17.08.2013 – Nachwuchs im „WhiteSands“-Becken

17. August 2013

Vor 14 Tagen entdeckte ich beim Füttern ein kleines Fischlein im Becken. Seltsam, weil im „WhiteSands“ sind bis auf die Antennenwelse nur Fische drin, die meines Wissens in Gefangenschaft noch nicht nachgezüchtet werden konnten.

Ich habe auch nur gegurgelt vor 14 Tagen zu Nachwuchserfolgen bei diesen Fischarten und eben nichts gefunden. Namentlich sind folgende Fischrassen im „WhiteSands“:

Garra Rufa http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6tliche_Saugbarbe
Puzzlebarbe https://peterpanch.wordpress.com/tag/puzzlebarbe/
Siamesische Rüsselbarbe https://peterpanch.wordpress.com/?s=S…C3%BCsselbarbe

Heute habe ich einen weiteren Winzling gefunden und dann die Kamera gezückt.
So wie sich die kleinen Fischerl den Magen vollschlagen, tippe ich mal auf Garra Rufa? Sie schwimmen aber auch genauso „nervös“ in der Gegend rum und können sich nicht still halten.

Eventuell ist ein Fachmann unter Euch, der diese Rasse auf den ersten oder zweiten Blick „klassifizieren“ kann?

undefinierter Nachwuchs

undefinierter Nachwuchs


20.09.2011 – Doch noch Paradiesfisch-Nachwuchs im Terracotta-Becken

20. September 2011

Hatte dieses Jahr schon nicht mehr daran geglaubt. Aber zufällig entdeckte ich im Terracotta-Becken auf der Terrasse am Samstag ein paar kleine Fischerl. Es konnten sich nicht um Guppies handeln; denn diese hätten die Paradieser sofort als Lebendfutter betrachtet. Auch die Anzahl sprach dagegen. Etwa 15 Paradieser-Sprösslinge tummeln sich quicklebendig im Terracotta-Becken.

Paradiesfisch Zucht Nachwuchs

Daraufhin fing ich die grossen schönen Paradieser aus dem Terracotta und setzte sie ins ThaiRiver-Becken um, was nicht sehr einfach ist. Zuerst sind sie zutraulich und neugierig. Aber wenn man mal zwei im Käscher hat, dann verstecken sich die Restlichen im dichten Gestrüpp der Seerosen. Da es aktuell saukalt geworden ist, warf ich zur Sicherheit noch einen weiteren Heizstab hinein. Nun bleibt die Temperatur im Wasser sicher über 18 Grad, auch wenn es draussen unter 10 Grad gehen sollte. Mal sehen, wie viele am Ende durchkommen.

Übrigens habe ich am Freitag in der Nähe von Stuttgart in einem Zoofachhandel zufällig einen Schwarm „Garra Rufa“ entdeckt. Ich kaufte 20 Stück ein. Den Transport überstanden sie unbeschadet, obwohl sie recht ausgehungert aussahen (flache eingefallene Bäuche und blasse Farbe). Trotzdem gingen mir über Nacht etwa 5 Stück ein. Der Rest ist jetzt aber wohlauf und hat die charakteristische dunkle Färbung. Es sind recht lebendige Saugbarben, die neben den Schleierschwanz-Antennenwelsen (Albino) richtig Leben in das GreenGras-Becken bringen.


18.08.2011 – Thairiver und Terracotta-Becken – Bilder

19. August 2011

Heute Nachmittag fand ich Zeit wieder ein paar Bilder vom aktuellen Stand der Dinge von den beiden Aquarien-Projekten „ThaiRiver“ und „Terracotta“ zu schiessen.

Die beiden Schützenfische sind so scheu, dass man nur aus weiter Distanz Fotos mit ihnen schiessen kann. Es sind zusätzlich 4 Antennenwelse eingezogen und von Jolanda habe ich 6 Paradiesfisch-Mädels bekommen. Die Antennen-Wels-Männer haben bereits die neuen Tonhöhlen bezogen. Am Wochenende bereite ich die Bambus-Höhlen vor. Beim „Landi“ hatte ich diese Woche Bambusstäbe gekauft, welche zufällig im Angebot waren (5,90 CHF für 1,2 Meter).

Wenn man dann etwas heraus „zoomt“, erkennt man gut, dass sich die aus Thailand mitgebrachten Mangroven (rechts im Bild) gut entwickeln und bereits aus dem Becken wachsen.

Die Paradiesfische im „Terracotta“-Becken entwickeln sich wesentlich besser als im „ThaiRiver“. Sie sind wesentlich farbenprächtiger und entwickeln ganz lange Schwanzflossen.

Hier eines der Paradiesfisch-Männchen aus dem „Terracotta“-Becken auf der Terrasse. Man erkennt sehr gut den langen Schwanz und die Farben sind extrem gut ausgeprägt. Eines der Männchen baut gerade ein Schaumnest unter einem Seerosenblatt. Eventuell gibt es bald Nachwuchs?

Im „Terracotta“-Becken auf der Terrasse befinden sich aktuell 3 Pärchen Paradiesfische, etwa 8 Guppys, 2 Siamesische Rüsselbarben und 2 Albino-Antennenwelse. Das Becken läuft fast techniklos – und das seit April. Lediglich ein 100-Watt-Heizstab ist zur Sicherheit drin. Er schaltet aber nur ein, wenn die Temperatur unter 18 Grad fällt im Wasser. Das „Terracotta“-Becken steht im Schatten und bekommt nur die Nachmittagssonne ab.


21.09.2009 – ThaiRiver – Geharnischten Welse mit der Antenne für die Algenwiese

21. September 2009

Am letzten Freitag besuchte ich nach der Arbeit „meine“ Kleintierhandlung „Tierlihuus„in Altdorf. Ich wollte mir für meine Aquarien ein paar Pflanzen besorgen. Vor mir an der Reihe stand eine Dame mit ihrer Tochter. Die Dame hatte einen 10 Liter Eimer dabei, in welchem sich zwei Tüten prall gefüllt mit Fischen befanden. Diese tauschte sie gegen eine handvoll rote Neon ein, welche die Tochter aussuchen durfte.

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Bild 1: Die Antennenwelse machen sich über die Algen her.

Nach dem die beiden bedient waren, plauderte ich ein wenig mit dem Besitzer und suchte mir meine Pflänzchen aus. Ich fragte, um welche Fische es sich handeln würde, welche die Dame abgegeben hätte. Es handelte sich um Antennenwelse, welche sich angeblich wie die Karnickel vermehren würden. Ob ich welche haben möchte? Tja, die Viecher sahen recht aussergewöhnlich aus und würden sich mit meinen Thailändern vertragen. Warum nicht? Und so nahm ich neben den Pflanzen noch sechs von den Antennenwelsen mit.

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Bild 2: Geharnischte Welse auf der Algenweide

Zu Hause angekommen setzte ich die Pflanzen ein und verteilte die Harnischwelse auf zwei Becken: 4 Stück kamen ins „ThaiRiver“ und zwei Stück ins „GreenGras“. Die Paradieser beschnupperten zwar die Neuankömmlinge, diese liessen sich aber nicht beirren und erkundeten ihr neues Zuhause.

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Bild 3: Nach wenigen Stunden nur noch kleine Reste übrig.

Heute Abend lag ich vor dem ThaiRiver und beobachtete die Tierwelt. Irgendetwas sah anders aus. Die zur Terrassentür zugewandte Scheibe war klar!? So richtig sauber! Keine Algen – nur noch ganz wenige zumindest. Hatten die Antennenwelse tatsächlich die Scheiben geputzt? Könnte ja sein; denn die hängen eh die ganze Zeit an den Scheiben und saugen sich fest. Kontrollgang zum „GreenGras“. Auch dort befanden sich nur noch wenige kleine Flächen, auf welchen sich noch Algen befanden. Alles klar. Dann sollte ich mich doch ein wenig über die Fische informieren. Die Mitnahme am Freitag war ja eher ein spontaner Zug.

Ernährung
In der Natur besteht die Hauptnahrung aus Algen und die in ihnen lebenden Mikroorganismen. In Aquarien lernen ältere Tiere aber meist, dass es einfachere Methoden gibt, um im Aquarium an Futter zu kommen und reduzieren die Putztätigkeit. Insofern fressen sie gerne das den Panzerwelsen zugedachte Futter (in der Regel Tabletten). Es gibt auch für Antennenwelse (Harnischwelse) spezielle Futtertabletten. Sehr wichtig ist es, Wurzelholz im Aquarium für sie zu haben, da sie Zellulose für die Verdauung brauchen. Normalerweise ist, weil sie ständig an den Wurzeln mit ihrer Raspelzunge herumraspeln, das Wurzelholz ihr Aufenthaltsort. Oft werden auch noch Gurkenscheiben und Salatblätter dazugefüttert.

Ahaaa! Die Antennenwelse fressen Algen! Tja, und ich hatte somit im ThaiRiver ein „Problem“ weniger. Gut, dann möchte ich das sofort verifizieren. Ich schritt zur Tat, fischte die beiden Genossen aus dem „GreenGras“ und setzte diese nach etwas Eingewöhnungzeit ins Säulenaquarium (Bild 1). Nach einer kurzen Erkundungstour saugten sich die beiden Antennenwelse an den Scheiben fest und grasten diese fein säuberlich ab (Bild 2), bis nach etwa 2 Stunden nur noch kärgliche Reste übrig blieben (Bild 3). Diese Flecken werden minütlich kleiner (Bild 3). Ich denke morgen wird es keine Algen an den Scheiben mehr geben.


02.09.2009 – Photoshooting – Paradiesfische „Next Generation“ im Aussenbecken

2. August 2009

Dieses Wochenende räumte ich etwas um: Der Paradiesfischnachwuchs der ersten Generation zog vom „GreenGras“ um in das Aussenbecken. Vorher nahmen die Endlerguppys Abschied aus diesem Becken und gingen als Erstbesatzung im „TerraCottaFishTank“ baden. Auch die roten Garnelen zogen mit um; denn die Paradieser hätten sich sicher über den Begrüssungscocktail gefreut.

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Das „GreenGras“ räumte ich komplett aus, reinigte das Glas und den Kies und richtete es neu ein. Es dauert nun etwa 14 Tage bis der Paradiesfisch-Nachwuchs „2. Wurf“ aus dem „BambusBecken“ umziehen kann; denn diese sind mittlerweile so gross, dass sie mir den Nachwuchs der roten Garnelen gen Null dezimieren.

Im „ThaiRiver“ gab es wieder Nachwuchs. Diesen schöpfte ich am Freitag grösstenteils ab (nach 5 Tagen) und setzte sie ins „AquaEl“ um. Falls es jemanden interessiert: Ein paar Zimmerpflanzen – darunter Frangipani Plumeria – topfte ich auch noch. Tja, ein arbeitsames Wochenende in allen Belangen.

Alle Bilder vom Paradiesfisch Fotoshooting

Die oben abgebildeten Paradiesfische gebe ich übrigens ab. Bei Interesse einfach melden.


26.08.2009 – DATZ: Aquarienfische und Aquarienpflanzen aus Thailand

27. Juni 2009

Gerade auf einen sehr interessanten Artikel auf  „DATZ – Die Aquarien- und Terrarienzeitschrift“ gefunden:

„Thailand gehört zu den wichtigsten Produktions- und Exportländern für Aquarienfische. Fische haben sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Über 3000 meist kleine Familienbetriebe leben von der Fischzucht. Das Directorate of Fisheries betreut, unterstützt und reguliert die Branche.

Aquarienfische haben ein hohes Wertpotenzial. Das Geschäft mit den kleinen bunten Fischen, die weltweit in vielen Millionen Aquarien gehalten werden, ist lukrativer, als mancher vermutet. Wie lohnend es ist, lässt sich jedoch nur erahnen, denn Produktion und Export sind unzureichend erfasst. Die „Sensoren“ und Daten, mit denen Zoll und andere Behörden die Warenbewegungen bei Fischen registrieren, sind eher auf Essbares, also Filets, Tiefkühlprodukte und Convenience, ausgerichtet als auf lebende Fischchen, die in Plastikbeuteln schwimmen.“

Den kompletten Artikel findet man hier.


26.06.2009 – ThaiRiver: Zuwachs im rollenden Becken – Die Puzzlebarbe (Crossocheilus Reticulatus; Fowler 1934)

26. Juni 2009

Heute besuchte ich nach der Arbeit meinen „local dealer“ in Altdorf – das „Tierlihuus„. Beim letzten Mal diskutierten und philosophierten wir ein wenig über asiatische Becken und deren Bewohner. Und diesmal nahm ich eine Gruppe Asiaten mit: „Crossocheilus Latius“ – auf deutsch „Glimmer Labeo“ oder „Indischer Algenfresser“. Aber der schwarze Punkt am Heck liess uns beide bereits im Laden zweifeln, ob es sich tatsächlich um den im Lieferschein genannten Fisch handeln würde.

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Nach ein wenig Akklimatisierung im Beutel und anschliessender Beigabe von ThaiRiver-Wassers, entliess ich die vier Glimmer Labeo in die Freiheit. Die Gesellen schwammen von selbst in den Kescher und liessen sich so ganz leicht umsetzen. Sehr ungewöhnlich, aber kein Aquarianerlatein. Sofort erkundeten die vier entweder einzeln oder in der Gruppe das neue Zuhause und deren Bewohner. Mit den Siamesischen Rüsselbarben freundeten sie sich sofort an. Kein Wunder: der Siamesischer Rüsselbarbe gehört zur gleichen Familie (Crossocheilus siamensis; engl.: Siamese Flying Fox). Man scheint die gleiche Sprache zu sprechen. Nur die beiden Paradiesfisch-Männchen dachten vorerst nicht an eine freundliche Begrüssung; denn beide pflegen und bewachen schon wieder prall gefüllte Schaumnester – ein jeder in seiner „Ringecke.

Im Web gibt es nicht viele Informationen über die nach meinem Eindruck sehr interessante Fischart, der angeblich im Handel nicht häufig zu finden ist. Nach einer etwas längeren Suche im Internet, fand ich dann über eine Abbildung heraus, um welchen Fisch es sich tatsächlich handelt: Crossocheilus reticulatus (Fowler, 1934)

  • Wissenschaftlicher Name: Crossocheilus Reticulatus (Fowler,1934)
  • Deutscher Name: Puzzlebarbe (engl.: Reticulate Flying Fox; spanish: Zorro Valador)
  • Kennzeichen: Netzförmiges dunkles Muster über den ganzen Körper und schwarzer markanter Fleck an der Schwanzflossenwurzel
  • Familie: Cyprinidae (Karpfenfische)
  • Herkunft: Asien, (Cambodia, China, Laos, Thailand, Vietnam) Mekong River und Chao Phraya Becken
  • Lebensraum: Süsswasser, Brackwasser, stehende und fliessende Gewässer
  • Klimazone: tropisch
  • Temperatur: 20 bis 24 Grad
  • PH-Wert: 6 bis 8
  • KH Wert: 3 bis 12
  • Beckenvolumen: ab 180 Liter
  • Beckenlänge: ab 100 cm
  • Körpergrösse: bis 17 cm
  • Geschlechtsunterscheidung: Weibchen etwas dicker
  • Haltung: Gruppe ab 4 Tieren (Gesellschaftsfisch)
  • Fütterung: Algen, Aufwuchs, Phytoplankton und Zooplankton
  • Aufenthalt: Grundfisch und mittlere Region
  • Eigenschaften: Ruhiger Gesellschaftsfisch
  • Zucht: In Gefangenschaft bisher nicht nachgewiesen.
  • Einrichtung: Kiesige, steinige, schummrige Umgebung mit dichtem Pflanzenwuchs

04.06.2009 – ThaiRiver: „Neues Zwergerl-Paradies eingerichtet“.oder „Einkaufen im Tierlihuus“

4. Juni 2009

Um den Paradieser-Zwergerl ein geeignetes Zuhause zu bieten, erstand ich heute in Altdorf ein nagelneues kleines Becken. In Altdorf hat es beim Lehnplatz eine Kleintierhandlung. Dort bin ich schon ab und zu vorbei gelaufen – jedoch hatte der Laden ebenso Mittagspause. Aus gegebenem Anlass – die Paradiesfisch-Nachwuchs-Flut – beschloss ich gestern in diesem Laden nach einem geeigneten Aufzuchtbecken zu suchen.

Heute schlenderten Mike und ich kurz vor Mittag Richtung Lehnplatz und betraten das Geschäft. Es nennt sich „Tierlihuus am Lehn“ und ist klein aber fein eingerichtet. Während ich mir die Fischaquarien ansah, unterhielten wir uns mit dem Besitzer – Oski Inderbitzin – der mir nach Schilderung meines Problems sein Aquariensortiment zeigte. Ich entschloss mich ein Komplett-Set von „Aquael“ zu kaufen. Dieses holte ich aber erst nach der Arbeit gegen 18 Uhr ab. Den Preis von 139 CHF für das Becken, Beleuchtung, Innenfilter und Heizstab hielt ich für durchaus angemessen. Ich nahm noch zwei 5 Kilogramm-Säcke mit feinem Kies dazu. Schliesslich bezahlte ich für alles 150 CHF inkl. freundlich gewährtem Rabatt.

Aufzuchtbecken

Zuhause angekommen packte ich das Set sofort aus. Dabei fand ich heraus, dass „Aquael“ eine polnische Firma ist; denn die erste Sprache der Bedienungsanleitungen war polnisch. Das stört mich aber nicht im geringsten. In diesen „Aquarianer-Einstiegs-Sets“ sind immer irgendwelche Wasseraufbereiter und sonstige Zaubermittelchen dabei. Diese lasse ich aber weg. Auch den Heizstab benötige ich sicher nicht. Es sei denn die Wettervorhersage bewahrheitet sich und es wird in den nächsten Nächten wirklich „saukalt“. Dann stecke ich diesen Heizstab in das Aussenbecken – wenn ich es nicht noch heute ausräume, und die Garnelen rette.

Ich stellte das Aquarium auf einen Möbelhund; denn auch das Aquarium wird „mobil“ sein. Um das Gewicht gleichmässig zu verteilen, legte ich zwischen Möbelhund und Aquariumboden ein passendes Styroporstück. Dann rollte ich die Kombination zum „ThaiRiver“-Becken und zapfte mit Hilfe eines Schlauches Aquarienwasser aus dem grossen Becken in das zukünftige „Zwergerl-Paradies“. Während drinnen das Wasser lief, wusch ich auf der Terrasse den feinen Kies, welchen ich dann anschliessend in das Aquarium umfüllte. Für die Bepflanzung wählte ich aus den anderen Becken einzelne „schnell wachsende“ Pflanzen aus und setzte diese in den frischen Kies. Das fehlende Wasser im „ThaiRiver“ füllte ich nach einer vorischtigen Reinigung des freigelegten Glases mit Weinessig mit dem Gartenschlauch wieder nach.

Nun steht das „Zwergerl-Paradies“ links neben der Terrassentür und „fährt ein“. 100% mit „ThaiRiver“-Wasser gefüllt, wird die Einlaufzeit voraussichtlich eine Woche dauern. Noch ist das Wasser etwas trüb von den feinen Schwebeteilchen, welches ich nicht aus dem Kies waschen konnte. Aber der Filter läuft auf mittlerer Stufe und morgen sieht das sicher anders aus. Damit die Paradieser-Zwergerl nicht in den Innenfilter gezogen werden, muss ich in den nächsten Tagen noch Damenstrümpfe besorgen. Das wird sicher noch interessant. 🙂

Tierlihuus am Lehn
Oski Inderbitzin
Dipl. Tierpfleger
Dätwylerstrasse 2
6460 Altdorf/Uri
www.tierlihuus-altdorf.ch


28.05.2009 – Jonen: Wunder der Pflanzenwelt – „Orchidee treibt aus!“

28. Mai 2009

Zuerst zeigten sich vor ein paar Wochen nur kleine Knospen. Ich konnte es kaum glauben! Die Phalaeonopsis, welche ich zum Geburtstag von Moni geschenkt bekam, treibt aus! Das erste Mal! Überhaupt in meinem Leben treibt eine Orchidee neu aus.

Hört sich verrückt an – is aber so. Seit langem bin ich ein Orchideen-Fan. Die Pflanzen faszinieren mich schon immer. Somit kaufte ich mir über die Jahre immer wieder schöne Exemplare. Allerdings hielt die Blütenpracht nicht lange. Spätestens nach 4 Wochen fiel die letzte Blüte ab. Der Stengel trocknete von oben nach unten aus und übrig blieben die fetten grünen Blätter an der Basis. Trotz regelmässiger Pflege gingen mir die Orchideen irgendwann ein. Nie schaffte ich es, dass eine der Pflanzen erneut austrieben. Endstation „grüne Tonne“.

Phalaeonopsis

Um so grösser war die Freude, als die grösste meiner Orchideen nach 6 Monaten in meinem Besitz vor ein paar Wochen an den Stengeln Knospen bildete. Zuerst ganz kleine unscheinbare und nun wachsen neue Stengel daraus Richtung Fenster. Und zwar treibt sie nicht nur an den Stengeln aus, sondern auch gleich an der Basis. Das freut mich ungemein, weil es das erste Mal ist, dass eine Orchidee bei mir Blütenstengel bildet. Nun warte ich ab, ob es nur ein „Strohfeuer“ wird oder sich tatsächlich auch Blüten bilden. Daumen drücken!


03.09.2008 – „Thairiver“ – Paradiesischer Nachwuchs (Fotos)

4. September 2008

Anbei zwei Bilder vom Nachwuchs der Paradiesfische (Macropodus opercularis). Als Grössenvergleich dient die an der Scheibe hängende Turmdeckelschnecke an der rechts unten eine Blasenschnecke hängt.


Heute fing ich etwa 40 Stück mit der „Kelle“ aus dem „ThaiRiver“ und versetzte diese in das „BambusBecken“. Mal sehen wie es mit den Zwergerln weitergeht.