Bei Letzterem schwebten mir sofort „Fleischpflanzerl“ abwechselnd mit „Sauren Zipfel“ vor dem virtuellen Auge hin und her. Für Samstag-Abend ist noch nichts geplant, aber das ergibt sich sicherlich. Ich nehme an, dass es die Reihenfolge „Regensburger Christkindl-Markt und Zap“ sein wird. Am Sonntag ist dann „Tag des Herren“ und wir entspannen.

Dann ist nicht nur Montag sondern auch Weihnachten! Traditionell gibt es Abends die schon erwähnten bayerischen „Sauren Zipfel“ von Mam zusammen mit schlesischem Kartoffelsalat. Dann wird entspannt und ein wenig am Glühwein genippt. Anschliessend geht es ebenso traditionell ins „Zap“ zum Weihnachten-Feiern bis der Arzt das Christkind kommt.

Ob Peter Strassberger dieses Jahr ebenso traditionell seinen Geburtstag am 1. Weihnachtsfeiertag feiert ist noch nicht bekannt. Aber wir nehmen es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an.

Da es zu Weihnachten weder in Zürich noch in Regensburg schneien wird, entfliehen wir zum Sylvester-Feiern der Kälte und fliegen am 27.12. um 6:05 Uhr (Argh!) dorthin, wo am Mittelmeer Schnee liegt! Ja, richtig gelesen: Auf Mallorca liegt Schnee! (etwa 20 Webcams online)

Aber denkt Euch nix. Wir nehmen trotzdem die Badehose mit. Man weiss ja nie! Vielleicht heizt Thom ja den Pool an. Wir bleiben bis zum 04.01.2008. Und feiern mit den Insulanern in Sa Cabaneta hoch über Palma Sylvester. Und darin steckt schon ein Geburtstagsgeschenk. Mehr wird aber noch nicht verraten.

Hab ich was vergessen? Ach, ja! Mike’s Weihnachtsgeschenk: Wir waren bei der Premiere von Michael Mittermeier’s neuen Show „Safari“ zum 20. Bühnenjubiläum in Sursee. Zusammen mit weiteren 2398 Gästen! Michel war wieder weltklasse! (Frage ins Publikum: „Wer kommt aus Italien?“ „Ich!“ Und wo genau bist Du geboren?“ „In Aargau!“ Ja, ist wirklich passiert!)

Und wohin es in den nächsten Urlaub geht? Das verrate ich (noch) nicht. Aber es handelt sich auch um eine Insel. Nur verdammt weit weg!

PS: Für Michael Mittermeier und Safari gibt es übrigens noch ein paar wenige Tickets


Michael Mittermeier – SAFARI
Ab 28.Juli 2008
Bis 31.Juli 2008
Kongresshaus
Zürich

25.12.2005 – Weihnachten in Regensburg – Feiern und Tanzen im „Zap“

25. Dezember 2005

Schon seit vielen Jahren findet im „Zap“ traditionell die Weihnachtsparty nach der Bescherung statt. Schon im Artikel „Weihnachten – Das bayerische Mahl und das Thema Geschenke“ hatte ich das erwähnt. Mike und ich machten uns also um 22 Uhr für den Abend bereit. Wir hatten mit Mam vereinbart, dass wir zuerst mit dem Taxi bei ihr vorbei kommen, um Sie abzuholen und anschliessend zum „Zap“ fahren würden. Also versuchten wir telefonisch ein Taxi zu bekommen. Keine Chance – entweder belegt, oder es meldete sich nur der Anrufbeantworter. Scheinbar wurden sämtliche Taxis für die Messe im Regensburger Dom benötigt. Als um 22:30 Uhr immer noch kein Kontakt zum Taxidienst zustande kam, entschlossen wir uns doch mit dem eigenen Auto zu fahren. Auf dem Weg dorthin meldete sich Mam per Handy – sie wolle nun doch zu Hause bleiben. Kommt nicht in Frage. Sie hatte sich eh schon für den Ausgang hergerichtet und so war es eh kein Problem. Wir stiegen gemeinsam ins Auto und ich fuhren in die Innenstadt. Gewohnheitsmässig fuhr ich zum Domplatz, aber da war alles voll geparkt – logisch: Es fand gerade die Weihnachtsmesse im Dom statt. Somit versuchte ich in der Obermünsterstrasse einen Parkplatz zu finden. Auch erfolglos. Also liess ich Mam und Mike vor dem „Zap“ aussteigen und versuchte es am Emmeramsplatz. Tja, bei der Fürstin Gloria in der Emmeramskirche ist auch „Christmett`n“. Vierspurig alles verparkt. Weiter Richtung Maximilianstrasse und von dort zurück zum Finanzamt. Da war dann endlich was frei. Zu Fuss ging ich das Stück zurück zum „Zap“.

Chris wünscht Frohe Weihnachten

Am Augustinerplatz angekommen, traf ich auf Christian, der zu Fuss von zu Hause in die Stadt gelaufen war. Chris und ich gaben die Jacke an der Tür ab, begrüssten den gemütlichsten Türsteher Regensburgs (Michel) und stiegen die Treppe hinab in die Gewölbe. Mein Bruder Mike, Mam, Chris älterer Bruder Thom, Beat und Markus (Teddy) hatten sich nahe der „hinteren Bar“ nieder gelassen. Jeder hatte an der Tür einen Jägermeister und ein Überraschungsei (Was süsses, was zum Basteln und was zum Naschen) bekommen. Mit dem Jägermeister wurde angestossen, dann bastelte ich nach Mam`s Anweisungen ein Paar Ostereier-Figuren zusammen. Anschliessend besorgte ich bei Alf(-red) an der „Mittleren Bar“ Getränke (3 Radler und ein Wasser).

Mike und Markus

Mike und Markus diskutieren über die Weihnachtsgeschenke.

Mam tanzt mit dem Weihnachtsmann im Zap

Das „Zap“ füllte sich nur langsam. Chris gab mir den Hinweis, dass Thom ab Null Uhr Geburtstag hat. Also wechselten wir kurz vorher den Platz und gratulierten pünktlich. Der Platz war wesentlich besser: Gute Aussicht und nah an der „Quelle“. Dann stupste mich Harry an. Harry war mit seiner Freundin Susi gekommen. Wir hatten uns schon bei meinem letzten Abstecher nach Regensburg getroffen, da er damals vor hatte für 11 Tage nach Teneriffa zu fahren. Natürlich bekam er Tipps von mir und er erzählte mir von seinem Urlaub dort, dass es ihm und seinem Freund klasse gefallen hatte. Harry und ich kennen uns noch aus meiner „aktiven“ Zeit als DJ und LJ. Wir hatten vor 14 Jahren zusammen in der „Ranch“ in Pielenhofen gearbeitet. Harry legt heut noch auf; und zwar im „PeterPan“ bei Deggendorf – einer Rock-Disko, die zum „MGM-Komplex“ gehört.

Das weihnachtliche Zap

Die Gewölbe füllten sich langsam mit Partygästen und sogar Mam ging mal auf die Tanzfläche mit Mike. Sie hatte einen Weihnachtsmann ergattert und liess diesen nicht mehr los. 😉 Die Musik, die der DJ auflegte, war diesmal wieder weltklasse: Rock und Pop aus den 80ern.

Harry Susie Mike und Mam

Es waren noch einige Freunde aus der „guten alten Zap-Zeit“ da: „Bobesch“, Mane und Tina, sowie Peter Burger. Wir ratschten (pläuderlen) und lachten viel. Aber auch der schönste Abend neigt sich irgendwann dem Ende zu. Chris und Beat verabschiedeten sich dann gegen 2 Uhr. Thom ging wenig später auch. Markus brachte dann Mam nach Hause und Mike und ich blieben noch auf ein Radler. Wir beobachteten und kommentierten noch eine Weile den Abend und das Weihnachtsvolk. Dann, gegen 3 Uhr, holten wir unsere Jacken aus der Garderobe und verabschiedeten uns von „Michel“ – natürlich nicht ohne den Abend mit einer Runde „Tex“ beschlossen zu haben.