CO2 in der Getränkeindustrie – Schluss mit Coca-Cola, Mineralwasser, Wein, Bier und Co.


Es ist wirklich tragisch. Nachdem die Pflanzenwelt zurückschlägt und sich entschlossen hat dem Hauptverursacher der CO2-Emission auf den Pelz zu rücken, müssen wir uns ernsthaft Gedanken machen den CO2-Verbrauch zu minimieren.

Die Getränkeindustrie verwendet Kohlendioxid in verschiedenen Formen in den verschiedensten Anwendungen. Mit der Ausrede „CO2 gibt Getränken einen erfrischenden Geschmack und schützt vor Bakterien- und Pilzwachstum“ brauchen die jetzt auch nicht mehr kommen. Es muss endlich CO2 eingespart werden! Mit Trockeneis wird auch nicht mehr gekühlt. Nein, keine elektrisch betriebenen Kühlhäuser mehr! Back to the Roots – Der tiefe Klosterkeller muss wieder her!

Brauereien, einschließlich deren Kunden wie Restaurants, Gaststätten etc. sind große CO2- Konsumenten und nutzen CO2 als Treibmittel. Da diese Verbraucher kleinere Mengen Kohlendioxid verwenden, wird das CO2 in Gasflaschen und Minitanks angeliefert.

 Somit ist es ab sofort vorbei auch mit Coca-Cola, Fanta, Sprite und sonstigen sprudelnden Getränken – Das Sprudeln wir mit CO2 erzeugt! Mineralwasser wird sofort „sin gas“ bestellt! Schluss mit Sekt, Champagner und Prosecco! Auch Schluss mit dem Weinkonsum! Bei der Produktion von Wein wird Kohlendioxid erzeugt:

Die Herstellung des Weines
Wein (von althochdeutsch-mittelhochdeutsch wìn, synonym zu lateinisch vinum), aus dem Saft (Most) der Weinbeeren durch alkoholische Gärung gewonnenes Getränk. Qualität und Geschmack eines Weines sind von der Bodenbeschaffenheit, dem Klima, der Rebsorte und der Keltermethode abhängig
Das Herstellungsprinzip von Wein ist einfach: Frisch geerntete (gelesene, geherbstete) Trauben werden gepresst. Der gewonnene Saft (Most) enthält vergärbaren Zucker und natürliche Hefe. Mit ihrer Hilfe oder durch zugesetzte Hefekulturen kommt die Gärung in Gang. Die Hauptprodukte der Gärung sind Ethylalkohol und Kohlendioxid.

Aber das Schlimmste kommt noch: In Bier ist auch Kohlendioxid drin!

Bei der Gärung wird der in der Bierwürze enthaltene Malzzucker in Alkohol und Kohlendioxid umgewandelt. Das Kohlendioxid, auch Kohlensäure genannt, gibt unserem Bier seine besondere Frische

Also ab sofort kein Bier mehr – weder Helles noch Weizen (Weissbier). Das wird bitter! Aber da müssen wir durch!

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11 Responses to CO2 in der Getränkeindustrie – Schluss mit Coca-Cola, Mineralwasser, Wein, Bier und Co.

  1. Hofnarr sagt:

    das heißt, man darf nur noch Schnaps trinken?

  2. PeterPan sagt:

    Hi Hofnarr..

    Oh! Hab ich ganz vergessen: Bei der Alkoholerzeugung entsteht generell CO2 während der Gärung. Ähm.. schaut es auch mit Schnaps schlecht aus. 🙂

    Gruss
    PeterPan

  3. […] nur um unser Geld (und Macht)! Nur wer ein schlechtes Gewissen hat, betreibt Ablasshandel! Egal, ob Milch, Bier, Wein, Mineralwasser, Rindfleisch, Schweinebraten, Sauerkraut oder Semmelknödel! Alles ist mit der Abgabe von CO2 […]

  4. gurkenscheibe sagt:

    also ich weiß ja nicht ob dieser beitrag ernst gemeint ist. aber das bei der alkoholischen gärung entstehende CO2 ist ja zu 100% zuvor von der Pflanze (Weinrebe, Hopfen, etc.) aus der Atmosphäre aufgenommen und in Zucker eingebaut worden. Es wird ja kein CO2 hinzugefügt. Wenn wir stattdessen die Weintrauben essen würden, dann würden wir den darin enthaltenen Zucker über kurz oder lang auch in Form von CO2 ausatmen.

    Fossile Brennstoffe sind deshalb so problematisch, weil es über Jahrmillionen angesammelte Pflanzen- und Tierreste sind, die früher mal das CO2 aus der Luft aufgenommen haben. und was sich über jahrmillionen angesammelt hat, wird jetzt in wenigen jahrhunderten in die atmosphäre entlassen. da kommen der globale C-Kreislauf und das Klima schon mal durcheinander.

  5. PeterPan sagt:

    Hallo Gurkenscheibe..

    Dein Vergleich erinnert mich an Folgendes: „Auf einem Geldschein steht auch nicht drauf, woher er kommt“. Ist es für Dich wichtig, woher das CO2 letztendlich in die Umwelt gelangt? Ist C02 aus der Gärung anders beschaffen, als CO2 aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe? CO2 verwendet in der Getränkeindustrie ist CO2. Chemisch verändert sich daran gar nix.

    Sicherlich ist aber der Artikel mit einem Augenzwinkern verfasst. Aber in der Satire steckt immer ein Fünkchen Wahrheit.

    Gruss
    Peter

  6. Zotti sagt:

    Mein Gott, was machen denn da die Bayern. Bier ist doch dort ein Grundnahrungsmittel, jedenfalls hat das die Bayrische Staatsregierung beschloßen, müssen die armen Bayern dann verhungern.

    Zotti

  7. PeterPan sagt:

    Hoi Zotti..

    wenn’s um Bier geht, dann verstehen die Bayern keinen Spass ned! Garnienicht! zefix!

    Gruss Peter

  8. Zotti sagt:

    Hallo Peter,

    Spaß bei Seite, wenn die Menschen nicht alle so gierig profitsüchtig wären und nicht alles abholzen, dann könnten wir und die Bayern ohne Sorge weiterhin Bier mit Kohlensäure trinken, denn die Regenwälder brauchen Co2 um überhaupt als Regenwald zu existieren.
    Gebundenes Co2 gibt es genug in der Antarktis.

    LG

    Zotti

  9. PeterPan sagt:

    Hoi..

    wir trinken auch weiterhin Bier mit Kohlensäure; denn ohne schmeckt es abgestanden. Die Kohlensäure entsteht übrigens bei der Gährung.

    Gruss Peter

  10. MDD sagt:

    Lieber Herr Peter Pan,

    Um die CO2-Abgase aus der Getränkeindustrie zu minimieren müssten wir zunächst einmal die Chemische Industrie einstellen. Zu deiner Information, das CO2, welches für die Getränkeindustrie eingesetzt wird, stammt (zumindest hier in Deutschland) aus recyceltem CO2, welches bei der Herstellung von einigen chemischen Produkten wie z.B. Ammoniak, Ethylenoxid oder Wasserstoff („Steam Reforming“) anfällt und so oder so in die Atmosphäre gelangen würde. Das CO2 wird in sog. CO2-Rückgewinnungsanlagen aus solchen Prozessen der Industrie lediglch zurückgewonnen und wiederverwendet, es wird kein zusätzliches CO2 durch Verbrennung erzeugt.
    Wir könnten alle fleissig stilles Wasser trinken, an der CO2 Bilanz würde sich nichts ändern. Gleiches gilt übrigens für Trockeneis.

    Mit freundlichen Grüssen,
    MDD

  11. PeterPan sagt:

    Hoi MDD..

    ich zweifle noch ein wenig, weil die „Rückgewinnung“ läuft sicherlich als Perpetuum Mobile, oder? Da wird keine Energie irgendwie aus was auch immer verwendet? Strom kommt ja aus der Steckdose. Ich verstehe 🙂

    Gruss Peter

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