19.04.2015 – Windows 7 – Die Anmeldung des Dienstes “Benutzerprofildienst” ist fehlgeschlagen – Die Lösung!!

19. April 2015

Heute hatte ich wieder einmal ein Herzschlagfinale! Wie jeden Tag starte ich den Rechner. Wie jeden Tag warte ich, bis das Anmelde-Fenster erscheint. Wie jeden Tag tippe ich die Buchstabenfolge ein. Wie jeden Tag… Mist! Verdammt! Fehlermeldung: “Die Anmeldung des Dienstes “Benutzerprofildienst” ist fehlgeschlagen!”

Die Anmeldung des Dienstes Benutzerprofildienst ist fehlgeschlagen

Die Anmeldung des Dienstes Benutzerprofildienst ist fehlgeschlagen

Bestätigen Sie mit OK! Na toll! Und sonst nix? Man drückt auf “OK”, der Bildschirm wird schwarz und dann erfolgt wieder die Anzeige des Anmeldefensters! Prozedur von vorne! Der Rechner startet nicht, wie jeden Tag! Panik! Schweissausbruch!! Kaffee!! Zigarette!! Nein, ich rauche ja nicht mehr!! Das Verlangen mit der Faust auf die Tastatur zu schlagen!!

Naja.. is ja nicht soo schlimm! Ich habe ja noch ein paar Laptops hier rumstehen um mich herum. DER LAPTOP ist ja nur mein “Hauptrechner” mit allen wichtigen Daten, und Projekten drauf! Nicht mehr ganz so viele, wie Anfang Jahr, als mein XP-Rechner die Flügel strich, aber doch noch genug, um einen halben Nervenzusammenbruch zu bekommen. Alle Mails seit Januar weg.. usw.usw. Nein.. ich hab keinen Backup. Ja! Ich nutze seit Januar meinen NAS bzw. das Programm QSYNC zum Datenaustausch zwischen den Laptops für Projektdaten. Somit sind die Projektdaten zumindest gesichert und sofort von einem anderen Laptop abrufbar. Aber es ist trotzdem absolut ärgerlich, wenn das verdammte Windows oder der Laptop (Festplatte) irgendeinen Fehler hat. Da geht Zeit ohne Ende drauf.

Nach einem Kaffee startete ich den Rettungsversuch: Man gurgle mal im Netz! Und tatsächlich “Die Anmeldung des Dienstes “Benutzerprofildienst” ist fehlgeschlagen” bringt über 3500 Treffer! Support-Windows weiss dazu etwas! Aber die Beschreibung liest sich wieder einmal wie eine 1:1 Übersetzung aus dem Englischen! Katastrophe! Dann das ein oder andere Forum! Nachdem man 3 Seiten gelesen hat, ist man so schlau, wie vorher. Man solle sich am Besten Linux installieren! Na toll! Sogar ein Video kann man sich auf Youtube ansehen zur Fehlerbehebung – nur stoppt es nach 3 Minuten genau dann, wenn es spannend zu werden scheint.

Erst der Beitrag bei “Ostermeier.net” half mir tatsächlich und ist die durchschlagende Lösung:

  1. Windows im abgesicherten Modus starten (F8-Taste beim Start drücken)
  2. “Regedit” ausführen und zu folgenden Pfad navigieren:
  3. HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
  4. nach einen Eintrag mit der Endung “.bak” suchen
  5. wenn es einen zweiten, identischen Eintrag jedoch ohne “.bak” gibt, diesen in “.old” umbenennen (Rechtsklick auf diesen Eintrag)
  6. den Eintrag mit den Endung “.bak” ebenfalls umbenennen und die Endung entfernen.
  7. im rechten Bereich des Fensters bei diesem Eintrag noch den Wert “State” suchen und dort den Hex-Wert auf “0” (Null) setzen
  8. Regedit beenden, neu starten und alles müsste wieder gut sein

Bei mir hatte es zwei gleiche lange Profil-Einträge – einen mit BAK und einen ohne BAK.

  • Den Profil-Eintrag ohne .bak nannte ich in .old um.
  • Beim anderen entfernte ich den .bak eintrag und setzte unter “State” den HEX-Wert auf “0000” (vorher 8000)

Auch bei mir war der Link zum Profil-Ordner bei meinem “alten Profil” falsch: Er zeigte auf das Temp-Verzeichnis. Aber das nur zur Info.

Dann startete ich den Laptop neu und betete!! Benutzeranmeldung, Login-Daten eingeben, Beten, Beten…. Funktioniert!!!

Was nun letztendlich zur Fehlermeldung bzw. zum fehlerhaften Profil geführt hat, kann ich nicht sagen. Ich hatte heute kein neues Programm installiert! Auch sonst gab es keine Updates. Hauptsache es läuft wieder. Window hat mich den gesamten Sonntagnachmittag gekostet – bei schönstem Wetter.

 

 

 


07.03.2015 – Lesenswertes: 33 Wege Dein Leben zu verschwenden

7. März 2015

Nicht viele Beiträge oder Texte schaffen es aktuell noch ein “so richtiges” Aha-Erlebnis auszulösen. Mittlerweile wird man ja auf so vielen Multimedia-Wegen dermassen mit Infos zugemüllt.

Aber dieser Beitrag von Tim alias “MyMonk” schafft es auf Anhieb. Prädikat: Lesenswert!


23.02.2015 – Tag 20 im Leben eines “Nichtrauchers”

24. Februar 2015

Wie es mir geht? Tja, heute war ich soweit, dass ich mir eine Schachtel Zigaretten gekauft hätte! Es nervt! Was nervt? Diese “Hibbeligkeit”! Habe irgendwo gelesen, dass man das mit ADHS vergleichen kann. Na toll! Nein, ich denke eher, dass es am Koffein liegt. Ich wusste ja bereits, dass Nikotion das “Gegenmittel” zu Koffein ist. Aber die Auswirkungen sind echt ned schlecht – ohne Nikotin.

Vor einem Monat begann der Tag folgendermassen: Aufstehen, Duschen, Zähnchen putzen, Kaffeemaschine einschalten, Rechner einschalten, Zigarette anzünden, Kaffee aus dem Vollautomaten zapfen, Hinsetzen und erst mal die zweite Zigarette rauchen. Dabei startete der Motor dann mal langsam. Aktuell schaut das Morgen-Start-Programm genauso aus, nur dass eben die zwei Zigaretten fehlen. Dafür hat es aber dann zwei Tassen Kaffee! Und die bringen den Motor dann auf Drehzahlen über den roten Bereich!

So habe ich dann das Gefühl, dass meine Füsse den Boden gar nicht mehr spüren, weil ich nur noch durch die Gegend springe. Daran hängt dann die Konzentrationsfähigkeit, die sich ins Nichts auflöst. Auch ist man vergesslicher, muss sich mehr aufschreiben. Und ich habe das Gefühl durch einen Tunnel zu schauen – ergo: Koffeinrausch. Somit muss ich das mit meinem Leibgetränk “Kaffee” irgendwie in den Griff bekommen.

Klar könnte man das Koffein-Thema auch mit “Nikotin-Kaugummi” oder “Nikotin-Tabletten” oder “Nikotin-Pflästerchen” einpegeln bzw. die Nikotinrate langsam abnehmend abgewöhnen. Aber ich denke, dass dies zu lange dauert und die Nebenwirkungen hat man halt mal beim “Aufhören”. Die Rückfall-Situation ist immer da und man muss damit klar kommen. Und ob ich dann weniger stark auf Kaffee reagiere, ist ein anderes Thema. Zum Ausprobieren hab ich ausserdem keine Lust. Es ist und bleibt ein Experiment und aktuell zähle ich Tag 20.

Es nervt! Schon gestern hat es mich genervt. Gestern – am Sonntagabend – bin ich von Regensburg zurück nach Jonen gefahren. 480 Kilometer absolut ohne Rauchen! Es ist so langweilig! Speziell auf Schweizer Strassen! Tempomat rein und fahren! So langweilig! Nix passiert! Ich bin eh schon zur Abwechslung (wieder) über das Rheintal gefahren. Aber das ist auch so langweilig. Ja Nicole und Fredy, ich weiss, ich hätte Euch besuchen können! Ja, aber um kurz nach 22 Uhr besucht man keinen Schweizer mehr in der Schweiz – spontan.

Nebelsuppe

Nebelsuppe

Langsam verstehe ich, warum Gurgel/Äpfel&Co. ein selbstfahrendes Auto erfinden wollen! Natürlich kommt die Idee nicht wegen der langweiligen Schweizer Autobahn. Nein, die Amerikaner haben selbst eine langweilige Geschwindigkeitsbeschränkung von “can’t drive 55″ bzw. 75 mph auf dem Highway, der Slowway heissen müsste. Mit so einem Selbstfahrer kann man schlafen oder Facebooken oder dem im Stau stehenden die Zunge rausstrecken oder sonst irgendwas machen. Schon heute schlafen einige Autofahrer auf der langweiligen Schweizer Autobahn – ohne Rauchen!

Auf der Hinfahrt am Samstag hat Mam versucht mir die Zeit zu vertreiben. Vollkommen unauffällig natürlich. Sie versuchte sich in Small-Talk! Und das über 480 Kilometer! Das geht schief. Wir waren erst so gegen 16 Uhr abgefahren, weil Mike noch mit Family und Natalie vorbei kam um sich zu verabschieden. Und das dauert bei den zwei kleinen Kindern, die sich nicht trennen können. Des is echt schwierig. Tja, und ich bin auf Enzug und somit noch etwas näher am schwarzen Humor samt Sarkasmus dran bzw. die Schwelle ist noch niedriger, wie vorher – zumindest aktuell. Wenn mir dann einer quer vor die Nase springt, dann wird er ohne Vorwarnung geschnupft!

Im letzten Betrag meinte dazu einer der Kommentatoren, dass er sich deshalb seit dem Nichtrauchen “auspowert” – und zwar gleich in der Früh! Dann wäre er wesentlich ausgeglichener und entspannter über den Tag! Ja! Sehr gut! Ich wäre wahrscheinlich so dermassen entspannt nach dem “Auspowern”, dass ich mich gleich wieder ins Bett lege – in der Früh – sofern ich früher rauskomm’ zum “Auspowern”. Wie sinnlos ist das denn? Man steht auf, um sich “auszupowern”. Sehr geil.

Thema “Gewichtszunahme”: Irgendwo hab’ ich im unsäglich grossen WWW gelesen, dass man schlagartig 3-5 Kilo in den ersten Tagen zunimmt! Weil einem die “Glückshormone” fehlen würden und man deshalb mit Schokolade und sonstig erreichbaren Süssigkeiten nachhilft – glücklicher zu sein. Ich bin genervt! Soll ich jetzt Schokolade ohne Ende essen? Gut, ich ernähre mich eh schon wahnsinnig ausgewogen: Kaffee plus keine Zigretten! Aber zurück zum Thema: Klar, ich hab zugenommen. Gut, ich hatte vorher schon Jeansgrösse 26. Gewicht? Keine Ahnung. Habe keine Waage. Irgendwas zwischen 54 und 56 Kilo auf 162 cm. Also grad so im unteren Bereich. Mein Bäuchlein hat zugenommen und meine 26er-Jeans ist in der Wäsche. Aktuell trage ich 28er,  glaub ich. Der Gürtel ist halt eine Loch weiter. Aber das liegt 100-pro nicht am “Rauchentzug”. Sondern….

Meine Mam. Sie war nun dankenswerterweise schon seit vor Sylvester bei mir. Die erste Frage nachdem sie aufgestanden ist – so gegen Mittag: “Weisst Du schon, was Du abends essen möchtest?” Meine Standardantwort: “Mach’ einen Schweinebraten!” Woher soll ich vollgepumpt mit 3 Tassen Kaffee im Koffeinrausch mittags schon wissen, was wir abends essen? Und uns ist bisher immer etwas eingefallen. Und die Mama kocht dann nicht für sich oder nur für mich, sondern gleich für 4 bis 6 Personen. Mam isst zwar nur wie ein Spatz. Und damit das gute Essen dann nicht kaputt geht, muss Peter ran – oder am nächsten Abend gibt es dann “Reste”. Sehr lecker! Wer will schon zwei mal hintereinander das Gleiche essen? Somit steht für mich fest, dass der aktuelle Gürtelumfangszuwachs nur im geringsten Masse vom Rauchenzug herrührt. Mam ist seit gestern in Regensburg – kommt hoffentlich bald wieder nach Jonen – und ich werde durchaus das Bäuchlein in den nächsten Wochen wieder in den Griff bekommen.

Thema “Schlaf” und “Sonstiges”: Unverändert! Ich schlafe immer noch gerne! Und zwar tief! Wenn ich mal schlafe, dann kann um mich herum das Haus einstürzen. Ich werde nicht wach. Was mir aufgefallen ist: Ich würde gerne noch länger schlafen! Neu ist hingegen, dass ich seit ein paar Tagen “rumhuste”. Nein, anders als Raucherhusten. Auch meine Nase spinnt rum. Entweder ist sie trocken, ich muss dann niesen oder sie läuft, wie ein Wasserfall. Es fühlt sich auch nicht nach einer Erkältung an. Mam meint zwar immer ich bin zu wenig warm angezogen, aber das war schon immer so – mit Mam *lach*.
Update: Nase-Laufen/Niesen + Husen = Erkältung!

 


19.02.2015 – Lenovo Adware Superfish deinstallieren

20. Februar 2015

„Superfish“, eine von Lenovo vorinstallierte Software, ist ein Einfalltor, durch das Hacker auf private Daten zugreifen können. Doch Nutzer können „Superfish“ löschen.
Von „Superfish“ betroffen sind Lenovo-Laptops, die zwischen September 2014 und Januar 2015 verkauft wurden. Ob der eigene Rechner betroffen ist, können Nutzer auf dieser Webseite überprüfen. Wenn sich die Seite ohne Fehlermeldung öffnet, ist „Superfish“ auf dem Rechner installiert. Doch dagegen können Nutzer etwas tun.

Mehr Infos hier (Quelle NOZ.de)


08.02.2015 – “Vollhonk” – eine Begriffsursprungsrecherche

8. Februar 2015

Manche Wörter nutzt man einfach, weil man es gewohnt ist. Man macht sich gar keine Gedanken darüber, wo der Begriff oder die Redewendung überhaupt ihren Ursprung hat. Andere Wörter oder Redewendungen hat man schon lange nicht mehr benutzt oder einfach “vergessen”. Aufgefallen ist mir eines dieser Wörter am letzten Wochenende bei Mike, Muay und Natalie. Mike und ich standen auf der Terrasse, fröstelten leise vor uns hin, sahen den Schneeflocken zu und rauchten eine während wir beiläufig über einen gemeinsamen Freund sprachen. Ja, das war das Wochenende vor dem Experiment mit Start Dienstag.

Mike erzählte ein erst kürzlich erlebtes Erlebnis (tolle Wort-Kombi) und nannte unseren “Freund” so nebenbei “Voll-Honk”. Ich hielt inne und fragte mich “Woher kommt der Begriff “Voll-Honk” denn eigentlich”. Muss ich mal recherchieren bei Gelegenheit. Also “LosLos” und “Auf geht’s” die “Gelegenheit” ist günstig.

Die Kosenamen “Volltrottel” und “Vollpfosten” sind glaube ich jedem geläufig. Gehören die Nettigkeiten “Voll-Horst” und “Voll-Honk” auch dazu? Wer kennt diese Namen heute den noch? Na gut, “Voll-Horst” dürfte etwas bekannter sein; denn es gibt sogar einen Roman, der so heisst.

Sogar Strassen wurden nach Menschenschlag “Vollhorst” benannt! Welche Ehre! Aber “Voll-Honk”??

Man findet via Gurgel: “Vollhonk ist die Steigerung von Honk!” Und man findet folgende Erklärung:

Honk
Position in der Topliste: 596 – Kategorien: Beleidigungen

  • “Honk” ist ein anderes Wort für Trottel, Dummkopf oder Versager, aber auch Dumpfbacke, Primitivo oder niedrig gebildeter Rüpel.
  • “Honk” steht auch für: “Hauptschüler ohne nennenswerte Kenntnisse” oder “Hirn ohne nennenswerte Kapazität”.
  • “Honk” war der Name des Teddybären von Baby Bruno, Sohn der Ottifantenfamilie Bommel (erfunden von Otto Waalkes).

“Vollhonk” schaffte es übrigens im Jahr 2011 auf Platz 11 der “Schimpfwörter des Jahres“.


08.02.2015 – Experiment “Stopp Smoking” – Tag 5

8. Februar 2015

Eigentlich wollte ich gar nicht zu rauchen aufhören. Eigentlich wollte ich schon länger mal ausprobieren, ob ich mit dem Rauchen aufhören kann. Daher gab es keinen speziellen “Zeitpunkt” oder ein “Datum” oder einen “Anreiz”. Die Idee kam spontan. Eigentlich war es keine Idee. Mir gingen am Dienstag einfach die Zigaretten aus. Ausserdem war ich dann zu faul “extra wegen Zigaretten” um 18 Uhr aus dem Haus zu gehen – bei der Saukälte – und beim Volg über 8 Franken für eine Schachtel hinzulegen. Nein, jetzt starten wir ein Experiment: Wie lange halte ich es ohne Zigaretten aus? Und darüber schreiben wollte ich erst nach ein paar Tagen. Man weiss ja nie, ob man über “ein paar Stunden” überhaupt hinaus kommt. :-)

Der Aschenbecher ist leer seit 03.02.2015 exakt 18 Uhr

Der Aschenbecher ist leer seit 03.02.2015 exakt 18 Uhr

Tag 0: Dienstag – René “Facetime-t” und “Teamview-t” mit mir. Er richtet mir den neuen Laptop ein – installiert Software. Ich zünde mir eine Zigarette an. René meint “Rauchst noch? Hustest noch?” Ich schaue den qualmenden Stengel an und grinse: “Ja, hab nur noch zwei! Dann probiere ich mal aus, ob ich es durchhalte.” 18 Uhr – ich drücke die letzte Zigarette aus – Experiment Start.

Tag 1 bis Tag 3: An den ersten Tagen merke ich die “üblichen” Anzeichen. Hibbeligkeit, Nervosität, schwer sich zu konzentrieren. Ich führe das auf die übliche Menge Kaffee zurück, die jetzt eben nicht mehr auf die übliche Menge Nikotin trifft. Ausserdem zeigen sich die üblichen Gewohnheitshürden: Nach dem Morgenkaffee, nach dem Mittag und erst recht nach dem Abendessen fehlt einfach “die verdiente Zigarette danach”. Die “Ersatzbefriedigung” besteht aus “viel trinken”. Nein, nicht Bier, sondern Tee (ja wirklich) und Säfte. Immer ein Glaserl griffbereit. Auch so ein dämlicher “Heisshunger” kommt immer abends. Aber seit Mam’s Therapieaufenthalt bin ich auch noch “Müesli-Fan”. Somit gebe ich mir ein Schüsserl Müesli, falls der kleine Hunger kommt.

Tag 4 – Samstag: Was tun, wenn “andere rauchen?” und “Gefahrenstelle: traditionelle Party”. Die ersten 4 Tage sind überlebt – mehr oder weniger ohne besondere Komplikationen und Vorkommnisse. Allerdings steht am Samstagabend ein “Härtetest” an – die 80sforever-Party. Dort hat es im Papiersaal einen Raucherraum und ich bin üblicherweise “Stammgast” dort, weil man sich in dem Raum auch noch gemütlich unterhalten kann. Aber anders als befürchet, stellt auch das kein grosses Problem dar. Zuerst war ich mit Pat beim Plaudern im Raucherraum, dann mit Deniz sogar nach zwei Pils (also sozusagen “eingeschränkter Willensstärke) – no prob no Cigarette!

Tag 5 – Sonntag 18 Uhr: Irgendwie schaue ich immer so gegen 18 Uhr automatisch “auf die Uhr”. Ich hab ja keine am Arm, aber es gibt ja genug “um mich herum”. Diesmal bin ich in Muri beim Tanken und schaue beim Aussteigen auf die Uhr am Armaturenbrett. 120 Stunden geschafft. Beim Bezahlen an der Theke stelle ich fest, dass ich ja gar keine Zigaretten dazu kaufen muss. Praktisch!

Zur Gemütsverfassung? Seit Samstag (Tag 4) werde ich innerlich ruhiger. Die ansteigende Nervosität und Unruhe seit dem Nikotinentzug nimmt langsam ab. Besserer Schlaf? Kann ich noch nicht beurteilen. Gut geschlafen habe ich vorher schon. Aber die “Husterei” abends und morgens nimmt ab. Besserer Appetit? Ja klar! Aber mit Obst und Müsli wird des scho werden. Ob ich es durchhalte? Keine Ahnung! Ist ja erst mal ein Experiment.


15.10.2014 – Was kostet mich KNX? Kalkulationshilfe in Excel!

15. Oktober 2014

Da das Fussballspiel Deutschland-Irland nicht gerade prickelnd war, habe ich mich ins Büro gesetzt und die gute alte EFH-Kalkulation etwas überarbeitet und aktualisiert. Nebenbei auf dem Laptop lief Zattoo und das seltsame Fussballspiel.

Denn die Frage, die sich ein ambitionierter angehender “SmartHome-Besitzer” möglichst früh stellt, lautet: Was kostet mich der KNX?

Meist macht der Bauherr dann zuerst mal zwei Erfahrungen:

  • Entweder man trifft auf einen Elektriker/Architekten, der schätzt die KNX-Gesamtkosten aus der hohlen Hand auf 30.000 Euro. Meint dann, dass es eh viel zu teuer ist und man es eh nicht braucht.
  • Oder man trifft auf einen Elektriker/Architekten, der meint, dass man das so ohne genau zu wissen, was der Bauherr möchte, nicht sagen könne. (Treffer!)

Hier kann das kleine Kalkulationstool dann hilfreich sein. Natürlich erst einmal nur in Listenpreise Netto für die KNX-Hardware.

Fällt der Bauherr dann noch nicht vom Stuhl, hat er sich schon mal Gedanken über sein Budget gemacht.

Aber man sollte sich anschliessend noch bewusst sein: Welche Kosten kommen bis zum Einzug noch dazu?

  1. Feinplanung bzw. Konzeption inkl. Beratung nebst Kostenoptimierung (KNX Integrator mit Lastenheft)
  2. Leitungen ziehen und Dosen setzen (Elektriker)
  3. Verteiler verdrahten und anschliessen (Elektriker)
  4. KNX-Geräte fachgerecht einbauen und anschliessen (Elektriker)
  5. KNX-Geräte in Betrieb nehmen (“Programmieren” KNX Integrator)
  6. Abnahme (Elektriker und KNX Integrator)

Aber keine Sorge. Die Punkte 1 bis 3 (4 und 6) hat man ja bei der konventionellen (klickklack) Technik auch. Es kann also nicht soooo viel mehr kosten, als die “gleichen” Funktionen mit konventioneller Technik auszuführen – allerdings ohne die schönen Komfortfunktionen, wie

  • vernetzte Technik
  • zuverlässige Produkte
  • seit über 20 Jahren bewährte Technik
  • vieleviele Hersteller
  • noch mehr Produkteauswahl
  • vieleviele Projekte weltweit
  • Standard in der Gebäudeautomation

Also dann! Wohl an! Hier das Tool!

KNX-Raumbuch

KNX-Raumbuch

Wie geht man vor?

  1. Man gehe auf das Blatt “1. Raumbuch”. Dort trage man die folgenden Informationen pro Raum ein:
    – Schaltbare Leuchten und Steckdosen
    – Gedimmte Leuchtenkreise (Universaldimmer)
    Jalousie/Markisen/Rollos
    Taster 4fach
    Taster 8fach
    Präsenzmelder
    – Fensterkontakte
  2. Das Ergebnis wird dann automatisch auf “2. EFH Kalkulation KNX” übertragen. Man muss dann nur noch die passenden Aktoren und Sensoren raussuchen, damit die Kanalstückzahlen aus dem Raumbuch übereinstimmen (ggf. mit Reserve).
    Entweder nimmt man den Katalog (von MDT) oder man spickt auf dem Datenblatt “DB” nach der Artikelnummer.
  3. Diese Artikelnummer bei Bedarf eingeben (richtig!), dann kommt automatisch die Kurzbezeichnung und der Preis zum Vorschein.
  4. Da ich der Meinung bin, dass man im üblichen EFH keine ausgeklügelte Linienstruktur benötigt, gibt es eben eine Linie mit maximal 3 Liniensegementen mittels Linienkopplern als Linienverstärkern. Das reicht für eine Ü-Kalkulation.
KNX-Kostenschätzung

KNX-Kostenschätzung

Ja! Ich habe MDT Artikel in der Datenbank! So auf 2x 45 Minuten inkl. Halbzeit ging das mit der 14-tägig gelieferten Excelpreisliste von MDT am Schnellsten! Hätte auch die Basalte-Liste da, nur dann fallen die Bauherren von vornherein um :-) Sonst habe ich keine Excel-Liste. Wer mir eine zusenden möchte, kann dies gerne tun. Aber nur, wenn er mir noch eine Holzkiste mit Shiraz schickt!

KNX-Kalkulation-Kostenschätzung_MDT_fertig (Excel-Datei)


Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 564 Followern an