16.10.2016 – Neulich in Zürich – Fahrradabschleppwagen!

17. Oktober 2016

Bilder sagen ja bekanntlich mehr als Worte. Nur manchmal geht die Fantasie mit dem Grafiker durch! Einen Schweizer „Fahrradabschleppwagen“ gibt es so nicht. Trotzdem sollte man an der Ecke am Schweizer Landesmuseum nur kurz anhalten.

Schweizer_Velo-Abschleppwagen-Verkehrsschild.jpg

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10.08.2009 – Zürich: Baustellen und Staus soweit das Auto steht – aber jetzt ist alles „grün“ – ZuerichTraffic.ch

11. August 2009

Das Zitat kenne ich doch aus dem Film „Das 5. Element„: Wie hiess der Moderator mit der schrillen Stimme: „Alles grün, Supergrün“! Ja, auf dem Bild sind alle Strassen in Zürich „grün“. Es ist ja auch kurz vor Mitternacht. Kein Stau – kein Verkehr.

Ich bin heilfroh, dass wir nicht mehr so oft in die Zürcher Innenstadt fahren müssen. Eigentlich reicht es ja bereits die Kantonsgrenze zu überschreiten bzw. zu überfahren und schon steht man. Zürich war schon seit dem ich in der Schweiz weile eine Baustellen. Schon in meinem ersten Beitrag im Web beschrieb ich meine ersten Eindrücke auf der Suche nach meinem Hotel.

Aber was momentan in Zürich „abgeht“, lässt sich nicht in Worte fassen. Ende Juni besuchten wir das Bürgerfest in Regensburg und standen vom Gubristtunnel weg über Winterthur bis St. Gallen und weiter von Memmingen bis München und weiter von München bis kurz vor Regensburg entweder im Stau oder passierten im Schritttempo eine der zahlreichen Baustellen. Wir beschlossen dann einfach nicht mehr nach Regensburg zu fahren, da es sich nicht lohnt für zwei Tage Aufenthalt über 12 Stunden im Auto zu sitzen.

Seit Wochen wird die Nordumfahrung inklusive Gubristtunnel saniert. Das Limmattaler Kreuz ist nicht erst seit der Eröffnung des grossen Teilstückes zum Uetlibergtunnel der Westumfahrung ein Nadelöhr. Das aber in der Innenstadt nahezu jeder Strassenzug mit einer Baustelle besetzt ist, kann schon als Schikane bezeichnet werden. Egal ob man am Hauptbahnhof vorbei möchte oder beim Bellevue am Theater vorbei. Ob man von Schlieren kommend die Zürcher/Badenerstrasse befährt.

Überall das gleiche Bild. Man bekommt irgendwann ein rot/weisse Flackern vor den Augen. Es ist zum Auswachsen! Ich habe soeben nachgezählt: Genau 80 Baustellen gibt es in den 12 Kreisen in Zürich! Und nun ist eine der Hauptschlagadern bis 2011 eine immerwährende Baustelle: Die Hardbrücke! Seit heute ist die Brücke die den Rosengarten mit dem Albisriederplatz verbindet nur noch einspurig zu befahren. Das löste heute morgen laut Medienberichten einen saftigen Rückstau bis hinauf zum Autobahnkreuz Nord – ja sogar zum Glattzentrum – aus. Das ist bei Dübendorf!

Das Tiefbauamt hatte schon vor einiger Zeit eine Baustellenliste für Google-Earth zum Download bereit gestellt. Aber nun gibt es eine weitere Möglichkeit sich schon vor dem geplanten Reiseantritt nach Zürich einen Überblick zu verschaffen: Die Website der Stadt Zürich – Dienstabteilung Verkehr – hat die Betaversion einer interaktiven Website online gestellt: www.zuerichtraffic.ch

Es hat sogar einen Profimodus! Dort kann man den Kartenaufschnitt vergrössern und sich das Desaster auf den verstopften Strassen aus der Nähe ansehen. Auch eine Prognose für die nächsten 30 Minuten bzw. die nächste Stunde hat es.

Tja, somit sollte man das Auto für den täglichen Weg in die Arbeit einfach stehen lassen und gemütlich von zu Hause arbeiten (wer kann). Es gibt ja auch noch die Möglichkeit sich mit Schweinegrippe-Symptomen krank zu melden. Nein, im Ernst: Entweder den Rat des Sprechers der Dienstabteilung für Verkehr (Heiko Ciceri) befolgen und vor 6 Uhr die Hardbrücke passieren, oder nach 9 Uhr; denn gestern staute sich der Verkehr genau zwischen dieser Zeit bis hinauf zum Glattzentrum.

Oder man greift zum öffentlichen Verkehr. Ich denke aber, dass die Verkäufe von motorisierten und nicht-motorisierten Zweiräder diesen Herbst der Wirtschaftkrise entgegenwirken werden. Mit dem Roller kommt man schneller voran. Zustände wie in Italien?

Und wer es tatsächlich geschafft hat sich in die Innenstadt durch die 80 Baustellen durchzukämpfen braucht einen Parkplatz. Hierfür gibt es eine weitere nützliche Website der Stadt Zürich: Das Parkleitsystem – PLS (online) mit eventuell freien Parkplätzen in Parkhäusern der Stadt.


Events in Zürich – 03. bis 05.07.09 Caliente! 15 Years Latin Music Festival – The finest in Latin, Brasil & Caribbean Culture

22. Juni 2009

Caliente ist zum Inbegriff für Latin-Feeling in der Schweiz geworden. Rund 150’000 Besucher werden auch an der 15. Ausgabe vom 03. bis 05. Juli 2009 in Zürich erwartet.

Von der Latin-Party zur Marke für Latin-Feeling in der Schweiz. Keine Veranstaltung in der Schweiz vermochte bislang so treffend das Lebensgefühl Latein-amerikas und der gesamten spanisch- und portugiesisch sprechenden Weltbevölkerung widerzuspiegeln. Musik und Tanz liefern einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur der Karibik, Lateinamerikas und Südeuropas. Diese Atmosphäre, die uns bestenfalls aus schönen Ferienerinnerungen gegenwärtig ist, trägt jedes Jahr dazu bei, Brücken für ein grösseres Verständnis der Latin-Kultur zu bilden. Das Caliente-Festival hat sich zu einem der wichtigsten und populärsten Latin-Festivals in Europa entwickelt. In Zürich ist Caliente mitt-lerweile der zweitgrösste jährlich stattfindende Event nach der Streetparade.

Der Latin-Boom ist ungebrochen. In der Schweiz leben zirka 500’000 spanisch- und portugiesisch sprechende, potenzielle Caliente-Besucher. Zusätzlich spricht die Latin-Music die italienstämmige Bevölkerung an. Über 300’000 Reisen jährlich aus der Schweiz nach Lateinamerika sind ein klares Indiz für die Attraktivität der Latin-Kultur. Salsa-Schulen und -Partys an jeder Ecke, Shakira, Juanes und Aventura als Dauerbrenner in der Hitparade bezeugen, wie stark sich der Latin-Lifestyle in der Schweiz manifestiert hat.

Mehr Infos unter www.caliente.ch


05.12.2008 – Events in Zürich: „80iesforever im Flamingo“ oder „Abtanzen im vierten Stock“

6. Dezember 2008

Hier kommt die Maus! Nein, die Bilder vom gestrigen Abend in der Clublegende „Flamingo“ sind nun endlich online. Es ist immer wieder schön, wenn eine frisch installierte Software nach dem erneuten Start einen Update ziehen möchte und anschliessend das Handling leicht verändert und neu gewöhnungsbedürftig ist. Danke Entwickler! So geschehen soeben, als ich ein Bilderalbum mit „Jalbum“ erstellen wollte. Aber nun ist es vollbracht und ich kann endlich an das Tippen für den Bericht denken.

Wie fange ich an? Na, wie der gestrige Abend eben anfing: Gegen 21 Uhr rappelte ich mich auf, sah aus dem Fenster in die dunkle, verregnete Nacht, fröstelte kurz und warf mich unter die heisse Dusche. Von mir aus könnte die Klimaerwärmung sofort einsetzen mit Temperaturen um die 20 Grad in der Nacht. So begab ich mich bei 3 Grad und leichtem Nieselregen Richtung Tiefgarage und schaltete die Heizung im Auto auf „Volldampf“ inkl. Sitzheizung. Es ist einfach zu kalt für die Jahreszeit – und viel zu früh viel zu dunkel.

Ich steuerte Richtung Zürcher Innenstadt. Wenig Verkehr am späten Freitag Abend. Sofort fand ich einen Parkplatz und wanderte wieder fröstelnd durch den Nieselregen zur Limmatstrasse. Ja, die Location der „80iesforever“ hat gewechselt. Man ist umgezogen. Vom Tiefgaragenkeller „BBQ“ in den vierten Stock in der Limmatstrasse Nummer 65. Direkt hinter der Tramhaltestelle erkennt man den Clubeingang des „Flamingo“ eigentlich nur an zwei Securities. Sonst handelt es sich um ein ganz normales Stadthaus.

Die Jungs halten die Tür auf und nach wenigen Treppen stehe ich vor dem Tisch an welchem ich den Obolus von 20 Franken Eintritt entrichte. Dann besteige ich den Fahrstuhl in den vierten Stock. „Witzig“, denke ich, als ich die Firmenschilder im Lift lese. „Ein Club in einem Geschäftshaus“.

Kurz nach 23 Uhr betrete ich den Club „Flamingo“. Dieser ist ganz nett eingerichtet in zwei Räumlichkeiten: Ein Teil Bar/Lounge und ein Teil „Dancehall“. An den Wänden hängen grosse LCD-Panels, auf welchen passend zur Musik die Videos gezeigt werden. An der langen grossen Bar sehe ich Sandy und begrüsse sie. Dann bestelle ich mein erstes Bier „Miguel“?

Wenig später treffen auch P@ und Anne ein und auch Huggy gesellt sich zu uns. Rosie und Deniz haben einen Tisch reserviert und sind zusammen mit weiteren netten Mädels in feinen Abendkleidern unterwegs. „Chüblis“ fliessen in Strömen. Nachdem auch Roger eingetroffen ist, wechseln wir in die „Dancehall“ und platzieren uns neben dem DJ-Pult, an dem Spidi und DJ Pete ihren Spass haben, in den Musiktiteln aus den 80ern zu graben.


Die Location ist recht locker gefüllt, aber die Stimmung genial, die Musik ausgewogen und die Sound- und Lichtanlage einwandfrei, ebenso die Aussicht. *smile*. So wird dann doch viel geratscht, geplaudert und getanzt. Mike findet sich nach der Firmenweihnachtsfeier im „Bubu“ zusammen mit Lubo und Steve ein. Wir blieben bis kurz vor Badeschluss und verabschiedeten uns dann von diesem tollen Abend mit „Flamenco im Flamingo“.

Hier also nun die gesammelten Bildwerke von diesem Abend. Wer Originale haben möchte, einfach kurze Mail.


19.11.2008 – Die Vorhersage für das Wochenende: Kälteeinbruch und massenhaft Schnee bis ins Flachland

20. November 2008

Meteo Schweiz meldet bereits gestern: „Am kommenden Wochenende ist in unseren Regionen mit einem markanten Wintereinbruch zu rechnen.“ Und: „In den Bergen, besonders entlang der Voralpen ist von Freitag bis Sonntag mit einem Meter Neuschnee zu rechnen. Im Flachland der Alpennordseite fällt der Niederschlag ab Samstag in Form von Schnee. Die zu erwartenden Mengen sind derzeit aber noch unsicher. Derzeit wird mit rund 10 cm Neuschnee gerechnet. Mit diesen Mengen kann es sicherlich auf den Strassen zu gewissen Problemen kommen.

Na toll! Schnee im November! Die Kinder wird es freuen! Die Reifen-(Pneu)-Verkäufer sicherlich auch! Aber Mike und ich starten am Freitag direkt nach der Arbeit schon wieder nach Regensburg. Und somit dürfen wir nicht nur ganz warme Bekleidungsstücke einpacken, sondern auch auf eine interessante Anfahrt gefasst machen.

Wo bitte bleibt die Klimaerwärmung! Die Bilder stammen übrigens vom März 2006 – ich betone MÄRZ! Gut, es schneite damals 40 cm in 24 Stunden in Zürich und es werden „nur 10 cm“ für das Wochenende im Flachland vermutet. Aber: Es ist doch erst November! Dieser Herbst wird als der kälteste seit Jahrzehnten in die Analen eingehen! Mich friert’s schon beim Anblick der Bilder von Schnee. Ich will Sonne!


30.10.2008 Jonen: Frühester Schneefall seit Jahrzehnten – die Bilder

30. Oktober 2008

wie bereits letzte Nacht geschrieben, schneite es das erste Mal in diesem Winter in Jonen/Zürich – und zwar heftig die ganze Nacht. Polizeinews.ch meldet heute, dass sich in dieser Nacht insgesamt 70 Verkehrsunfälle ereigneten. Peter war bei uns geblieben. Die Autos fanden wir gegen 10 Uhr verschneit vor. Es herrschten allerdings schon wieder Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt und Tauwetter setzte ein. Anbei die Bilder von heute Vormittag.

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Laut Presseartikel in der NZZ („Wintereinbruch in den Bergen„) mussten Pässe gesperrt werden und es galt vielerorts das „Kettenobligatorium“ (Kettenpflicht).

Am Mittwochmorgen wurden die Pässe Furka, Oberalp und Klausen wegen der Schneefälle geschlossen. Vorübergehend wurden wegen prekärer Verhältnisse auch die Alpenübergänge Gotthard, San Bernardino, Splügen, Grimsel, Lukmanier und Nufenen gesperrt. Zudem waren zahlreiche Pässe nur mit Schneeketten befahrbar. Am Mittwochabend ist die San-Bernardino-Achse wegen eines Erdrutsches zwischen Nufenen und Andeer erneut gesperrt worden. Blockiert war nicht nur die A13, sondern auch die Kantonsstrasse, wie die Bündner Kantonspolizei mitteilte.

Heute Mittag kam dann kurz die Sonne hervor. Heute Abend soll es dann noch auf der Alpennordseite weitere Niederschläge in Form von Regen und Schnee geben. Ab dem Wochenende wird besseres Wetter erwartet. Somit wird der Schnee im Flachland nur ein kurzes Intermezzo erleben.

Nach aktuellen Informationen gab es noch nie in einem Oktober in der Schweiz so viel Schnee – Rekord!

Merwert gefällig?


30.08.2008 – „Züri by Lake“ – Mit dem Motorboot auf dem Zürisee

31. August 2008

Gegen Mittag traf eine SMS von P@ auf meinem Natel ein. Er wäre auf dem Weg zum Zürisee und ob Mike und ich mitkommen würden. Tja, welch‘ einfache Entscheidung bei diesem traumhaften Spätsommer-Samstag. Allerdings wartete zuerst der Rasenmäher 🙂 Aber wir schafften es trotzdem noch.

Als Treffpunkt vereinbarten wir mit P@ uns beim „Wollishofen Camping“ zu treffen. Dort bestiegen wir das Sportboot und legten sofort ab. P@ steuerte nach einer kleinen Runde das untere Seebecken an. Dort dümpelten wir dann zwischen Tretbooten und Segelyachten dahin und genossen Wind, Sonne und Meer See.

Zwischendurch fuhren die Raddampfer „Stadt Rapperswil“ und „Stadt Zürich“, sowie die „Panta Rhei“ an uns vorbei. Ausserdem ging P@ kurz Baden. Von unserem Platz aus hatten wir einen wunderbaren Blick auf „Downtown Zürich“ – sozusagen „Züri by Lake“.


P@ weihte Mike in die Gründzüge der Bootsführung ein und so erlernte Mike zum Beispiel das Knüpfen von für den Bootsausweis erforderlichen Knoten. Leider hat auch der schönste Ausflug einmal ein Ende und so steuerten wir gegen 19 Uhr wieder den Hafen in Wollishofen an.


Dem sonnigen Tag folgte ein lauer Abend und so parkten ich das Auto beim Parkplatz vor dem „Restaurant Acqua“. Ziel: „Seebad Enge“. Dort nahmen Mike und ich noch einen grossen Milchkaffee und liessen den Abend ausklingen.