03.12.2016 – Rechner direkt über Ein-/Aus-Schalter runterfahren

3. Dezember 2016

Wir verwenden als Visualisierungsserver – z.B. für Eisbär – neuerdings sogenannte „INTEL NUC“. Bei Visualisierungen ist es nicht üblich einen Monitor oder gar Maus und Tastatur direkt am NUC anzuschliessen. Somit „sieht“ man nichts und kann auch nicht manuell den NUC sauber runterfahren.

nuc-hero-2-1024x576.jpg

Die NUC haben oben einen Einschaltknopf. Leider ist standardmässig nicht eingestellt, dass der Rechner auch wieder sauber runterfährt, wenn man diesen Knopf drückt. Somit bleibt einem meist nichts anderes übrig, als den Netzstecker zu ziehen. Leider ist das für Windows sehr „ungesund“. Beim nächsten Start fragt Windows nach, ob man im „Sicheren Modus“ starten möcht. Da kein Monitor angeschlossen ist, sieht man das aber nicht. Ein sauberes Beenden wäre also „ganz toll“!

Was passiert, wenn man auf den Knopf oben drückt? Hierfür gibt es aber unter „Energiesparoptionen“ einen Parameter. Darstellung zeigt Windows 10. Am einfachsten findet man diese Parameter bzw. diese Seite, wenn man im Suchfeld „Energiesparoptionen“ oder einfach nur „Energie“ eintippt. Dann klickt man auf „Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll

Beim Drücken des Netzschalters: Herunterfahren (Bitte!!)

Energieeinstellungen-drücken-Taste-runterfahren.jpg

Damit der Rechner auch niemals an der Kennworteingabe hängen bleibt, wird auch diese Option angewählt: „Kennwort ist nicht erforderlich„. Beim NUC ohne angeschlossenen Monitor und Tastatur wohlgemerkt.

Bei Windows 7 sieht das übrigens so aus:

Taste-Einstellen-Abschalten-Energieoptionen.jpg

Auch bei Laptops fährt der Rechner beim Drücken auf die Ein-/Ausschalttaste nicht komplett runter und schaltet sich aus, sondern er geht in den „Energiesparmodus„. Ebenso beim Zuklappen des Laptops. Besser ist es den Rechner in beiden Situationen gleich komplett runterzufahren.

Energiesparmodus-einstellen_01.jpg

Hierzu sucht man am einfachsten in der Befehlszeile „Energieoptionen„. Dann kann man auf er linken Seite „Auswählen, was beim Drücken von Netzschaltern geschehen soll“ auswählen.

Energiesparmodus-einstellen_02.jpg

Anschliessend mittels Pulldown-Menü die gewünschten Optionen einstellen – hier „Herunterfahren„. Wo die „Energiespartaste“ sein soll, habe ich noch nicht herausgefunden.

Bei NUC stelle ich auch ein, dass keine Kennworteingabe erforderlich ist, falls der NUC doch noch irgenwann mal in den Energiesparmodus fahren sollte und wieder „erwacht“. Hierzu auf das blau/gelbe „Schild“ bzw. auf die Schrift „Einige Einstellungen sind momentan nicht verfügbar“ klicken.

Beim Laptop ist eine Passworteingabe immer sinnvoll, um vor unerwünschtem Zugriff zu schützen. Da ist ja auch immer ein Monitor dran.


02.12.2016 – KNX und Reihenklemme: Verklemmte Buskabel

2. Dezember 2016

Wie bekommt man die KNX-Buskabel in der Elektroverkabelung verklemmt? Aktuell gibt es zwei Alternativen – je eine von den beiden Marktführern WAGO und PHOENIX.

Bei WAGO heisst dies KNX Klemmen-Lösung „TopJob Serie 200“:

KNX-Klemme_Wago-Topjob.png

Busverteilung mit 4 Potentialen mit:

• 4-Leiter-Durchgangsklemme, grau (2000-1401)
• 4-Leiter-Durchgangsklemme, rot (2000-1403)
• 4-Leiter-Durchgangsklemme, schwarz (2000-1405)
• 4-Leiter-Durchgangsklemme, gelb (2000-1406)
• Kammbrücker, 2-fach (2000-402)

http://www.wago.com/infomaterial/pdf/51277357.pdf
https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C300/DS_2000-XXXX.pdf

Bei PHOENIX nennt sich die Klemme „Doppelstockklemme – PTTBS 1,5/S-KNX – 3214663“

KNX-Klemme_Phoenix_2.jpg

Doppelstockklemme, für KNX-Bus in der Gebäudeinstallation, paarweise (25 Paare = 50 Stück) verpackt, Querschnitt:  0,14 mm² – 1,5 mm², AWG: 26 – 14, Anschlussart: Push-in-Anschluss, Breite: 7 mm, Farbe: weiß, Montageart: NS 35/7,5, NS 35/15

Weiterführende Informationen zur PHOENIX-BUS-Klemme


23.11.2016 – Bordellbesuch beim Straßenfegen ist Kündigungsgrund (Palma de Mallorca)

23. November 2016

(Quelle: Mallorca-Zeitung.es) „Für den Besuch eines Bordells während der Arbeitszeit sind zwei Straßenfeger der Stadtwerke Emaya zu Recht mit Entlassung beziehungsweise mit Suspendierung bestraft worden. Das entschied nun ein Gericht auf Mallorca, rund drei Jahre nach dem Vorfall, der sich am 26. November 2013 in Palma ereignet hatte.

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(Bild: Pixabay)

An jenem Herbstnachmittag waren die beiden Emaya-Angestellten damit beauftragt, mit der Straßenreinigung Palmas Innenstadt beauftragt. Direkt vor einem bekannten Bordell an der Plaza del Banc de s’Oli stellten sie den Reinigungswagen mit laufendem Motor ab und verschwanden in dem geöffneten Nachtclub.

Ab hier gibt es verschiedene Versionen der Geschichte: Die Reinigungskräfte gaben auf Nachfrage des Arbeitgebers an, nur für etwa zehn Minuten in dem Club gewesen zu sein, während das Fahrzeug mit Wasser aufgefüllt wurde. Dort habe man ein Getränk – ein alkoholfreies Bier – zu sich genommen, um sich anschließend gestärkt wieder an die Arbeit zu machen.

Allerdings verfügen die Fahrzeuge über eine Art Fahrtenschreiber, auf dem die Stadtwerke ablesen konnten, dass der Putzwagen 45 Minuten vor dem Bordell stand. Erneut zur Rede gestellt, erklärten die Emaya-Mitarbeiter, sie seien wie gesagt nur kurz in dem Bordell gewesen, hätten noch die Toilette aufgesucht, aber die lange Arbeitspause sei durch einen heftigen Regenschauer verursacht worden. Wetteraufzeichnungen verrieten jedoch, dass es an jenem Tag in Palma nicht geregnet hatte, sodass die Eskapade zu arbeitsrechtlichen Konsequenzen führte.

Einer der beiden Mitarbeiter, der in seinen acht Dienstjahren bereits zehn Mal wegen kleinerer Verstöße ermahnt worden war, erhielt eine fristlose Entlassung. Der zweite dienstältere Mitarbeiter hatte keine Abmahnungen erhalten und erhielt deswegen eine zweimonatige Suspendierung vom Dienst. Das Arbeitsgericht bestätigte die Sanktionen als rechtmäßig. Als öffentlicher Auftraggeber sei die Stadt zudem verpflichtet, über die effiziente Ausübung der Arbeiten ihrer Angestellten zu wachen. /tg“ (Zitat-Ende)


25.10.2016 – Kaiserschmarrn Rezept – Was warmes Süsses!

25. Oktober 2016

Falls man – wie ich dieses Wochenende – noch spät Abends Lust auf was warmes Süsses hat: Kaiserschmarrn!!!

3 Eier trennen, Dotter mit 300 Gramm Mehl, 250 ml Milch und 40 Gramm Butter bei kleiner Stufe mit dem Mixer zu einem glatten Teig rühren, Eiweiss mit einer Priese Salz zu steifem Schnee rühren, 2 Esslöffel Zucker beigeben und langsam unter Eier-Mehl-Milch-Teig rühren… 


genügend Butter in einer flachen Pfanne erhitzen, Teig in die Pfanne giessen bis etwa 1 Zentimeter Höhe, sobald unten goldgelb und oben genügend fest, ganze Scheibe wenden, auf Teller zerteilen, mit Puderzucker bestreuen und mit Apfelmus oder Preiselbeermarmelade servieren!


25.10.2016 – Kartoffel-Paprika-Suppe a la Pan

25. Oktober 2016

Kochrezepte sind ja bekanntlich der Renner im Web. Mam glaubt mir sowieso nicht, dass ich selber koche. Und glaubt es seit Jahren nicht, auch wenn sie direkt daneben steht. Wenn ich Hunger hab, dann wird gekocht, was das bescheidene Lebensmittellager und der Kühlschrank hergibt. Heute gibt’s mal eine schnelle Gemüsesuppe:

Einen Esslöffel Kokosfett in WOK-Pfanne bei mittlere Hitze geben, kleine Zwiebel würfeln, Knoblauchzehe würfeln, halbe Paprika würfeln, 4 Kartoffeln schälen und in schmale Viertelscheiben schneiden, Deckel auf Pfanne, 10 Minuten bräteln lassen, gelegentlich umrühren… 

halben Liter Wasser kochen, 1 Teelöffel Gemüsebrühe im kochenden Wasser auflösen, in WOK-Pfanne giessen, jeweils 1 Teelöffel Petersilie und Schnittlauch beigeben, 10 Minuten mit Deckel köcheln lassen, Fertig!


24.10.2016 – Regensburger Regenschirm schützt vor Regen

24. Oktober 2016

Weils in Regensburg (im Herbst und Winter) meist regnet, hat man einen schönen Regenschirm entworfen. Das Teil gibt’s für unter 20 Euro (🙀) beim Tourismus-Büro am Alten Rathaus. 

Regensburger Regenschirm

Regensburger Regenschirm


Design by Max Weinzierl (Blog

Quelle FB Gruppe Du bist ein richtiger Regensburger, wenn…

https://tourismus.regensburg.de/shop/anziehen-nuetzlich/taschen-schirme/taschenschirm.html


15.03.2012 – Schafisheim, Koubachi, Raser und Käse (Fundstück unter Entwürfe)

17. Oktober 2016

Heute war ein netter Tag. Fast so ähnlich wie gestern, aber vielleicht dazu später. Am Freitag letzter Woche kaufte ich nach langer langer Überlegung (was und wieso und wie gross) einen Lastesel für die Firma. Dieses Fahrzeug sollte auf die Firma angemeldet werden. In der Schweiz gibt es Wechselkennzeichen (man fährt ja auch nur ein Auto gleichzeitig). Damit das dann mit dem Wechselkennzeichen klappt, muss auch der Privatwagen umgemeldet werden. Soweit so gut. Versicherung informiert, geänderten Vertrag in der Tasche, Auto gekauft, Papiere vom Händler per Post zur Zulassungsstelle. So begab ich mich auf dem Weg nach „Schafisheim“; denn dort ist das Mecka der Autofahrer: Die „Kraftfahrzeugzulassungsstelle“, welche in der Schweiz „Strassenverkehrsamt“ heisst.

14:00 Uhr:
Ich stehe am Schalter. Alles dabei, nur die Papiere vom neuen Auto sind vom Strassenverkehrsamt wieder zum Autohändler geschickt worden! Warum? Es fehlte irgendwo ein Häkchen bei „Ummeldung auf Firma“, da die Firma noch kein Auto angemeldet hatte, schickte man die Papiere zurück. Sehr fein! Gut, ich konnte zumindest mein Zweitfahrzeug (den Boxster) auf die Firma ummelden als erstes Fahrzeug. Sehr schön! Nach einem kurzen Telefonat mit dem Händler stellte sich heraus, dass die Papiere tatsächlich bei ihm liegen – er wolle sie wieder wegschicken! Ja nicht! Ich hole sie ab! Die Sachbearbeiterin hat mittlerweile Mitleid mit mir, vertippt sich beim Firmennamen, kann das nicht mehr selbst ändern, ruft die Chefin an, die gibt das Feld wieder frei, der „Fahrzeugbrief“, welcher in der Schweiz „Fahrzeugausweis“ heisst, kann ausgedruckt werden. Boxster fertig „immatrikuliert“. Lastesel nicht.

14:30 Uhr:
Kurzer Blick auf die Öffnungszeiten beim Verlassen des Strassenverkehrsamtes (bis 16 Uhr geöffnet). Blick auf die Uhr. Das wird knapp nach Winterthur und wieder zurück. Ich setze mich ins Auto und ab geht die Post auf die Autobahn, in die Baustellen, nach Winterthur, zum Autohändler. Überraschenderweise fliesst der Verkehr besser als am Tag zuvor. Ich dachte ich käme nicht durch den (verdammten) Gubrist-Tunnel. Die Nordumfahrung sollte man mittlerweile zu jeder Tageszeit meiden (bis auf die Zeit zwischen 2 Uhr und 4 Uhr).

15:10 Uhr:
Nach exakt 40 Minuten erreiche ich Winterthur, schnappe mir die Fahrzeugpapiere vom Lastesel und setze mich in Bewegung „innerhalb der gesetzlichen Limite“, um wieder nach Schaffisheim zu kommen. Auf dem Navigationssystem des iFön wird als Ankunftszeit 15:55 Uhr angezeigt. Um 16 Uhr schliesst die Zulassungsstelle. Schaff‘ ich nie, wir probieren’s trotzdem. Nachher „schaff-is-heim“. Der Verkehr bei Affoltern ist deutlich zäher, als vorher beobachtet bei der Hinfahrt, das Navigationssystem zählt die Minuten an, 15:58 Uhr beim Gubrist, 15:59 Uhr bei Baden, Ausfahrt Schafisheim um 16:00 Uhr Ankunftszeit, Parkplatz

16:01 Uhr:
Vor verschlossener Automatiktür am Strassenverkehrsamt um 16:02 Uhr. Soll ich jetzt weinend an die Glastür trommeln? Nein, ich fahr nach Spreitenbach. Den Lastesel lasse ich Morgen „immatrikulieren“ (ich sag immer „immatrialisieren“). Ich versuche es dann aber mal in Wettingen. Ist nicht ganz so weit. An Claude: Man kann offensichtlich doch Fahrzeuge „einlösen“.

16:03 Uhr Abfahrt Schafisheim, Ziel Spreitenbach.

16:30 Uhr Ankunft Spreitenbach
Dimmer eingepackt für die Präsentation morgen, Kaffee getrunken, gemütlich „Gepläuderlet“, und verabschiedet, danke!

16:30 Uhr Abfahrt nach Wettingen.
Nein, nicht zum Strassenverkehrsamt. Das hat ja zu. Sondern zu einem Kollegen, um „Käse“ abzuholen. Echten selbstgerührten Käse.

16:45 Uhr Ankunft Wettingen:
Käse von Claude in Empfang genommen. Auf die Frage: „Nehmen wir eine Stange“ nicht „Nein!“ gesagt. Aus der „Stange“ wird eine Baustellenbesichtigung (Kellerplatte und ein paar Wände sind betoniert), nebst Erklärung zu „Erdung eines Netzwerksystems“ (doppelt hält besser, weil es kann ja zum Unterbruch kommen, ist aber schlecht, wenn nur eine Erdung einbetoniert „Aha!“) und ein „Wiener Schnitzel nach Art des Hauses“ im Restaurant „Isebähnli“ in Baden.

19:00 Uhr Claude zeigt mir die Meldung auf dem Natel:
Die Frechheit eines jungen Autorasers hat am Mittwochabend im Solothurner Biberist selbst die Polizei erstaunt. Zuerst raste der 21-jährige Serbe mehr als doppelt so schnell wie erlaubt innerorts über die Strasse. Dann fuhr er zur Messstelle zurück – um von den Polizisten seine Geschwindigkeit zu erfahren.

20:00 Uhr Claude zeigt mir seine neueste Errungenschaft: Koubachi

20:45 Uhr Abfahrt Baden: Fahre Claude nach Hause und begebe mich dann auf die Autobahn Richtung „Heimatort“, tanke noch vorher, weil Morgen geht es gleich wieder zum Strassenverkehrsamt. Aber hoffentlich „Schaff-is-Heim“ – rechtzeitig.