25.05.2016 – Ferienzeit: Angebote für Flüge, Hotels und Ferienhäuser finden

24. Mai 2016

Wer im Internet den billigsten Tarif finden will, darf den Aufwand nicht scheuen. Es gibt nicht «die beste Seite», um Ferien zu buchen: Sie kommen nicht darum herum, mehrere Portale miteinander zu vergleichen.

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12.05.2016 – Ein Besuch im Fitness-Center

13. Mai 2016

Tja.. jede Bewegung ist gut für mich. Konditionsmässig befinde ich mich im negativen Bereich. Den ganzen Tag nur sitzende Tätigkeiten, da schlafen sämtliche Muskeln ein. Bis auf die Finger: Meine Schreibmaschinenlehrerin aus der Realschule wäre stolz auf mich; denn ich tippe schneller, als mit den Kugelschreiber. Aber zurück zum Thema.

Vor 14 Tagen traf ich mich mit meinem langjährigen Freund Ralph in Winterthur auf ein paar Bierchen. Wir hatten uns etwas aus den Augen verloren, was uns beiden Leid tat. Somit plauderten wir über dies und das und schworen Besserung. Ich erzählte von meinem Wunsch auf mehr Bewegung und über meinen Plan mir ein Fitness-Center zu suchen. Ralph entgegnete, dass er schon seit Jahren im MFit in Wil trainieren würde, weil er gleich um die Ecke wohnen würde. Das nahmen wir zum Anlass uns für heute im MFit zu verabreden. 18:30 Uhr wäre Treffpunkt und los geht’s.

Somit packte ich meine Trainingsklamotten ein: Weisse Turnschuhe (diese liegen seit geschätzten 10 Jahren im Schuhschrank), lange schwarze Adidas-Trainingshose (damit man meine blassen Haxn nicht sieht), schwarze Jim-Beam Trikot und schwarze Coca-Cola Socken (was als Getränk passt, passt auch als Sportkleidung) – ausserdem soll Schwarz ja schlank machen. Zudem halte ich gar nichts vom Motto: „Für jede Sportart muss man spezielle Klamotten tragen!“.

Es ist schon verdammt lange her, dass ich das letzte Mal in einem Trainingscenter war. Muss irgendwie so um 1986 gewesen sein. Da war ich mit Rainer Venus beim Box-Center Winzer vom Kerscher Michael. Ich glaub‘ 3 Jahre habe ich dort trainiert. Bis man mich zum Boxkampf überredete, was ich nie machen wollte – nur trainieren. Es war legendär: Unten im Erdgeschoss ein paar Räume mit Hanteln und einfachen Maschinen. Oben im 1. Stock ein Trainingsraum mit Sandsäcken. Dieser war getrennt durch eine grosse Glasscheibe zum Gastraum mit Billardtisch. Zu der Zeit kannte ich sämtliche Trampelpfade rund um Regensburg. Heute? Lang ist’s her:-)

Box-Center_Kerscher_Michael
Damals – im Boxcenter Winzer – 1986

Auf dem Parkplatz vor dem MFit in Wil war Hochbetrieb. Ausserdem regnete es in Strömen. Trotzdem fand ich einen Parkplatz und nahm den Schirm für die paar Meter zum Eingang. Dort wartete Ralph bereits in voller Trainingsmontur grinsend auf mich. Wir begrüssten uns und er begleitete mich zur Rezeption – die leer war. Dafür war der Trainingsraum voll – bzw.: Die Trainingsgeräte waren fast voll besetzt. Ralph klingelte, doch niemand nahm von uns Notiz.

Nach ein paar Minuten kam eine Lady in Adidas-Jacke und „Koordinator“-Aufdruck. Ralph erklärte ihr, dass ich ein Probetraining absolvieren möchte. Die Lady entgegnete, dass dies nicht möglich sei ohne Anmeldung. Ich meinte: „Hiermit melde ich mich bei Ihnen an!“. Nein, das ginge nicht. Man müsse sich auf der Website anmelden – vorher. Darauf ich: „Ok! Probetraining ist grad aus – nicht auf Lager. Was könnte man tun?“. Sie erklärte, dass ein „Einmaleintritt“ möglich wäre. Aha. Ok. Und ob ich bar oder mit der Karte zahlen würde. 27 CHF? Ned schlecht! Zahle ich bar.

MFIT-Preise
MFIT Preise (Stand 13.05.2016)

Ich bekam ein pinkfarbenes Gummiband mit einem RF-ID-Chip darin. Damit könnte ich den Spint öffnen und schliessen. Toll!! Also zeigte mir Ralph den Weg gen Umkleideraum. Während ich mich umzog, wartete er im Thekenbereich. Nach 5 Minuten war ich fertig. Sogar der RF-ID-Chip funktionierte. Dann zeigte mir Ralph die verschiedenen Geräte. Die Zeiten vom reinen Hanteltraining sind vorbei – jede Bewegung wird mechanisiert angeboten.

Vier Dinge fielen mir sofort auf:

  1. Die Fernseher an der Decke vor den Trainingsgeräten.
  2. Jeder hatte einen „Knopf“ im Ohr.
  3. Keiner sprach mit dem Anderen.
  4. Jeder trainiert für sich allein.

Meine „romantischen“ Vorstellungen von einem Trainingscenter verschwanden sofort. In der Werbung sieht man überall lächelnde, nette Personen, die gemeinsam trainieren auf den Bildern. Hier sehen die Trainierenden alle angestrengt aus, spielen mit dem iPhone und dem Knopf im Ohr, laufen im Stand in Reih‘ und Glied nebeneinander stur in eine Richtung, glotzen schwitzend beim Training in den Fernseher. Das kann ja „heiter“ werden.

MFit-Wil
Heute – im MFIT Wil Trainingscenter – 2016

Ralph steuerte auf einen der „Berglaufautomaten“ zu, zeigte mir, wie man die Funktionen auf dem Touchdisplay einstellte, Steigung, Widerstand, Neigung, Trainingsdauer. Ich meinte nur witzelnd, dass es mich sicher gleich abwerfen werde. Ralph steckte sich die Knöpfe ins Ohr und strampelte neben mir los.

Ich setze mich mit dem „Gerät“ auseinander und versuchte Beine und Hände geordnet auseinander zu halten, um eben nicht abgeworfen zu werden. Ich schielte auf Ralph’s Einstellungen und tippte deutlich weniger ein. Wenn man sich an den Griffen festhält, so wird sogar die Herzfrequenz angezeigt. Die sollte nicht höher als 120 sein – glaube ich.

Während Ralph locker vor sich hin strampelte, bekam ich schon nach 7 Minuten ein leichtes Ziehen in den Waden. Ausserdem schnappte ich nach Luft und bekam Durst. Also legte ich eine Pause ein und überlegte ein Apfelschorle aus dem Auto zu holen. Dazu musste ich die Turnschuhe wechseln und den Schlüssel holen. Ab in den Regen! Als ich zurück war, strampelte Ralph immer noch vor sich hin, lächelte.

Ich trank etwas und nahm das nächste „Gerät“ in Augenschein: Ein Laufband – auch mit Touchscreen. Auch hier standen etwa 6-8 Stück in einer Reihe. Zuerst bekam ich es gar nicht zum Laufen; denn ich lief nicht und das Band lief nur langsam. Dann bekam ich den Bogen raus und fing an langsam zu traben. Nur machte mir das überhaupt keinen Spass. Im Stehen laufen – wie blöd ist das denn…

Also wieder zurück zum „Berglaufautomaten“. Diesmal schaffte ich doch 10 Minuten, bis mir die Puste ausging und der Pulsmesser gefährlich gen 130 Herzschläge ging. Der Monitor meinte, dass ich nun 5 Minuten „auskühlen“ sollte. Aber ich stieg ab und schaute mir die anderen Automaten an. Für jede Muskelpartie gibt es einen Automaten. Aber wie  soll das bitte funktionieren. Ich bin 165cm gross und eher schmächtig. Andere 190 gross, 100 Kilo und ganz andere Körperproportionen. Da stimmt doch dann gar nichts mehr, auch wenn man den Sitz höherstellen kann, wie beim Auto und die Gewichte einstellt.

Egal, ich suchte mir eine Maschine, die das Brust-Hantel-Training nachstellte – allerdings im Sitzen und nicht im Liegen. Ihr fragt nach den Gewichten? 35 Kilo! Lächerlich! Und dazu nur 15 langsame Wiederholungen in 5 Etappen mit je 1 Minuten Pause. Stimmt! Mir fiel auf, dass es überhaupt keine Uhr mit Sekundenzeiger hatte im ganzen Saal! So etwas hatten wir „damals“ immer im Trainingscenter. 3 Minuten „Power“ – 1 Minuten Pause.

Nach einer Stunde stieg Ralph leicht schwitzend vom Automaten. Ich hatte mir zwischenzeitlich den Keller angesehen. „Unten“ gab es einen voll verspiegelten Raum mit eben den Hanteln und Hantel-Maschinen, die ich kannte. Nur dort liefen mir zu viele „Poser“ herum. Das sind die Typen in Muskelshirt und einem Gang, als kämen sie durch keinen Türrahmen. Könnte mir ja eigentlich egal sein, aber dazu roch die Luft noch abgestanden mit einer klaren Nuace „Achselschweiss“ – also eher dicke Luft.

Somit verabschiedeten wir uns nach knapp eineinhalb Stunden und gingen in den gemütlichen Teil über; denn praktischer Weise befindet sich genau gegenüber vom MFit-Trainingscenter eine Lokalität mit dem pfiffigen Namen „Fass“. Dort nahmen wir ein isotonisches Hopfenmalzgetränk zu uns und liessen den Abend langsam auslaufen.

Update 13.05.2016: Seit heute gibt es ein 3 Monats-Abo als Sommer-Angebot für 199 CHF


10.05.2016 – Fundstück

10. Mai 2016


(via Doris)


10.05.2016 – Gemüsesuppe übrig? Einkochen!

10. Mai 2016

Nach dem langen Wochenende räumte ich wieder einmal meinen Kühlschrank aus. Dabei fielen mir meine Gemüsevorräte ins Auge. Was tun damit, bevor ich die Ware (wieder) wegwerfe, weil sie zu lange liegt? Man nehme das Gemüse und koche es. Lauch, Karotten, Paprika, Kartoffel, etc. war schnell klein geschnitten. Ab damit in den Kochtopf. Sogar Petersilie war noch vorrätig. Knoblauch dazu, etwas Pfeffer und Salz. Dann köcheln lassen.

Als die Gemüsesuppe fertig war, schaffte ich gerade mal zwei Teller zu essen –  im Topf war noch etwas mehr als ein Liter übrig. Was tun damit? Wieder in den Kühlschrank? Ich habe aber nicht jeden Tag Lust auf Gemüsesuppe. Dann wird die Suppe alt und sauer. Was tun?

Die heisse Suppe müsste man doch „Einwecken“ können!? Wo bekomme ich Gläser her? Nach der Arbeit beim „Volg“ mal nachschauen. Der hat eigentlich alles. Und: Welche gefunden! 6 Gläser mit Schraubdeckel und 550 ml kosten gerade mal 5 Franken. Auch „richtige“ Weck-Gläser mit Gummi und Spanner hab ich mitgenommen.

 

Zu Hause dann die Suppe nochmal heiss machen! Die Gläser in heisses Wasser stellen – umgedreht – die Deckel auch. Etwas Essig zum Desinfizieren dazu. Anschliessend die Suppe vorsichtig in die Gläser füllen. Bis zum Rand auffüllen, dann zudrehen und auf den Kopf stellen. Anschliessend abkühlen lassen. Wenn der Deckel eine Delle nach Innen bekommt, ist alles gut.

Nun hab ich Vorrat und der Kühlschrank wird vollgestellt. Ausserdem kann ich nun Gemüsesuppe naschen, wann ich will.


07.05.2016 – Suan Long Zürich

7. Mai 2016

Für den kleinen Hunger zwischendurch: Suan Long China Restaurant (Langstrasse Zürich).


Klassiker Huhn süss/sauer für kommode 14.50 CHF


07.05.2016 – Flohmarkt Kanzlei Zürich 

7. Mai 2016

Velobörse Helvetiaplatz auf der einen Seite / Flohmarkt Kanzlei auf der anderen – somit lässt sich das gut verbinden an einem sommerlichen Samstagnachmittag. 


Der Flohmarkt Kanzlei ist angeblich dee grösste in Zürich. Angeboten wird so ziemlich alles, was transportabel ist. Heute habe ich einen ausgewachsenen Whirlpool gesehen. 


Der Flohmarkt findet jeden Samstag statt und ist für mich genauso ein touristisches Muss, wie die Langstrasse bei Nacht. 


Besonders praktisch ist, dass man jederzeit eine kleine Kaffepause in bzw. vor einer anderen Lieblingslokalität einlegen kann: Kino Xenix! Hier läuft übrigens aktuell „Cherry Moon“ mit Prince.


07.05.2016 – Velobörse Helvetiaplatz Zürich

7. Mai 2016

Seit einiger Zeit interessiere ich mich für Velos. So nennt man Fahrräder in der Schweiz. Der Leser weiss: Ich hab mir eines gekauft! Der Bewegung wegen, welche mir seit Jahren fehlt.

„Pro Velo“ veranstaltet nicht nur Velo-Auktionen, sondern auch eine Velo-Börse! Und diese fand heute am Helvetiaplatz statt.


Schon in der Nacht um 2 Uhr laden die ersten Lieferanten ihre Anhänger aus, um den besten Platz zu besetzen. Dann wird kurz geschlafen und um 9 Uhr ist Einlass. 


Aber schon um 8 Uhr steht bereits eine lange Schlange am Eingang an. Das erzählte mir einer der Verkäufer. Auch dass der grösste Andrang gleich zwischen 9 und 11 Uhr sei. Nichts für mich. Ich kenne mich noch viel zu wenig aus mit diesem Material, um ein Schnäppchen zu machen.

Um möglichst auszuschliessen, dass geklautes in den Verkauf kommt, hängt an jedem Rad ein Kaufvertrag mit Name, Anschrift und Telefonnummer des Verkäufers. 

Angeblich wären heute 10.000 Velos angeboten worden. Von diesen seien etwa noch 3.000 ausgestellt. Der Verkäufer schätzte  diese Zahlen. Er hätte auf jeden Fall bereits 60% seiner Räder verkauft. 

Weitere Termine: Siehe „Pro Velo“


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