03.07.2009 – Koh Samui: Finanzminister genehmigt 900 Millionen Baht für Erneuerung der Infrastruktur

4. Juli 2009

Die teilweise recht marode 70 Kilometer Ringroad auf Koh Samui wird nun endlich erneuert. Der Thailändische Finanzminister besichtigte die aktuellen Fortschritte der Erneuerung und sagte ein Budget von 900 Millionen Baht bis 2012 zu. Zudem ist ein Internationales Konferenzcenter geplant, welches die Attraktivität von Koh Samui weiter steigern soll.

Quelle: Mcot-News


03.07.2009 – Küsnacht/München: Von der Klassenfahrt direkt nach Stadelheim geprügelt

4. Juli 2009

Momentan beschäftigt ein absolut undenkbares Thema die Zürcher, wie auch die Münchner Presse: Eine Gruppe von Schweizer Jugendlichen besoff sich mit Wodka Redbull und rauchte auf der Klassenfahrt in München Marihuana. Das ist schon ausserhalb des normalen Verständnisses von guten Sitten. Aber nicht nur das passierte; denn die Jugendlichen wanderten dann Passanten verprügelnd durch die Münchner Innenstadt.

“Es war fast wie ein Amoklauf, “nur ohne Waffe”, sagt Staatsanwalt Laurent Lafleur. Fünf Schweizer Schüler auf Klassenfahrt haben Dienstagnacht am Sendlinger Tor wahllos fünf Passanten angegriffen, nieder geprügelt, getreten und teils schwerst verletzt. “Nur so zum Spaß”, sagen die Täter. Ihnen drohen wegen versuchten Mordes mehrjährige Haftstrafen.” (Quelle süddeutsche.de)

Die Schweiz ist schockiert von der Brutalität. Im Nußbaumpark, hinter der Straßenbahnwendeschleife, muss der Gewaltexzess begonnen haben. Dort prügelten die Jugendlichen grundlos auf drei ältere Männer ein. Diese Opfer haben sich allerdings noch nicht bei der Polizei gemeldet.

“Anschließend zogen die Schläger weiter zum ehemaligen ADAC-Hochhaus. Dort ging dann gegen 23.35 Uhr ein 46-jähriger Geschäftsmann aus Ratingen an der Gruppe vorbei. Ihn schlugen sie nach Polizeiangaben zu Boden und traten mit den Füßen mehrfach auf seinen Kopf und sein Gesicht ein. Der Mann erlitt ein Schleudertrauma, teilweisen Gedächtnisschwund, außerdem brach er sich mehrere Knochen im Gesicht. Nach Angaben von Staatsanwalt Lafleur erlitt der Mann eine beidseitige Kieferhöhlenfraktur, die Jugendlichen brachen ihm die rechte, seitliche Begrenzung der Augenhöhle sowie das Jochbein. Der Schwerverletzte wurde noch in der Nacht operiert. Ob er bleibende Schäden am Auge davontragen wird, ist noch nicht eindeutig zu sagen.” (Quelle süddeutsche.de)

Schon im Mai verprügeln drei Jugendliche im Bahnhof Kreuzlingen zwei Passanten. Eine Überwachungskamera am Bahnhof filmte den gesamten Tathergang und führte schliesslich zur Verhaftung der Täter. Tja, und nun sitzen 3 weitere Schweizer Jugendliche in München Stadelheim in Untersuchungshaft. Sollten sich die Fakten bestätigen, so könnten 10 Jahre Haft nach Deutschem Strafrecht auf die Jungs zukommen, welche nach ersten Erkenntnissen bereits teilweise durch ähnliche Delikte in der Schweiz Vorstrafen besitzen. Bei den ersten Befragungen zeigten die Täter keinerlei Reue. Als Grund für ihr “Ausrasten” nannten sie, dass sie lediglich einen “Kick” und “klatschten nur zum Spass Leute ab”.

Was die Schweizer zu der Schlägerorgie sagen?

“Entsetzt sind die Eidgenossen zumal, weil sie diesmal nicht Zuzügler verantwortlich machen können: Zwei der drei mutmaßlichen Täter haben keinen Migrationshintergrund, alle drei sind nicht in einem großstädtischen Unterschicht-Ghetto aufgewachsen, sondern in einer der bürgerlichsten Gegenden der Schweiz: An der “Goldküste”, dem Sonnenufer des Zürichsees. Im Prominenten-Vorort Küsnacht gingen sie zur “Weiterbildungs- und Berufswahlschule”. Dort können Jugendliche, die den Übertritt in die Mittelschule nicht geschafft haben, ein freiwilliges zehntes Jahr machen. Mit dem Klassenausflug nach München schlossen sie ihre Schulzeit ab.

Die drei “waren in der Schule sehr beliebt, wir waren alle komplett überrascht”, ließ sich ein Sprecher der Schule zitieren. Tatsächlich aber sind alle drei einschlägig vorbestraft: Einer, so die Jugendstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, ist wegen Diebstahls und Hausfriedensbruch verurteilt worden, der zweite, weil er einem anderen mit einem Faustschlag das Nasenbein gebrochen hatte, und der dritte wegen Raubversuchs und Körperverletzung. Die drei wurden deshalb zu Sozialdienst bis zu vier Wochen verurteilt.” (Quelle süddeutsche.de)

Übrigens liegt das Höchststrafmass für dieses “Vergehen” in der Schweiz deutlich geringer: Bei maximal vier Jahren. Das sollte uns zu denken geben.


02.07.2008 – Netzfundstück: Top 10 Paknam Websites

2. Juli 2009

TOP 10 PAKNAM WEB WEBSITES:

(1) www.eThaiMusic.com – Sing along to streaming Thai music with karaoke English and also translations
(2) www.ThailandQA.com – our popular forums that are one of the few that still remain family friendly
(3) www.LearningThai.com – the grand-daddy of websites for learning Thai and still the biggest free resource center
(4) www.Top10Thaimusic.com – weekly charts of the most popular Thai songs
(5) www.Thai-Blogs.com – one of the longest running blogs about Thai life, culture and travel – still family friendly
(6) www.ThaiPhotoBlogs.com – daily news and travel photos from Thailand
(7) www.ThailandLife.com – it hasn’t been updated for three years but still brings in thousands of visitors every day
(8) www.BangkokScams.com – forewarned is forearmed, tips on how to be street smart in Thailand
(9) www.ThailandGuidebook.com – a free online guidebook to all 76 provinces in Thailand
(10) www.Paknam.com – the online magazine for our local area

Fundstelle Thai-Blogs.com

Sehr hörenswert – wer es mag – sind die wöchentlichen Top10 der thailändischen Musikcharts. Aber so richtig gut finde ich eThaiMusic.com. Das Ziel der Website ist die thailändische Musik in der Welt bekannter zu machen UND verständlicher! Meist geht es ja um Liebe und Sehnsucht – Tja, auch das muss man erst einmal auf Dauer mögen. Damit die Angelegenheit einen echten Nutzen hat, gibt es dort zum einen Übersetzungen ins Englische UND Sprachbeispiele dazu! Beispiele:

  1. Vokabular Teil 1
  2. Vokabular Teil 2
  3. Vokabular “Heart Talk”

Und das ist echt ned schlecht.


01.07.2009 – Winterthur: Nötigung und gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung, Diebstahl und versuchter Datenveränderung?

1. Juli 2009

Heute las ich beim Mittagessen folgenden Artikel im “Tagesanzeiger”:

“Treibjagd auf Automobilisten
….
Begonnen hatte die Verfolgung auf der Autobahn bei Winterthur. Der Mann habe aus seinem Auto heraus gefilmt, wie die jungen Männer ihn mit ihren beiden Autos massiv belästigten. Als die jungen Männer dies bemerkten, hätten sie ihn verfolgt. An seinem Wohnort angekommen, habe sich der Verfolgte in der Tiefgarage in Sicherheit gebracht.

Als jedoch eine bis dahin unbeteiligte Nachbarin des Verfolgten nach Hause gekommen sei und das Tor der Garage geöffnet habe, seien die jungen Männer sofort auf den Verfolgten losgestürmt. Sie hätten ihn zu Boden geworfen und massiv traktiert. Erst als die Nachbarin laut um Hilfe geschrien habe, hätten die jungen Männer von ihm abgelassen. Die Täter entrissen dem Mann das Mobiltelefon sowie seine Digitalkamera und verliessen die Tiefgarage wieder, wie die Polizei weiter schreibt.
…. “

Inzwischen sind zwei der 6 bis 8 mutmasslichen Täter gefasst; denn eine Nachbarin merkte sich die Fahrzeugkennzeichen. Aber die Angelegenheit kommt mir bekannt vor. So etwas Ähnliches ist mir nämlich auch schon einmal passiert.

Nateldiebstahl auf der Überholspur der A96 bei Landsberg am Lech

Originalartikel im Tagesanzeiger: Treibjagd auf einen Automobilisten
Weiterer Artikel: Bis in die Garage gehetzt und verprügelt
Weiterer Artikel: Treibjagd bis in die eigene Garage – Eine neue Eskalationsstufe

Aus dem Schweizer Strafgesetzbuch:

“Körperverletzung” Artikel 122:
“1.  Wer vorsätzlich einen Menschen in anderer Weise an Körper oder Gesundheit schädigt oder gegen ihn tätlich wird, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.”

“Raufhandel” Artikel 133:
“Wer sich an einem Raufhandel beteiligt, der den Tod oder die Körperverletzung eines Menschen zur Folge hat, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.”

“Angriff” Artikel 134:
“Wer sich an einem Angriff auf einen oder mehrere Menschen beteiligt, der den Tod oder die Körperverletzung eines Angegriffenen oder eines Dritten zur Folge hat, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.”

“Raub” Artikel 140:
“1.  Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Androhung gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder nachdem er den Betroffenen zum Widerstand unfähig gemacht hat, einen Diebstahl begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe nicht unter 180 Tagessätzen bestraft.
Wer, bei einem Diebstahl auf frischer Tat ertappt, Nötigungshandlungen nach Absatz 1 begeht, um die gestohlene Sache zu behalten, wird mit der gleichen Strafe belegt.
2.  Der Räuber wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr1 bestraft, wenn er zum Zweck des Raubes eine Schusswaffe oder eine andere gefährliche Waffe mit sich führt.
3.  Der Räuber wird mit Freiheitsstrafe nicht unter zwei Jahren bestraft,
wenn er den Raub als Mitglied einer Bande ausführt, die sich zur fortgesetzten Verübung von Raub oder Diebstahl zusammengefunden hat,
wenn er sonst wie durch die Art, wie er den Raub begeht, seine besondere Gefährlichkeit offenbart.
4.  Die Strafe ist Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren, wenn der Täter das Opfer in Lebensgefahr bringt, ihm eine schwere Körperverletzung zufügt oder es grausam behandelt.”

“Nötigung” Artikel 181:
“Wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschränkung seiner Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.”

“Störung des öffentlichen Verkehrs” Artikel 237:
“1.  Wer vorsätzlich den öffentlichen Verkehr, namentlich den Verkehr auf der Strasse, auf dem Wasser oder in der Luft hindert, stört oder gefährdet und dadurch wissentlich Leib und Leben von Menschen in Gefahr bringt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
Bringt der Täter dadurch wissentlich Leib und Leben vieler Menschen in Gefahr, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren erkannt werden.
2.  Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.”

Die Tatbestände “Datenveränderung” oder “Beweismittelvernichtung” oder “Beweismittelunterdrückung” habe ich nicht im Schweizer Strafgesetzbuch gefunden.


30.06.2009 – Regensburg: Bürgerfest 2009 – Salsa und Pfeffa auf Oberpfälzerisch – Heit kocht de Mama!

1. Juli 2009

Ursprünglich wollten wir am Freitag Abend nach Regensburg fahren. Jedoch hielt uns die Arbeit etwas länger in Altdorf fest und wir entschlossen uns erst am Samstag aufzubrechen. Somit starteten wir am Samstag gegen 11 Uhr frohgemut auf die Autobahn. Und von da an war alles anders, als sonst. Üblicherweise benötigen wir für die 480 Kilometer um die vier Stunden. Aber diesmal sorgte der Urlaubsverkehr und unzählige Baustellen beginnend am Gubrist-Tunnel und endend bei Abendsberg für eine erhebliche Verlängerung der Reisezeit. Nach 6 Stunden – also Punkt 17 Uhr – trafen wir genervt in Regensburg ein.

Nach dem obligatorischen Kaffee mit frische Erdbeerkuchen bei Mam versuchten wir ein Taxi zu erreichen; denn um 19 Uhr hatten wir uns mit Chris und Bernhard in Stadtamhof bei der Bühne beim Andreasstadl verabredet. Wir bekamen sogar ein Taxi und düsten zusammen mit Mam los; denn dort sollten die Amberger Salsa-Músicos “Los Dos y Companeros” auftreten.

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Chris kam mit Beat und Bernhard mit Freundin Rosie. Chris erzählte von seinem Wochentörn mit einem Kreuzer der Aida-Flotte und kam sichtlich ins Schwärmen. Nach einer kurzen Umbaupause auf der Bühne ging es dann los mit den “Companeros” aus Amberg. Oberpfälzer Dialekt und Salsaklänge. Es dauerte nicht lange und auf der Tanzfläche wähnte man eine komplette Salsa-Tanzschule nach den Takten den grünen Rasen danieder tanzend. Bernhard litt ohne Ende. Als absolut angefressener Salsa-Fetischist hemmte ihn ein verletztes Knie. So konnte er nur zur Musik leise mitwippen. Aber dabei sein ist alles. Dafür legte P4 mit Natalie eine flotte Sole auf die Wiese. Auch Stephan und Stephan trafen wir wieder. Wir verabredeten uns später im “Peaches” mit ihnen. Wenig später begrüsste mich Ü30-Stammgast Gudrun mit Anhang und es wurde so richtig lustig unter unserem Sonnenschirm.

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Die Band gab alles und begeisterte das Publikum nach Strich und Faden. Sogar Mam liess sich mitreissen und schwang irgendwann das Tanzbein. Nach etlichen Zugaben war pünktlich um 22 Uhr Schluss! Mike und ich sahen uns an und dachten uns tritt ein Pferd. Auf Nachfrage bei Kollegen bestätigte man uns, dass es wirklich so sei: Ab 22 Uhr gibt es am ganzen Bürgerfest keine Musik mehr! Etwas verwirrt traten wir den Rückweg über die Steinerne Brücke an und bahnten uns den Weg durch die Massen. Ziel: Das “Peaches”; denn dort trifft man sich traditionell mit Freunden und Kollegen beim Bürgerfest.

Und dementsprechend gestaltete sich der Andrang vor dem Ausschank auf der Strasse davor. Mit freundlichem Nachdruck gelangten wir ins Innere und genehmigten uns eine gesunde Abkühlung als Belohnung. Anschliessend verabschiedeten sich Mam, Bernhard und Rosie. Mike und ich beschlossen Richtung “No7-Bar” abzudriften. Dort angekommen stellten wir jedoch fest, dass der Laden vollkommen überfüllt war. Somit ging es weiter ins “ZAP”.

“Aua! Aua!” Das gute alte Zap. Wir parkten unsere Körper hinter der Mittleren Bar und genossen noch ein kühles Bier; denn es war schön warm in den heiligen Katakomben unter dem Augustiner Hof. Die Stimmung war sehr gut. Aber der Männeranteil exorbitant. Die Musik wie immer. Trotzdem hatten wir unseren Spass und blieben fast bis Feierabend. Anschliessend organisierten wir uns ein Taxi und düsten zurück in die lang ersehnten weichen Federn um unsere Körper weich zu betten.

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Am Sonntag lud Mam Bernhard und Rosie zum ausgiebigen Frühstück ein. Der schmucke reich gedeckte Tisch brachte uns wieder auf die Beine. Gegen 13 Uhr entschlossen wir uns dann aufzubrechen. Mike besuchte Claudia und ich zog in die Stadt, um mich erneut mit Bernhard zu treffen, der vorher Rosie zum Arcaden zu fahren. Von dort aus startete sie dann nach Erlangen zurück. Ich traf Bernhard vor dem “Dombrowski” am Dom und wir genehmigten uns einen gemütlichen Kaffee. Wir plauderten ein wenig und beobachteten das bunte Treiben auf der Strasse.

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Dann beschlossen wir “eine Runde” zu gehen. Wir schlenderten hinunter zur Thundorferstrasse und beim Anblick der “Regensburger Wurstkuchl” erfasste uns ein unbestimmtes leeres Gefühl rund um die Magengegend. Mir fiel ein, dass Uschi und Willi einen “Brennend heissen Würstlstand” beim Eisernen Steg betrieben und so kam es, dass wir uns den Weg dorthin durch die dahinschlendernden Besucher bahnten.

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Dort genehmigten wir uns je eine Wurstsemmel und genossen die Sonne. Hatte es am Tag vorher noch zeitweise während des Tages geregnet, so schien am heutigen Sonntag durchgehend die Sonne. Anschliessend verabschiedete sich Bernhard und ich setzte meine Runde Richtung Arnulfsplatz fort. Als ich durch die Gesandtenstrasse wanderte und grad überlegte ob ich auf den Kirchenturm steigen sollte, um ein paar Fotos zu schiessen, rief mich Mike an. Er sei nur wenige Meter entfernt und schliesslich trafen wir uns in der Ludwigstrasse.

Wir schlenderten zurück zu Uschi und Willi und fanden Zeit mit den beiden Würstlbratern ein wenig zu plaudern. Danach telefonierten wir mit Mam, die sich in bei dem schönen Wetter in ihrem Garten aufhielt. Sie holte uns beim Bismarckplatz ab und wir fuhren zurück, um zu packen. Wir nahmen noch einen Kaffee und begaben uns um 21 Uhr auf die Autobahn.

Normalerweise fahren wir immer um diese Uhrzeit, da wir sonst in 4 Stunden in Zürich ankommen. Aber es kam ganz anders: Schon bei Siegenburg standen wir im Stau vor einer Baustelle auf der A93. Zwei weitere Baustellen hielten auf der A9 Richtung Nürnberg und die Tempobeschränkungen aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens hielten uns weiter auf. Auch die A99 war nicht, wie sonst, locker befahrbar. Auf der A96 hat es kurz nach Germering ebenso eine längere Baustelle. Dort geht es eh wegen Tunnel und Geschwindigkeitsbeschränkungen oft nur mit mit 100 Stundenkilometern voran. Beim Allgäupark gibt es eine neue Baustelle und der Ausbau des Bundesstrassenteilstücks ist ebenso noch nicht abgeschlossen. Auf der Schweizer Autobahn geht es dann weiter mit Bautätigkeiten von Matzingen bis Winterthur. Die Umfahrung Zürich Nord ist ebenso ab Seefeld eine einzige Baustelle. Der Gubristtunnel ist in der Nacht einseitig zu Wartungszwecken gesperrt und man wird über die zweie Röhre umgeleitet. Insgesamt zählten wir 12 Baustellen und erreichten Jonen nach 6 Stunden Fahrt genau um 3 Uhr morgens.

Ergo: Ich glaube in der nächsten Zeit hat uns Regensburg gesehen. Es macht einfach keinen Spass für ein Wochenende um die 12 Stunden auf der Strasse zu verbringen. Ausserdem hat Zürich in den nächsten Wochen auch einiges zu bieten. Siehe “Caliente”. Und übrigens: Die Musik schaltet man in Zürich erst um 2 Uhr morgens aus!

Alle Bilder von Bernhard und mir hat es hier.


30.06.2009 – Koh Samui: Nur halb so viel Urlauber im ersten Halbjahr wie letztes Jahr

30. Juni 2009

Die Bangkok Post veröffentlichte heute einen Artikel in welchem die Koh Samui Tourism Promotion Association den Rückgang der Urlauberzahlen auf Koh Samui beziffert: 40 bis 50 Prozent der überwiegend ausländischen Touristen blieben der thailändischen Paradiesinsel dieses Jahr fern.

Die Ursachen des Besucherrückganges sei in den politischen Unruhen im letzten Dezember, welche die Sperrung des Internationalen Flughafen Suvarnabhumi zur Folge hatte, die anhaltende schlechte wirtschaftliche Situation und zu guter Letzt die Schweinegrippe zu suchen. Die TAT hätte aber bereits mit Hotelier- und Restaurantbetreiber eine Aktion mit dem Namen “Amazing Grand Sale”-Kampagne mit Spezialangeboten vereinbart, um die Besucherzahlen im zweiten Halbjahr anzukurbeln.

Originalartikel aus der Bangkok Post


29.06.2009 – Bilder vom Regensburger Bürgerfest 2009 online oder “Dos Hermanos, Mama y Compañeros”

30. Juni 2009

So! Geschafft! Endlich sind die Bilder vom letzten Wochenende in Regensburg online – das Regensburger Bürgerfest 2009. Diesmal unterstützte mich Amigo Bernhard fotografisch – besten Dank dafür. Mal sehen, ob ich in den nächsten Tagen noch dazu komme den Bericht zu erfassen. “Passiert” ist wieder genug Witziges, Kurioses und Unerwartetes.

Aber jetzt erst einmal viel Spass mit den Bildern in drei Alben.

Pictures_Bernhard_Samstag
Pictures_Peter_Samstag
Pictures_Peter_Sonntag
Pictures Bernhard Samstag Pictures Peter Samstag Pictures Peter Sonntag

26.08.2009 – DATZ: Aquarienfische und Aquarienpflanzen aus Thailand

27. Juni 2009

Gerade auf einen sehr interessanten Artikel auf  “DATZ – Die Aquarien- und Terrarienzeitschrift” gefunden:

“Thailand gehört zu den wichtigsten Produktions- und Exportländern für Aquarienfische. Fische haben sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt. Über 3000 meist kleine Familienbetriebe leben von der Fischzucht. Das Directorate of Fisheries betreut, unterstützt und reguliert die Branche.

Aquarienfische haben ein hohes Wertpotenzial. Das Geschäft mit den kleinen bunten Fischen, die weltweit in vielen Millionen Aquarien gehalten werden, ist lukrativer, als mancher vermutet. Wie lohnend es ist, lässt sich jedoch nur erahnen, denn Produktion und Export sind unzureichend erfasst. Die „Sensoren“ und Daten, mit denen Zoll und andere Behörden die Warenbewegungen bei Fischen registrieren, sind eher auf Essbares, also Filets, Tiefkühlprodukte und Convenience, ausgerichtet als auf lebende Fischchen, die in Plastikbeuteln schwimmen.”

Den kompletten Artikel findet man hier.


26.06.2009 – ThaiRiver: Zuwachs im rollenden Becken – Die Puzzlebarbe (Crossocheilus Reticulatus; Fowler 1934)

26. Juni 2009

Heute besuchte ich nach der Arbeit meinen “local dealer” in Altdorf – das “Tierlihuus“. Beim letzten Mal diskutierten und philosophierten wir ein wenig über asiatische Becken und deren Bewohner. Und diesmal nahm ich eine Gruppe Asiaten mit: “Crossocheilus Latius” – auf deutsch “Glimmer Labeo” oder “Indischer Algenfresser”. Aber der schwarze Punkt am Heck liess uns beide bereits im Laden zweifeln, ob es sich tatsächlich um den im Lieferschein genannten Fisch handeln würde.

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Nach ein wenig Akklimatisierung im Beutel und anschliessender Beigabe von ThaiRiver-Wassers, entliess ich die vier Glimmer Labeo in die Freiheit. Die Gesellen schwammen von selbst in den Kescher und liessen sich so ganz leicht umsetzen. Sehr ungewöhnlich, aber kein Aquarianerlatein. Sofort erkundeten die vier entweder einzeln oder in der Gruppe das neue Zuhause und deren Bewohner. Mit den Siamesischen Rüsselbarben freundeten sie sich sofort an. Kein Wunder: der Siamesischer Rüsselbarbe gehört zur gleichen Familie (Crossocheilus siamensis; engl.: Siamese Flying Fox). Man scheint die gleiche Sprache zu sprechen. Nur die beiden Paradiesfisch-Männchen dachten vorerst nicht an eine freundliche Begrüssung; denn beide pflegen und bewachen schon wieder prall gefüllte Schaumnester – ein jeder in seiner “Ringecke.

Im Web gibt es nicht viele Informationen über die nach meinem Eindruck sehr interessante Fischart, der angeblich im Handel nicht häufig zu finden ist. Nach einer etwas längeren Suche im Internet, fand ich dann über eine Abbildung heraus, um welchen Fisch es sich tatsächlich handelt: Crossocheilus reticulatus (Fowler, 1934)

  • Wissenschaftlicher Name: Crossocheilus Reticulatus (Fowler,1934)
  • Deutscher Name: Puzzlebarbe (engl.: Reticulate Flying Fox; spanish: Zorro Valador)
  • Kennzeichen: Netzförmiges dunkles Muster über den ganzen Körper und schwarzer markanter Fleck an der Schwanzflossenwurzel
  • Familie: Cyprinidae (Karpfenfische)
  • Herkunft: Asien, (Cambodia, China, Laos, Thailand, Vietnam) Mekong River und Chao Phraya Becken
  • Lebensraum: Süsswasser, Brackwasser, stehende und fliessende Gewässer
  • Klimazone: tropisch
  • Temperatur: 20 bis 24 Grad
  • PH-Wert: 6 bis 8
  • KH Wert: 3 bis 12
  • Beckenvolumen: ab 180 Liter
  • Beckenlänge: ab 100 cm
  • Körpergrösse: bis 17 cm
  • Geschlechtsunterscheidung: Weibchen etwas dicker
  • Haltung: Gruppe ab 4 Tieren (Gesellschaftsfisch)
  • Fütterung: Algen, Aufwuchs, Phytoplankton und Zooplankton
  • Aufenthalt: Grundfisch und mittlere Region
  • Eigenschaften: Ruhiger Gesellschaftsfisch
  • Zucht: In Gefangenschaft bisher nicht nachgewiesen.
  • Einrichtung: Kiesige, steinige, schummrige Umgebung mit dichtem Pflanzenwuchs

25.06.2009 23:26 MESZ – Der King of Pop Michael Jackson ist tot

26. Juni 2009

Diese Nachricht raste mit Lichtgeschwindigkeit von Los Angeles aus über den Erdball. Michael Jackson verstarb letzte Nacht überraschend kurz vor seiner als Comeback geplanten Welttourneé an Herzstillstand. Er wurde nur 50 Jahre alt. Die Ärzte im UCLA Medical Center konnten trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche nur seinen Tod feststellen. Schon bei der Einlieferung hätte Michael Jackson nicht mehr geatmet.

Die Todesnachricht von Michael Jackson legte in Sekunden Teile des Internets lahm. Vor allem bei Twitter und Wikipedia explodierten die Zugriffe derart, dass die Websites nicht mehr zu erreichen waren. Als erstes hätte TMZ berichtet und war Sekunden später offline. Dann geschah auf dem Blog „Perez Hilton“ das selbe nach Erscheinen eines kurzen Berichtes.

Stunden nach seinem Tod bekommt Michael Jackson doch noch sein Comeback; denn seine Platten stürmen die Hitparaden-Hitlisten – posthum. Bei Amazon belegen die Jackson-Scheiben die Plätze 1-15 und bei Apple sind Musikstücke gleich 9x unter den Top15. Das dürfte bisher einmalig sein auf der Welt - nur nach dem Tod von Elvis gab es eine ähnliche Euphorie. Die Nummer 1 unter den Topsellern ist die Scheibe “Essential”